Du möchtest dir quasi Katzen anschaffen, damit sie dich gesundheitlich unterstützen können und du sie zusätzlich von der Steuer absetzen kannst?
Nun, das ist nicht meine Intention. Ich wollte schon als Kind immer Katzen.
Mich interessiert es nur zusätzlich als Thema, da ich sehr fasziniert war von den Dingen, die ich zB über das Schnurren gelesen hatte und weiß, dass diverse Tiere auch als Therapie- oder Assistenztiere eingetragen werden können.
Dass die Tiere wohl einen positiven Einfluss auf meine Gesundheit hätten, wäre viel mehr ein zusätzliches Argument als "der Grund" dafür, sich Katzen zu holen.

Aber wenn die Eintragung als Therapietier Vorteile mit sich bringen sollte, würde ich auch nichts Verwerfliches daran sehen, das zu tun. Sich zu informieren und vielleicht anderen einen Denkanstoß geben (wer weiß, vielleicht findet es jemand und es hilft weiter?) ist zumindest nicht falsch.
Bei mir ging es um einen drohenden Rechtsstreit mit dem Vermieter, der wegen Beschwerden einer anderen Mieterin mir die bereits erteilte Erlaubnis zur Tierhaltung zu entziehen. Therpatiere dürfen zwar auch nachträglich vom Vermieter verboten werden (anders als Assistenztiere), aber dafür müssen schwerwiegendere Gründe als bei normalen Haustieren vorliegen (so meine Anwältin damals). Damals bin ich einfach zu meinem Hausarzt gegangen und habe detailliert dargelegt, inwiefern die Katzen therapeutisch wichtig, eigentlich sogar zwingend sind. Der hat mir dann ein Attest ausgestellt, das dieses bestätigt.
Ob ich die Tiere steuerlich absetzen kann weiß ich gar nicht, wäre aber interssant zu wissen.
Ohje, das klingt ganz schön aufregend! Gut, dass du die Sache auf diese Art klären konntest!
Das wäre für mich zum Beispiel eine sinnvolle Begründung: Die rechtliche Absicherung dafür, dass die Katzen bei ihren Menschen bleiben und die Menschen die Katzen behalten können. (Das ist zwar dasselbe, aber aus beiden Sichtweisen wichtig^^)
Wenn man es steuerlich absetzen könnte, würde man die Haltung finanziell erleichtern - ob das geht, weiß ich nicht. Ich meine, mal gelesen zu haben, dass Therapietiere in Deutschland keinen finanziellen Vorteil bringen, wobei ich nicht dafür garantieren würde. Außerdem holt man sich sowieso kein Tier, für das man nicht mit dem vorhandenen Einkommen finanziell und auch von allen anderen Belangen her sorgen kann.
Hallo,
ich habe kürzlich eine Doku über Therapiekatzen und Hunde in amerikanischen Justizvollzugsanstalten gesehen. Dort wurden z.B. im Gefangenenbereich mehrere Katzen gehalten, um die die Häftlinge sich kümmern mussten, sprich füttern, sauber machen, bespaßen, bei Krankheit versorgen. Die Katzen durften bei Aufschluss auch mit in die Zellen. Den Häftlingen hat das sichtbar gut getan, das konnte man richtig sehen und den Katzen ging es auch gut, wurden umsorgt und gehätschelt
Wow, das ist ja ein richtiges soziales Experiment! Solange es den Katzen dabei gut geht, finde ich das alles in Ordnung und dass es den Häftlingen etwas bringt (stabilere Psyche, Verantwortungsbewusstsein, Beschäftigungstherapie, etc) ist ein echter Vorteil und sehr interessant.
Vielleicht kann man auf diese Art sogar Tierheime entlasten, indem man Heimtiere dafür nimmt? Diese Idee würde ich gar nicht mal schlecht finden!