Katzen als Therapietiere?

Diskutiere Katzen als Therapietiere? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo liebe Samtpfoten-Streichler! :D Man kennt ja aus der Alternativmedizin den Ansatz, ein Tier zur Unterstützung einzusetzen, um...
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #1
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Neko-B.

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Hallo liebe Samtpfoten-Streichler! :D

Man kennt ja aus der Alternativmedizin den Ansatz, ein Tier zur Unterstützung einzusetzen, um Therapieerfolge zu erzielen. Dabei geht es allerdings meist um Hunde oder Delfine.
Wie sieht es mit Katzen aus?
Die Studien dazu, dass das Schnurren einer Katze sich positiv auf Menschen auswirken kann, sind ja durchaus vorhanden. Dabei möchte ich jetzt nicht unbedingt auf den psychischen Aspekt verweisen, sondern auf die Erhöhung der Knochendichte, positiver Einfluss auf Wundheilung, Schmerzlinderung, ...
Ob nun alle Quellen dazu seriös sind, wage ich zu bezweifeln, doch das Material ist so umfassend und die Erwähnung der positiven Wirkung auf Knochen und Gelenke so zahlreich, dass sich die Frage stellt, ob man Katzen auch offiziell als Therapietiere anmelden könnte, wenn man sowieso vorhat, sich welche zu holen oder sie sogar schon besitzt. Das wäre interessant für Menschen mit rheumatischen, anderen Gelenkerkrankungen oder Bindegewebsdefiziten - vielleicht auch bei Muskelerkrankungen. (Und natürlich auch bei psychischen Erkrankungen, weil das Schnurren beruhigend und stimmungshebend wirken kann^^)
Falls sich jemand etwas besser auskennt mit dem Themenbereich Therapietiere oder sich für das Thema interessiert und vielleicht eine Meinung hat, hätte ich hier also folgende Fragen:
Kann man auch Katzen als Therapietiere anmelden und wenn ja, wie geht das?
Was verändert sich rechtlich gesehen für die Katzen und den Besitzer?
Bringt einem das überhaupt etwas oder kann man sich den Aufwand sparen?
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #2
Ich halte nach meiner sehr langen Katzenerfahrung die überwiegende Mehrzahl der Katzen aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur nicht für geeignet als Therapietiere, Schon gar nicht, wenn die Therapie nicht im „Revier“ der Katze stattfinden soll.
Diesen Link habe ich entdeckt
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #3
Ich denke es kommt auf die Katze an und halte es grundsätzlich für möglich.
Das Tier müsste sehr sorgfältig ausgewählt werden. Im Gegensatz zu Hunden muss dabei natürlich berücksichtigt werden, dass die Samtpfoten selbst entscheiden worauf sie gerade Lust haben und welche Menschen sie mögen.



Ergänzung ()

PS.: Meine Mutter (80 Jahre alt) besucht öfters eine Freundin in einem Seniorenheim.
Dort "wohnen" auch mehrere Katzen, die sich bei den Bewohnern großer Beliebtheit erfreuen.
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #4
Es kommt sehr auf das Tier und das Training mit ihm an. Ich habe eine Freundin, die ihren Kater auf Messen auftreten lassen kann und er genießt den Applaus des Publikums wie ein Schauspieler. Er wäre aufgrund seines umfangreichen Trainings durchaus als Therapietier geeignet.

Beim Suchen auf die Schnelle gefunden:
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #5
Ich kann von der anderen Seite her, also als Betroffene etwas beitragen.

Nach monatelanger Suche und Leidenszeit habe ich jetzt endlich eine Diagnose und zwar Morton Neurom.
Dabei handelt es sich um eine sehr schmerzhafte und fiese Nervenentzündung im Fuß. Oftmals kann ich weder vernünftig stehen noch gehen und liege wie ein Käfer auf dem Rücken... seufz.
Konventionelle Schmerzmittel wie Ibu usw greifen dabei nicht, ich habe letzte Woche mit Kinesiologie begonnen und warte noch auf die Tropfen eines Chiropraktikers.

Ich habe meine Straßenkater nie irgendwie angeleitet, aber Nick entwickelt durchaus das Zeug zum Therapietier. Er liegt nicht mehr wie sonst am Fußende sondern schließt zu mir auf in Kopfhöhe, wärmt mir den Rücken usw. Wenn es mir schlecht geht, beschnurrt er mich ganz intensiv oder geht von selbst, wenn er merkt, daß ich meine Ruhe brauche.
Und ja, es tut mir gut... sogar verdammt gut 😍👍
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #6
Also von meinen Katzen eignet sich keine auch nur im Ansatz als Therapietier. Weder interessiert es sie im mindesten wie es mir geht noch werden meine Schmerzen, Herzprobleme etc. etc. auch nur ansatzweise besser durch die Katzen. Eher sind die Katzen da noch schädlich weil sie ja doch massiven zusätzlichen Stress verursachen. Für die Psyche sind Katzen natürlich klasse. Aber keine Kasse der Welt wird je Katzen bezahlen. Dazu sind sie m.E. einfach die falschen "Kandidaten". Ein Hund versteht irgendwie nach jahrelanger Ausbildung was man von ihm will. Ein Pferd ebenso. Eine Katze wäre höchstens genervt wenn man ständig was von ir will.
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #7
Allein ihre pure existenz ist ein glücksmacher. Wenn sie dazu noch auf der brust tretteln und einem dabei tief in die äuglein schauen, vergisst man die schmerzen des trettelns mit ausgefahrenden krallen und ist glücklich.
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #8
Es kommt drauf an, meinst du "Therapietiere" im Sinne dessen, dass sie deine Therapie und deinen Gesundheitszustand positiv beeinflussen oder richtige "Assistenztiere" die konkret dafür ausgebildet werden, den Menschen im Alltag aktiv zu unterstützen.

Meine Katzen sind Therapietiere und auch überwiegend aus diesem Grund bei mir eingezogen. Ich habe auch eine Bescheinigung vom Arzt, dass es Therapie-Tiere sind, im Sinne dessen, dass sie meine Therapie, meinen Alltag und meinen psychischen Gesundheitszustand maßgeblich positiv beeinflussen.
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #9
Ich denke dabei mit Sorge an die Eigenheiten der meisten Katzen. Sprich: sie irgendwem einfach auf den Schoß setzen... und dann soll sie am besten auch noch schnurren... (jetzt mal ganz simpel gedacht), das wird wohl der Großteil der Katzen nicht mitmachen.
Aber ich denke dabei auch an ein Katzencafe. Meine Schwester geht oft in Hamburg in ein solches; die Katzen haben Rückzugsmöglichkeiten mit Katzenklappen und halten sich somit nur freiwillig im Cafe auf.
Wenn man dann noch die passenden Charaktere auswählt (es gibt ja die Kampfschmuser), könnte ich mir so einen Ort auch als eine Art Therapiepraxis vorstellen.
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #10
Katzen als Therapietiere für einen selbst..... das ist, denke ich, unumstritten. Da gibt es ja auch diverse Untersuchungen, die belegen, dass sich Katzen sehr positiv auf die Gesundheit auswirken.
Katzen als Therapietiere, die, wie Hunde, ihren „Beruf“ in Altenheimen oder Schulen oder außerhalb ihrer gewohnten Umgebung ausüben, halte ich für mehr als schwierig.
Ein Katzencafe, wie von @Puppi2004 beschrieben, ist etwas Anderes, da die Katzen dort zu Hause sind und ihre Rückzugsorte haben. Nur werden sie dort auch nicht „therapieren“ wenn gerade ein „Patient“ da ist, sondern dann, wenn sie es möchten.
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #11
Erst einmal danke für die zahlreichen Antworten!

Um erst mal eine wichtige Frage in der Sache zu klären: Ich gehe nicht davon aus, dass die "Therapiekatze" bestimmte Dinge auf Befehl hin tut, mehrfach den Haushalt wechselt oder sonst irgendetwas in dieser Richtung.
Viel mehr ging es darum, ob es bei bestimmten Krankheitsbildern aus medizinischer Sicht (zusätzlich dazu, dass man sowieso Katzen haben möchte, denn sonst macht das alles sowieso keinen Sinn) förderlich wäre, die Katzen zu halten, um damit eine Therapie zu unterstützen - und ob man daher die eigenen Stubentiger als Therapietiere eintragen lassen könnte (und ob einem das etwas bringt) :)
Also wirklich ein Therapietier und kein "Assistenztier", wie @Julia01 schrieb

@Nelly12 @Tinaho @Andrea64 Ich danke euch für die Links!

Ich habe meine Straßenkater nie irgendwie angeleitet, aber Nick entwickelt durchaus das Zeug zum Therapietier. Er liegt nicht mehr wie sonst am Fußende sondern schließt zu mir auf in Kopfhöhe, wärmt mir den Rücken usw. Wenn es mir schlecht geht, beschnurrt er mich ganz intensiv oder geht von selbst, wenn er merkt, daß ich meine Ruhe brauche.
Und ja, es tut mir gut... sogar verdammt gut 😍👍

Ich wünsche dir erst einmal gute Besserung!
Super, dass Nick sich um dich sorgt und versucht, dir zu helfen! Deine Beschreibung von seinem Verhalten zeugt (meiner Meinung nach) von der Empathie, die ich Katzen gern "unterstelle" und von einer guten Kommunikation zwischen dir und deinem Tier :D

Also von meinen Katzen eignet sich keine auch nur im Ansatz als Therapietier. Weder interessiert es sie im mindesten wie es mir geht noch werden meine Schmerzen, Herzprobleme etc. etc. auch nur ansatzweise besser durch die Katzen. Eher sind die Katzen da noch schädlich weil sie ja doch massiven zusätzlichen Stress verursachen. [...]

Das ist natürlich nicht, was man erreichen möchte. :oops: Darf man fragen, wie sie diesen zusätzlichen Stress verursachen und wie alt deine Katzen sind?

Meine Katzen sind Therapietiere und auch überwiegend aus diesem Grund bei mir eingezogen. Ich habe auch eine Bescheinigung vom Arzt, dass es Therapie-Tiere sind, im Sinne dessen, dass sie meine Therapie, meinen Alltag und meinen psychischen Gesundheitszustand maßgeblich positiv beeinflussen.

Wie haben deine Katzen diese Bescheinigung bekommen? Bringt sie dir (rein praktisch) irgendetwas oder ist es nur eine Art Formalität / Urkunde?

Aber ich denke dabei auch an ein Katzencafe. Meine Schwester geht oft in Hamburg in ein solches; die Katzen haben Rückzugsmöglichkeiten mit Katzenklappen und halten sich somit nur freiwillig im Cafe auf.
Wenn man dann noch die passenden Charaktere auswählt (es gibt ja die Kampfschmuser), könnte ich mir so einen Ort auch als eine Art Therapiepraxis vorstellen.
Katzen als Therapietiere für einen selbst..... das ist, denke ich, unumstritten. Da gibt es ja auch diverse Untersuchungen, die belegen, dass sich Katzen sehr positiv auf die Gesundheit auswirken.
Katzen als Therapietiere, die, wie Hunde, ihren „Beruf“ in Altenheimen oder Schulen oder außerhalb ihrer gewohnten Umgebung ausüben, halte ich für mehr als schwierig.
Ein Katzencafe, wie von @Puppi2004 beschrieben, ist etwas Anderes, da die Katzen dort zu Hause sind und ihre Rückzugsorte haben. Nur werden sie dort auch nicht „therapieren“ wenn gerade ein „Patient“ da ist, sondern dann, wenn sie es möchten.

Von diesen Katzencafes habe ich gelesen und finde die Idee toll. Und dass Katze tun, was sie wollen, kann durchaus auch ein Vorteil sein (also nicht nur, weil das einer der Gründe ist, warum wir sie lieben, sondern auch für eine Therapie - sie entscheiden eigenständig). Ich denke, dass es auch stark auf den Charakter einer Katze ankommt. Wenn sie sehr menschenbezogen ist, wird sie sich auch mehr kümmern.
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #12
Du möchtest dir quasi Katzen anschaffen, damit sie dich gesundheitlich unterstützen können und du sie zusätzlich von der Steuer absetzen kannst?
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #13
Wie haben deine Katzen diese Bescheinigung bekommen? Bringt sie dir (rein praktisch) irgendetwas oder ist es nur eine Art Formalität / Urkunde?
Bei mir ging es um einen drohenden Rechtsstreit mit dem Vermieter, der wegen Beschwerden einer anderen Mieterin mir die bereits erteilte Erlaubnis zur Tierhaltung zu entziehen. Therpatiere dürfen zwar auch nachträglich vom Vermieter verboten werden (anders als Assistenztiere), aber dafür müssen schwerwiegendere Gründe als bei normalen Haustieren vorliegen (so meine Anwältin damals). Damals bin ich einfach zu meinem Hausarzt gegangen und habe detailliert dargelegt, inwiefern die Katzen therapeutisch wichtig, eigentlich sogar zwingend sind. Der hat mir dann ein Attest ausgestellt, das dieses bestätigt.

Ob ich die Tiere steuerlich absetzen kann weiß ich gar nicht, wäre aber interssant zu wissen.
Ergänzung ()

Du möchtest dir quasi Katzen anschaffen, damit sie dich gesundheitlich unterstützen können und du sie zusätzlich von der Steuer absetzen kannst?
Wäre das so schlimm, ähnlich war es bei mir ja auch, nur das bei mir dazu kam, das ich eh immer Katzen wollte. Ausschlaggebend war bei mir aber die Therapeutische Wirkung. Bzw. eig hätte ich ja sogar einen Assistenzhund haben sollen.
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #14
@Julia01 nö, warum sollte das schlimm sein? War nur eine Frage
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #15
Nein, ist alles gut, nur ich hab schon ganz oft die Frage als negative Frage gehört, wie man sich katzen aus so egozentrischen Gründen anschaffen könnte, darum wollt ich fragen ob das auch hier die Frage-Intention war, da ich solche Intentionen ja nicht einschätzen kann.
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #16
Hallo,
ich habe kürzlich eine Doku über Therapiekatzen und Hunde in amerikanischen Justizvollzugsanstalten gesehen. Dort wurden z.B. im Gefangenenbereich mehrere Katzen gehalten, um die die Häftlinge sich kümmern mussten, sprich füttern, sauber machen, bespaßen, bei Krankheit versorgen. Die Katzen durften bei Aufschluss auch mit in die Zellen. Den Häftlingen hat das sichtbar gut getan, das konnte man richtig sehen und den Katzen ging es auch gut, wurden umsorgt und gehätschelt :)
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #17
Du möchtest dir quasi Katzen anschaffen, damit sie dich gesundheitlich unterstützen können und du sie zusätzlich von der Steuer absetzen kannst?

Nun, das ist nicht meine Intention. Ich wollte schon als Kind immer Katzen.
Mich interessiert es nur zusätzlich als Thema, da ich sehr fasziniert war von den Dingen, die ich zB über das Schnurren gelesen hatte und weiß, dass diverse Tiere auch als Therapie- oder Assistenztiere eingetragen werden können.
Dass die Tiere wohl einen positiven Einfluss auf meine Gesundheit hätten, wäre viel mehr ein zusätzliches Argument als "der Grund" dafür, sich Katzen zu holen. :)
Aber wenn die Eintragung als Therapietier Vorteile mit sich bringen sollte, würde ich auch nichts Verwerfliches daran sehen, das zu tun. Sich zu informieren und vielleicht anderen einen Denkanstoß geben (wer weiß, vielleicht findet es jemand und es hilft weiter?) ist zumindest nicht falsch. :D

Bei mir ging es um einen drohenden Rechtsstreit mit dem Vermieter, der wegen Beschwerden einer anderen Mieterin mir die bereits erteilte Erlaubnis zur Tierhaltung zu entziehen. Therpatiere dürfen zwar auch nachträglich vom Vermieter verboten werden (anders als Assistenztiere), aber dafür müssen schwerwiegendere Gründe als bei normalen Haustieren vorliegen (so meine Anwältin damals). Damals bin ich einfach zu meinem Hausarzt gegangen und habe detailliert dargelegt, inwiefern die Katzen therapeutisch wichtig, eigentlich sogar zwingend sind. Der hat mir dann ein Attest ausgestellt, das dieses bestätigt.

Ob ich die Tiere steuerlich absetzen kann weiß ich gar nicht, wäre aber interssant zu wissen.

Ohje, das klingt ganz schön aufregend! Gut, dass du die Sache auf diese Art klären konntest!
Das wäre für mich zum Beispiel eine sinnvolle Begründung: Die rechtliche Absicherung dafür, dass die Katzen bei ihren Menschen bleiben und die Menschen die Katzen behalten können. (Das ist zwar dasselbe, aber aus beiden Sichtweisen wichtig^^) ;)

Wenn man es steuerlich absetzen könnte, würde man die Haltung finanziell erleichtern - ob das geht, weiß ich nicht. Ich meine, mal gelesen zu haben, dass Therapietiere in Deutschland keinen finanziellen Vorteil bringen, wobei ich nicht dafür garantieren würde. Außerdem holt man sich sowieso kein Tier, für das man nicht mit dem vorhandenen Einkommen finanziell und auch von allen anderen Belangen her sorgen kann.

Hallo,
ich habe kürzlich eine Doku über Therapiekatzen und Hunde in amerikanischen Justizvollzugsanstalten gesehen. Dort wurden z.B. im Gefangenenbereich mehrere Katzen gehalten, um die die Häftlinge sich kümmern mussten, sprich füttern, sauber machen, bespaßen, bei Krankheit versorgen. Die Katzen durften bei Aufschluss auch mit in die Zellen. Den Häftlingen hat das sichtbar gut getan, das konnte man richtig sehen und den Katzen ging es auch gut, wurden umsorgt und gehätschelt :)

Wow, das ist ja ein richtiges soziales Experiment! Solange es den Katzen dabei gut geht, finde ich das alles in Ordnung und dass es den Häftlingen etwas bringt (stabilere Psyche, Verantwortungsbewusstsein, Beschäftigungstherapie, etc) ist ein echter Vorteil und sehr interessant.
Vielleicht kann man auf diese Art sogar Tierheime entlasten, indem man Heimtiere dafür nimmt? Diese Idee würde ich gar nicht mal schlecht finden!
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #18
Ich kenne hier nahe ein Seniorenwohnheim, in dem Tiere leben.
Zum Aquarium gibt es 2 ältere Katzen aus dem Tierschutz, die frei dort laufen und sich immer genau " ihre Menschen" suchen, denen es gut täte und die oft schon sehnsüchtig warten.
Das bringt sehr viel Freude und Leben dorthinein, aber natürlich auch Arbeit und Verantwortung, die die Heimleitung dort gerne tragen/ mittragen möchte.
Bei Bewohnern, die die Tiere nicht mögen, haben sie sehr " ein Auge drauf".
Aber diese ablehnenden Bewohner werden von den Katzen in hohem Bogen ohnehin gemieden.
Geregelt werden muss natürlich das Futtermanagement, sonst würden die 3 innerhalb kurzer Zeit zu wandelnden Klopsen mutieren.
ich finde es großartig.
LG
 
  • Katzen als Therapietiere? Beitrag #19
man kann auch siammäuse als therapietiere nutzen in der arbeit mit geistig behinderten kindern. weil die so quirrlig und lieb/schmusig sind. hier ein pdf

franziska lehne: verbesserung der lebensqualität von menschen mit behinderung durch die interaktion mit tieren

(ab seite 68 geht es los mit felinaltherapie)

edt:
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