Junges Kätzchen: unerziehbar oder Spätzünder?

jelly

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Hallo in die Runde :)

Ich habe mal eine Frage: Ich habe neben meinem 18 Wochen alten Kätzchen Kuki noch ein ca. 14 Wochen altes Kitten zuhause. Das ist die kleine Pepper. Pepper ist ein richtiger Wirbelwind und ganz schön frech, was möglicherweise auch an ihren 50% Bengal-Genen liegt. :)

Ich versuche nun also, seitdem die Kleine bei uns ist, sie langsam an gewisse
Regeln zu gewöhnen. Leider komplett ohne Erfolg. Sie macht bis jetzt nicht die geringsten Anstalten ansatzweise darauf zu reagieren. Ich kann sie gefühlt 100x hintereinander wieder vom Küchentresen runternehmen und dabei "Nein!" sagen - sie springt wenige Sekunden danach einfach sofort wieder rauf, als sei nichts gewesen. Ich habe auch das Gefühl, dass sie gar nicht versteht was ich von ihr möchte bzw. sich gar nicht angesprochen fühlt.
Sie reagiert auch generell überhaupt nicht auf ihren Namen oder generelles Ansprechen/Anschnalzen, geschweige denn auf ein "Nein". Ich könnte sonstwas machen, das einzige womit ich Peppers Aufmerksamkeit bekomme ist Futter und Spieleinheiten mit ihrer Lieblingsangel.

Das hatte ich bei Kuki und bei allen Katzen die ich früher hatte nie. Kuki ist super erzogen, reagiert auf ein "Nein" und kommt wenn man sie ruft. Von Pepper fühle mich aber gar nicht wahrgenommen.

Habe ich hier einen besonderen Härtefall? Oder kommt das bei manchen Kätzchen einfach ein bisschen später, dass die Erziehung Früchte trägt und sie mit ihrem Menschen mehr interagieren? Dass sie so gar nicht auf mich reagiert oder mit mir interagiert finde ich nämlich schon ein wenig sonderbar :unsure: Hat jemand da vielleicht Erfahrung mit?
 
04.02.2020
#1
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goya

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Ehrlich gesagt glaube ich du erwartest zu viel. Die beiden sind noch sehr jung und so schnell klappt die Erziehung, vor allem bei Wirbelwinden nicht. Einiges lernen hyperaktive Katzen auch trotz aller Mühe und Konsequenz nicht, weil sie einfach zu viel Aktion wollen. Und diese, ich nenne sie ADHStiere, haben natürlich auch wenig Zeit um sich um den Menschen zu kümmern, weil, es gibt ja wichtigeres. ;)
Einen Einfluss wird aber sicherlich auch die Sozialisierung und Erziehung bei der Mutter haben.
 
jelly

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Ehrlich gesagt glaube ich du erwartest zu viel. Die beiden sind noch sehr jung und so schnell klappt die Erziehung, vor allem bei Wirbelwinden nicht. Einiges lernen hyperaktive Katzen auch trotz aller Mühe und Konsequenz nicht, weil sie einfach zu viel Aktion wollen. Und diese, ich nenne sie ADHStiere, haben natürlich auch wenig Zeit um sich um den Menschen zu kümmern, weil, es gibt ja wichtigeres. ;)
Einen Einfluss wird aber sicherlich auch die Sozialisierung und Erziehung bei der Mutter haben.
Danke dir Goya für deine Antwort. Ja, ich habe auch schon dran gedacht, dass sie vielleicht noch zu jung dafür ist. Obwohl meine anderen Kätzchen das alle schnell verstanden haben... Aber dann habe ich jetzt einen kleinen Super-Wirbelwind und werde noch ein paar Wochen sehr geduldig sein 😅
 
Patentante

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Ich kenn es sehr unterschiedlich. Erziehung in dem Alter kann einfach noch zu früh sein. Bei meiner unglaublich wirbelnden Gretel (20 Wochen alt) hab ich erstaunlicherweise das Gefühl dass sie ein mahnendes "aufpassen" durchaus dazu bewegt ihr abartiges Tempo in dem Sie über Tische und Bänke geht zu reduzieren. Viel mehr Regeln gibt es hier nicht. Und dass mein Essen tabu ist akzeptieren sie inzwischen halbwegs.
In Deinem Fall würde ich den Fußboden attraktiver machen. Wenn sie oben sitzt Leckerlis runterwerfen. Wenn sie runterspringt über den grünen Klee loben. Natürlich braucht man dafür Gepür fürs Timing. Sonst lernt sie "super, raufspringen bringt mir Leckerlis ein". Gemeint wäre aber: unten ist es viel spannender.
 
goya

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Danke dir Goya für deine Antwort. Ja, ich habe auch schon dran gedacht, dass sie vielleicht noch zu jung dafür ist. Obwohl meine anderen Kätzchen das alle schnell verstanden haben... Aber dann habe ich jetzt einen kleinen Super-Wirbelwind und werde noch ein paar Wochen sehr geduldig sein 😅
Stell dich lieber auf ein paar Jahre ein. Ich habe eine hyperaktive Norwegerin, sie ist bald drei Jahre alt. Sie ist eine tolle Katze, ich würde sie nie hergeben. Sie kommt auch zum Kuscheln, aber viel Zeit hat sie dafür nicht. Schnell springt sie auf und ist schon wieder mit anderen Dingen beschäftigt.
Auch bei unserem Training schafft sie es nicht sich lange zu konzentrieren. Leckerli interessieren sie wenig, außer sie hat diese selber erbeutet.
 
jelly

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Stell dich lieber auf ein paar Jahre ein. Ich habe eine hyperaktive Norwegerin, sie ist bald drei Jahre alt. Sie ist eine tolle Katze, ich würde sie nie hergeben. Sie kommt auch zum Kuscheln, aber viel Zeit hat sie dafür nicht. Schnell springt sie auf und ist schon wieder mit anderen Dingen beschäftigt.
Auch bei unserem Training schafft sie es nicht sich lange zu konzentrieren. Leckerli interessieren sie wenig, außer sie hat diese selber erbeutet.
Oh 😅 Ok, dann bin ich ja gespannt was da noch auf mich zukommt.
 
claudiskatzis

claudiskatzis

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Pepper macht ihrem Namen alle Ehre 😉
Sie hat halt Pfeffer im Poppes....
Sie ist noch sehr jung, wenn du dran bleibst , wird das sicher besser.
 

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