2 Katzen im Single Haushalt BKH/Birma?

  • Autor des Themas Saskia05
  • Erstellungsdatum
S

Saskia05

Beiträge
11
Reaktionen
0
Hallo,

ich bin noch keine Katzenbesitzerin, liebäugle aber mit der Idee und erhoffe mir hier Information und Hilfe, auch in der Frage, ob meine Lebenssituation überhaupt Katzen zulassen.
Ich bin alleinstehend und voll berufstätig, aber als Lehrer doch etwas früher Zuhause als andere Voll-Berufstätige, aber auch hier gibt es Tage, an denen ich mal bis 17-18 Uhr unterwegs sein werde.
Daher auch die Frage, ob es okay ist, unter diesen Umständen zwei Katzen zu halten. Noch dazu sollten es Wohnungskatzen sein, denn ich lebe in Miete und es ist daher nicht möglich, einfach so eine Katzenklappe in die Terassentür zu bauen. Die Katzenhaltung müsste ich auch noch abklären, kann mir aber nicht vorstellen, dass mein Vermieter da etwas dagegen hat.
Da ich zwei Wohnungskatzen möchte, würde ich auch lieber zwei Rassekatzen haben, weil ich gelesen habe, dass es Rassen gibt, die sich eher dafür eignen als andere und weil ich schon denke, dass es auch Charaktereigenschaften gibt, die unterschiedliche Rassen auszeichnen, auch wenn das natürlich dennoch individuell ist.
Besonders gefallen mir BKH Katzen und Heilige Birmas. Bei Letzteren gefällt mir die Beschreibung, dass sie ein tolles Sozialverhalten haben - und natürlich das Fell ;) Bei den BKH habe ich gelesen, dass sie eher gemütlich sind (was vielleicht ganz gut ist, wenn ich berufstätig bin) und auch sonst haben sie eine schöne Ausstrahlung.
Achja, ich würde gerne zwei Wurfgeschwister nehmen. Möglchst in den Ferien. Vielleicht gibt es ja auch Züchter, die die Katzen zur Not auch etwas später abgeben.
Ich hätte deswegen gerne junge Katzen und auch keine aus dem Tierheim, weil ich gerne von Anfang an wissen möchte, was die Katze erlebt hat und es bestimmt einfacher ist, sie nach den eigenen Wünschen zu erziehen (ich weiß, dass es da natürlich Grenzen gibt).

Ich würde mich freuen, wenn mir der ein oder andere was zu diesen Überlegungen sagen könnte. Vielleicht auch, welche der beiden Rassen besser mit meiner Lebenssituation klar käme.
Gibt es eigentlich bei den BKH auch so einen zentralen Verein, wie den Birmaclub für die Birmas? Da scheine ich irgendwie zu blöd zum Googeln zu sein...

Danke schonmal.
 
Tinaho

Tinaho

Beiträge
18.842
Reaktionen
1.364
Huhu und Herzlich Willkommen im Forum, schön dass du dich angemeldet hast.

Gerade weil du berufstätig bist solltest du auf jeden Fall zwei Kitten nehmen. Mit diesem Wunsch rennst du hier offene Türen ein.;). Wurfgeschwister ist natürlich auch toll. Achte hier bitte darauf, dass du gleichgeschlechtliche Tiere nimmst. Da Kater ein anderes Spielverhalten haben als die Katzendamen und oft eher raufen wollen.
Zu Heiligen Birmas kann ich nichts sagen, allerdings habe ich einen look-a-like BKH (so nennt man BKHs ohne Stammbaum) und kann von daher bestätigen, dass dieser eher gemütlich ist und eher in sich ruht.

Nicht jeder kommt mit älteren Tieren klar, die bereits eine Vorgeschichte haben und evtl. auch schon traumatisiert und/oder verhaltensauffälllig sind. Von daher ist es in Ordnung wenn du lieber Kätzchen haben möchtest. Es ist auch total prima sich vorab Gedanken zu machen.(y)

20181030_195634.jpg
Mein look-a-like BKH Justus.

Falls du noch Fragen hast immer her damit.
 
S

Saskia05

Beiträge
11
Reaktionen
0
Vielen Dank euch beiden, auch für den Link.

Ja, ich mache mir schon so meine Gedanken, vor allem, weil die ja doch schon einige Zeit alleine bleiben müssten. Würden das tendenziell eher die Birmas vertragen oder die BKHs? Oder kann man das generell nicht so sagen?
Wie sieht es denn eigentlich mit der Wohnung aus, wenn zwei Katzen da alleine sind? Ist das okay oder muss man da wirklich um die Tapeten, etc. fürchten? Natürlich vorausgesetzt, dass genug Spielzeug und ein Kratzbaum vorhanden ist.
 
claudiskatzis

claudiskatzis

Beiträge
12.730
Reaktionen
1.245
Also.....😉
Wir haben zwei Kater und wir sind beide voll berufstätig ( sprich ca. 8 Stunden täglich weg).
Die zwei werden, so sie wollen, morgens und Abends bespasst.Den Tag verschlafen die meist.
Wenn die zwei ihre fünf Minuten haben, sprinten sie über Tische und Bänke.... dabei gibts halt auch mal nen Kratzer auf dem Sofa. Mit der Zeit wird man da doch deutlich gelassener wenn mal irgendwo ne Macke dran ist , das Streu durch die halbe Wohnung verteilt vorfindet, ein Kötzerchen auf dem Teppich hat, oder auch mehr Haare als üblich an den Klamotten hat. Aber ich kann dir sagen, das ich für nichts in der Welt meine Katzingers missen möchte. Zudem die Wohnung , wenn du Katzen hast, eh nicht mehr deine ist...😉

Zu den Birmchen kann dir @Nelly12 bestimmt was schreiben
 
goya

goya

Beiträge
4.971
Reaktionen
183
Ich finde deine Überlegungen klasse. Mein Mann und ich arbeiten in Wechselschichten, oft mit 12h- Diensten und es klappt prima mit Katzen. Wir beschäftigen uns vor und nach der Arbeit mit den Katzen und haben die Wohnung katzengerecht ausgestattet. Das heißt wir haben mehrere Catwalks, Kratzbäume und Aussichtspunkte in der Wohnung. Wir spielen abwechslungsreich mit den Katzen, machen Kunststückchen (Clickern ohne Clicker), geben Fummelbretter, Leckerliwurfspiele und vieles mehr.
Unsere mittlerweile verstorbene Katze war eine Hauskatze und nun haben wir eine Birma und eine Norwegische Waldkatze.

Die Sommerferien passen im übrigen perfekt, weil viele Züchter dann Kitten im abgabegerechten Alter haben.
 
S

Saskia05

Beiträge
11
Reaktionen
0
Danke für eure Einschätzungen. Dann scheint das mit der Berufstätigkeit ja nicht sooo das Problem zu sein.
Ich bin auch eigentlich gar nicht pingelig mit der Wohnung. Geht eher darum, dass keine Schäden entstehen, die den Vermieter ärgern könnten.
Bei der Rasse kann ich mich momentan echt nicht entscheiden. Ninja, es ist ja noch viel Zeit, aber andererseits scheinen Katzen oft schon vor der Geburt reserviert zu sein..
 
goya

goya

Beiträge
4.971
Reaktionen
183
Natürlich können Katzen die Wohnung zerstören, oft liegt das aber an Haltungsfehlern. Wenn man den Tieren eine artgerechte Auslastung ermöglicht, kann man viel entgegen wirken.

Das Katzen bereits vor der Geburt reserviert sind stimmt nicht immer. Im Gegenteil, manchmal haben Züchter sogar Probleme ihre Kitten an gute Liebhaber abzugeben.
Vielleicht kannst du dich besser für eine Rasse entscheiden wenn du Züchter besuchst. So lernst du die Rassen kennen und kannst gleich schauen welche Züchter seriös sind. Hab bitte auch im Hinterkopf das alle Tiere einen individuellen Charakter haben. Rassetiere können sich also auch rasseuntypisch verhalten. Unser Birmchen hat auch nicht mitbekommen das die Heilige Birma eigentlich "nur" mittelmäßig aktiv sein sollte. ;)
 
S

Saskia05

Beiträge
11
Reaktionen
0
Danke!
Ich hatte auch schon daran gedacht, mal zu einem Zü hier zu fahren. Scheue mich aber nich ein bisschen diesbezüglich mal nachzufragen. Ich möchte nicht als unverschämt gelten, denn vielleicht nehme ich ja dann bei ihm gar keine Katze.
Dass auch Rassekatzen anders sein können, denke ich mir. Mir geht es dabei nur um Tendenzen. So z.B., dass sie halt mit der Wohnungshaltung gut klar kommen.
Am schwierigsten stelle ich mir vor, die Wohnung Katzensicher zu machen: Elektrokabel, Hängelampe, Gardienen. Oder ist das nicht so das Problem?
Teilweise offene Küchenregale sollte ich wohl auf jeden Fall durch geschlossene ersetzen, oder?
 
mennemaus

mennemaus

Moderator
Beiträge
9.082
Reaktionen
340
Hallo Saskia,
herzlich willkommen hier im Forum. Schön, dass du vorhast, dir zwei Katzen von einem Züchter anzuschaffen. Die Sommerferien passen da sicherlich gut. Da hast du dann richtig lange Zeit, die Kleinen einzugewöhnen.

Die Kitten sollten bei der Abgabe mindestens 3 Monate alt sein, also könntest du ruhig schon bald bei den Züchtern, die dich Interessieren nach zwei Kitten fragen. Die Züchter kennen ihre Tiere gut, sie können dich dann bestimmt auch beraten, welche Kitten vom Wesen her gut zusammenpassen und auch gut zu deiner Situation passen (reine Wohnungshaltung, kein Balkonzugang, ein paar Stunden allein in der Wohnung, möglichst eher ruhige Tiere).

Vielleicht fragst du bei dem Züchter direkt an, ob er bereit wäre, die Kitten noch vor der Abgabe frühkastrieren zu lassen. So müssten die Lütten nicht kurz nachdem sie bei dir sind, kastriert werden. Solltest du dir kleine Kater anschaffen, ist das so ein kleiner Eingriff, dass die Kitten schon kurz nach der OP wieder miteinander spielen. Bei weiblichen Katzen dauert es wegen der OP Narbe ein bisschen länger, bis sie wieder alles machen können/dürfen, aber auch das ist schnell überstanden.

Die Wohnung katzensicher zu machen kann man meist gut vorbereiten. Wichtig ist, dass die Fenster gesichert sind, damit die Kitten weder rauskommen können noch die Gefahr besteht, dass sie in einem gekippten Fenster stecken bleiben. Erkundige dich, ob deine Pflanzen nicht giftig sind für die Katzen. Stell leicht zerbrechliche Sachen anfangs außerhalb der Reichweite der Kitten auf. Kabel solltest du vielleicht auch sichern, wobei bei uns noch nie eine Katze an die Kabel gegangen ist. Herdplatten oder offene Treppenstufen könnten auch gefährlich werden... Du hast ja während der Eingewöhnungsphase Zeit, um zu schauen, was deine Kitten dann für einen Unsinn machen und was du noch vor ihnen sichern musst.

Viel Spaß erstmal bei der Suche nach deinen Kitten und beim Einlesen zu den Rassen, zur Katzenhaltung, zur Wohnungseinrichtung, zum Füttern, etc und beim Vorbereiten für den Einzug deiner kätzischen Mitbewohner. :)
 
goya

goya

Beiträge
4.971
Reaktionen
183
Dir braucht es nicht unangenehm zu sein Züchter zu kontaktieren. Seriöse Züchter freuen sich wenn sich potentielle Kittenabnehmer vor der Anschaffung gründlich informieren. Schließlich wollen sie ihren Katuennachwuchs später in guten Händen wissen. Ein guter Züchter verdient auch kaum Geld mit der Zucht. Die Kitten kosten meist mehr als bei einem Vermehrer, dafür steckt der seriöse Züchter das Geld in die Vorsorge und Aufzucht der Kitten.
 
WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

Beiträge
9.976
Reaktionen
498
Ich finde es persönlich sehr gut, dass du dir Gedanken macht welche Tiere passen zu mir und meiner Wohnsituation. Je länger die Kitten im Verbund ihrer Familie bleiben um so besser die Sozialisierung.

Wenn ein Züchter dir sagt 14-16 Wochen ist es für mich ideal und zeigt mir ein großes Umdenken in der Abgabe. Züchter die solange ihre Schützlinge halten geben kaum ein Tier nicht kastriert ab.

viel Glück bei der Suche ..... hier mal hilfreiche Tipps für die Wohnung.

So machen sie Ihre Wohnung katzensicher

lg
Verena
 
S

Saskia05

Beiträge
11
Reaktionen
0
Danke nochmal. Dann werde ich wohl mal am besten Züchter heraussuchen und kontaktieren. Diese können mich dann auch nochmal über die Rasse aufklären.
Mir wäre es theoretisch sowieso lieber, ich müsste die Kastration nicht selbst organisieren. Andererseits sind sie mit 14-17 Wochen ja noch so klein.... Ich habe schon gelesen, dass es Frühkastrationen gibt, aber so als Neuling denkt man dann natürlich erst einmal „was, das ist ja nich ein Baby“.

Mit würde ja auch schon gesagt, dass ich gleichgeschlechtliche Katzen holen soll. Gibt es da wesentliche Unterschiede bei Kastrierten zwischen Kater und Kätzin?

Evtl. würde ich es auch in Erwägung ziehen, zwei erwachsene Katzen vom Züchter zu holen. Manchmal geben diese ja auch Kastraten ab. Allerdings glaube ich, dass man da nicht mehr selbst so gut erziehen kann oder was meint ihr? Es geht mir z.B. darum, ob die Katze aufs Bett darf, was für Fütterungszeiten sie gewöhnt ist, etc.
 
goya

goya

Beiträge
4.971
Reaktionen
183
Bei Katze und Kater gibt es erhebliche Unterschiede bei der Kastration. Beim Kater muss nur der Hodensack aufgeschnitten werden, um den Samenleiter zu durchtrennen und die Hoden zu entfernen. Bei der Katze muss die Bauchdecke geöffnet werden um den Eileiter durchtrennen und die Eierstöcke zu entfernen zu können. Die Keimzellen müssen entfernt werden, sonst ist es keine Kastration, sondern eine Sterilisation.
Auch im Verhalten sind Katze und Kater oft unterschiedlich.

Einige Befürworten die Frühkastration, einige unterstützen sie nicht.

Erwachsene Tiere sind sicherlich auch keine schlechte Idee. Erziehen kann man Katzen in jedem Alter. Unsere Erstkatze war sechs Jahre alt und eine ehemalige Streunerkatzen. Ein wenig Geduld mussten wir vor allem aufbringen damit die Arme ihre Ängste verliert. Sie wurde zu einer Traumkatze.
 
mennemaus

mennemaus

Moderator
Beiträge
9.082
Reaktionen
340
Danke nochmal. Dann werde ich wohl mal am besten Züchter heraussuchen und kontaktieren. Diese können mich dann auch nochmal über die Rasse aufklären.
Mir wäre es theoretisch sowieso lieber, ich müsste die Kastration nicht selbst organisieren. Andererseits sind sie mit 14-17 Wochen ja noch so klein.... Ich habe schon gelesen, dass es Frühkastrationen gibt, aber so als Neuling denkt man dann natürlich erst einmal „was, das ist ja nich ein Baby“.

Mit würde ja auch schon gesagt, dass ich gleichgeschlechtliche Katzen holen soll. Gibt es da wesentliche Unterschiede bei Kastrierten zwischen Kater und Kätzin?

Evtl. würde ich es auch in Erwägung ziehen, zwei erwachsene Katzen vom Züchter zu holen. Manchmal geben diese ja auch Kastraten ab. Allerdings glaube ich, dass man da nicht mehr selbst so gut erziehen kann oder was meint ihr? Es geht mir z.B. darum, ob die Katze aufs Bett darf, was für Fütterungszeiten sie gewöhnt ist, etc.
Mein Thai-Kater Peewee kam mit 16 Wochen zu mir. Ich hatte die Züchterin gebeten, bei ihrem Tierarzt die Frühkastration durchführen zu lassen, da es bei mir damals schon einen älteren Kater und zwei Hunde gab, da ist es immer schwieriger, wenn ein Neuankömmling relativ schnell operiert werden muss.

Peewee wurden morgens kastriert und hat nachmittags schon wieder mit seinen Geschwistern gespielt, er hat das wirklich sehr gut verkraftet. Wir haben ihn etwa eine Woche nach der Kastration abgeholt, da roch er dann zwar nach fremder Katze, aber nicht nach Tierarzt. :cool:

Wenn du magst, schau mal in meinen Thread rein, Peewee ist zwar schon 2012 bei uns eingezogen, aber da kannst du auch schon einiges an Unsinn und an schönen Erlebnissen finden, die in Zukunft auch auf dich zukommen könnten... Minas und seine Freunde (oder: nicht wie Hund und Katze) Ich habe gerade auf der Suche nach diesem Beitrag einige Seiten nachgelesen und war wieder ganz verzaubert von dem kleinen Kerl und von dem süßen Miteinander der beiden Kater (und auch der Hunde). :love:

Die Idee von einem Züchter zwei Kastraten zu holen, ist bestimmt auch gut. Tiere, die lange in einer Gruppe zusammengelebt haben, sind meistens sehr sozial. Ich würde mir dann aber genau die Homepage angucken, wie der Züchter seine Tiere beschreibt. Da merkt man am Tonfall schnell, ob sie geliebte Familienmitglieder sind und ob es dem Züchter schwer fällt, ein erwachsenes Tier abzugeben. Und am besten solltest du auch noch das Verhalten und das Miteinander der Tiere vor Ort beim Züchter beobachten, um mitzubekommen, wie ihr Charakter ist.

Wenn du bei der Erziehung gute Vorsätze hast, was deine Katzen später dürfen und was sie nicht dürfen, wirst du wohl auch bei Kitten manchmal von der Realität überholt werden. Gerade die Frage, ob die Katze mit ins Bett darf, beantwortet mancher theoretisch mit “Nein“, die Katzen aber praktisch mit „Ja“. Ich muss dazu sagen, dass es für mich besonders schön ist, wenn die Katzen neben mir beim Einschlafen leise schnurren, dann kann ich besonders gut einschlafen. ;)
 
WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

Beiträge
9.976
Reaktionen
498
Nur zum allgemeinen Verständnis... mit 16 Wochen ist es eine frühe Kastration... eine Frühkastration ist bis zur 12 Woche. Gottseidank gibt es viele Züchter die schon ab der 12 Woche kastrieren und sich dem bewusst sind dadurch ungeplante Verpaarungen (Schwarzzucht zu verhindern). Man kann sicher sein, dass die Komplikationen einer wirklichen Frühkastration kaum vorhanden sind aber die Komplikationen einer zu frühen Belegung Meist tödlich enden. Entweder für das Muttertier oder die Föten bzw. Kitten

Wilde Kitten, die ich nicht sozialisieren kann, weil mir da die Zeit fehlt und ich keine halbsozialisierten Tiere vermitteln mag ... (dass ist mein eigener Anspruch ) lasse ich auch mit 8 Wochen schon kastrieren. Gottseidank ist meine TÄ da sehr aufgeschlossen.... Halbwilde Jungtiere die niemand will haben wir zu Hauf in den Tierheimen. Lieber ein kurzes freies Leben ohne Paarungsstress, als sein halbes junges Leben im TH.

@Saskia05 .... Liebchen sich zu holen, die schon etwas älter sind wo dir der Züchter genau die Charakteren beschreiben kann, dazu noch vielleicht aus einer Gruppe ist auch eine tolle Option.
Solche Tiere haben das Leben in einer Familie und in einer Wohnung gut angenommen und bereiten kaum große Probleme in der Eingewöhnung.

Dann viel Erfolg bei der Suche bis zum Sommer

lg
Verena
 
Frigida

Frigida

Beiträge
30.840
Reaktionen
466
Wichtiger noch als die Auswahl der Katzenrasse ist die Auswahl der Züchter.
Man kann so leicht reinfallen. Manche lügen einem das Blaue vom Himmel herunter und es klingt auch immer alles so plausibel. Bis man hier belehrt wird.

Ich kann deine Gedanken gut verstehen, denn genauso habe ich auch gedacht. Ich wollte 2 kleine gut sozialisierte Kitten, mit denen ich nicht schon von Anfang an Probleme habe, schließlich hatte ich noch nie Katzen. Allerdings bin ich auf einen Vermehrer reingefallen, weil ich nicht gut genug informiert war. Trotzdem waren sie gut sozialisiert und pupsgesund, nur halt keine typischen Siamkatzen. Das habe ich aber auch erst gemerkt, als echte Siams bei mir einzogen.
Die wichtigste Frage ist immer "Gibt es einen Stammbaum?". Aber auch Vereinszüchter können schwarze Schafe sein. Deswegen ist es ganz besonders wichtig, sich einige Züchter anzuschauen bevor es losgehen soll. Das nimmt einem kein Züchter übel, denn diese suchen für ihre Schätzchen ein gutes Zuhause und jemand, der sich vorher informiert und sich umschaut ist schon mal viel wert. Jemand der so umsichtig ist, bietet den Kleinen sicher auch ein gutes Zuhause.
Ein wirklich guter Züchter bringt seine Tiere auch und schaut sich noch mal um. Denn es ist tatsächlich schon vorgekommen, dass die Tiere in einen Messihaushalt geraten wären.
Und viele Züchter kennen sich auch untereinander. Von Ausstellungen oder sie tauschen sogar ihre Tiere aus. Und manchmal warnt auch der eine oder andere Züchter vor bestimmten Schwarzzüchtern.

Bzgl. BKH kann dir hier sicherlich auch Westpark-Nic weiterhelfen. Sie züchtet nämlich BKH und kennt sich gut aus.
Übrigens kann der Fahrtweg zu einem guten Züchter gar nicht zu lang sein. Insofern sollte man sich diesbezüglich keine Beschränkungen auferlegen.
 
S

Saskia05

Beiträge
11
Reaktionen
0
Hallo,

so, ich habe heute mal bei einer Züchterin angerufen. Sie war sehr nett. Auch sie meinte, dass es kein Problem sei, wenn ich berufstätig bin. Meist würden die Katzen eh erst so um 17 Uhr wach werden und seien auch eher nachtaktiv.
Sie plant dieses Jahr 2-3 Würfe. Eine Katze sei aktuell beim Kater, bei der anderen warte sie aufs Rolling werden und evtl. möchte sie noch einen Wurf. Ist das nicht ein wenig viel?

Und sie nannte mir auch noch die Kontaktdaten einer befreundeten Züchterin, die eine 6jöhrige Katze und ihre 2,5jährige Tochter abgeben möchte, weil sie die Zucht aufgibt. Ich werde da morgen mal anrufen, obwohl mich der Altersunterschied der beiden schon zurückschrecken lässt. Was meint ihr?
Naja und es wäre dann für mich fast schon etwas früh. Aber ich kann ja mal auf jeden Fall anrufen.
Die Katzen werden auch nur zusammen vermittelt, weil sie sehr aneinander hängen. Das finde ich aber ein gutes Zeichen.
LG
 
Tinaho

Tinaho

Beiträge
18.842
Reaktionen
1.364
Ich würde da auf jeden Fall mal anrufen.
Mach dir dann ein eigenes Bild.
 

Ähnliche Themen