• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Kastration mit 5 1/2 Monaten??

K

klb

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Hallo zuammen, ich habe zwei junge Katzen (Kater und Katze) die jetzt 5 1/2 Monate sind. Seit einigen Tagen interessiert sich unser Kater brennnend
für die Katze und springt sie auch bereits an. :evil: Glück ist, dass die Katze noch nicht rollig ist. Meine Frage nun: Haltet ihr eine Kastration mit 5,5 Monate für Katzen und Kater zu früh? Ich höre von Bekannten immer noch die Anmerkungen, dass der Kater nicht so groß wird, wenn zu früh kastriert wird. Wir haben morgen einen Tierarzttermin um die Kleinen voruntersuchen zu lassen. Was sagt ihr?

Viele liebe Grüße
KLB
 
09.11.2005
#1
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Fynn

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Na, also das Gerücht, dass der Kater dann nicht so groß wird, kannst du getrost in die Sparte "Aberglauben" schieben!

Ich bin nicht so der Profi (die Züchter in diesem Forum wissen das oft besser) aber ich würde dir raten, den Kater kastrieren zu lassen. Man merkt nicht immer gleich, ob und wann eine Katze rollig wird. Da wäre mir das Risiko einfach zu groß.
Wenn also nix geplant ist (vonwegen Kitten) dann rate ich dir, den Kater Kastrieren zu lassen. *denk*

Deine Tierärztin wirds sicher richtigmachen. *denk*

Lieben Gruß, Suse***
 
K

kikisibi

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Hi,

hab das gleiche Problem... mein Kater (jetzt gerade 6 Monate alt geworden) springt seinen Schwester (im gleichen Alter) auch ständig an versucht sich mit dem Nackenbiss ... Sie ist noch nicht so weit - gott sei dank - aber ich dachte bisher immer das Kätzinnen früher dran sind als Kater, naja scheinbar haben wir beide da ganz schön frühreife Früchtchen erwischt. :wink:

Daher steh ich jetzt auch wie der sprichwörtliche Ochse vorm Berg da, weil ich eigentlich damit gerechnet habe, dass sie früher geschlechtsreif wird als er... Naja ich werd die Woche auf jeden Fall noch einen Kastrationstermin für ihn machen (bin nur noch am überlegen ob ich sie dann auch gleich mitmachen lasse).

Ich hatte zwar noch nie einen Kater der so früh schon geschlechtsreif wurde, aber meine anderen Kater sind alle nach der Kastration noch mal so richtig megamäßig groß geworden... :twisted: Ich halte das ganze für ein Gerücht und denke nicht dass die Kastration die Größe oder das Wachstum der Katze beeinflusst...
 
X

Xayide

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Hi, wir haben unseren Kater mit grade 6 Monaten kastrieren lassen, da war er noch ziemlich klein (aufgrund schwerer Krankheit in der Kittenzeit mit der Entwicklung hinten nach).

Der TA hat uns gesagt, je kleiner bzw leichter das Tier, desto weniger Narkose muss er geben und je jünger das Tier, desto schneller hätte es den Eingriff vergessen.

Ich muss sagen, er hatte völlig Recht.
Wir liessen ihn kastrieren, den Nachmittag und Abend war er dann seeehr müde und etwas taumelig und am nächsten Tag schoß er wieder durch die Bude, das man glaubte, es sei gar nichts passiert.

Und: er ist noch ein gutes Stück gewachsen und ein stattlicher, großer Kater geworden, der mit 5,5 Kilo noch schlank ist.

Mach Dir da mal keine Sorgen um einen Entwicklungsstillstand, das ist ein Ammenmärchen!

Ich würde auch auf jeden Fall entweder beide am selben Tag kastrieren lassen, dann gibts keine Probleme, weil sie denselben Geruch anhaften haben.

Oder aber, wenns gar nicht geht, lass die Katze zuerst kastrieren.
Eine Rolligkeit muss man nicht unbedingt bemerken und gedeckt ist eine Katze schnell.
Nach der Kastration geht bei Katzen gar nichts mehr, Kater können aber sehr wohl noch eine Woche oder sogar noch länger weiter zeugungsfähig bleiben!
 
K

klb

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Danke erstmal für Eure schnelle Rückmeldung!! :lol: Kater sind meistens früher als Katzen Geschlechtsreif, leider kann man sich da aber nicht sicher sein... :roll:. Der Tierarzt hat mir gerade gesagt, dass -wenn die Untersuchung positiv verläuft- die Beiden bereits am Freitag kastriert werden können.

@kikisibi:Am besten läßt Du beide gleichzeitig kastrieren. Katzen feinden sich nach erfolgter OP erstmal an, weil die frisch operierte Katze sich anders verhält und anders riecht. Und wenn beide dann gleichzeitig auf den OP Tisch müssen, hast Du das Problem nicht. Bei meinen verstorbenen Katzen (auch Katze und Kater) habe ich die Kastration getrennt vornehmen lassen und da hat der Kater die operierte Katze ca 2 Tage regelrecht bedroht.. :evil:

Weis den TA aber darauf hin, dass die OP Wunde der Katze ordentlich vernäht wird. Sonst entsteht eventuell ein "Hängebauch". Einige Ärzte nehmen sich hierfür nicht genügend Zeit.

Würde mich freuen, wenn noch mehr an unserer Diskussion teilnehmen würden. :wink:
 
K

klb

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Hallo Xayide, unsere Einträge haben sich überschnitten.. :wink: . Danke für Deine Hinweise!!

Eine Frage hätte ich jedoch noch: Ein Tierarzt hat mir mal gesagt, dass beim Kater sein Geschlechtsteil relativ weit ausgeprägt sein sollte, da sonst später die Gefahr der Entstehung von Harngries größer wäre?? Auch ein Aberglaube??? :lol:

Viele liebe Grüße
KLB
 
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Xayide

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Ich denke schon- vor allem, wenn man bedenkt, das viele Kater auch schon frühkastriert wrden, d.h. mit 3 Monaten die Bömmels abbekommen.
Vor allem in den USA ist das ja gang und gäbe.

Wenn die alle Schwierigketen mit Harngrieß bekommen hätten, würde man die Frühkastration sicher schnell wieder gelassen haben.

Was mir jetzt aber grad aufgefallen ist:
Die Kastrationswunde unserer Loona war wunderschön genäht, mit Drähten, damit sie die STiche nicht aufbeissen konnte.
Die Wunde war ungefähr 1,5 bis maximal 2cm groß.
Trotzdem hat sie einen gewaltigen Hängebauch entwickelt :cry:
Da sie ansonsten wunderbar schlank und grazil ist, fällt das natürlich extrem ins Auge :cry:

Meinst Du wirklich, das das daran liegen kann, das die OP Wunde nicht gut genäht war?
 
K

klb

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Ein befreundeter Tierarzt eines Kollegen hat einmal darauf hingewiesen, dass die Wunde oft nicht mit einer "doppelten Naht" genäht wird (die 2. Naht löst sich innerlich dann selbst auf) und das das der Grund für den "Hängebauch" wäre. Ich werde morgen mal meinen TA befragen und Euch dann berichten.
 
Beta-Tester

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Frühe Kastration ist i.d.R. kein Problem.

Unsere beiden Großen wurden mit 5,5 bzw. 6 Monaten kastriert.
Der Grund war der, dass Willow sehr früh anfing zu rollen und mit 5,5 Monaten unter das Messer musste.
Der Kater wurde auch sehr schnell geschlechtsreif und hat die mittlerweile kastrierte Katze nicht mehr in Ruhe gelassen. Sie wollte spielen und er hat das jedes Mal als Aufforderung zum Geschlechtsakt aufgefasst.
Um den Familienfrieden wiederherzustellen war er kurz darauf auch fällig.


Vorallem bei Katern hat mir mein Tierarzt folgende Warnungen mit auf den Weg gegeben.

Durch die Kastration wird die Versorgung mit wichtigen Hormonen unterbunden. Sollte der Kater zum Zeitpunkt der Kastration noch nich vollständig entwickelt sein (muss nicht komplett ausgewachsen sein) kann es zu einer unzureichenden Ausbildung der Harnleiter führen, was im Alter den Abgang eventueller Nierensteine erschwert.
Auch ist es häufig so, dass ein zu früh kastrierter Kater von seinem Äusseren immer ein jugendlicher Schlacks bleibt und die erwünschten typischen Katermerkmale wie der dicker Katerkopf und das tief grollende Maunzen ausbleiben können. Das ist bei den Katzen wie bei den Menschen.


Tendenziell neigen kastrierte Kater im Allgemeinen auch eher zu Gewichtsproblemen als unkastrierte Kater, da sie zumeist nach der Kastration merklich ruhiger werden. Man muss bei der Fütterung also etwas genauer auf die Futtermenge achten.
 
K

klb

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Also doch kein Gerücht... :roll: . Bei der Voruntersuchung (morgen) wird auch geprüft, ob der Kater schon reif für eine OP ist. Wenn die "Alles" hübsch ausgebildet ist, wird der Kater kurzfristig kastriert 8).
 
K

kikisibi

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Also der Hängebauch kommt so weit ich informiert bin nicht vom "schlampigen" Zusammenflicken nach der Kastration, sondern von der hormonellen Umstellung im Körper. Dass das von der OP kommt ist mir absolut neu und ich frag mich wenn das wirklich so ist warum meine Kater immer einen kleinen Hängebauch hatten??? Da wird doch nur hinten geschnitten an den Bömmels und nicht am Bauch oder? (Finde das Wort klasse :lol: :lol: :lol: :lol: )

Naja das mit dem Geruch ist mir klar, wäre allerdings bei mir aber nicht das Problem weil die operierte Katze sowieso erst mal nach der OP zu mir ins Büro mit müsste (also von den anderen Katzen getrennt wäre) und ich wollte eigentlich beide zusammen machen lassen, allerdings ist meine Kira noch seeeeeehr klein und seeeeeehr zierlich finde ich daher zöger ich noch etwas beide miteinander machen zu lassen. Aber ich denke schon dass es beide gleichzeitig treffen wird...

Und klar ist das ein Gerücht dass es einen Kater am Wachstum hindert wenn er "zu früh"kastriert wird, man sollte da mal unterscheiden, damit meinen die Tierärzte nämlich eine Kastration - so wies in den USA praktiziert wird - schon im Alter von 8 bis 12 Wochen. Das ist schon ein bisschen ein Unterschied und ich persönlich finde das natürlich auch zu früh. Ein bisschen differenzieren bzw. genauer definieren sollte man hier schon - auch als TA - was mit "früh" gemeint ist...

Wie gesagt meine wurden immer im Alter von 9 bis 12 Monaten kastriert - weil sie nicht früher geschlechtsreif waren - und die haben alle die sog. "typischen" Katermerkmale gehabt und wurden riesig... Einer davon wog z. B. 8 Kilo (war aber nicht dick sondern nur groß)...
 
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Also der Hängebauch kommt so weit ich informiert bin nicht vom "schlampigen" Zusammenflicken nach der Kastration, sondern von der hormonellen Umstellung im Körper.
Beides ist möglich.
Wobei man nicht unbedingt den Tierarzt dafür verantwortlich machen sollte.
Katzen können es nicht verstehen, dass sie möglichst 2 Wochen keine größeren Sprünge machen dürfen. Wenn man in der Zeit nicht zuhause ist oder des Nachts schläft, machen die Katzen was sie wollen.
Unsere ist schon 2 Tage nach der OP rumgesprungen als wäre nichts gewesen.

Dass dabei schon mal eine Naht reisst und sich daraufhin eine Bindegewebsschwäche ausbildet ist absolut normal. Das passiert bei Menschen nicht anders.

In den meisten Fällen ist das zwar nicht besonders hübsch aber ungefährlich.

Kommt es aber zu einem echten Riss der Bauchdecke muss SOFORT nachoperiert werden, da es sonst für die Katze sehr gefährlich werden kann.

Also lieber zweimal zu oft zum Tierarzt als einmal zu wenig. :!:
 
K

klb

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Ja, ich habe das vorher auch noch nie mit der OP in Verbindung gebracht!! :D :D :D . Hmm, meine Quelle ist eigentlich recht glaubwürdig!!Vielleicht können uns die anwesenden Züchter im Forum in Sachen "Hängebauch" weiterhelfen. Züchter haben ja bestimmt viel mehr Erfahrung mit diesem Thema.

Natürlich können die Hängebäuchlein auch sogenannte "Wohlstandsbäuchlein" sein... :wink: :p
 
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Xayide

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Also zumindest bei Loona ist es nun wirklich kein "Wohlstandsbäuchlein".
Sie ist sehr schlank und zart, bis auf den Hängebauch eben.
Wenn man diesen "Schwabbel" anfasst, merkt man, das das nur lose Haut ist, nicht etwa mit Fett gefüllt (das sähe ja noch schlimmer aus!)
 
Aiur

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Der "Hängebauch" ist eine reine Bindegewebsschwäche, entsprechend z.B. der Orangenhaut beim Menschen.

Die hormonelle umstellung kann schon begünstigen, das das bindegewebe etwas schwächer wird und der Wabbelbauch daher etwas loser wird, aber die Anlage dafür ist von Anfang an vorhanden.

Unsere Akasha hatte z.B. schon mit 5 Monaten dieses lose Bindegewebe, ohne kastriert zu sein ;). Nach der Kastration "wuchs" es ein wenig, wohl hauptsächlich weil auch ihr Appetit wuchs ^^.

Odin hat den Wabbelbauch auch, wirklich auffällig ist er aber nur, wenn er zu dick ist. Dann sammelt sich Fett darin. Momentan ist er schön schlank und das Ding da unten fällt kaum auf.

Frajo hat überhaupt keine Veranlagung dazu und ist für mich der lebende Beweis, das das lose Bindegewebe keine Streckreserve für gewagte Sprünge sein kann.

Er hat dort keine überschüssige Haut und kann springen wie ein Eichhörnchen.

also mach/t dir/euch keine Sorgen, was genetisch veranalagt ist, wird kommen, egal wie der TA näht oder man das tier ernährt (ausgenommen mal wirklich FETTE Katzen).

Unmd wenn ihr doch gar so grosse Sorgen habt- lasst eure Kätzin seitlich kastrieren, der Schnitt liegt dabei an der Seite des Bauches.
Wird heute nur noch selten durchgeführt, ist aber sicher und praktikabel, gerade auch weil, wenn die Katze die Wunde aufreissen sollte, die Schwerkraft dem Innenleben des Bauches nicht gleich den Weg nach unten gebietet... Mal freudnlich formuliert.

Aber die Kastrationsnarben heutzutage sind sowieso sehr sehr klein...
 
K

klb

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Na, da bin ich aber beruhigt. :) . Wir werden heute mal den TA Besuch abwarten. Nur wenn bei unserem Kater alles "normal" ausgeprägt ist, werden wir ihn kastrieren lassen. Wir wollen auf keinen Fall, dass er später -aufgrund der frühen Kastration- gesundheitliche Probleme bekommt. Werde Euch dann morgen mitteilen, ob die Kleinen unters Messer kommen...! VG KLB
 
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klb

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So, gestern waren wir zur Voruntersuchung. Bei unserem Kater sind die wichtigen Dinge *räusper* gut ausgebildet und somit steht einer Kastration von Katze und Kater nächste Woche Donnerstag nichts mehr im Weg. Gemäß Aussage unseres TA´s wird bei der Katze 3-fach genäht. Wir lassen bei unseren Kleinen auch einen Bluttest vornehmen. Welche Test´s haltet ihr noch für sinnvoll? Vielleicht noch Leukose? Viele liebe Grüße KLB
 

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