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Chronische Erkältung ohne Erkältungssymptome? Allergie? Schlucken und geschwollener Lymphknoten

Diskutiere Chronische Erkältung ohne Erkältungssymptome? Allergie? Schlucken und geschwollener Lymphknoten im Sonstige Erkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Ich mach mal einen eigenen Thread auf, da es vermutlich in Skadis Tagebuch wohl doch eher untergeht. (und da ich nicht so richtig weiß, wo ich es...
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Ankaa

Ankaa

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Ich mach mal einen eigenen Thread auf, da es vermutlich in Skadis Tagebuch wohl doch eher untergeht. (und da ich nicht so richtig weiß, wo ich es hinpacken soll, kommt es erstmal unter "sonstige" - @Mods, bitte verschiebt es wenn ihr denkt es passt anderswo besser)

Vorgeschichte:
Skadi, 3.5, reine Wohnungskatze, ist eine Asthma-Verdachts/Chronische Bronchitis-Katze. Diagnostiziert vor 1.5 Jahren und dieses Jahr im April im Röntgenbild die gleichen Indizien. Bisher hat sie keinen Asthmaanfall gehabt, klingt jedoch immer etwas "gluckrig", halt wie als wenn da chronisch was in den unteren Atemwegen ist (aber nicht schlimm). Atmung stets leicht erhöht, aber nicht dramatisch.

Sonstiges:
Nie Augen- oder Nasen-Ausfluss. Kein Husten. Wenn überhaupt ganz selten mal niesen.

Seit letztem Frühjahr hat sie Phasen, wo sie sich immer mal das Bäuchlein kahl leckt. Ich habe einen anekdotischen Zusammenhang mit Haarballen beobachtet, da es schlagartig nachlässt, sobald sie einen Haarballen ausgewürgt hat. Sie neigt auch generell zu eher "kleinem" Kot, ob das an unserem Futter oder leichter chronischer Verstopfung liegt, weiß ich nicht. Durchfälle/breiiger Kot kommen vor und haben einen direkten Zusammenhang mit Futtersorten (deshalb gibts die nicht, ist nämlich nicht feierlich bei einer Katze mit langem Po-Fell 🤪 Sie ist auch keine Kotze-Katze.

Sonst kein auffällig vermehrtes Jucken.

Appetit wie ein Labrador. Verhalten unauffällig.

Aktuell:
Seit einigen Monaten (März? April?) ist mir aufgefallen, dass sie immer mal merklich schluckt. Ich hab es auf irgendwie chronisch-latente Erkältung geschoben. Es war mal mehr und mal weniger. Kann auch schon vor März/April gewesen sein und ich hab es nur nicht bewusst gemerkt. Da sie aber sonst keine Erkältungssymptome gezeigt hat, hab ich mir nicht weiter Gedanken gemacht, vor allem in Hinblick auf ihre vermutlich chronische Bronchitisgeschichte (=immer etwas verschleimt)

Im April hat sie mal kein Mittag haben wollen, ist nicht mal gucken gekommen, was für sie sehr ungewöhnlich ist. Deshalb bin ich mit ihr zum Tierarzt. Untersuchung, BB und Röntgen waren aber soweit unauffällig (wenn ich mich recht erinnere, waren die WB leeeeeeicht erhöht, was auf den Stress geschoben wurde - sie musste unerwartet relativ lange warten, da sie mehrere Notfälle reinbekommen hatten), außer die besagten leicht belegten Atemwege/Bronchien. Verdachtsbehandlung mit entweder AB (Erkältung/Bronchitis) oder Cortison (Asthma) haben wir abgelehnt, da es meiner Meinung nach dafür nicht schlimm genug war und eine leichte Erkältung auch von selbst wieder weggeht. Abdomen und Herz sahen unauffällig aus (ein Grund warum ich es abchecken lassen wollte, falls sie irgendwas mit dem Darm hat).

Vor 3 Wochen hat sie ein paar Tage auffälliger gespeichelt (Speichelfäden beim Schlafen, aber jetzt nicht exzessiv dass es nur so aus dem Mund läuft), war aber auch sonst soweit unauffällig (Verhalten, Appetit/Fressen). Eines morgens hat sie auf dem Bett sitzend darauf gewartet dass ich endlich aufstehe, so wie immer, hat aber schon auffällig immer mit der Zunge geleckt und "geschmatzt". Ein bisschen wie als ob sie einen schlechten Geschmack im Mund hat. Sie ist dann zwar sofort zum Futternapf gerannt, hat das Futter dann aber links liegen lassen (und dies ist WIRKLICH keine mäkelige Katze!). Ein paar Krümel Trockenfutter und Leckerli hat sie aber bereitwillig genommen. Ich hab dann sofort einen Termin beim Tierarzt gemacht (für den übernächsten Tag, da sie sonst nur Notfalltermine frei hatten und wie ein Notfall sah sie nicht aus), da mein Verdacht Zähne war, auch wenn sie dafür eigentlich noch bissl jung ist und ich beim Blick ins Maul auch nichts auffallendes gesehen hatte, oder halt Gingivitis oder ähnliches (gerade im Zusammenhang mit dem vorherigen Speicheln). Abends hat sie jedoch gefressen als sei nie was gewesen, am nächsten Tag auch, und das speicheln/mit der Zunge lecken war auch wieder weg. Also hab ich den Termin wieder abgesagt, da Tierarzt-Besuch für sie immer unglaublich stressig ist und ich es vermeide, wenn ich kann.

Vor 1.5 Wochen ist mir beim Streicheln ein Knubbel unter dem Kiefer aufgefallen. Verdacht war sofort entweder Zahnabzess oder geschwollener Lymphknoten, wobei ich mir aus dem nicht so recht einen Reim machen konnte, da der auf der anderen Seite nicht geschwollen war, wie man bei einem Infekt erwarten würde (weshalb mein Verdacht noch mehr zu Zahn ging). Also doch wieder Tierarzt-Termin gemacht - und dieser hat bestätigt, ja, Lymphknoten. Der andere sei auch geschwollen, aber nicht so stark, weshalb es mir nicht aufgefallen ist (da man ein wenig "graben" muss um ihn zu finden). D.h. sie sind asynchron angeschwollen. Alle anderen Lymphknoten am Körper seien unauffällig, und auch im Körperinneren sei ihm zumindest beim abstasten nix aufgefallen. Zähne soweit ok (leichter Zahnstein), die seien nicht die Ursache. Punktion hat er erstmal nicht gemacht, meinte das ist an der Stelle sehr schwierig.

Ich kann nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass der Lymphknoten nicht schon vorher geschwollen war und ich es nur nicht bemerkt habe, er ist jetzt nicht riesig und ich hab ihn beim prüfen auch nicht immer sofort gefunden.

Meine Paranoia, weil asynchron angeschwollener Lymphknoten und sonst keine wirklichen Symptome, ging sofort zu Lymphom. Tierarzt meinte, es sei zwar prinzipiell immer eine Möglichkeit, er würde sie aber erst einmal ganz weit unten einstufen. Ich hab ihm dann auch von meinem Verdacht mit chronischen Halsschmerzen/Erkältung erzählt, vor allem auch mit dem Schlucken, da war er sich nicht so richtig sicher, woher sie sich diese einfangen sollte (ist ja auch kein Winter hier). BB wollte er erstmal nicht machen, weiß gar nicht genau warum (Kosten? Er weiß, dass wir in den letzten paar Monaten sehr viele Ausgaben hatten, hat uns ja auch mit Kitty betreut), Röntgen auch nicht (zumal sie ja erst im April geröntgt worden war). Skadi bekommt jetzt erstmal auf Verdacht 10 Tage AB für upper respiratory infection und ich soll die Finger vom Lyphmknoten lassen 🙈

Und ich frag mich seit dem, ob das Schlucken tatsächlich von einem gereizten Hals/belegten Atemwegen kommt, wie ich immer angenommen habe, oder weil der Lymphknoten "stört"? Und vor allem, was den anschwellen lassen könnte, wenn keine Erkältung. Können Lymphknoten von Allergie anschwellen? Allergene in der Luft (Staub? Schimmel? Irgendwelche Pollen?) Oder Futter -- aber dann wären doch nicht die am Hals geschwollen? Aber dann kommt halt doch wieder das Bäuchlein lecken in den Hinterkopf.

(Dazu möchte ich anmerken, dass ich zuhause auch immer ein wenig einen kratzigen Hals habe, keine Ahnung warum, bin kein Allergiker ... trockene Luft kann es eigentlich nicht sein, wir haben eine enorm hohe Luftfeuchte)

Selbstverständlich werde ich weiter mit dem Tierarzt beraten und beobachten, aber Zweitmeinung ist hier schwierig und Brainstorming mit Leuten, die viel Erfahrung haben oder vielleicht noch eine andere Idee, immer hilfreich. Vor allem in welche Richtung man weiter untersuchen könnte/sollte. Oder ob ich einfach nur total überreagiere und ein leicht geschwollener Lymphknoten (ich habe mittlerweile den Thread von Bert gesehen - das ist NIX im Vergleich zu seinen) schon auch einfach mal vorkommen kann.

Sehr lange Rede, kurzer Sinn: Ich mach mir große Sorgen um Skadi, weil meine Paranoia davon ausgeht, dass es wegen der fehlenden anderen Symptome irgendwie doch was schleichendes böses ist :oops:🙈😓
 
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  • Chronische Erkältung ohne Erkältungssymptome? Allergie? Schlucken und geschwollener Lymphknoten Beitrag #2
Habt ihr eventuell unentdeckten Schimmelbefall in der Wohnung.....Da du ja auch ein leichtes kratzen Im Hals beschreibst.

lg
Verena
 
  • Chronische Erkältung ohne Erkältungssymptome? Allergie? Schlucken und geschwollener Lymphknoten Beitrag #3
Habt ihr eventuell unentdeckten Schimmelbefall in der Wohnung.....Da du ja auch ein leichtes kratzen Im Hals beschreibst.

Der ist nicht unentdeckt. Eine der Sachen mit denen du in den Subtropen schlicht leben musst. Kein Schwarzschimmel, aber mildew (leo übersetzt das auch nur mit Schimmel 🤷🏻‍♀️ im Englischen wird aber zwischen mildew und mold unterschieden). Wir lassen schon jeden Tag den Air Purifier laufen, saugen jeden Tag den Teppich (jep, weiß, suboptimal überhaupt Teppich zu haben, aber kein Einfluss - Mietswohnung) etc. (mein Mann ist auch Allergiker, wobei er keine Symptome hat), aber Skadi kriecht auch einfach in Schränke und wenn die verwinkelt sind kann man den mildew einfach nicht komplett vermeiden.

Allerdings ist das seit über 3 Jahren so - und das mit dem geschwollenen Lymphknoten ist neu. Und eben so asymmetrisch.

Können die Lymphknoten bei Schimmel anschwellen? Und ich hab selber zwar Halskratzen, aber keine geschwollen Lymphknoten, z.B.. Unsere Kira auch nicht.

Oder sind das einfach zwei komplett verschiedene Geschichten und nur Zufall, dass sie gleichzeitig auftreten? Dann weiß ich immernoch nicht, was den Lymphknoten hat anschwellen lassen (Mein Mann sagt ja, ich übertreibe, und das hätte man halt manchmal, auch mal einseitig)

Das mit dem Schimmel ist aber tatsächlich etwas, was ich den Tierarzt nochmal fragen wollte, hatte ich Sonntag schlicht vergessen (Gespräch findet mit Masken auf dem Parkplatz statt, das ist einfach suboptimal). Allerdings wohnt er ja auch hier in Hawaii, er sollte sich dieser Möglichkeit also bewusst sein?

Vor zwei Jahren hätte ich ja auch noch Vog in Betracht gezogen, aber der Vulkan ist schon länger verstummt und Vog kein Faktor mehr.
 
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