Diskussion über Tierschutzkatzen und Rassekatzen

  • Autor des Themas yodetta
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yodetta

yodetta

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Aber ich möchte hier nicht über dieses Thema weiter diskutieren, da es nichts dem Thema des Threads zu tun hat.
Magst Du hier darüber diskutieren? 🙂

Genau bei den hochgezüchteten Tieren kommt es ja aber ständig zu Erbkrankheiten.
Warum glaubst Du das?
Es ist doch viel mehr
so, dass seriöse Züchter, ausschließlich Tiere miteinander verpaaren, die eben keine bekannten Erbkrankheiten aufweisen.
Sie lassen Eltern und Großeltern schallen und testen und was weiß ich noch alles.
Stecken unzählig Geld, gerade in die Untersuchungen und studieren die Linien.
 
11.10.2020
#1
A

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Lady of Camster

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Natürlich können wir darüber diskutieren. :) Ich bin offen für alles.
Sicherlich sind seriöse Züchter darauf bedacht, dass der Nachwuchs keine Erbkrankheiten aufweist. Trotzdem sehe ich es als einen Eingriff in die Natur, da Rassen (egal ob Hund oder Katze) gezüchtet werden, welche z.B. schlecht atmen können, kein Fell/oder zuviel haben, zu kurze oder lange Beine haben, und sehr häufig nicht sehr alt werden.
Ich verurteile niemand, der unbedingt ein reinrassiges Tier haben möchte!
Mich stört es lediglich, dass ein gewisser Herr H. damals schon der Meinung war, dass nur blonde und blauäugige Wesen ein Recht auf Leben haben. Und das diese Rasse "weitergezüchtet" werden soll.
Warum wohl werden so viele kleine Katzen auf dem Bauernhöfen, oder privat, einfach ein den Müll geworfen/qualvoll umbegeracht? Weil man sie nicht verkaufen kann/zu Geld machen.

Es ist doch schon lange bekannt, dass Mischlinge robuster von ihrer Art her sind.
Mit Tieren Geld zu machen ist für mich nicht vertretbar. Sorry, aber es ist das Selbe, als würde man irgendwann einführend, dass man entscheiden kann wie der eigene Nachwuchs auszusehen hat. Und hier hat seltsamerweise noch nie jemand gesagt, dass sein Traumkind so oder so auszusehen hat, bzw. nach einem bestimmten Muster Erbgutanlagen in sich haben soll.

Nix für ungut. Ist halt meine Meinung. :)
 
yodetta

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Puh.
Das muss bei mir erstmal sacken.
 
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Stefkat

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Du sprichst 2 verschiedene Dinge an.

Zum einen das Thema Quslzucht: Ich (und ich denke fast alle anderen hier auch) bin da ganz deiner Meinung hinsichtlich der unsäglichen Auswüchse, die man unter Rassen egal welcher Haustierart finden kann. Tiere, die wirklich leiden müssen, weil sie gezüchtet werden, um ein krankes Schönheitsideal kranker Menschen zu bedienen.
Aber das trifft doch nicht auf alle Rassen zu. Windhunde z.B. werden seit Tausenden von Jahren zur Jagd gezüchtet und die "Gebrauchslinien" unter ihnen sind sicher sehr gesund und können beschwerdefrei und glücklich alt werden ;).

Zum anderen findest du es aber auch ganz grundsätzlich verwerflich, eine bestimmte Optik zu designen und eine Katze mit bestimmter Optik zu bevorzugen. Hm... schwierig. Klar nehme ich ein Kind, wie's kommt, aber ich würde z.B. keinen Mann nehmen, den ich häs8slich finde. Und ich würde nie zum Züchter gehen, weil es keine Rassekatze gibt, die mir so wirklich gefällt. Optisch ist für mich eine Europäische Hauskatze einfach ästhetisch das Optimum, also lege ich mir nur eine solche zu. Wenn ich die Wahl habe, aber bitte nicht in Kuhoptik, da steh ich gar nicht drauf ;)... ein bisschen kuckt man doch immer nach seinen optischen Idealvorstellungen, auch bei Hauskatzen, oder ;)?

Ich habe aber auch ein Problem mit speziell Katzenzüchtern. Das ist hauptsächlich der fehlende Freigang. Ideale Katzenhaltung sieht für MICH nicht so aus und in MEINER idealen Welt gibt es immer noch ein paar (!) gut umsorgte und gepflegte potente Freigänger, die selber für Nachwuchs sorgen. Und Leute wie mich und dich mit ihren Traumkatzen bedienen ;). Eine Welt, in der es NUR noch Züchter mit Nachwuchs nach Plan in Wohnungshaltung gibt, wäre für mich ziemlich gruselig ;).

Trotzdem muss und darf es die auch geben. Ich finde es O.K., wenn anderen Leuten andere Merkmale besser gefallen. Solange diese Katzen normale Nasen, Schwänze, Fell und Schnurrhaare haben.

Der Katze selber ist es doch egal, wie sie ausschaut, so lange sie nicht unter ihrem Aussehen leiden muss. Deswegen finde ich Rassezucht nicht grundsätzlich verwerflich.
 
Nelly12

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Auch ich sehe die vermeintlich seriösen Züchter sehr ambivalent, gelinde gesagt. Es gibt sie sicher auch, die Züchter, denen das Wohl ihrer Tiere, jenseits von den der gängigen Mode unterworfenen armen Kreaturen, am Herzen liegt und von denen spreche ich hier nicht.
Aber da sind die unzähligen Anderen, die mit Vereinszugehörigkeit und langen Stammbäumen für Tierqual sorgen. Warum gibt es Perserkatzen, die kaum atmen können und ihre Nase zwischen den Augen haben, warum durften bis vor Kurzem noch Faltohrkatzen gezüchtet werden, warum gibt Katzen ohne Tasthaare? Schäferhunde müssen stromlinienförmig nach hinten abfallend in Erscheinung treten, Möpse ersticken fast, wenn sie sich bewegen. Diese Qualzuchten sind von vielen Vereinen sanktioniert, die armen Geschöpfe erhalten Preise.
Den Absatz von @Stefkat im Hinblick auf potente Freigänger möchte ich lieber nicht kommentieren.
 
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yodetta

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Also die Katzenzucht mit den "Zielen" von Hitler zu vergleichen ist doch.....ich finde gerade nicht das passende Wort.
Absurd? Niemals vergleichbar? Verrückt? Für mich nicht nachzuvollziehen?

Außerdem sind wir uns hier garantiert einig, dass Qualzucht verboten gehört.
 
Emil

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Ich habe aber auch ein Problem mit speziell Katzenzüchtern. Das ist hauptsächlich der fehlende Freigang. Ideale Katzenhaltung sieht für MICH nicht so aus und in MEINER idealen Welt gibt es immer noch ein paar (!) gut umsorgte und gepflegte potente Freigänger, die selber für Nachwuchs sorgen. Und Leute wie mich und dich mit ihren Traumkatzen bedienen ;). Eine Welt, in der es NUR noch Züchter mit Nachwuchs nach Plan in Wohnungshaltung gibt, wäre für mich ziemlich gruselig ;).
Das meinst Du jetzt hoffentlich nicht wirklich ernst ? o_O
Solange es überfüllte Tierheime , Pflegestellen und zig Bauernhöfe mit potenten Streunern gibt , die leider immer wieder für unerwünschten Nachwuchs sorgen sollte meiner Meinung nach jeder Katzenbesitzer seine Tiere ( egal ob Freigänger oder reine Wohnungskatze ) kastrieren lassen und die Gesetze dahingehend dringend verschärft werden.
Darüber, ob nur Freigängerkatzen ein glückliches Katzenleben führen können sind die Meinungen unterschiedlich. Ich bin z.B. absolut kein Freund von Freigang ( außer natürlich gesicherter Garten etc . ) In der heutigen Zeit und bei den sogar hier in dörflicher Umgebung herrschenden Gefahren speziell im Straßenverkehr kommt das für mich nicht in Frage. Gibt ja leider kaum noch Gegenden, wo man seine Fellpopos unbesorgt laufen lassen kann. Und ich möchte meine Jungs nicht plattgefahren irgendwo auf der Straße finden.
 
bertiundsine

bertiundsine

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So, jetzt habe ich hier zwei weinende und beleidigte Kuhkater
..meiner flennt auch..hab ihm gesagt, er sei der Schönste, da fing der andere an zu flennen :ROFLMAO:

Meine persönliche Meinung zum sehr interesanten Thema:
Ich würde mir nie eine Katze vom Züchter holen und das obwohl es Katzenrassen gibt, die ich einfach entzückend finde.
Ich finde es einfach total schön, einem Tier aus dem Tierschutz/Tierheim, das eigentlich nicht geplant oder erwünscht war, ein zu Hause zu schenken. Solange es diese armen Seelen gibt, werde ich ihnen stets vor Zuchtkatzen den Vorzug geben. Bei einem Hund würde ich ebenso handeln.
Ansonsten ist mein Motto: Solange alles seriös zugeht und kein Tier leidet, soll es jeder machen wie es ihm beliebt. ..
Ergänzung ()

Darüber, ob nur Freigängerkatzen ein glückliches Katzenleben führen können sind die Meinungen unterschiedlich. Ich bin z.B. absolut kein Freund von Freigang ( außer natürlich gesicherter Garten etc . ) In der heutigen Zeit und bei den sogar hier in dörflicher Umgebung herrschenden Gefahren speziell im Straßenverkehr kommt das für mich nicht in Frage. Gibt ja leider kaum noch Gegenden, wo man seine Fellpopos unbesorgt laufen lassen kann. Und ich möchte meine Jungs nicht plattgefahren irgendwo auf der Straße finden.
Ich würde immer Freigang gewähren obwohl es zugegeben Nerven kostet und die Gefahren nicht wegzudiskutieren sind. Eine Katze ohne Freigang ist für mich dennoch nicht vorstellbar. Würde ich allerdings ungünstig wohnen sähe das anders aus. Ich glaube dann hätte ich einen Hund oder würde mir Handicapkatzen anschaffen, bei denen Freigang nicht in Frage käme.
 
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Emil

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..meiner flennt auch..hab ihm gesagt, er sei der Schönste, da fing der andere an zu flennen :ROFLMAO:

Meine persönliche Meinung zum sehr interesanten Thema:
Ich würde mir nie eine Katze vom Züchter holen und das obwohl es Katzenrassen gibt, die ich einfach entzückend finde.
Ich finde es einfach total schön, einem Tier aus dem Tierschutz/Tierheim, das eigentlich nicht geplant oder erwünscht war, ein zu Hause zu schenken. Solange es diese armen Seelen gibt, werde ich ihnen stets vor Zuchtkatzen den Vorzug geben. Bei einem Hund würde ich ebenso handeln.
Ansonsten ist mein Motto: Solange alles seriös zugeht und kein Tier leidet, soll es jeder machen wie es ihm beliebt. ..
Ergänzung ()
Für mich käme eine Zuchtkatze ebenfalls nicht in Frage, obwohl es Rassen gibt, die ich ganz toll finde. Maine Coon, Birmchen etc. Wenn überhaupt nur welche aus dem Tierschutz. Wir hatten in unserem Tierheim mal einen bildschönen schwarzen Coonie sitzen ( sogar mit Papieren ) Den hätte ich mir glatt geschnappt. War aber 1.) schon vermittelt und 2.) wäre es mit meinen Kühchen vermutlich nicht gut gegangen. Bei Hunden sehe ich es eigentlich ähnlich, aber da wir mit unseren beiden Riesenschnauzern unheimlich Glück mit dem tollen Züchter hatten wird es vielleicht Ende nächsten Jahres wieder einen Riesenschnauzer von diesem Züchter geben. Zumindest dann, wenn Göga noch fit genug ist. Ich alleine könnte mir keinen Hund mehr erlauben, da die körperliche Kraft nicht ausreicht.
 
Emil

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ja klar dann ist es wieder was anderes.
Obwohl ich glaube, ich würd da auch zu Wald und Wiese tendieren, weil die Rassemiezen immer sofort adoptiert werden, während der 0815 schwarze Kater oft liegt wie Blei...
Stimmt, das ist leider oft so. Unsere ehemaligen Tierheimleiter haben sich auch drei Rasse-Mixe aus ihrem Tierheim geschnappt. Drei bildhübsche Coonie-Look a like . Aber sie haben auch noch zwei rote und einen dunklen Tiger. Ich hätte statt Emil und Rasmus auch zwei BKH Rassekatzen haben können, da mein Vater im Bridgeclub eine befreundete Züchterin hat und diese zu dem Zeitpunkt gerade Kitten hatte. Er wollte uns nach dem Tod unserer Sternchen zwei Kitten kaufen, was ich aber abgelehnt hatte, da ich 1.) Kater aus dem Tierheim wollte und 2.) keine Kitten, sondern schon etwas ältere Exemplare. Wir haben uns dann unsere Jungs nach telefonischer Nachfrage unbesehen reservieren lassen und hatten überhaupt keine Ahnung, wie die Beiden aussehen. War mir auch völlig egal, obwohl ich eigentlich zu Lackfellchen tendiere :giggle:
 
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Stefkat

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Oh je, ihr habt mich falsch verstanden!!!!!

Ich sprach von einer idealisierten Welt, nicht von der Realität 😅 ! Natürlich müssen alle Freigänger kastriert werden, ich lasse meine doch auch kastrieren! Ich bin GEGEN Vermehrer und GEGEN Leute, denen es einfach sch...egal ist! Das Leid der Horden an wilden Katzen ist schrecklich und jeder muss alles dafür tun, dies einzuschränken.

Aber könnte ich mir eine Welt erschaffen (in der es auch keine Armut, keine Kriege und keine Umweltzerstörung geben würde), dann gäbe es in dieser Welt definitiv potente Freigänger. Gerade so viel, dass alle Jungen gut untergebracht werden können. Es gäbe keine Streuner ;)!!

Also natürlich die totale Utopie ;). Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass ich in Sachen Katzenvermehrung der Natur auch noch Raum lassen würde und ich ein solches Kätzchen einem Züchter Kätzchen vorziehen würde. Nochmal: In meiner Utopie, in der es kein Katzenelend gibt und in der die Freigängerkatzen und ihr Nachwuchs bestens umsorgt und gepflegt werden.

Ich hoffe, es wurde klarer jetzt :). Natürlich werden viele diese Einstellung nicht teilen (denn ich würde damit ja z.B. Katerkämpfe in Kauf nehmen), aber verwerflich finde ich meine Gedankengänge jetzt auch nicht gerade :unsure:.
Ergänzung ()

Darüber, ob nur Freigängerkatzen ein glückliches Katzenleben führen können sind die Meinungen unterschiedlich.
@Emil: Da habe ich mich auch unglücklich ausgedrückt :(. Ich glaube definitiv nicht, dass Katzen in gut gemachter Wohnungshaltung unglücklich sind! Ganz und gar nicht. Nur für MICH wäre es nichts. Ich leide, wenn ich eine Wohnungskatze am Fenster sitzen sehe, während sich sicher die meisten Menschen dran erfreuen. Das ist nicht rational zu erklären, das kommt einfach aus meinem Herzen. ICH fühle mich nur wohl und gut, wenn ich einer Katze Freigang bieten kann. Ich habe die 15 Jahre, die ich in einer Wohnung gelebt habe, auf Katzenhaltung verzichtet, denn ich wäre nicht glücklich gewesen damit. Erst jetzt, mit Haus und in passender Umgebung, habe ich mir Katzen angeschafft.

Ich finde es auch völlig nachvollziehbar, wenn jemand seine Katzen nicht raus lässt, weil er Angst davor hat, dass sie überfahren werden. Aber auch da bin ich halt anders. Eine Katze, die nicht raus kann, belastet mich mehr, als die Gefahr, dass die überfahren wird (und ja, uns wurde schon mal ein Kater überfahren).

Es ist einfach eine Gefühlssache :). Ich finde Wohnungshaltung völlig O.K., aber halt nicht für mich und meine Katzen ;).
 
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yodetta

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@Stefkat
Ich verstehe Deine Gedanken jetzt besser und das mit dem Freigang fühle ich ähnlich.
 
Sancojalou

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Warum wohl werden so viele kleine Katzen auf dem Bauernhöfen, oder privat, einfach ein den Müll geworfen/qualvoll umbegeracht? Weil man sie nicht verkaufen kann/zu Geld machen.
Da bin ich mal ganz anderer Meinung als du, für mich sind diejenigen einfach zu blöd oder ignorant oder überfordert oder hat man schon immer so gemacht, usw. und nicht, weil man die Katzen nicht verkaufen und zu Geld machen kann.
Nee denen ist das Leben von den Kitten einfach mal scheiß egal, sonst würde man sich ja darum kümmern oder sich Hilfe holen.

Ich habe mal ein paar Jahre auf dem Land gelebt, da habe ich keinen Bauern erlebt, der Geld für Kitten verlangt hat.
Wer Interesse hatte, konnte sich eins mitnehmen und der Bauer war froh, dass da eins weniger war.

Katzenzucht oder Zucht von Hunden oder Hühner oder weiß der Geier überhaupt mit Hitler zu vergleichen finde ich jetzt wahrhaftig schon mal ne harte Hausnummer.

Für mich lautet das Zauberwort: KASTRATION, damit wäre schon einmal viel erreicht.

Außerdem gibt es auch Menschen, die bewußt ihre Lastramis vermehren und Kohle mit ihnen machen, das ist nicht nur Deppen wie Schwarzzüchter von Rassekatzen vorbehalten.
 
yodetta

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@Sancojalou
Heike, Du sprichst aus, was ich ebenfalls denke. 👍
 
Emil

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Ja, so eine Welt wäre natürlich schön, aber das werden wir wohl leider nie erleben.

In einer Wohnung ohne zumindest Balkon würde ich vermutlich auch keine Katzen mehr halten.
( und schon gar nicht mehr alleine wie bei unserem ersten Kater ) Zumindest hatte der durch Besuch der Nachbarskatzen und seinem Hundefreund Ginger häufig tierische Gesellschaft, was er auch sehr genossen hat ( besonders seinen Hundefreund:LOL:) Für Emil und Rasmus hatten wir daher ja auch schnellstmöglich die Terrasse katzensicher gemacht. Nächstes Jahr wird auch noch mal um ein größeres Stück erweitert. Emil ohne einen Frischluftplatz wäre meiner Meinung nach auch nicht glücklich. Er fordert es ja auch lautstark ein, während Rasmus nicht den Eindruck erweckt unbedingt raus zu wollen. Den ganzen Garten können wir leider nicht sichern, da er dafür zu ungünstig verläuft und eine Lösung sehr schwer umsetzbar wäre.
 
saurier

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[...] Es ist doch schon lange bekannt, dass Mischlinge robuster von ihrer Art her sind. [...]
Nun ja, es IST tatsächlich bekannt, wenn man sich mal etwas damit beschäftigt, dass DAS eine sogenannte "urbane Legende", ein Ammenmärchen ist. GERADE Mischlinge sind häufig die am meisten betroffenen Tiere, das beweist ja auch die Tatsache, dass z.B. unter den HCM-erkrankten Tieren nachweislich der höchste Prozentsatz nicht etwa die Rassekatzen, sondern eben die angeblich so gesunden Mischlinge ausmachen...

[...] Sicherlich sind seriöse Züchter darauf bedacht, dass der Nachwuchs keine Erbkrankheiten aufweist. Trotzdem sehe ich es als einen Eingriff in die Natur, da Rassen (egal ob Hund oder Katze) gezüchtet werden, welche z.B. schlecht atmen können, kein Fell/oder zuviel haben, zu kurze oder lange Beine haben, und sehr häufig nicht sehr alt werden. [...]
Was ist denn bei dir 'seriös'? Wessen Tiere nicht atmen können, der züchtet doch nicht seriös...

[...] Mit Tieren Geld zu machen ist für mich nicht vertretbar. [...]
Nenn' mir bitte einen seriösen Vereinszüchter, der länger als drei bis vier Jahre gezüchtet hat, also eine langfristige gesunde Vereinszucht hatte, der "Geld" damit gemacht hat. ICH kenne keinen und ich denke, ich kenne ein paar seriöse Züchter. Die meisten haben in ihre Zucht mehr als einen neuen Kleinwagen gesteckt...

[...] Sorry, aber es ist das Selbe, als würde man irgendwann einführend, dass man entscheiden kann wie der eigene Nachwuchs auszusehen hat. Und hier hat seltsamerweise noch nie jemand gesagt, dass sein Traumkind so oder so auszusehen hat, bzw. nach einem bestimmten Muster Erbgutanlagen in sich haben soll. [...]
Nun ja, kann man so sehen, muss man nicht. Ich kenne einige Eltern, die sehr wohl vor dem Zeugungsakt Gentests haben machen lassen, um auszuschließen, dass das potenzielle Kind dieses oder jenes Gen im Erbgut hat (was ich durchaus bei diversen Erkrankungen mehr als begrüße...).

Edit: Rechtschreibfehler beseitigt
 
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WinstonvonWensin

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Für mich käme immer ein Rassetier vom passenden Züchter in Frage.....diese vermeintlich ungewollten Tiere, gäbe es nicht wenn die Menschen mal nachgedacht hätten. Diese vermeintlichen Tierschutzkatzen sind Katzen , die aus nicht vorhandenen Verantwortungsgefühl und Vernachlässigung einer Kastration entstanden sind und schlimmstenfalls, weil die Eier in der Hose fehlen die Tiere auszusetzen anstatt die 100 Euro Aufnahmegebühr zu zahlen.

So langsam fühle ich mich in diesem Forum nicht mehr wohl. Man sitzt irgendwie auf der schwarzen Bank, Rassetiere mit Papiere....geht ja gar nicht.

Ich arbeite lieber mit einer verantwortungsvollen Züchterin im Tierschutz zusammen, als mit Tierschützern die genau diese Argumentation zeigen......
 
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yodetta

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So langsam fühle ich mich in diesem Forum nicht mehr wohl. Man sitzt irgendwie auf der schwarzen Bank, Rassetiere mit Papiere....geht ja gar nicht.
Danke, dass Du das ansprichst.
Ja, man kann sich tatsächlich unwohl fühlen, wenn man die Argumente verschiedener User hier liest.

Ich habe drei Rassekatzen weil ich diese Rassen eben liebe, mit all ihren Besonderheiten in Aussehen und Verhalten.
Daran wird sich nichts ändern und ich schäme mich auch nicht dafür.
 

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