Zweitkatze nach einem Jahr abgeben?

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CatLuna

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Hallo,
ich bin neu hier im Forum und würde euch gerne um eure Meinung zu einem bestimmten Problem bitten.
Unsere Katze ist c.a. 7 Jahre alt und wohnt seit c.a. 2 1/2 Jahren bei uns. Sie hat vorher immer als Einzelkatze gelebt.
Vor einem Jahr haben wir uns für eine Zweitkatze entschieden und haben unseren Kater aus den Tierheim geholt. Er lebt jetzt seit c.a. einem Jahr bei uns. Die beiden Tiere haben sich leider von Anfang an nicht verstanden. Unsere Katze hat ihn komplett abgelehnt, versteckte sich vor ihm, wurde unsauber, er jagte sie oft, versperrte ihr den Weg und es kam immer wieder zu Kämpfen zwischen
den beiden. Wir hatten dann ein paar Monate später eine Katzenpsychologische Beratung, woraufhin sich die Situation auch gebessert hat. Sie können recht entspannt zusammen essen und sich auch im gleichen Raum aufhalten. Unser Kater ist eigentlich Katzen gegenüber sehr sozial, weshalb er auch als Zweitkatze vermittelt werden sollte. Er sucht immer wieder die Nähe zu unserer Katze, aber sie will mit ihm nach wie vor überhaupt nichts zu tun haben. Sobald er in die Nähe kommt, faucht sie und läuft weg oder sie hauen sich dann. Unsere Katze ist auch nicht mehr so lebhaft wie früher. Sie tobt nicht mehr durchs Haus und sie lebt nur wirklich auf, wenn man die Tür verschließt und man mit ihr alleine ist. Mit dem Jagen hat unser Kater auch immernoch nicht ganz aufgehört. Ich denke, es ist seine Art zu Spielen.
Es hat sich nun die Situation ergeben, dass sich jemand aus unserer Familie auch 2 Katzen anschaffen möchte und sie würde auch unseren Kater bei sich aufnehmen wollen, wenn wir das möchten und noch eine zweite gut sozialisierte Katze dazu zu holen. (Es ist öfter im Gespräch, ob es bei uns Sinn macht mit den beiden oder beide Tiere glücklicher wären, wenn unser Kater ein neues Zuhause finden würde. Unsere Katze könnte wieder als Einzelprinzessin leben und unserer Kater würde evtl. einen passenden Gefährten bekommen.
Mich würde nun eure Einschätzung dazu interessieren. Denkt ihr, es macht Sinn, den Kater wegzugeben, damit beide Tiere glücklicher sind oder denkt ihr, die Situation ist bei uns in Ordnung und beide können bei uns für sich auch glücklich nebeneinander herleben? Ein Umzug wäre für unseren Kater sicher auch Traumatisch. Er war, als er einzog sehr menschenscheu und ängstlich, hat sich aber bei uns zu einem selbstbewussten Schmusekater entwickelt und wir haben ihn sehr lieb gewonnen :) Bei der Person, die ihn bei sich aufnehmen würde, ist er aber auch schon zutraulich.
Ich würde mich über euren Rat sehr freuen.
 
24.01.2021
#1
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Tinaho

Tinaho

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Huhu und Herzlich Willkommen im Forum,
aus dem Bauch heraus würde ich sagen dass eine Abgabe vielleicht für alle beteiligten das Beste wäre. Ich kann die Situation bei euch aus der Ferne nicht beurteilen, von daher ist eine Antwort schwierig.

Ich schicke dir mal @Geek , vielleicht kann er euch besser einen Rat geben.
 
Sancojalou

Sancojalou

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Ich schließe mich Tinaho an, könnte mir auch eine Trennung vorstellen. Die Situation hört sich so, wie geschildert, für beide Katzen nicht befriedigend an.
 
Emil

Emil

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Ich würde es auch so sehen wie Tina, warte aber mal auf Geeks Einschätzung.
 
bertiundsine

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Hallo CatLuna,
Natürlich könnt ihr den Kater in gute Hände abgeben, wenn ihr das Gefühl habt, es läuft nicht zwischen ihm und Eurer Madam. Leider habt ihr Kater zu Katze gesetzt. Diese Auswahl ist etwas unglücklich, denn gemischte Pärchen harmonieren längst nicht immer.
Eure Katze wäre dann ja wieder allein. Ob das so gut ist? Kommt auf die Katze an und kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Manchmal ist es tatsächlich besser, manchmal war es einfach nur der falsche kätzische Partner.
Eine andere Option wäre noch einen Kater hinzuzuholen, dann können die Kater sich zusammen die Zeit vertreiben und herumtollen, wie Kater das eben tun und Madam hätte ihre Ruhe. Bei mir funktioniert diese Konstellation gut. Allerdings will nicht jeder so viele Katzen haben, was ich auch verstehe.
Möglich wäre auch den Kater in gute Hände abzugeben und dann noch ein gut ausgewähltes Mädel zu nehmen..:unsure:
Was meinst Du?
 
G

GigaSet

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Deine Erstkatze ist alleine sein inzwischen gewohnt, hat die Katzensprache verlernt und dazu kommt außerdem,dass Kater und Kätzin eh nicht die beste Idee ist....also ich würde auch sagen Einzelprinzessin und dem Kater ne neue Chance geben, aber bitte mit Katerkumpel dann
 
Lady of Camster

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Aus eigener Erfahrung würde ich sagen, Du triffst die richtige Entscheidung, den Kater in gute Hände eines anderen Haushaltes abzugeben.
Ich habe dreimal erlebt, wie Katzen ihr Verhalten ändern, wenn sie den "ungewünschten Partner" wieder los sind. Jedesmal war es ein positives Ergebnis.

Oft denkt man ja, dass Katzen nicht alleine gehalten werden sollten. Aber es gibt tatsächlich Katzen, welche null Bock auf Artgenossen haben. Da ist es ein Glücksfall, wenn man eine Zweitkatze findet wo es tatsächlich passt.
Dass der Kater sich so gut von Wildkater zu Schmusekater entwickelt hat, ist schön. Das zeigt, dass er auch in einer neuen Familie gut zurecht kommt.
Und da du Kontakt zum neuen Zuhause hast (sollte die Fellnase dort landen), ist für dich ja auch was schönes. Denn du bekommst mit wie es ihm dort geht.
 
C

CatLuna

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Hallo CatLuna,
Natürlich könnt ihr den Kater in gute Hände abgeben, wenn ihr das Gefühl habt, es läuft nicht zwischen ihm und Eurer Madam. Leider habt ihr Kater zu Katze gesetzt. Diese Auswahl ist etwas unglücklich, denn gemischte Pärchen harmonieren längst nicht immer.
Eure Katze wäre dann ja wieder allein. Ob das so gut ist? Kommt auf die Katze an und kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Manchmal ist es tatsächlich besser, manchmal war es einfach nur der falsche kätzische Partner.
Eine andere Option wäre noch einen Kater hinzuzuholen, dann können die Kater sich zusammen die Zeit vertreiben und herumtollen, wie Kater das eben tun und Madam hätte ihre Ruhe. Bei mir funktioniert diese Konstellation gut. Allerdings will nicht jeder so viele Katzen haben, was ich auch verstehe.
Möglich wäre auch den Kater in gute Hände abzugeben und dann noch ein gut ausgewähltes Mädel zu nehmen..:unsure:
Was meinst Du?
Danke für eure bisherigen Antworten!
Bei der Beratung im Tierheim war sowohl unser Kater als auch eine Katze als Zweitkatze im Gespräch. Mir wurde dort dazu geraten lieber Kater und Katze zusammenzuführen, da Katzen untereinander oft Zickenkrieg hätten. Im Nachhinein denke ich auch, dass eine Katze evtl. besser mit unserer Madam harmoniert hätte, da sie sich einfach von dem Geraufe und Gejage wohl sehr stark belästigt fühlt. Wenn wir ein drittes Tier Dazu holen würde, würde ich mir glaub ich Sorgen machen, dass unsere Katze komplett untergebuttert wird und sich am Ende gar nicht mehr aus den Verstecken raustraut, weil sie einfach schon wegrennt, wenn unser Kater nur ansatzweise in die Nähe kommt.
Es nochmal mit einer zweitKATZE zu versuchen, wäre natürlich eine Möglichkeit, aber da ist die Sorge natürlich groß, diese am Ende auch wieder abgeben zu müssen.
 
bertiundsine

bertiundsine

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Du hast natürlich recht, es kann auch immer schief gehen bei Vergesellschaftungen. Es kann aber auch funktionieren.
Ich glaube ich tendiere zu der Version, den Kater abzugeben- in einen Haushalt, wo er einen Kumpel hat und seine Bedürfnisse erfüllt werden.
Dann guckst Du mal, wie es Madam geht. Blüht sie auf und fühlt sich sichtlich wohler, dann kann man es auch so lassen. Hast Du den Eindruck sie langweilt sich oder verhält sich auffällig, solltest Du es nochmal versuchen.
Diesmal aber mit einer sorgfältig ausgewählten Zweitkatze, z.B. aus einer Pfelgestelle. Wichtig ist, dass dort Menschen sind, die den Charakter der Fellnase gut einschätzen können. Im TH ist das oft nicht der Fall, weil dort mehr Fluktuation herrscht..
Viel Erfolg, wofür auch immer Du Dich entscheidest.:)
 
Ilvy

Ilvy

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Hallo, auch ich habe beim Lesen den Eindruck, dass es, auch wenn es eine schwere Entscheidung ist, für euch alle die beste Lösung sein würde, wenn der Kater ein schönes anderes Zuhause bekommt.
Dort würde ich aber in seinem Sinn darauf achten, dass er einen passenden sozialen Kater- Kumpel an die Seite bekommt und keine Katze.
Bei eurer Mieze würde ich einfach abwarten, welches Verhalten sie zeigt, wenn sie wieder "Einzelprinzessin" ist.
LG und alles Gute
 
Geek

Geek

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Hi,
ich würde auch den Kater abgeben, wenn er sicher zu einen weiteren sozialen Kumpel kommt.
Das ist jetzt simpel die Chance beiden einen passenderen Artgenossen an die Seite zu stellen.
Der Kater braucht einen Artgenossen, der auch Nähe sucht und diese nicht ablehnt.
Die Katze war über 5 Jahre lang in Einzelhaltung und hat wohl immer noch Angst vor anderen Katzen. Da würde ich es mit einer sehr behutsamen Sozialarbeiter-Katze nochmal probieren.
 
36 Pfoten

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Ich bin ebenfalls für eine Abgabe des Katers. So wie es jetzt ist, ist es nur Stress für das Mädel.
Zu ihr würde eine zurückhaltende weibliche Katze besser passen. Zu dem Kater eher ein Spiel- und Tobekumpan.
 
C

CatLuna

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Ich danke euch für eure liebe Unterstützung bei der Entscheidung. Das hat uns wirklich sehr geholfen. Ich habe noch eine Frage zur Abgabe einer Katze aus dem Tierheim: Laut dem Schutzvertrag darf eine Katze ja nur nach Rücksprache mit dem Tierheim abgegeben werden. Wie geht man denn dabei vor? Sollte ich mich dann dort melden und ihnen die Situation ungefähr so wie hier im Forum schildern und wird so eine Weitergabe in der Regel akzeptiert oder könnte es da Probleme geben? Wir möchten natürlich das Beste für unseren Kater und dass der Übergang für ihn so stressfrei wie möglich ist.
Ich würde mich diesbezüglich nochmal über ein paar Tipps/Erfahrungswerte freuen.
Danke euch :)
 
Emil

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Ich würde dort auf jeden Fall Bescheid geben. Normalerweise ist ein Tierheim froh, wenn man die Vermittlung selbst in die Hand nimmt, zumal Du ja für den Kater schon einen guten Platz in Aussicht hast. Meine Stieftochter hatte vor ein paar Jahren auch dieses Problem. Sie wollte ihrem Erstkater Simba ( mittlerweile leider verstorben ) einen Kumpel zur Seite stellen. Leider war der Neuzugang Mikesch ( aus unserem Tierheim ) trotz monatelanger Versuche wohl nicht der geeignete Kandidat. Er hat Simba extrem gemobbt , auf alle Liegeplätze von Simba gepinkelt und es floss manchmal sogar Blut. Katzentherapeutin wurde auch eingeschaltet und riet nach einigen Besuchen zur Trennung. Meine Stieftochter hat dann das Tierheim informiert und die Vermittlung in eigene Hände genommen, da sie Mikesch den Umweg über das Tierheim gerne ersparen wollte. Er kam dann ziemlich schnell zu einer jungen Tierpflegerin mit kleiner Schutzgebühr , Vorkontrolle und Übergabevertrag. Dort hat er sich gleich prima eingelebt und bereits in der ersten Nacht bei der neuen Dosi im Bett geschlafen. Die beiden Mädchen haben danach noch längere Zeit Kontakt gehabt.
 
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Du bist wohl leider verpflichtet es abzusprechen. Manche Tierheime bestehen dann auf einer Rückgabe. Was steht denn im Vertrag?
 
Samtpfote S&S

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Hallo,
ich bin neu hier im Forum und würde euch gerne um eure Meinung zu einem bestimmten Problem bitten.
Unsere Katze ist c.a. 7 Jahre alt und wohnt seit c.a. 2 1/2 Jahren bei uns. Sie hat vorher immer als Einzelkatze gelebt.
Vor einem Jahr haben wir uns für eine Zweitkatze entschieden und haben unseren Kater aus den Tierheim geholt. Er lebt jetzt seit c.a. einem Jahr bei uns. Die beiden Tiere haben sich leider von Anfang an nicht verstanden. Unsere Katze hat ihn komplett abgelehnt, versteckte sich vor ihm, wurde unsauber, er jagte sie oft, versperrte ihr den Weg und es kam immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden. Wir hatten dann ein paar Monate später eine Katzenpsychologische Beratung, woraufhin sich die Situation auch gebessert hat. Sie können recht entspannt zusammen essen und sich auch im gleichen Raum aufhalten. Unser Kater ist eigentlich Katzen gegenüber sehr sozial, weshalb er auch als Zweitkatze vermittelt werden sollte. Er sucht immer wieder die Nähe zu unserer Katze, aber sie will mit ihm nach wie vor überhaupt nichts zu tun haben. Sobald er in die Nähe kommt, faucht sie und läuft weg oder sie hauen sich dann. Unsere Katze ist auch nicht mehr so lebhaft wie früher. Sie tobt nicht mehr durchs Haus und sie lebt nur wirklich auf, wenn man die Tür verschließt und man mit ihr alleine ist. Mit dem Jagen hat unser Kater auch immernoch nicht ganz aufgehört. Ich denke, es ist seine Art zu Spielen.
Es hat sich nun die Situation ergeben, dass sich jemand aus unserer Familie auch 2 Katzen anschaffen möchte und sie würde auch unseren Kater bei sich aufnehmen wollen, wenn wir das möchten und noch eine zweite gut sozialisierte Katze dazu zu holen. (Es ist öfter im Gespräch, ob es bei uns Sinn macht mit den beiden oder beide Tiere glücklicher wären, wenn unser Kater ein neues Zuhause finden würde. Unsere Katze könnte wieder als Einzelprinzessin leben und unserer Kater würde evtl. einen passenden Gefährten bekommen.
Mich würde nun eure Einschätzung dazu interessieren. Denkt ihr, es macht Sinn, den Kater wegzugeben, damit beide Tiere glücklicher sind oder denkt ihr, die Situation ist bei uns in Ordnung und beide können bei uns für sich auch glücklich nebeneinander herleben? Ein Umzug wäre für unseren Kater sicher auch Traumatisch. Er war, als er einzog sehr menschenscheu und ängstlich, hat sich aber bei uns zu einem selbstbewussten Schmusekater entwickelt und wir haben ihn sehr lieb gewonnen :) Bei der Person, die ihn bei sich aufnehmen würde, ist er aber auch schon zutraulich.
Ich würde mich über euren Rat sehr freuen.
Ich würde mich anschließend und sagen: ihr habt alles mögliche getan, damit es funktioniert und es hat trotzdem nicht geklappt. Kater zu Katzendame ist in der Tat schwierig und es wundert mich auch, dass euer Tierheim euch da einfach ins kalte Wasser geworfen hat sozusagen und das Ganze nicht erstmal probeweise versuch hat. Meine frühere Katzendame war zwar gut sozialisiert, war aber eben gerne das Einzelprinzesschen ihrer Menschen. Vielleicht ist eure da ja ähnlich. Falls ihr es noch einmal mit einer gleichaltrigen Katzendame versuchen wollt, würde ich euch Feliway Friends für den Anfang empfehlen. Und achtet auch darauf, dass die beiden charakterlich harmonieren und sozusagen die selben Interessen haben. Vielleicht findet ihr ja eine gut sozialisierte Dame, die Grenzen sehr gut achtet und eurer Dame langsam das Katzengruppenleben wieder schmackhaft macht. Geht bei der Zusammenführung sehr behutsam vor, Gebt eurer Dame extra viel Liebe und lasst die neue erstmal mehr links liegen als sie. Zeigt ihr, dass es für sie Vorteile hat eine 2. Mieze im Haus zu haben
 
Lachatte

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Ich würde auch gerne dazu etwas schreiben. Auch wir haben uns für die umstrittenen Katze-Kater-Konstellation entschieden, wobei ich sagen muss, dass unsere Katze (zuerst da) ein ausgesprochen wildes Spielgehabe an den Tag legt. Im Tierheim hatte ich auch nur bei jetzt unserem Kater (zur Katze dazu genommen) den Eindruck, dass es passen könnte und so war es auch.

Ein Jahr ist natürlich sehr lang. Ob da eine Zusammenführung nochmal ganz von vorn, als mit räumlicher Distanz, möglich und auch machbar ist, ist fraglich. Daher sehe ich es auch so: Vielleicht mag das Beste sein, dem Katerchen ein anderes Zuhause zu finden. Von seinem Befinden kannst du dich ja jederzeit überzeugen, wenn ich das richtig verstanden habe.
Oder einen letzten Versuch starten und nochmal das ganze Programm einer Zusammenführung durchziehen und mit dem Besten vom Besten arbeiten, das war bei uns Rinderfilet und Makrele. Das hat auch mit dem Nachbarskater geklappt, obwohl Kater untereinander durchaus eine Rivalität empfinden können. Alle verstehen sich prächtig.

Ich hatte auch jahrelang zwei Katzen, die sich nur toleriert haben. Als die eine dann 2014 verstorben ist, ist die andere regelrecht aufgeblüht. Daran sieht man, dass das Katzen sehr stressen kann. Ich hatte meine zweite Katze dann noch fünf Jahre alleine.

Ansonsten fallen mir als Tips noch ein:
Wenn sich die Katzen streiten, niemals schimpfen, sondern versuchen, zu trennen, zu beruhigen und danach gleich positiv zusammenzuführen (mit Futter).
Sehr viel mit beiden Katzen spielen und versuchen, beizubringen, dass einer warten muss, wenn der andere dran ist. Ich spiele abwechselnd immer so eine Minute, das klappt meistens.
Keine Sackgassen. Also wenn’s auf der einen Seite am Kratzbaum rauf auf den Schrank geht, dann muss es auf der anderen Seite wieder runter gehen. Tote Ecken mit irgendwas zustellen und Konfliktbereiche mit Tunnel ausstatten. Es muss immer einen Ausweg geben.
Nicht dulden, wenn eine Katze die andere verscheucht, zum Beispiel vom Schoß.
Intelligenzspiele (die für Hunde nehmen auch Katzen gern). Clickertraining klappt auch gut.

Ich habe mich lange damit befasst, warum sich meine Katzen damals auch nicht wirklich verstanden haben und will auch gar nicht sagen, dass du diese und jene Fehler machst. Ich denke, man muss sehr viel mit den Katzen spielen, sie müssen unbedingt ausgelastet sein, körperlich wie auch geistig.

Auf die Gefahr hin, dass ich’s überlesen habe: dürfen deine Katzen raus?

Alles Liebe!
 
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Lachatte

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Und wie alt ist der Kater?

Jungkater wollen raufen und tun das auch. Die meisten Katzen überfordert das.
 
Lady of Camster

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Auf jeden Fall das Tierheim kontaktieren. Manche Tierheime machen Kontrollbesuche (was zwar nur selten vorkommt, aber passieren kann). Wenn der Kater dann plötzlich nicht mehr da ist, wirft das Fragen auf und ihr könnt Probleme bekommen.
Schildert dem Tierheim wie es bisher gelaufen ist, und dass ihr eine Familie habt wo der Kater gut aufgehoben ist. Evtl. machen die dann dort noch einen Kontrollbesuch (was ich aber nicht vermute).

Wenn ihr dann doch eine weitere Zweitkatze sucht, könnt ihr euch ja auch mal an die "Catsitters" wenden. Hier habe ich schon die positive Erfahrung gemacht, dass ich zwei Katzen in liebevolle Hände vermitteln konnte. Soll heißen, dass die ja einige Katzen und ihre Halter kennen,
Mit den neuen Besitzern hatte ich dann immer so lange Kontakt, bis klar war, dass sich die Fellnasen gut eingelebt haben. Ansonsten war für mich immer die Voraussetzung, dass die Mietzen wieder direkt an mich zurück gegeben werden.
Viele möchten ihre Tiere ja nicht im Tierheim abgeben oder über Kleinanzeigen in ein neues Zuhause "abschieben". Zum Glück nicht!!!!
 
C

CatLuna

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Du bist wohl leider verpflichtet es abzusprechen. Manche Tierheime bestehen dann auf einer Rückgabe. Was steht denn im Vertrag?
Im Vertrag steht, dass das Tierheim zustimmen muss, wenn der Kater weitergegeben wird und es ist auch eine ziemlich hohe Gebühr angesetzt, wenn gegen den Vertrag verstoßen wird. Ich habe nun allerdings eine sehr ausführliche Mail an das Tierheim gesendet, in welcher ich die ganze Situation geschildert habe. Daraufhin wurde nach meiner Telefonnummer gefragt, damit persönlich darüber gesprochen werden kann, aber es hat sich seit 1 1/2 Wochen niemand mehr gemeldet. Jetzt frage ich mich natürlich, wie ich handeln kann, wenn ich keine Rückmeldung erhalte. Informiert ist das Tierheim ja jetzt. Hat da evtl. jemand Erfahrung mit oder weiß, wie man in so einem Fall vorgeht?

Danke auch noch für die weiteren Antworten. Beide Katzen sind ungefähr 7 Jahre alt. Unser Kater ist aber immernoch sehr verspielt.
Wir haben wirklich sehr viel versucht.. Häufiges gemeinsames Spielen, Belohnen/Ablenken mit Futter, genügend Gelegenheiten zum Klettern, Feliway Friends, Bachblüten, Homöopathische Mittel, Gemeinsames Rausgehen.... Also alles, wozu die Katzenpsychologin auch geraten hat. Leider ist die Situation weiterhin wie beschrieben :/ Beide Katzen dürfen auch raus.
 

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