Junge Katze schreit nach Tierarztbesuch

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Soph

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Halli hallo liebes Forum :)
Ich habe zwei junge Katzen, jetzt fast 9 Monate alt, beide kastriert. Sie sind Schwestern und ein Herz und eine Seele, auch wenn sie sehr unterschiedliche Persönlichkeiten haben.
Wilma ist die zutrauliche, selbstbewusste. Sie lässt sich von Anfang an streicheln und steckt alles gut weg. Pelle hingegen war schon immer eher zurückhaltend und abwartend, mag es immer noch nicht "einfach so" angefasst zu werden oder hochgenommen zu werden, was ja voll okay ist (bis wir einen Termin haben, für den Pelle eben eingepackt werden muss, und dann artet das leider fast immer in Stress aus bei der armen Maus.)
Pelle wurde nun kastriert, wir hatten da leider ein
bisschen warten müssen, wegen Pelle's Scheu anfangs, unserem Geldbeutel, und dann kamen die Weihnachtsfeiertage dazwischen und leider genau dann die erste Rolligkeit. Jetzt ist Pelle aber so weit gut dabei, und holt sich gern Kuscheleinheiten, wenn sie das eben selber gerade will.
Rund um die Kastration müssen wir gerade viel zum Tierarzt.
Seit der Voruntersuchung fällt uns auf: nach jedem Termin ist Pelle so verstört, dass sie - glaube ich - aus Verlustangst (?) wenn sie nicht weiß, wo wir oder Wilma sind, anfängt durch die Wohnung zu stromern und zu schreien. Meistens, wenn sie gerade aus einem Nickerchen aufgewacht ist und etwas desorientiert ist. Tagsüber ist das kein Problem, wir sagen dann "Pelle hier sind wir!" Und klopfen aufs Bett, die Couch, etc, und Pelle kommt angestürmt und will gekuschelt werden. ABER: nachts geht das nicht. Pelle schreit nach jedem TA Termin ca 3 Tage lang total gestresst nachts die Eingangstür an! In zwei Tagen haben wir eine Nachkontrolle zwecks Kastration, und mir blutet ehrlich gesagt das Herz bei dem Gedanken, dass die arme so dauergestresst ist.
Habt ihr irgendwelche Tipps für mich? Kann ich Pelle irgendwie beruhigen, bzw liegt es eventuell an etwas anderem,...?

Wegen dem einpacken für TA Termine übrigens noch eine kleine Anmerkung: Pelle kommt nicht gern zu uns, wenn sie nicht gerade in absoluter kuschel Stimmung ist. (Clicker Training und Bestechung nutzen da auch nichts bisher) Deswegen ist das dann so stressig. Sie merkt, dass wir irgendwas von ihr wollen, auch wenn wir nur mit vielen Leckerli, gutem zureden, und Spielzeug neben der Box sitzen (mit der sie übrigens gar keine Probleme hat, sie spielt in ihr, schläft in ihr, wenn sie will, und tobt auch nicht, wenn sie drin ist) - allerdings wird es glaube ich immer besser, weil wir jetzt einfach gelernt haben, was funktioniert. Wir dürfen keine "Einfangstimmung" aufkommen lassen, sondern einfach ein Lieblingsleckerli auf den Boden fallen lassen und sie dann schnell nehmen und einpacken. (ausser ihr habt bessere Tipps :))
 
30.01.2021
#1
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Gast

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goya

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Das tut mir leid das ihr so viel zum Tierarzt musstet/ müsst. Wisst ihr aus welchen Verhältnissen die beiden kommen?
Das Problem ist das ihr in zwei Tagen nicht viel Möglichkeiten habt ihr zu helfen. Ich würde heute noch versuchen im Tierfachhandel Feliway oder Felisept, ggf. Berugigungspaste von Gimcat kaufen und heute sofort mit der Behandlung anfangen. Nach der Nachkontrolle könntet ihr sie sofort mir einem getragenen Kleidungsstücke abreiben, damit sie wieder nach zu Hause riecht.
Für die nächste Zeit kann ich euch Felisept, chinesische Kräuter, eventuell Zylkene und definitiv das sogenannte medical Training empfehlen. Die Süße muss es nicht mögen sich anfassen zu lassen, aber sie sollte es akzeptieren.
 
GigaSet

GigaSet

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Vll. hilft das langfristig die Verknüpfungen zu unterbrechen indem ihr auch mal mit ihr unterwegs seid wenn ihr NICHT zum TA müsst. Einfach mal Spazieren fahren ohne TA Besuch, muss ja nicht lange sein. Ich hab das bislang immer mit Hund und Katz gemacht sonst verfestigt sich da eine unschöne Verknüpfung, Leckerchen --> Box --> TA --> Aua....
 
Lachatte

Lachatte

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Halli hallo liebes Forum :)
Ich habe zwei junge Katzen, jetzt fast 9 Monate alt, beide kastriert. Sie sind Schwestern und ein Herz und eine Seele, auch wenn sie sehr unterschiedliche Persönlichkeiten haben.
Wilma ist die zutrauliche, selbstbewusste. Sie lässt sich von Anfang an streicheln und steckt alles gut weg. Pelle hingegen war schon immer eher zurückhaltend und abwartend, mag es immer noch nicht "einfach so" angefasst zu werden oder hochgenommen zu werden, was ja voll okay ist (bis wir einen Termin haben, für den Pelle eben eingepackt werden muss, und dann artet das leider fast immer in Stress aus bei der armen Maus.)
Pelle wurde nun kastriert, wir hatten da leider ein bisschen warten müssen, wegen Pelle's Scheu anfangs, unserem Geldbeutel, und dann kamen die Weihnachtsfeiertage dazwischen und leider genau dann die erste Rolligkeit. Jetzt ist Pelle aber so weit gut dabei, und holt sich gern Kuscheleinheiten, wenn sie das eben selber gerade will.
Rund um die Kastration müssen wir gerade viel zum Tierarzt.
Seit der Voruntersuchung fällt uns auf: nach jedem Termin ist Pelle so verstört, dass sie - glaube ich - aus Verlustangst (?) wenn sie nicht weiß, wo wir oder Wilma sind, anfängt durch die Wohnung zu stromern und zu schreien. Meistens, wenn sie gerade aus einem Nickerchen aufgewacht ist und etwas desorientiert ist. Tagsüber ist das kein Problem, wir sagen dann "Pelle hier sind wir!" Und klopfen aufs Bett, die Couch, etc, und Pelle kommt angestürmt und will gekuschelt werden. ABER: nachts geht das nicht. Pelle schreit nach jedem TA Termin ca 3 Tage lang total gestresst nachts die Eingangstür an! In zwei Tagen haben wir eine Nachkontrolle zwecks Kastration, und mir blutet ehrlich gesagt das Herz bei dem Gedanken, dass die arme so dauergestresst ist.
Habt ihr irgendwelche Tipps für mich? Kann ich Pelle irgendwie beruhigen, bzw liegt es eventuell an etwas anderem,...?

Wegen dem einpacken für TA Termine übrigens noch eine kleine Anmerkung: Pelle kommt nicht gern zu uns, wenn sie nicht gerade in absoluter kuschel Stimmung ist. (Clicker Training und Bestechung nutzen da auch nichts bisher) Deswegen ist das dann so stressig. Sie merkt, dass wir irgendwas von ihr wollen, auch wenn wir nur mit vielen Leckerli, gutem zureden, und Spielzeug neben der Box sitzen (mit der sie übrigens gar keine Probleme hat, sie spielt in ihr, schläft in ihr, wenn sie will, und tobt auch nicht, wenn sie drin ist) - allerdings wird es glaube ich immer besser, weil wir jetzt einfach gelernt haben, was funktioniert. Wir dürfen keine "Einfangstimmung" aufkommen lassen, sondern einfach ein Lieblingsleckerli auf den Boden fallen lassen und sie dann schnell nehmen und einpacken. (ausser ihr habt bessere Tipps :))
Liebe Soph,
bitte überprüfe mal ihre Sinne. Kann sie lokalisieren, woher die Geräusche kommen, sieht sie richtig, ist ihr Geruchssinn ok? Auf mich wirkt das, als würde ihr die Orientierung fehlen und die TA-Besuche verstärken das.
Meine liebe Mietzi war am Schluss auch so. Wenn sie durch die Klappe reinkam, miaute sie wahnsinnig laut, bis ich sie rief oder zu ihr ging.