Ich persönlich halte von Diätfuttern nichts, da sie mehr pflanzliche Stoffe auf Kosten des Fleischanteils enthalten, also ein minderwertigeres Futter.
Ich halte es für sinnvoller, etwas weniger Futter zugeben.
Wenn man eine Katze "diätiert", muss man ihr auf jeden Fall mehr bewegung verschaffen, als sie sonst vorher hatte.
Denn eine Katze, die plötzlich weniger Energie zugeführt bekommt (sei es nun durch weniger Nahrugnsmenge oder energieärmeres Diätfutter), wird nämlich einfach ruiger.
So ruhig, das die Energie ausreicht, und sie also nicht abnimmt.
Das heisst z.B. 10 g Trockenfutter oder 50-100 g Nassfutter weniger am Tag, dafür ein ausgiebiges "Sportprogramm", egal wie unwillig das tier vielleicht ist.
Sogar nach einem Faden haschen wäre da schon ein Anfang, der Laserpointer macht auch die faulste Katze munter.
Mit dieser Art von Diät, nämlich 10 g Trockenfutter weniger und mehr Bewegung, kann unser spiel- und bewegunsfauler Kater Odin binnen eines Monats 500 g abnehmen, was noch ein rel. gesundes Maß ist... Schneller sollte eine Katze nicht abnehmen, vielleicht solltet ihr ein ähnliches Soll anpeilen.