Spielpartner für Katze

Diskutiere Spielpartner für Katze im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo ihr Lieben, nach dem wir vor 3 Monaten unseren geliebten Kater vom fucking Cancer erlösen mussten sind wir Bereit für einen neuen...
  • Spielpartner für Katze Beitrag #1
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Hallo ihr Lieben,

nach dem wir vor 3 Monaten unseren geliebten Kater vom fucking Cancer erlösen mussten sind wir Bereit für einen neuen Spielpartner für seine hinterbliebene Schwester. Unsere Prinzessin ist 13 Jahre, Sie geht gern viel Trouble aus dem Weg und liebt die Ruhe. Wir würden uns gern eine Main Coon holen, unser Gedanke ist eine kleine Main Coon die mit 12 Wochen zu uns kommt und hoffen das wir mit langsamen Rantasten (Decken usw. tauschen, erstmal extra Zimmer, Katzenklo, Futter usw.) die beiden zusammenführe können. Wie würdet ihr das ganze angehen?

Danke vielmals
 
  • Spielpartner für Katze Beitrag #2
Hi,
von einer jungen Katzen würde ich euch abraten. Mit 13 Jahren kann eure Maus auf keinen Fall mit der neuen Katze mithalten. Das kann ordentlich in die Hose gehen.
Ich würde euch raten eine etwa gleich alte Kätzin zu holen, die ihr im Charakter ähnelt. Wenn ihr unbedingt Kitten haben wollt, dann entscheidet euch für zwei Kitten.
Da ihr nach einer bestimmten Rasse sucht, bitte entscheidet euch für ordentliche, seriöse Züchter, die gut mit ihren Tieren umgehen, alles notwendige an Untersuchungen machen und einem Verein angehören. Keine Ebay Privatverkäufe ohne Papiere etc um ein paar Euros zu sparen.
 
  • Spielpartner für Katze Beitrag #3
Hallo,

ja der sch*** Krebs... Wir "warten" auch leider :-(

Die Idee einer zweiten Katze find ich super. Aber da du selbst schreibst, die Prinzessin liebt die Ruhe, dann bitte auf keinen Fall ein Kitten dazu! Der Altersunterschied ist viel zu groß, die beiden können nichts miteinander anfangen. Die Große wird genervt und das Kleine unterfordert und gelangweilt sein.
Vielleicht findest du eine erwachsene, ebenfalls ruhige, Katze im ähnlichen Alter, das wäre am sinnvollsten.

Oder alternativ, wenn es möglich ist, wie wäre es mit zwei Kitten? Die können sich miteinander beschäftigen und die Große hat was zu gucken und kann mitmachen, wenn wie möchte und hat ansonsten ihre Ruhe, wenn sie nicht möchte.

Zur Zusammenführung an sich kann nicht nicht viel beisteuern, da ich noch keine hatte. Aber ich denke wenn es eine erwachsene, ältere Katzendame wird, ist eine Trennung und langsame Zusammenführung sicher am besten geeignet.
 
  • Spielpartner für Katze Beitrag #4
Okay, Danke euch.

Wir dachte vllt kommt dann eine Art "Mutterinstikt" aber eher unwahrscheinlich. Gut also wenn dann tendieren wir eher zu 2 Kitten, wir haben ein großes Haus und viel Platz für Rückzugsorte.

@_hannibal also das mit dem Züchter usw. ist wohl Selbstverständlich.... zwar netter Hinweis aber es geht ja um eine andere Frage ;)

@daviba hat eure Krebs? Das tut mir Leid... unser Prinz hat solch riesen Lücke hinterlassen
 
  • Spielpartner für Katze Beitrag #5
Okay, Danke euch.

Wir dachte vllt kommt dann eine Art "Mutterinstikt" aber eher unwahrscheinlich. Gut also wenn dann tendieren wir eher zu 2 Kitten, wir haben ein großes Haus und viel Platz für Rückzugsorte.

@_hannibal also das mit dem Züchter usw. ist wohl Selbstverständlich.... zwar netter Hinweis aber es geht ja um eine andere Frage ;)

@daviba hat eure Krebs? Das tut mir Leid... unser Prinz hat solch riesen Lücke hinterlassen
Ja mein Vinnie hat Leberkrebs, leider. Zurzeit geht es ihm gut und die Werte sind auch seit einem halben Jahr unverändert. Aber es bleibt wohl trotzdem nur eine Frage der Zeit. Vorstellen mag ich es mir nicht...

Du, das mit dem Kauf beim seriösen Züchter ist leider für Viele überhaupt nicht selbstverständlich. Daher ist dieser Hinweis hier auch von keinem hier böse oder angreifend gemeint. Nimm es als gut gemeinten Hinweis, damit es nachher keine bösen Überraschungen gibt.

So etwas wie einen Mutterinstinkt gibt es wohl nicht, bzw. auch Mütter sind ja irgendwann mal genervt von den Kleinteilen und suchen Ruhe :)
Deshalb, wenn ihr die Möglichkeit für zwei habt, noch besser! Und wer weiß, vielleicht adoptiert eure Prinzessin die beiden doch, dann hat sie eben Zwillinge :ROFLMAO:
 
  • Spielpartner für Katze Beitrag #6
Wir dachte vllt kommt dann eine Art "Mutterinstikt" aber eher unwahrscheinlich. Gut also wenn dann tendieren wir eher zu 2 Kitten, wir haben ein großes Haus und viel Platz für Rückzugsorte.

Das mit dem Mutterinstinkt kann man, glaube ich, getrost vergessen. Das ist nicht die Regel und passiert zu selten. Auch diesen immer wieder erwähnten Welpenschutz gibts so nicht. Sehr schön, zwei Kitten klingt schon viel besser. Sie haben sich zum spielen, die Große kann zusehen, evtl auch ein bisschen mit spielen, kann sich aber zurückziehen, wenn es ihr zuviel wird. Bei einem Kitten wird sie vermutlich nur irre und ist völlig überfordert.

@_hannibal also das mit dem Züchter usw. ist wohl Selbstverständlich.... zwar netter Hinweis aber es geht ja um eine andere Frage ;)

Hier im Forum ist das auf keinen Fall selbstverständlich. Da es für dich anscheinend normal ist, kannst du dir nicht vorstellen was hier manchmal für traurige und entsetzende Themen aufkommen :cry:
Aber freut mich, dass ihr das Thema Zucht anscheinend ernst nehmt.
 
  • Spielpartner für Katze Beitrag #7
Super, ich Danke Dir :)
 
  • Spielpartner für Katze Beitrag #8
Mein Beileid zu eurem Verlust. 🌈

Ich möchte nur kurz auch noch mal die Aussage von @_hannibal_ unterstreichen.

Ich hab einmal versucht, meiner erwachsenen Katze (mittlerweile verstorben) ein Kitten-Katerchen vor die Nase zu setzen. Gar keine gute Idee, sie hatte regelrecht Angst vor dem Kleinen und hat deswegen aggressiv reagiert. 🙈

Jetzt haben wir eine mittlerweile 9 Monate alte Katze zu unseren beiden fast 6-Jährigen gepackt. Das läuft zwar soweit recht problemlos, weil alle 3 sozial sind, aber ich bin immer noch der Meinung, dass es für die Ureinwohner - besonders für unsere Kätzin - mit einem etwas älteren Tier einfacher gewesen wäre. Die Lebhaftigkeit der Kleinen überfordert sie mitunter doch ein wenig. Und umgekehrt ist die Kleine oft unausgelastet (wogegen aber hoffentlich bald Freigang etwas tun kann).

Und unsere sind wie gesagt erst 6, es ist also "nur" ein Altersunterschied von 5 Jahren. Ein kleines Kitten zu einer 13-Jährigen ist noch einmal eine ganz andere Hausnummer.
 
  • Spielpartner für Katze Beitrag #9
Und unsere sind wie gesagt erst 6, es ist also "nur" ein Altersunterschied von 5 Jahren

Bei uns waren Loui und Fuzzi ca 3 Jahre alt, als Hänky und Marvin eingezogen sind ( 8 Wochen alt, Findelkinder) und selbst da waren die zwei Großen schon leicht überfordert mit dem aktiven Spieltrieb der zwei Kleinen.
 
  • Spielpartner für Katze Beitrag #10
Da haben wir wirklich enormes Glück gehabt, als wir damals unserem 4-jährigen Sternchen Joschi den 16Wochen alten Rambo vor die Nase gesetzt haben. Allerdings war Rambo ( vielleicht aufgrund seiner Taubheit ) nicht so spielfreudig und eher eine Trantüte, während Joschi sehr verspielt und agil war ( selbst später im hohen Alter ) Und er lebte richtig auf mit dem Kleinen. Eigentlich war er das Kitten😂
 
  • Spielpartner für Katze Beitrag #11
Ja, man kann natürlich nie zu 100 % sagen "so und so wird es sein". Immerhin hat man es mit ganz individuellen Persönlichkeiten zu tun. ;) Aber in der Tendenz ist der Ratschlag "Gleiches Alter, gleicher Charakter, gleiches Geschlecht" sicher sinnvoll. Oder eben bei größerem Altersunterschied 2 Kitten, die sich dann gegenseitig auslasten können.

Ich spreche hier übrigens von Fällen, in denen man es sich aussuchen kann. Nicht von Findlingen, die einem "passieren" und wo man sich dann arrangieren muss, weil die Kleinen Hilfe brauchen.
 
  • Spielpartner für Katze Beitrag #12
Bei uns waren Loui und Fuzzi ca 3 Jahre alt, als Hänky und Marvin eingezogen sind ( 8 Wochen alt, Findelkinder) und selbst da waren die zwei Großen schon leicht überfordert mit dem aktiven Spieltrieb der zwei Kleinen.

Bei uns geht es, weil zumindest der Kater hin und wieder mit der Kleinen spielt und es hier viele Rückzugsräume gibt. Aber oft ist er auch zu bequem. Dann kann sie machen, was sie will, er hat dann einfach keine Lust und bleibt stur sitzen.
Bei Fienchen hat man aber letztens deutlich gesehen, dass ihr die Toberei zu viel wurde, dabei war sie gar nicht aktiv involviert.
 
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