• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Tumor in der Wange

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LenaRasi

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Hallo,
ich bin neu hier aber würde gern eure Meinung hören.
Wir haben vor einem Jahr einen wunderschönen, schwarzen Kater namens Raffi aus dem Tierheim geholt. Er ist jemandem zugelaufen und ins TH gebracht worden. Dort mussten sie ihm wegen einer Entzündung im Maul alle Zähne ziehen. Wir wissen nicht, wie alt er ist oder ob es Vorerkrankungen gibt.
Im Oktober habe ich einen kleinen Hubbel in Raffis Wange ertastet und bin sofort zum Tierarzt. Der hat ein Plattenephitelkarzinom diagnostiziert, inoperabel und ohne Chance auf Verbesserung.
Er bekommt inzwischen täglich Schmerzmittel.
Das Ding ist Natürlich immer größer geworden
und seit zwei Wochen hängt Raffis Zunge aus dem Mäulchen. So süß es aussieht, so schlimm ist es aber. Er kann immer schlechter fressen (ich habe ihm in den letzten Monaten sowieso alles püriert oder selbst gekocht) aber inzwischen trinkt er fast nur noch katzenmilch und frisst creamy Snacks.
Er kann sich auch nicht mehr richtig putzen, weshalb ich ihn 2 bis 3 mal am Tag mit einem Waschlappen bearbeite. Manchmal schnurrt er dabei und manchmal findet er das gar nicht witzig.
Ich weiß, dass Raffi nicht mehr lange hat aber ich weiß einfach nicht, wie ich entscheiden soll, dass es für ihn vorbei ist. Mein TA (ganz lieber Kerl) meinte, ich solle vor allem darauf achten, ob Raffi noch fressen mag. Wenn nicht, dann hätte er keine Lebenslust mehr. Das Problem ist, Raffi WILL die ganze Zeit Fressen und probiert es auch. Es klappt nur motorisch nicht, weil er die Zunge nicht komplett in den Mund bekommt. Er kuschelt immer noch und klettert auf den Möbeln rum. Ab und zu gehen wir sogar zusammen in den Hof (eigentlich Hauskater). Mein Freund findet, solange Raffi sich so verhält, sollten wir ihn nicht einschläfern lassen...
Auf der anderen Seite ist zu bemerken, dass er schon fast 1 kg abgenommen hat (früher 4,6 heute 3,8). Ich will ihn jetzt auch nicht langsam verhungern lassen.
Ich weiß, dass ich letztendlich die Entscheidung treffen muss aber ich kann momentan einfach nicht einschätzen, ob und wie sehr er unter den Umständen leidet. Ich würde ihn noch Montag lang putzen und ihm das Futter notfalls mit einer Pipette geben aber ich weiß nicht, ob das für ihn noch "lebenswert" Ist.
Wie seid ihr mit dieser schweren Entscheidung umgegangen oder wie würdet ihr das tun?

Vielen Dank fürs Durchlesen.
 
11.03.2021
#1
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Schau mal hier: Tumor in der Wange . Dort wird jeder fündig!
Kirchenmaus

Kirchenmaus

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Du Arme, das ist unheimlich schwer. Meistens bekommt man von den Katzen sehr klar mit, wann es Zeit ist. Das werden hier viele aus eigener Erfahrung so sagen können.
Meine Idee wäre noch, dass du dir Reconvales vom Tierarzt besorgst, das ist flüssiges Päppalfutter, dass die meisten Katzen sehr gerne nehmen und hochkalorisch ist. Damit könntest du wegen der Futterversorgung etwas helfen. Im Internet bekommst du auch es auch günstiger als beim Tierarzt zumindest meistens.
Vielleicht magst du noch ein Bild von deinem kranken Schatz uns einstellen?
 
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Stefkat

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Hallo!

Es tut mir sehr leid, dass du nur eine so kurze Zeit mit Raffi verbringen durftest, das ist wirklich sehr traurig 😢.

Keiner von uns kann die Situation wirklich einschätzen, da wir Raffi ja nicht kennen. Aber so wie du die Situation beschreibst, ist das in meinen Augen kein lebenswertes Leben mehr. Eine Katze, die sich nicht mehr putzen und die nicht mehr fressen kann, würde ich einschläfern lassen, bevor sie noch verhungert 🙁.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit !
 
mennemaus

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Hallo,
das ist wirklich eine schwierige Situation, die du vor dir hast. Bei einem älteren, kranken Tier zeigt das Tier dir in den meisten Fällen, wenn es keine Kraft mehr hat, so dass es leichter ist, die Entscheidung zu treffen, wann das Leben nicht mehr lebenswert ist.

Bei Raffi sind zwei Dinge wichtig: er sollte nicht ständig starke Schmerzen haben, das wäre wenn keine Heilung oder Verbesserung mehr möglich ist, ein Grund, sein Leiden zu beenden. Und er sollte noch Nahrung zu sich nehmen können, damit er keinen Hunger und keinen Durst hat. Ich würde auch die Nahrungsaufnahme dann nur so durchführen, dass er noch selber frisst, entweder wie bisher in kleinen Mengen aus dem Napf, von einem Löffel oder auch aus einer Pipette.

Was ich persönlich nicht machen würde, ist ihm die Nahrung zuführen zu lassen über einen direkten Zugang zum Magen. Damit würde er zwar nicht weiter an Gewicht verlieren, aber das wäre mit einem Eingriff verbunden und es wäre aus meiner Sicht auch keine Lebensqualität mehr, wenn er überhaupt nicht mehr selber Nahrung zu sich nehmen könnte.

Wichtig ist auch, dass das Tier noch Lebensqualität hat, und das hat Raffi, so wie du es beschreibst, auf alle Fälle noch. Mach ihm diese letzte Zeit so schön, wie es irgendwie möglich ist.

Der Kater einer Freundin von mir hat leider gerade auch diese Diagnose erhalten, er ist 15 Jahre alt und kann noch ein bisschen fressen, gegen die Schmerzen erhält er Medikamente, aber auch bei ihm wird die Zeit leider knapp. Er hat wenigstens ein langes, schönes Leben mit seiner Familie erleben dürfen.

Dein Katerchen hat durch dich und deinen Freund noch einmal die Chance erhalten, liebevoll umsorgt zu werden. Was er vorher in seinem Leben erlebt hat, weiß keiner, aber jetzt muss er diese schwere Zeit nicht allein durchstehen. Du wirst ihm auch helfen dürfen, dass er nicht mehr leiden muss, wenn die Zeit dafür gekommen ist. So schwer das für dich ist, für Raffi ist das dann ein sanftes Ende seines Leidens.
 
Emil

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Ich musste vor mittlerweile 8 Jahren auch diese Entscheidung treffen. Mein Joschi ( ebenfalls schwarz und fast 19 ) hatte einen Kiefertumor . Er wurde immer dünner ( zuletzt ca. 2,5 kg ), wollte fressen, konnte es aber nicht mehr. Er hat sich fast nur von Katzenmilch ernährt . Ich habe ihm das Futter auch klein gematscht und mit Wasser verrührt, aber selbst das konnte er nicht mehr zu sich nehmen. Da unsere TÄ gesagt hatte, solange er noch futtern kann wäre es okay zu warten, aber wenn das eben nicht mehr geht sollten wir anrufen. Das haben wir dann getan, da ich nicht zusehen wollte, wie er langsam verhungert und immer weniger wird. Zudem legte er sich nicht mehr wie noch Tage vorher auf erhöhte Plätze, sondern lag entweder auf dem Boden im Esszimmer oder oben im Bad neben der Toilette auf den Fliesen. Auch die Nächte, die er normalerweise immer bei mir unter der Decke verbrachte. Da wusste ich, es ist aller höchste Zeit. Unsere TÄ kam ins Haus.
 
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LenaRasi

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Du Arme, das ist unheimlich schwer. Meistens bekommt man von den Katzen sehr klar mit, wann es Zeit ist. Das werden hier viele aus eigener Erfahrung so sagen können.
Meine Idee wäre noch, dass du dir Reconvales vom Tierarzt besorgst, das ist flüssiges Päppalfutter, dass die meisten Katzen sehr gerne nehmen und hochkalorisch ist. Damit könntest du wegen der Futterversorgung etwas helfen. Im Internet bekommst du auch es auch günstiger als beim Tierarzt zumindest meistens.
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Hallo Kirchenmaus,
vielen Dank für deine Antwort. Ja, das habe ich auch schon gehört - Raffi sendet mir nur sehr gemischte Signale...
Vielleicht probiere ich das mal aus - ich habe nur Sorge, dass ich sein Leiden verlängere.
Oh ja natürlich! Ich habe soo viele Fotos :)
Bild 7 ist von heute und auf Bild 1 kann man das mit der Zunge gut erkennen.
Sorry, ich konnte mich einfach nicht entscheiden...also musste ich direkt ganz viele hochladen.
LG Lena
 

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LenaRasi

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Hallo!

Es tut mir sehr leid, dass du nur eine so kurze Zeit mit Raffi verbringen durftest, das ist wirklich sehr traurig 😢.

Keiner von uns kann die Situation wirklich einschätzen, da wir Raffi ja nicht kennen. Aber so wie du die Situation beschreibst, ist das in meinen Augen kein lebenswertes Leben mehr. Eine Katze, die sich nicht mehr putzen und die nicht mehr fressen kann, würde ich einschläfern lassen, bevor sie noch verhungert 🙁.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit !
Hallo Stefkat,
vielen Dank - ja, wir sind auch extrem traurig...aber wenigstens muss er nicht im Tierheim sterben.
Das ist zumindest mein Mantra.
Ja, das sind auch meine Gedanken...aber dann hinterfrage ich mich und überlege, ob ich es vielleicht nur so schlimm finde, dass er sich nicht mehr putzen kann. Ob das zwar eigentlich ein Katzen-Instinkt ist aber es sie sonst nicht weiter "stört".
Aber das mit dem Essen finde ich auch ganz schlimm. Deshalb hatten mein Freund und ich uns eine 3-KG-Grenze gesetzt. SObald Raffi die erreicht, wollen wir ihn einschläfern lassen. Allerdings ist er davon ja noch ein Stückchen entfernt und ich mache mir jetzt schon Vorwürfe, ihn so lange leiden zu lassen - wenn er denn leidet. Ach, es ist einfach eine sehr schwere Entscheidung. Vielen Dank für deine Sicht der Dinge auf jeden Fall! :)
LG Lena
 
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LenaRasi

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Hallo,
das ist wirklich eine schwierige Situation, die du vor dir hast. Bei einem älteren, kranken Tier zeigt das Tier dir in den meisten Fällen, wenn es keine Kraft mehr hat, so dass es leichter ist, die Entscheidung zu treffen, wann das Leben nicht mehr lebenswert ist.

Bei Raffi sind zwei Dinge wichtig: er sollte nicht ständig starke Schmerzen haben, das wäre wenn keine Heilung oder Verbesserung mehr möglich ist, ein Grund, sein Leiden zu beenden. Und er sollte noch Nahrung zu sich nehmen können, damit er keinen Hunger und keinen Durst hat. Ich würde auch die Nahrungsaufnahme dann nur so durchführen, dass er noch selber frisst, entweder wie bisher in kleinen Mengen aus dem Napf, von einem Löffel oder auch aus einer Pipette.

Was ich persönlich nicht machen würde, ist ihm die Nahrung zuführen zu lassen über einen direkten Zugang zum Magen. Damit würde er zwar nicht weiter an Gewicht verlieren, aber das wäre mit einem Eingriff verbunden und es wäre aus meiner Sicht auch keine Lebensqualität mehr, wenn er überhaupt nicht mehr selber Nahrung zu sich nehmen könnte.

Wichtig ist auch, dass das Tier noch Lebensqualität hat, und das hat Raffi, so wie du es beschreibst, auf alle Fälle noch. Mach ihm diese letzte Zeit so schön, wie es irgendwie möglich ist.

Der Kater einer Freundin von mir hat leider gerade auch diese Diagnose erhalten, er ist 15 Jahre alt und kann noch ein bisschen fressen, gegen die Schmerzen erhält er Medikamente, aber auch bei ihm wird die Zeit leider knapp. Er hat wenigstens ein langes, schönes Leben mit seiner Familie erleben dürfen.

Dein Katerchen hat durch dich und deinen Freund noch einmal die Chance erhalten, liebevoll umsorgt zu werden. Was er vorher in seinem Leben erlebt hat, weiß keiner, aber jetzt muss er diese schwere Zeit nicht allein durchstehen. Du wirst ihm auch helfen dürfen, dass er nicht mehr leiden muss, wenn die Zeit dafür gekommen ist. So schwer das für dich ist, für Raffi ist das dann ein sanftes Ende seines Leidens.
Hallo Mennemaus,
ja, ich hoffe schon fast, dass er mir ein ganz deutliches Zeichen sendet. Das würde mir die Entscheidung leichter machen.
Ich glaube, die Schmerzen halten sich zumindest in Grenzen. Ich hab einmal versucht, in seinen Mund zu schauen (hat natürlich nicht geklappt) - da hatte er richtige Schmerzen und hat mir das auch sehr deutlich mitgeteilt.
Ein Eingriff würde weder für mich, noch für meinen Tierarzt in Frage kommen. Wir sind sowieso schon über der erwarteten Lebensdauer (unser TA sagte 3 Monate, inzwischen sind es 6) und als wir vor 5 Wochen das letzte Mal dort waren, meinte der TA, dass es jetzt nicht mehr lange dauert.

Ich glaube auch, dass Raffi noch leben will. Aber auch hier muss ich meine eigenen Intentionen hinterfragen...ob nicht vorallem ICH will, dass Raffi noch etwas weiter lebt.
Ich warte irgendwie auf ein deutliches Zeichen, eine starke Verschlechterung oder Ähnliches...obwohl es dann ja schon zu spät wäre.

Oh nein, das tut mir so leid für deine Freundin. Ich wünsche ihr ganz viel Kraft.
Ich bin auch froh, dass wir diese schöne Zeit zusammen hatten. Selbst wenn sie nur so kurz war.

Vielen Dank für deine lieben Worte.
Ganz liebe Grüße
Lena
 
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LenaRasi

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Ich musste vor mittlerweile 8 Jahren auch diese Entscheidung treffen. Mein Joschi ( ebenfalls schwarz und fast 19 ) hatte einen Kiefertumor . Er wurde immer dünner ( zuletzt ca. 2,5 kg ), wollte fressen, konnte es aber nicht mehr. Er hat sich fast nur von Katzenmilch ernährt . Ich habe ihm das Futter auch klein gematscht und mit Wasser verrührt, aber selbst das konnte er nicht mehr zu sich nehmen. Da unsere TÄ gesagt hatte, solange er noch futtern kann wäre es okay zu warten, aber wenn das eben nicht mehr geht sollten wir anrufen. Das haben wir dann getan, da ich nicht zusehen wollte, wie er langsam verhungert und immer weniger wird. Zudem legte er sich nicht mehr wie noch Tage vorher auf erhöhte Plätze, sondern lag entweder auf dem Boden im Esszimmer oder oben im Bad neben der Toilette auf den Fliesen. Auch die Nächte, die er normalerweise immer bei mir unter der Decke verbrachte. Da wusste ich, es ist aller höchste Zeit. Unsere TÄ kam ins Haus.
Oh nein, das tut mir Leid!
Genau diese Schritte haben wir auch durch. Raffi hat ein ganzes Sortiment an verschiedenem Futter-Matsch aber er frisst immer weniger.
Was genau hieß denn für euch "solange er noch futtern kann"? Denn Raffi futtert noch aber die Hälfte fällt ihm aus dem Mäulchen.
Okay, dieses Hinlegen war dann ja auch echt ein Zeichen von Joschi oder?
Ich halte auf jeden Fall Ausschau nach irgendwelchen Veränderungen in Raffis verhalten.
Vielen Dank für deine Nachricht.
♥
 
Emil

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Bei Joschi war es so, dass er ganz schrecklich mit den Zähnen knirschte, wenn er versuchte etwas zu futtern. Es waren nur noch Mini-Portionen, die er mit Mühe und Not aufgenommen hat. Auch ohne zu futtern wurde das Knirschen immer schlimmer. Hunger hatte er definitiv, aber man hätte ihm zwangsweise etwas einflößen müssen und das wollten wir ihm nicht antun. Silvester 2012 gab es bei uns Raclette. Da hat er sogar noch neben uns gebettelt. Die Mini Stückchen Rinderfilet, die er dann bekam fielen ihm aber wieder aus dem Mäulchen. Das war dann der Punkt, an dem wir gesagt haben, dass wir gleich nach Silvester die TÄ ins Haus bestellen. Am 2.1.13 wurde er dann erlöst. 10 Tage, nachdem sein vier Jahre jüngerer Kumpel Rambo ganz plötzlich verstorben war ( er hatte vermutlich einen innerlichen geplatzten Tumor )
 
Kirchenmaus

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Danke für die schönen Bilder. Euer Raffi ist ja ein richtiger Schmuser und Genießer.
 
mennemaus

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Hallo Kirchenmaus,
vielen Dank für deine Antwort. Ja, das habe ich auch schon gehört - Raffi sendet mir nur sehr gemischte Signale...
Vielleicht probiere ich das mal aus - ich habe nur Sorge, dass ich sein Leiden verlängere.
Oh ja natürlich! Ich habe soo viele Fotos :)
Bild 7 ist von heute und auf Bild 1 kann man das mit der Zunge gut erkennen.
Sorry, ich konnte mich einfach nicht entscheiden...also musste ich direkt ganz viele hochladen.
LG Lena
Sind das süße Fotos von euch und von eurem Raffi. :love: Bei den Bildern, auf denen ihr gemeinsam mit Raffi zu sehen seid, kann man bei jedem einzelnen Bild eure enge Verbundenheit und die Liebe, die euch verbindet, sehen.

Wenn man schwere Zeiten erlebt, fragt man sich immer: „Warum musste uns das passieren?“ In eurem Fall denke ich, dass Raffi nicht ohne Grund genau zu euch gekommen ist, weil er bei euch genau das findet, was ihm jetzt hilft: ganz viel Liebe und Vertauen, aber auch sehr viel Vernunft, Fürsorge und Selbstlosigkeit, denn all das zusammen ermöglicht es euch, zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung für Raffi zu treffen und ihm vorher einfach nur eine Zeit voller Liebe zu schenken.
 
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Puppi2004

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Sind das süße Fotos von euch und von eurem Raffi. :love: Bei den Bildern, auf denen ihr gemeinsam mit Raffi zu sehen seid, kann man bei jedem einzelnen Bild eure enge Verbundenheit und die Liebe, die euch verbindet, sehen.

Wenn man schwere Zeiten erlebt, fragt man sich immer: „Warum musste uns das passieren?“ In eurem Fall denke ich, dass Raffi nicht ohne Grund genau zu euch gekommen ist, weil er bei euch genau das findet, was ihm jetzt hilft: ganz viel Liebe und Vertauen, aber auch sehr viel Vernunft, Fürsorge und Selbstlosigkeit, denn all das zusammen ermöglicht es euch, zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung für Raffi zu treffen und ihm vorher einfach nur eine Zeit voller Liebe zu schenken.
Besser könnte ich es nicht ausdrücken. ❤
Genau das waren gerade meine Gedanken beim Betrachten der Bilder.

Frisst Raffi aus dem Napf, oder aus eurer Hand? Vielleicht könnt ihr ihm noch ein Weilchen auf diese Weise helfen, einfach aus dem Napf mit der Hand "anreichen". Ich stelle es mir schlimm vor, wenn ich Hunger und auch Appetit habe, aber kaum was essen könnte.
Ich wollte noch an die Würde eures Katers erinnern, aber nachdem ich deine Beschreibungen und die Fotos gesehen habe, bin ich sicher, dass ihr ihm seine Würde bewahren werdet. ❤
Ich wünsche euch viel Kraft.
 
yodetta

yodetta

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Hallo Lena!

Das ist ein sehr trauriger Anlass, Deiner Anmeldung.
Beim Lesen des Textes und dem Anblick der liebevollen Fotos, habe ich einen Kloß im Hals.

Ich bin bei Deinem Freund.
Solange er noch frisst, kuschelt, klettert und lebt bzw am Leben teilnimmt, würde ich ihn keinesfalls einschläfern lassen, sondern ihn begleiten, bis es soweit ist.

Vielleicht hast Du ja hier jetzt auch schon ein paar Anregungen bekommen, wie Du ihn noch weiter unterstützen kannst.

Alles Liebe für Euch!

Liebe Grüße
Melanie
 
Ewured

Ewured

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Hallo Lena,
auch von mir ein trauriges Willkommen.
Im Laufe der Jahre habe ich 4 Fellpopos auf ihrem letzten Weg begleitet - und alle haben mir vorher auf verschiedene Weisen gezeigt dass sie dazu bereit sind, es war eine bestimmte Art wie sie Dich ansehen, sie haben etwas wieder gemacht haben was sie seit Beginn der Krankheit nicht mehr getan haben...
So wie Du über Raffi schreibst bin ich mir sicher, dass Du den richtigen Zeitpunkt erkennst weil Raffi ihn Dir zeigen wird, daher würde ich es auch nicht an einer Gewichtsgrenze fest machen - unsere Paula hatte selbst noch mit unter 2 Kilo gezeigt dass sie noch nicht gehen wollte...
Und bitte Lena, mache Dir hinterher keine Vorwürfe das Du ihn zu früh hast gehen lassen, es gibt selten zu früh aber leider meistens oft zu spät.
P.S. Ich wünsche Euch noch eine schöne gemeinsame Zeit und für den letzten Tag und die Tage danach viel Kraft.
 
WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

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Moin und auch von mir ein herzliches Willkommen.

Macht es Ruffi so schön wie möglich und achtet auf die leisen Zeichen.... denn dann geht die Kraft zu Ende. Wenn es umsetzbar ist und ihr einen tollen Tierarzt habt....ermöglicht ihm einen Tod zu Hause...in der gewohnten Umgebung, frei von Angstgerüchen der anderen Tieren.

Der Bube hat ein schönes Leben bei euch, das entschädigt ihn für alles was er vorher ertragen musste. Er wurde von euch mit Liebe und Zuneigung aufgenommen und diese Zuneigung werdet ihr brauchen um das Richtige zum richtigen Zeitpunkt machen.

Er vertraut euch bedingungslos. Das erleichtert leider nicht die Entscheidung die ihr treffen müsst.
Versucht alles machbare, kleine Mahlzeiten, den Futterplatz erhöhen, Aufstiegshilfen für die Lieblingsplätze.

Ich wünsche euch eine besonders intensive, gemeinsame Restzeit und hoffe das Ruffi einfach eines morgens frei von Schmerzen friedlich eingeschlafen ist.

lg
Verena
 
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LenaRasi

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Hallo,
ich danke Euch allen vielmals für eure Antworten. Ich habs leider nicht mehr geschafft, alle zu beantworten.
Mein Freund und ich haben uns letzte Woche nochmal beraten - vielen vielen Dank für Eure Tipps und auch den Blog-Link. Wir haben uns schon Freitag dazu entschieden, Raffi in der kommenden Woche gehen zu lassen und das war definitiv die richtige Entscheidung. Am Wochenende war er nochmal total schmusig und süß aber es wurde immer schwerer, ihm sein Schmerzmittel zu geben (obwohl er das vorher geliebt hat). Gegessen hat er auch quasi nichts mehr.
Heute haben wir ihn dann einschläfern lassen. Es war sehr emotional aber das richtige für ihn. Er ist in den Armen meines Freundes eingeschlafen.
Vielen Dank für eure lieben Worte! ❤
 
yodetta

yodetta

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Oh wie traurig. :-(
Dir und Deinem Freund, mein herzliches Mitgefühl.

Raffi, Du toller Kater, jetzt hast Du keine Schmerzen mehr und tobst hinter dem Regenbogen auf einer endlosen Wiese.
Run Free!

Liebe Grüße
Melanie