Warum ich in zukunft kein Kätzchen mehr halte

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Katzenposchi

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Hallo liebe Katzenfreunde,

Ich bin stolzer besitzer einer Britisch Kurzhaar. Sie ist am 01.04.2020 geboren also eine kleine Widder-Dame. Mein kleines Äffchen wurde letzte Woche das aller erste Mal rollig und heute kastriert. Ich liebe meine Katze so doll, es zerbricht mir wirklich das Herz jetzt dieses kleine Häufchen Elend zu sehen, voller Schmerzen und zugedröhnt. Da ich kein Züchter bin, wollte ich auch nicht, dass meine Katze Nachwuchs bekommt. Dafür gibt es eben anerkannte Züchter die
davon Ahnung haben. Ich habe sie nicht und als Tierbesitzer sollte man auch dazu stehen können. Nun zur Frage warum ich in Zukunft keine Tier mehr haben möchte.

Mir bedeutet meine Katze sehr viel und ich habe ein sehr intensives Verhältnis zu ihr, sie zeigt mir ihre Zuneigung und ihre Wertschätzung. Bei anderen Familienmitgliedern tut sie das auch aber immer mit etwas Distanz. Nur bei mir kuschelt sie sich heran und fordert Streicheleinheiten selber ein. Nun aber meine Katze in diesem Zustand zusehen bricht mir mein Herz! Seitdem ich Tierbesitzer bin, sehe ich auch was es bedeutet ein Tier zu besitzen und nicht das typische Verhalten wie:"OOOH WIE SÜẞ, die will ich haben". Ich bin froh und super dankbar meine Katze zu haben und es ist das schönste Gefühl auf diesem Planeten aber nochmal einem Tier solche Leiden anzutun, nur weil ICH als Mensch, bestimme ob ein Tier Nachwuchs bekommen sollte oder nicht, finde ich nicht richtig.

Ich habe größten Respekt vor qualifizierten Züchtern und allen Tierhaltern, die ihren Tieren ein artgerechtes Leben ermöglichen. Falls ich mich nochmal dazu entscheide, ein Katzenpapa zu werden, dann werde ich darauf achten meiner Katze ein artgerechteres Leben zu ermöglichen.Tierschutz ist mir heute wichtiger denn je und ich bin sogar vegetarier seitdem ich meine Katze habe. Man mag es vielleicht nicht glauben aber Tiere können uns auch als Menschen weiterentwickeln.



Wärmste Grüße
 
06.05.2021
#1
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J

Josefien

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Hallo und herzlich Willkommen hier,
ich versteh nicht ganz was du sagen willst. Dir tut deine Katze so leid, weil sie noch Nachwirkungen der Narkose hat sodas du dir nie wieder eine Katze anschaffen willst?
Natürlich ist eine Kastra ein Eingriff und ja die Katzen brauchen eine Weile bis sie wieder richtig fit sind. Aber du hast doch deiner Katze mit der Kastra einen riesen Gefallen getan. Sie wird nie wieder rollen müssen, mit all dem Stress den das mitsich bringt. Und schon garnicht wird sie werfen müssen.
Ich finde du hast alles richtig gemacht
 
bertiundsine

bertiundsine

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Hallo und moin moin,
Worauf willst Du denn jetzt hinaus?
Ist doch toll, dass Deine Katze Dir so wichtig ist und das Du viel Empathie für sie besitzt. Die Kastration war sinnvoll und richtig. Es gibt zu viele Katzen. Viel zu viele. Rolligkeiten sind purer Stress für die Katze. Also wo ist das Problem?
Lebt sie allein bei Dir oder hat sie auch kätzische Gesellschaft?
Unter Einsamkeit leiden Katzen sicher mehr als unter einer Kastration...
 
claudiskatzis

claudiskatzis

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Hi und herzlich willkommen :f040:
ja! Als Tierhalter hat man Verantwortung
Tiere gut zu versorgen( dazu gehört auch aus meiner Sicht eine Kastra. Es gibt leider zuviele Menschen die es nicht kümmert ob die Katz Rollig wird , der Kater seinen Trieben nach hetzt, Revierkämpfe besonders in der Paarungszeit die Dauerbegattung die auch nicht gerade schön ist.Ebenso die unzähligen Kitten jedes Jahr . Von den adulten schlecht versorgten, die keiner will oder niemand sich verantwortlich fühlt, brauch ich glaub gar nicht erst schreiben ) und ihnen zu geben was sie brauchen. Dazu gehört auch ein Kumpel oder Kumpeline zum gemeinsamen toben , kuscheln etc denn das wird ein Mensch nicht ersetzen können.
Dadurch das Du als Mensch bestimmt hast , das deine Süße keine Kitten bekommen soll, hast du ihr und sicher auch den ( nicht) Kitten etwas gutes getan. Es gibt einfach zuviele ungewollte Katzen. Da braucht es nicht noch mehr. Aber auch das ist Tierschutz .
Leider können auch Katzen krank werden , müssen evtl operiert werden oder brauchen eine lange und anstrengende Behandlung. Auch dann leiden wir mit ihnen wenn es ihnen nicht gut geht- weil wir sie lieben.
Und ja- ein Tier kann beim Menschen vieles bewegen und ändern
 
saurier

saurier

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Das ist jetzt wirklich nicht böse gemeint - aber wenn die Arme bei dir ganz alleine leben muss (was ja schon darauf hindeutet, dass sie aus schlechter Quelle stammt, denn ein guter und verantwortungsvoller Vereinszüchter gibt seine Kitten nicht in Einzelhaltung ab) und erst unfassbar spät kastriert wurde (besser ist VOR der ersten Rolligkeit, um das Krebsrisiko zu senken, nicht umsonst kastriert man spät. mit 5-6 Monaten, auch dafür sorgt eine seriöse Quelle), dann ist es ganz gut, dass demnächst keine Katzen mehr gehalten werden.

Aber die Katze jetzt ist ja noch da und sie ist noch unfassbar jung, BITTE halte sie nicht in Einzelhaft!

Daher kann ich dich nur ganzganz sehr bitten 🙏🙏🙏, deine Tier nicht weiter zu isolieren und ihm ein Zeittier, passend in Alter und Charakter, zur Seite zu stellen - entweder dieses mal aus einer seriösen Vereinszucht, wenn es wieder eine BKH sein sollte (btw - darf ich nach der Cattery fragen?) oder - aus dem TS, wo ja auch immer fantastische Tiere zu finden sind.

Alles Gute für die Genesung deines Schätzchens und bitte - wenn es dir wirklich um das Wohl deines Tieres geht und das glaube ich - dann machst du dich schlau und liest dich ein und schaffst zeitnah ein passendes Zweittier an ;).

Edit: "n" ergänzt
 
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Sancojalou

Sancojalou

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Ich verstehe auch nicht genau worauf du hinaus willst, kann mich hier aber nur anschließen, wenn du deiner noch sehr jungen Katze ein artgerechtes Leben bieten willst, so hole doch bitte noch eine Zweitkatze.

Die Nachwirkungen von der Narkose sind schnell überwunden, ein Leben alleine als Einzelkatze ist grausam.
 
Patentante

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Dem schließe ich mich an.
Wenn sie nicht spätestens morgen früh wieder rumtobt als wenn nichts wäre geh bitte zum Tierarzt. Dann wäre etwas schief gegangen.
 
Tinaho

Tinaho

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Ich verstehe auch nicht genau worauf du hinaus willst, kann mich hier aber nur anschließen, wenn du deiner noch sehr jungen Katze ein artgerechtes Leben bieten willst, so hole doch bitte noch eine Zweitkatze.

Die Nachwirkungen von der Narkose sind schnell überwunden, ein Leben alleine als Einzelkatze ist grausam.
...unterschreib

Ich bin froh und super dankbar meine Katze zu haben und es ist das schönste Gefühl auf diesem Planeten aber nochmal einem Tier solche Leiden anzutun, nur weil ICH als Mensch, bestimme ob ein Tier Nachwuchs bekommen sollte oder nicht, finde ich nicht richtig.
Du kannst das Leid deiner Katze jetzt lindern indem du sie nicht mehr als Einzelkatze hältst. Du bestimmst ja, ob sie alleine lebt ohne soziale kätzische Kontakte, oder viel glücklicher mit einem Artgenossen wird (am besten ist hier ein weibliches Tier im gleichen Alter und einem ähnlichen Charakter)

Schau mal hier:
Nur eine Katze oder gleich zwei?
Zum (falschen) Mythos Katzen seien Einzelgänger
oder höre dir den Podcast zu dem Thema an
Podcast Urbane Katzenmythen Folge 1 Die Katze als Einzelgänger
 
goya

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Als Tierhalter muss man unfassbar viele Entscheidungen treffen. Einige sind schwerwiegender als andere. Welches Futter, welches Bettchen, lasse ich bei Zahnschmerzen den Zahn ziehen, lasse ich bei Krebs operieren oder medikamentiere ich nur. Immer wieder trifft man Entscheidungen und immer wieder will man das Beste für sein Tier.
Das gehört zur Tierhaltung ebenso dazu wie die vielen schönen Seiten. Kuscheln, schnurren, treteln, das alles können unsere Lieblinge nur genießen wenn sie gesund sind.

Lies dich bitte noch mal in Katzenhaltung ein. Leider sind viele Mythen mittlerweile überholt.
 
Emil

Emil

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...unterschreib


Du kannst das Leid deiner Katze jetzt lindern indem du sie nicht mehr als Einzelkatze hältst. Du bestimmst ja, ob sie alleine lebt ohne soziale kätzische Kontakte, oder viel glücklicher mit einem Artgenossen wird (am besten ist hier ein weibliches Tier im gleichen Alter und einem ähnlichen Charakter)
Dem schließe ich mich an. Und bei eine Zweitkatze auf jeden Fall nur kastriert aufnehmen. Damit musst Du Dir dann auch keine Sorgen mehr um eine anstehende OP machen ;)
 
Ewured

Ewured

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Herzlich willkommen Katzenposchi,
ich mache es mal kurz und beschränke mich auf das Wesentliche - wenn Du das
Hallo liebe Katzenfreunde,
Ich habe größten Respekt vor qualifizierten Züchtern und allen Tierhaltern, die ihren Tieren ein artgerechtes Leben ermöglichen. Falls ich mich nochmal dazu entscheide, ein Katzenpapa zu werden, dann werde ich darauf achten meiner Katze ein artgerechteres Leben zu ermöglichen. Tierschutz ist mir heute wichtiger denn je...
Wärmste Grüße
ernst meinst kommst Du um eine Zweitkatze nicht herum!
 
Thaliomee

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Als Tierhalter muss man unfassbar viele Entscheidungen treffen. Einige sind schwerwiegender als andere. Welches Futter, welches Bettchen, lasse ich bei Zahnschmerzen den Zahn ziehen, lasse ich bei Krebs operieren oder medikamentiere ich nur. Immer wieder trifft man Entscheidungen und immer wieder will man das Beste für sein Tier.
Das gehört zur Tierhaltung ebenso dazu wie die vielen schönen Seiten. Kuscheln, schnurren, treteln, das alles können unsere Lieblinge nur genießen wenn sie gesund sind.
Das ist so wahr. Es ist immer schwer zu entscheiden, wenn die Tiere älter werden ist jede Narkose ein Risiko. Aber manche Behandlungen auch notwendig. Wie ein Kastration z.B., allerdings sind junge und fitte Katzis da ja enorm schnell drüber weg.

Um mich mal zu outen: So wirklich Respekt habe ich vor Züchtern nicht. Warum auch? Meiner Meinung nach macht die Katzenmama die Hauptarbeit, alles andere ist kümmern - so wie wir uns doch auch alle um unsere Tiere kümmern. Und zwar teilweise um alte oder chronisch kranke Tiere, was viel mehr Respekt verdient. Jeder verantwortungsvolle Tierhalter hat meinen größten Respekt, denn es ist furchtbar einfach ein Tier zu kaufen und so schwer es wirklich gut zu versorgen (siehe goyas Post... diese ganzen Entscheidungen sind wirklich nicht einfach).
 
WinstonvonWensin

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Um mich mal zu outen: So wirklich Respekt habe ich vor Züchtern nicht. Warum auch?

Nun man kann geteilter Meinung sein ob Zucht notwendig ist. Ich habe Respekt vor den Züchtern, die mit Sinn und Verstand handeln, die Entscheidungen treffen müssen genau wie alle Tierhalter auch, die genau so chronisch erkrankte Tiere haben.... sogar Alte ...ich weiß nicht wo du deine Erfahrungen her hast ...den Respekt solltest auch du niemanden absprechen.


@Katzenposchi ..Bitte hole dir ein zweites Tier dazu.....du bist als Mensch zwar toll für dein Tier....aber die ganze soziale Interaktion fehlt. Das kannst du nicht erfüllen. Du machst dein Tier leider unglücklich....Einzelhaltung ist unmenschlich und egoistisch.

Du wirkst auf mich sehr sensibel, emphatisch und du leidest mit....Deinem Tier geht es heute schon besser und auch du siehst es heute gelassener.

lg
Verena
 
Thaliomee

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Nun man kann geteilter Meinung sein ob Zucht notwendig ist. Ich habe Respekt vor den Züchtern, die mit Sinn und Verstand handeln, die Entscheidungen treffen müssen genau wie alle Tierhalter auch, die genau so chronisch erkrankte Tiere haben.... sogar Alte ...ich weiß nicht wo du deine Erfahrungen her hast ...den Respekt solltest auch du niemanden absprechen.
Jetzt bin ich tatsächlich der Meinung, dass Zucht nicht notwendig ist, aber wenn ein Züchter seine Tiere gut hält, dann ist er/sie ja ein verantwortungsvoller Tierhalter. Das ist an sich toll und natürlich habe ich Respekt (auch wenn das irgendwie ein komisches Wort ist). Aber eben nicht weil er/sie züchtet, wenn derjenige sich jetzt entschließt keine Würfe mehr zu bekommen ist es kein bisschen weniger bewundernswert. Klar sind Züchter notwendigerweise immer auch Tierhalter, aber was ich meinte: Hier und auch woanders gibt es so viele TierhalterInnen, die noch nie in ihrem Leben gezüchtet haben und so viel theoretisches und praktisches Wissen haben. Und die das so gut umsetzen, ich bewundere das sehr!!!

Und gleichzeitig wird hier von einem Züchter gesprochen (bewußt keine Anführungszeichen!) der einfach so Einzelkitten vermittelt und so wenig Unterstützung gibt, dass kurz nach der ersten Rolligkeit kastriert wird. Dann kommt immer das Argument, dass es eben kein Züchter war, sondern ein Vermehrer. Das können Interessenten vielleicht aber nicht auf den ersten Blick sehen, deshalb finde ich es nicht generell gut wenn jemand züchtet. Meinetwegen auch nicht generell schlecht, aber ich finde es kommt sehr stark auf den Einzelfall an und eben nicht darauf ob ich gute oder schlechte Erfahrung gemacht habe. Denn es gibt ja gerade eben gute und schlechte Züchter, wie auch Tierschützer! Vielleicht ist mein Problem eher, dass ich dem "qualifiziert" nicht so ganz traue. Manche Menschen machen einfach alles mit Herzblut und richtig gut, andere sind Vereinsmitglieder und man fragt sich, warum sie es trotzdem nicht hinbekommen. Aber ich sage nicht, dass man sich daran nicht orientieren kann.
Ich glaube ich habe mich nur geärgert, dass es keine vernünftige Nachbetreuung gibt und Katzenposchi so wirkt, als würde er ziemlich allein mit seiner ersten (?) Katze dastehen! Ich will auf keinen Fall verallgemeinern, dass alle Züchter doof sind, aber ich weigere mich zu sagen, dass alle Züchter toll sind🙃 Denn dieser machte spontan nicht den Eindruck...

Ich hoffe aber, dass es hier noch ein Happy End gibt. Vielleicht in Form einer zweiten jungen Katzendame 🥰
 
G

Gast52125

Gast
Lieber Katzenposchi,
im Gegensatz zu den schon geschriebenen Antworten hier möchte ich Dir meine Sicht der Dir geschriebenen Emotionen erklären.
Zu allererst, ich verstehe Dich nur zu gut! Aber wahrscheinlich liegt es daran, das wir uns mit dem Thema "Tier" und "Mensch" sehr intensiv auseinandersetzen.
Erst einmal eine sinnvolle Aussage des niederländischen Verhaltensforscher Frans De Waal ;Quelle: Offener Brief an die Tiere und alle, die sie lieben von Frédéric Lenoir, Reclam-Verlag:
"Wir sollten aufhören, den Menschen zum Maß aller Dinge zu machen! Wir sollten die anderen Arten danach bewerten, was sie selbst sind! Ich bin mir sicher, dass wir auf diese Weise auf schier unendlich viele Phänomene stoßen werden, von denen einige noch unvorstellbar für uns sind."
Antispeziesismus ist das zentrale Thema der Vegetarier und Veganer.
Du hinterfragst nicht zu Unrecht, was uns als menschliches Tier dazu berechtigt, einem anderen Wesen Schmerz, z.B in Form einer Kastration zuzufügen.Was uns berechtigt zu entscheiden, einem Wesen die natürlichste Sache der Welt, nämlich Kinder zu zeugen abzunehmen.
Das Verhältnis "Mensch-Tier" tritt in vielfältigen Ausprägungen auf, unweigerlich mit Widersprüchen belegt. Wir haben eine unterschiedliche Wahrnehmung und Behandlung von "Heimtieren", "Versuchstieren", "Nutztieren", "wildlebenden Tieren."
Diese verdeutlichen die Ambivalenz, welche das Verhältnis Mensch- Tier prägen.
Das Verhalten gegenüber unserer Schwestern und Brüder, welches sich im Laufe der Geschichte geändert hat, ist noch lange nicht am Ende. Ganz im Gegenteil, wir sollten uns, nein wir müssen unser Denken ändern, anpassen, hinterfragen.
Dieser Weg ist kein Einfacher. Im Gegenteil, es verlangt eine komplette Neuorientierung, wie wir uns in Zukunft gegenüber unserer Mitwesen verantwortungsvoll verhalten.
Wir "Menschen" haben einen einzigen Unterschied zu den "Tieren". Wir können im vollen Bewußtsein unser Denken und Handeln beeinfliussen, ändern, hinterfragen. WIR haben die volle Vernatwortung dafür, das Verhältnis Mensch-Tier in das rechte Lot zu rücken. Denn WIR haben uns die letzten Jahrhunderte erdreistet, in das Leben unserer Mitwesen drastisch einzugreifen.
Doch in dieser Verantwortung liegt es nun mal auch das Leid, hier das Leid der vielen "gewollten, "nicht-gewollten" Kätzchen zu mindern, in dem man dem natürlichen Lauf der Dinge einen Schnitt setzt! Und das hast Du als verantwortungsvoller und emphatischer Mensch mit der Kastration deines Schätzchen richtig gemacht.
Und nun zu unserem Dilemma. Die Frage, ob ich nach dem Tod "meiner" (ich setzte hier absichtlich Gänsefüßchen)Katze
Murmelchen nochmals ein Tier in mein Leben, sprich bewußt in mein Haus lasse, kann ich mit einem klaren NEIN beantworten. Es sei denn ich stolpere unabsichtlich und ungewollt über ein Wesen, welches meine Hilfe benötigt. Denn das sehe ich als meine verdammte Pflicht an!
Du liebst Dein Kätzchen, Du machst Dir nicht umsonst Gedanken...genieße die wunderbare Zeit mit ihr, und sei dankbar, das sie solch ein Vertrauen in dich legt.
Liebste Grüße, und herzlich willkommen.
 
Katzen Engel

Katzen Engel

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Ich verstehe auch nicht so ganz worauf du hinaus willst, aber gut.
1. Hast du deiner Katze mit der Kastration einen riesen Gefallen getan und Verantwortungsvoll gehandelt. Dadurch bleibt ihr der ganze unnötige Stress mit der Rolligkeit erspart.

Deine Katze ist noch viel zu jung, um alleine zu sein, bitte bitte tu ihr einen großen Gefallen und hol ihr eine Partnerin dazu, wir können dir mit der Vergesellschaftung helfen!👍🏻

Jede Katze braucht soziale Kontakte, sie braucht eine Freundin zum kuscheln, toben, sich gegenseitig putzen. All das fehlt ihr, und das kann ihnen kein Mensch geben. Ein Sozialpartner zählt zu den Grundbedürfnissen einer Katze.

Bitte überleg es dir und tu es für deine Katze.

Und Herzlich Willkommen bei uns😊
 

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