Katze hat Wurf, andere wird scheu und aggressiv

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mimi92

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Hallo zusammen, unsere heilige Birma hat gestern ihren ersten Wurf gehabt und es ist alles super verlaufen. Allerdings wurde die andere, eine
britisch kurzhaar Katze, während ihrer Trächtigkeit zunehmend aggressiver ihr gegenüber. Nach der Geburt faucht sie die Katze an und wir denken, sie würde auch die kleinen verletzen wenn sie die Gelegenheit hätte. Wir haben die neue Mutter vorerst in einem separaten Zimmer ausgestattet, mit allem was sie benötigt. Eine andere Lösung scheint uns für den Moment zu riskant. Habt ihr so ein Fall Schonmal gehabt?
 
03.07.2021
#1
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Gast

Schau mal hier: Katze hat Wurf, andere wird scheu und aggressiv . Dort wird jeder fündig!
Nula

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Hey
Ist die BKH Katze die die im März ihren Wurf hatte?
Ist sie denn inzwischen kastriert?
Was sagt denn dein Verein dazu, der müsste dich doch am besten beraten können.
Eigentlich ist es ja meist wenn dann andersrum und die werdenden Mamas reagieren auf andere Katzen.
Wie sind die beiden den vor der Trächtigkeit mitwinander klar gekommen?
Ich würde sie definitiv getrennt lassen.
 
abvz

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Also echt jetzt alle paar Monate berichtest Du hier von einem neuen Wurf.

Solange Du nicht mal erzählen magst wie es dazu kommt kann man wohl davon ausgehen, dass Du absichtlich vermehrst.
 
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mimi92

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Muss es wirklich sein, dass man erstmal direkt unterstellt man würde gewissenlos vermehren ohne seriöse Absichten? Ich bin nicht auf die Fragen zuvor eingegangen, weil es eben nichts mit meiner Fragestellung zu tun hat. Wir sind seriöse Züchter und haben auch erfahrene und langjährige Züchter als Mentoren an unserer Seite, die uns in der Phase in der wir viel Erfahrung sammeln unterstützen. Wir haben nicht "alle paar Monate" einen neuen Wurf. Beide unserer Katzen werden nicht öfter als ein mal im Jahr gedeckt. Hier im Forum hoffte ich eigentlich auf einen konstruktiven Austausch mit Personen, die weitaus mehr Erfahrung haben und daher für uns wertvolle Tipps geben können.
 
Nula

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Muss es wirklich sein, dass man erstmal direkt unterstellt man würde gewissenlos vermehren ohne seriöse Absichten?
Ich finde die Frage hier schon angebracht. Allerdings ist eine Frage was anderes als eine Unterstellung.
Zu Unterstellungen kommt es aber schnell wenn auf solche Fragen nicht eingegangen wird, denn das erweckt bei vielen dann den Eindruck das es was zu verbergen gibt.



Dann müsste es doch auch in eurem Interesse sein das nachgefragt wird, denn nach den Katzen sind es doch die seriösen Züchter die am meisten unter Vermehrern zu leiden haben.


und haben auch erfahrene und langjährige Züchter als Mentoren an unserer Seite, die uns in der Phase in der wir viel Erfahrung sammeln unterstützen.

Warum wird sich denn dann an ein Forum gewendet wo jeder Hans und Franz antworten kann, wenn einem (gesicherte) Experten zur Seite stehen?
Ich zumindest würde mich mit solchen Sorgen wie ihr sie habt an diese wenden und nicht an ein öffentliches Forum.


Ich bin nicht auf die Fragen zuvor eingegangen, weil es eben nichts mit meiner Fragestellung zu tun hat.

Wenn du nur auf deine Fragen Antworten haben möchtest, man dir aber keine gegenfragen stellen soll, dann empfele ich dir ein Buch zu lesen, da stehen ganz viele Infos drinne umd es wird dir ganz sicher keine Fragen stellen.
Wer aber in einem Forum schreibt, der muss halt damit rechnen das es auch zu kritischen Nachfragen kommt.
Besonders wenn man sich nicht vorgestellt hat bevor man mit seinen Fragen kommt.
 
Miss_Katie

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Wende dich an Westpark-Nic. Sie ist erfahrene Züchterin und wird einer jungen Züchter-Kollegin sicher gern weiterhelfen.
 
WinstonvonWensin

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Muss es wirklich sein, dass man erstmal direkt unterstellt man würde gewissenlos vermehren ohne seriöse Absichten? Ich bin nicht auf die Fragen zuvor eingegangen, weil es eben nichts mit meiner Fragestellung zu tun hat. Wir sind seriöse Züchter und haben auch erfahrene und langjährige Züchter als Mentoren an unserer Seite, die uns in der Phase in der wir viel Erfahrung sammeln unterstützen.
Hallo mimi92

wenn du dich im Vorfeld dich als seriöse Züchterin vorgestellt hättest, die mit Papieren züchtet und mit einem guten Grundwissen ausgestattet ist ….dann hätte es diese Missstimmung nicht gegeben.
Warum fragst du nicht besser in einem Züchterforum, denn das ist dieses Forum nicht. Hier geht es mehr um den Tierschutz und Vermeidung von unnötigen Würfen und Schwarzzuchten.

Ist die andere Katze zur Zeit chemisch kastriert ? Wenn nein, kann es Frust sein! Es gibt wie überall gute Ziehtanten und Mitmütter… deine scheint nicht dazu zu gehören!

@Nula ein gutes Buch lesen hilft nicht weiter und ich finde das schon ein wenig daneben….Denn das sind Erfahrungen mit Gruppen und das können definitiv die Züchter oder Pflegestellen mit mehreren Geburten gleichzeitig oder in Folgen.
Manchmal ist diese Spitz pass Mentalität ( allgemein) mir wirklich ein greul in diesem Forum und ich frage mich echt was mache ich hier noch!

lg
Verena
 
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mimi92

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Hallo Verena,

danke für dein Feedback. Dann habe ich die Rubrik des Forums wohl falsch aufgefasst, wenn es vielmehr um den Tierschutz geht.
Die BKH Katze ist chemisch kastriert. Interessanterweise, hat sie bereits während der Trächtigkeit der Birma angefangen, sie zunehmend zu "mobben". Sie hat begonnen einen gewissen Groll gegenüber der Katze zu entwickeln, welches dann am Tag der Geburt ausgeartet ist. Wir müssen die beiden Katzen seit der Geburt trennen. Die Birma fühlt sich von der BKH Katze so bedroht, dass sie die Kätzchen in einen Versteck tragen wollte, als die Türe kurz geöffnet war, aus Angst die BKH könnte reinkommen. Um ihr den Stress zu vermeiden sind sie nun zunächst mal komplett getrennt. Unser Zuchtverein hat ebenfalls empfohlen, die beiden zu trennen.

Ich frage mich, woher das kommt, ob es dafür eine psychologische Erklärung gibt. Was man dazu sagen muss, die BKH Katze war ca. 3 Monate allein, bevor die Birma in unserem Zuhause zugestoßen ist. Evtl. sieht sich die BKH immer noch als "Alpha" und fühlt sich durch den Nachwuchs bedroht, beziehungsweise gekränkt, da weitere Katzen in ihrem "Revier" eingedrungen sind. Das wäre zumindest meine subjektive Beobachtung ..

Die Birma war dagegen eine sehr aufmerksame und liebe "Ziehtante", wie du das so schön beschreibst. Als die BKH das letzte Mal nachwuchs hatte, hat sie die kleinen geputzt, ihre Verdauung angeregt, sich um die Mama gekümmert ...

Danke und schönen Sonntag,
Mimi
 
iFreyFrey

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Ich hab jetzt nicht soviel Ahnung, aber ist es üblich, dass Züchter zwei Rassen zur selben Zeit züchten?
 
Emil

Emil

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Üblich glaube ich nicht, aber es spricht doch auch nichts dagegen ? Ich kenne es nur von unserem Hundezüchter, der früher nur Riesenschnauzer, aber seit ein paar Jahren auch Zwergschnauzer züchtet. ( wobei dies vermutlich als eine Rasse zählt ? ) Sein Sohn hat West Highland Terrier.
 
Nula

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ein gutes Buch lesen hilft nicht weiter und ich finde das schon ein wenig daneben….
Das mit dem Buch war hierrauf bezogen:


Ich bin nicht auf die Fragen zuvor eingegangen, weil es eben nichts mit meiner Fragestellung zu tun hat.
Das hätte ich vielleicht netter formolieren können, aber zu dem Kern stehe ich.

Wenn ich etwas wissen will, gleichzeitig aber nicht dazu bereit bin auf die Fragen meines Gegenübers einzugehen, dann bin ich tatsächlich mit einem Buch besser beraten.
Da kann ich mir dann gezielt raussuchen was ich wissen möchte und kann mir sicher sein im Gegenzug nix gefragt zu werden.
Stelle ich aber einem Menschen den eine Frage, er hört sie sich an und beschäftigt sich eventuell auch noch damit, dann finde ich es absolut normal das dieser eben auch ne Gegenfrage stellen kann.
 
Westpark-Nic

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Hallo zusammen, unsere heilige Birma hat gestern ihren ersten Wurf gehabt und es ist alles super verlaufen. Allerdings wurde die andere, eine britisch kurzhaar Katze, während ihrer Trächtigkeit zunehmend aggressiver ihr gegenüber.
Um die Frage am Ende vorweg zu nehmen: das ist jetzt nicht wirklich ungewöhnlich. Und wenn man sich etwas intensiver mit dem Verhalten von Katzen beschäftigt auch leicht vollziehbar.

Wir haben die neue Mutter vorerst in einem separaten Zimmer ausgestattet, mit allem was sie benötigt. Eine andere Lösung scheint uns für den Moment zu riskant. Habt ihr so ein Fall Schonmal gehabt?
Ich weiß ja nicht, welche "langjährige und erfahrene Mentoren" du so an deiner Seite hast. Aber das man eine Katze während und auch nach einer Geburt vom Rest der Truppe trennt, ist bei 99% der Züchter, die ich kenne der absolute Normalzustand. Ich kann mir grad nicht vorstellen, wie man auf die Idee kommen kann, das anders zu handhaben ....

Muss es wirklich sein, dass man erstmal direkt unterstellt man würde gewissenlos vermehren ohne seriöse Absichten?
Nun Fakt ist, dass hier immer Leute auftauchen, die merken, dass es bei "ich will einmal Babys" Schwierigkeiten gibt und jemand der nicht auf Fragen eingeht und sich auch sonst nicht wirklich am Forenleben beteiligt, landet eben eher in der Ecke. Zumal die Frage an sich, sich auch nicht unbedingt liest, als hätte hier jemanden einen seriösen Hintergrund und/oder seriöse Berater.

Ich bin nicht auf die Fragen zuvor eingegangen, weil es eben nichts mit meiner Fragestellung zu tun hat.
Ein Forum ist nun mal keine Frage-Antwort-Maschine. Du möchtest am Wissen und den Erfahrungen teilhaben. Und wir möchten aber vielleicht auch gerne wissen, mit wem wir es teilen.

Wir sind seriöse Züchter und haben auch erfahrene und langjährige Züchter als Mentoren an unserer Seite, die uns in der Phase in der wir viel Erfahrung sammeln unterstützen.
Also vermutlich trifft es "wir wollen mal seriöse Züchter werden" es eher ... dazu gehört nämlich mehr, als in einen Verein einzutreten, eine Ausstellung zu besuchen und für einen Wurf Papiere zu beantragen. Hinter dem Begriff des seriösen Züchters steckt ganz viel mehr. Vor allem aber auch Erfahrung und Wissen - ein Neuzüchter kann gute Absichten haben, aber bis ich jemanden als "seriösen Züchter" ernstnehme, gehört da schon ein bisschen mehr zu.


wenn du dich im Vorfeld dich als seriöse Züchterin vorgestellt hättest, die mit Papieren züchtet und mit einem guten Grundwissen ausgestattet ist ….dann hätte es diese Missstimmung nicht gegeben.
Genau so ist es!

Warum fragst du nicht besser in einem Züchterforum, denn das ist dieses Forum nicht. Hier geht es mehr um den Tierschutz und Vermeidung von unnötigen Würfen und Schwarzzuchten.
Grundsätzlich stimme ich Verena zu - aber auch hier sind vereinzelt Züchter zu finden. Und auch die, die nicht züchten - wie zum Beispiel Verena - haben in vielen Belangen, vor allem wenn es um die Kittenaufzucht geht, ganz viel Ahnung. Auch laufen hier ein paar Leute rum, die mehr über Genetik wissen, als die viele Züchter die ich kenne ...

@Nula ein gutes Buch lesen hilft nicht weiter und ich finde das schon ein wenig daneben….Denn das sind Erfahrungen mit Gruppen und das können definitiv die Züchter oder Pflegestellen mit mehreren Geburten gleichzeitig oder in Folgen.
Wieder mal ein Punkt, wo Verena und ich nicht einer Meinung sind ;) - ein gutes Buch lesen hilft IMMER !
Ich denke, was Nula meinte ist: da bekomme ich Infos - und keiner stellt dumme Fragen.
Aber Verena hat natürlich recht: sich autodidaktisch Wissen anzueignen ist nicht jedermanns Sache und auf manche Fragen findet man auch in einem Buch nicht wirklich eine eine Antwort.

Interessanterweise, hat sie bereits während der Trächtigkeit der Birma angefangen, sie zunehmend zu "mobben". Sie hat begonnen einen gewissen Groll gegenüber der Katze zu entwickeln, welches dann am Tag der Geburt ausgeartet ist.
Also nur mal so als Hinweis: beim Züchten geht es nicht um niedliche plüschige Babys, an denen man drei Monate Spaß hat und die man dann verkauft, bis die nächsten Babys kommen.

Ein Züchter muss sich ein ganz gehörige Portion Wissen aneignen (idealerweise VOR dem ersten Wurf, ja eigentlich sogar VOR dem Kauf der ersten Zuchtkatze - damit diese mit Verstand und nicht mit Liebhaberaugen gekauft wird). Nach einem Zuchtziel gefragt, sollte man ein bisschen mehr anbieten können, als "gesunde, gut sozialisierte, typgerechte Babys" .....

Zu den Dingen, über die man sich informieren sollte, gehört neben allgemeiner Medizin (die man ruhig auf Katzen beschränken kann), Reproduktionsmedizin, Genetik, Ernährung ... aber vor allem: Was ist eine Katze? Wie "funktioniert" meine Katze? Was sind ihre Bedürfnisse, typische und untypische Verhaltensweisen usw. Und nochmal: das alles eigentlich, bevor man anfängt. Ich meine, ich koche auch kein Essen und überlege mir erst mittendrin, dass ich mich doch mal nach einem Rezept umsehe ...


Wir müssen die beiden Katzen seit der Geburt trennen.
Ich erwähnte es oben schon ... ich kapiere gar nicht, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, das NICHT zu tun. Normalerweise findet die Geburt (und auch die Stunden davor) in einem geeigneten Raum statt. Geeignet bedeutet, dass es für die Katze hier keine unzugänglichen Verstecke gibt, das Wurfkiste so steht, dass man bequem drum herum agieren kann. Der Raum sollte ruhig und gut temeperiert sein. Alle notwendingen Utensilien zur Hand und weder Kind, noch Hund noch sonst irgendwer sollte außer dem Züchter bei der Katze sein. Dieser Mensch dann aber dafür 24/7 - solange es eben dauert.

Die Birma fühlt sich von der BKH Katze so bedroht, dass sie die Kätzchen in einen Versteck tragen wollte, als die Türe kurz geöffnet war, aus Angst die BKH könnte reinkommen.
Auch das ist ein völlig normales Verhalten. Eine Katze ist nach der Geburt geschwächt und hat - bedingt durch den Hormonausstoß einen überwältigenden Beschützerinstink für ihre Babys. Sobald sie irgendeine Gefahr auch nur ahnt, wird sie alles dran setzen ihre Babys in Sicherheit zu bringen. Die Mutter steht in so einem Moment unter extremen Stress, was sich auch sofort in der Milchproduktion bemerkbar macht - die Ruhelosigkeit der Mutter überträgt sich auf die Babys, die weniger trinken und somit auch nicht vernünftig zunehmen können.

Ich frage mich, woher das kommt, ob es dafür eine psychologische Erklärung gibt.
Ich finde es ehrlich gesagt etwas erschütternd, dass jemand Katzen züchtet, aber so wenig Ahnung von der Spezies hat ...
Das Verhalten der Mutter ist absolut normal und sie ist jetzt auf deinen Schutz und deine Unterstützung angewiesen.

Du beschreibst selbst die BKH als das Alpha-Tierchen. Derartige Hierachien gibt es in absolut jeder Katzengruppe - und hier ein vernünftiges Gleichgewicht zu schaffen, gehört du den schwierigsten - aber auch wichtigsten Aufgaben eines Züchters. Die Gruppenkonstellation und Veränderung sollte immer gut durchdacht sein und man sollte immer rechtzeitig reagieren. Auch wenn das bedeutet, dass man Tiere abgeben muss. Für einen Züchter muss es immer um das Wohl der Gruppe gehen und nichts ist hier schädlicher, als Stress der durch Probleme entsteht.

Möglicherweise waren die beiden sogar ein einigermaßen harmonisches Team vorher, wenn die BKH eine eher dominante Katze ist und sich die Brima untergeordnet hat. Wenn in dieser Situation die rangniedrigere Katze gedeckt wird, verändert sich die Konnstellation massiv. In einer Katzengruppe ist eine trächtige oder laktierende Katze immer die "Queen" - ohne ihr Zutun verändert sich ihr Status. Zurückhaltende, scheue Katzen scheinen auf einmal mehr Selbstbewusstsein und Vertrauen zu haben, verhalten sich auch dem Menschen gegenüber anders. Meist akzeptieren die anderen Katzen diesen Status, der sich in der Regel nach dem Abstillen auch wieder legt.

Deine BKH hat das offenbar nicht, was sich schon durch verändertes Verhalten während der Trächtigkeit zeigte (hier hätten bei dir eigentlich schon sämtliche Alarmglocken läuten sollen). Du beschreibst das Verhalten der BKH als Mobbing (was ja in erste Linie das Demonstrieren von Dominanz ist) und Aggression. Für Aggression gibt es mehrer Gründe: zum einen sollte man immer abklären lassen, ob nicht Schmerzen dahinter stecken. Aber Aggression entsteht auch aus Angst. Diese Katze, die offenbar die Erste im Haushalt war, dort drei Monate (also vermutlich bis zum sechsten MOnat) in Einzelhaltung war .... möglicherweise hast du schon davon gehört, dass Einzelhaltung zu Verhaltensstörung führen kann ... und ja - da reichen auch bei einigen Tieren wenige Monate. Dann hatte die BKH auch noch einen Wurf, was ihre Stellung als Alphatier noch mal deutlich gestärkt hat - sie war die Königin ...

Und jetzt - nachdem ihre Babys ausgezogen sind ... jetzt wird auf einaml die andere Katze zur Queen? Verbunden damit vermutlich mehr Aufmerksamkeit durch die Menschen. Die Katze fühlt sich zurück gesetzt, verängstigt und kämpft um ihre Position. Vermutlich wird sie für ihr "unerwünschtes" Verhalten von dir auch noch ausgeschimpft ...

Was diese Katze jetzt braucht, ist ganz viel Aufmerksamkeit und Zuwendig - und Ruhe. Behalte die Trennung bei, bis sich die Mutter wieder einigermaßen erholt hat. Und je nach dem wie extrem das Zusammentreffen der beiden Katzen war, würde ich auch nicht einfach irgendwann wieder die Tür aufmachen und hoffen, dass alle sich freuen. (Dann kann es dir nämlich gut passieren, dass dir die Mutterkatze die andere kurz- und klein prügelt). Im Zweifelsfall würde ich es erst einmal (nach zwei, drei Wochen) mit einer Gittertür probieren. Beobachten, wie beide Katzen reagieren - ggf.zusammen am Gitter füttern (Fressen und Aggression geht niemals gleichzeitig). Und dann vorsichtig sehen, wie die Mutter reagiert, wenn die BKH an die Babys geht. Es gibt bei Katzen keinen Welpenschutz in dem Sinne - aber die meisten Katzen haben einen gewissen Respekt.

Wenn es aber gar nicht klappen sollte (und ich kann hier nur dringend empfehlen, es nicht x-mal zu probieren und vollkommen vermeidbaren Stress auszulösen) wirst du dich über kurz oder lang von der BKH trennen müssen. Gerade in einer Zucht, wo immer mal wieder Kitten sind, deren Immunsystem noch im Aufbau ist, geht man sonst unnötige Risiken ein.

Grüße
Nic


Ich hab jetzt nicht soviel Ahnung, aber ist es üblich, dass Züchter zwei Rassen zur selben Zeit züchten?
.... ganz anderes Thema .... Also, ich sag mal so: wenn man eine Zucht ordentlich, seriös und mit einem ernstzunehmenden Zuchtziel betreibt, braucht man eine bestimmte Anzahl von Katzen um vorwärts zu kommen. Jeder Züchter hat hier nach oben eine Grenze (weil es sonst nicht mehr zu händeln ist). Wenn man aber nicht nur Katzen einer Rasse hat - sondern im Grunde zwei Zuchten gleichzeitig betreibt .... nun ja - das ist jetzt eher was für jemanden, der eben eher als Liebhaber Tiere angeschafft hat und süße Babys produziert. Das kann durchaus mit aller notweniger Sorgfalt und Vorsorge passieren - aber trotzdem muss jedem klar sein, dass wenn man seine ganze Energie in EIN Projekt steckt, mehr dabei rumkommt, als wenn man es auf zwei Projekte aufteilt .... aber möglicherweise steckt ja auch etwas anderes dahinter ....
 
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Wieder mal ein Punkt, wo Verena und ich nicht einer Meinung sind ;) - ein gutes Buch lesen hilft IMMER !
wenn das Kind in Brunnen gefallen ist braucht man kein gutes Buch….dann brauche ich meine Mentoren an meiner Seite, wie in dem Fall die Fragestellung: Katze hat Wurf, andere wird scheu und aggressiv. @mimi92 lt. ihrer Aussage weiß sie was sie tut….und ich hoffe ja immer sie hat gute Bücher vorher gelesen.

Dieses Buch muss ich haben wo solche Dinge wirklich beschrieben sind… obwohl mir deine unten stehenden Erklärungen da hilfreicher sind als das gute Buch! 🤗🤓
 
saurier

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DANKE, Nic!
 

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