Revierverhalten - schon mal Homöopathie versucht?

  • Autor des Themas Kiezze
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Kiezze

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Grüßle!

ich lese derzeit ein bissal kreuz & quer zu Katzen und Gesundheit, interessiere mich vor allem für Praxistipps. Weshalb ich dachte ich frag mal in
die Runde, ob ihr homöopathische Mittel bei Themen wie Neuankömmling, Ortswechsel usw. anwendet. Und ja, hier im Forum wird ja auch erwähnt, dass die "Psyche" der Katze mit deren Revierverhalten verwechselt wird. So genau habe ich das noch gar nicht beobachtet. Eher das Thema Angst bei Katzen, allerdings nicht bei meinem Rusky der ein Draufgänger ist ☺, ha! sondern beim Besuch in anderen Katzen Haushalten.

Was sind da eure Erfahrungen?
Freue mich über einen regen Austausch! 🐾
 
09.07.2021
#1
A

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Gast

Schau mal hier: Revierverhalten - schon mal Homöopathie versucht? . Dort wird jeder fündig!
goya

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Ich habe damals homöopathische Mittel bei der schwierigen Zusammenführung von Blue und Kayla eingesetzt, mit mäßigem Erfolg. Blue war leider angstaggresiv und es hat sehr lange gedauert bis die beiden zusammen leben konnten.
 
furocious

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Hello :)
also meine Lilli ist eine sehr sehr introvertierte und auch ziemlich schreckhaft, da hab ich mit Homöopathie durchaus gute Erfahrungen gemacht. Hinsichtlich Revierverhalten kann ich von uns zwar nichts berichten, aber ich weiß dass meine Tante bei ihrem Umzug eine homöopathische Arznei gegeben hat – weiß leider nicht genau, welche das war – da ihre beiden Perserkatzen durch die neue Umgebung ziemlich verstört waren. Die eine hat ständig vor die Tür gemacht und die andere ist kaum mehr unter der Couch hervorgekommen. Das hat sich dann merklich verbessert, müsste sie aber mal fragen, wie lange sie das dann angewendet hat…

Mich würde aber auch interessieren, ob hier jemand Erfahrungen damit hat beim Revierverhalten. Ich überlege nämlich schon länger, ob ich nicht eine zweite Katze aufnehmen will, aber mach mir ein bisschen Sorgen dass es da Streitigkeiten geben könnte…
 
Kiezze

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Schön, dass ihr zwei mir da einen guten Impuls gebt, mich in die Materie rund um das Thema zu vertiefen!
Erinnerst du dich noch an die Mittel @goya ? Wurden sie empfohlen, oder wie bist du da vorgegangen?

Tja, das mit dem Protestpinkeln ist so eine Sache, das machen offenbar so einige Katzen. Krankheiten muss man da erst mal ausschließen. was ich da kenne ist eine Bachblütenmischung wobei die Form des Protests ein Fall für einen guten Tierarzt ist, denke ich. Möglicher Weise drückt was auf die Gefühle, manche Tiere reagieren einfach auf kleinste Veränderungen. Rusky ist da gelassen, aber das liegt denke ich am Freigang. Da brauch eher ich selbst unterstützend was, ich sorge mich manchmal furchtbar, wenn er sich auf meinen Klicker nicht blicken lässt. :rolleyes:
 
goya

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Ich persönlich bin der Meinung es gibt kein Protestpinkeln. Tiere pinkeln nicht um zu ärgern, sondern weil etwas nicht stimmt. Schwierig ist es herauszufinden was nicht stimmt.

Wir hatten damals, weil es so ausartete eine Tiertherapeutin hinzugezogen. Wir hatten mit Unsauberkeit zu kämpfen und sogar Blut floss. An alle Mittel kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich glaube das muss man auch bei seinen Tieren ausprobieren, weil jedes Tier anders auf die Mittel anspricht.
Teilweise muss man auch selbst etwas einnehmen, damit sich der eigene Nervosität nicht auf die Tiere überträgt.
 
furocious

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Ja genau! In dem Fall war die psychische Belastung eben durch den Umzug meiner Tante bzw. die komplett unbekannte Umgebung verursacht. Wenn die Ursache aber nicht so offensichtlich ist bin ich auch ganz der Meinung, dass hier ein Tierarzt zu Rate zu ziehen ist, weil wie du richtig sagst, das oft unglaublich schwer sein kann herauszufinden.
Tja, wenn die Miezis bloß reden könnten ;-)

Aber sag was war denn das für eine Tiertherapeutin @goya? Und war die es dann auch die die Homöopathie vorgeschlagen hat?
 
goya

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In Abstimmung mit unserer Therapeutin haben wir verschiedene Mittel ausprobiert. Homöopathie war dabei, Bachblüten, Zylkene, Felisept und Aromatherapie, um einige zu nennen.
Eine gute Therapeutin/ ein guter Therapeut schaut dass das Tier tierärztlich durchgecheckt worden ist und passt die Therapie genau an das Tier an.
 
Kiezze

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Da ist auf alle Fälle was dran, wenn es um das professionelle Abklären der Ursache geht. Klar, da stimmt was nicht wenn ein Tier die Beine spreizt, dich anguckt und pischelt.

Schau mal hier rein @furocious falls es dich interessiert, so eine grundsätzliche Beschreibung hat selbst der große Händler parat, aber wie ihr sagt, wenn der Hut brennt, oder sich quasi was chronisch anbahnt muss unbedingt ein Profi ran. Hier habe ich noch was gefunden - ich lese sehr gern nach, aber direkte Erfahrung zu teilen finde ich hat schon noch mal eine andere Qualität. :)
 
Madhatter

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Eventuell auch mit Bachblüten versuchen?
Die helfen ja bei der Beruhigung.
 
furocious

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Oha! Aromatherapie klingt aber auch spannend, @goya ! Wie und was habt ihr denn da angewendet? Ich kenne das nur von meiner Schwester, die schwört auf ihre Öl-Roller :)
Und sehr cool, herzlichen Dank @Kiezze :) ich hab schon ein bisschen reingeschmökert – sehr interessant fand ich die Empfehlung, die homöopathische Arznei zu Pulver zu zerdrücken und der Katze auf die Pfote zu streuen, weil sie sich dann reflexartig putzt und es so aufnimmt. Wäre ich nicht drauf gekommen…tja man lernt nie aus :) also falls ich es bei meiner Mieze auch mal mit Homöopathie versuche weiß ich jetzt wie's geht :D
 
goya

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Ganz im Kopf habe ich die verschiedenen Öle der Aromatherapie nicht, generell wirken sie aber ähnlich wie beim Menschen. Wir haben Biorosen- und manchmal Lavendelöl genutzt. Wichtig ist wenig zu nutzen, da Katzen sehr sensibel sind und die Katzen dürfen keinen direkten Kontakt zu den Ölen bekommen, da dies Vergiftung hervorrufen kann.
 
furocious

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Oha wirklich? :unsure: Mit direktem Kontakt meinst du aber dass sie es nicht abschlecken dürfen oder? Oder reagieren Katzen da schon bei Hautkontakt schon so empfindlich? Würde mich sonst interessieren wie man das Öl am besten anwendest, in einer Duftlampe?
 
goya

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Es gibt ein Öl auf das Katzen sogar extrem beim Einatmen reagieren können. Frag mich aber bitte nicht mehr welches Öl und wie die Katzen reagieren. Ich bin mir nicht mehr sicher wie das war.
Generell sollte die Öle eben sparsam und für die Katzen unzugänglich genutzt werden. Eine Duftlampe kannst du nutzen. Ich habe einmal täglich zwei Tropfen (für die gesamte Wohnung) zentral im Flur auf ein Stück Stoff getropft. Katzen reagieren viel sensibel als Menschen auf Gerüche, da hat das gereicht.
 
NinK

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Als Stinki starb hatten Edgar und Kröte große Probleme miteinander, haben sich ständig gezofft. Wir haben es mit Bachblüten gut in den Griff bekommen, das kann ich nur empfehlen
 
furocious

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Wow okay, gut zu wissen! Und stimmt, natürlich sind Katzennasen da noch mal deutlich sensibler. Muss man sich aber auch immer wieder bewusst machen, ich zünde zum Beispiel manchmal gerne Räucherstäbchen an. Mir wäre nicht aufgefallen dass meiner Katze das zuwieder wäre, aber zugegebenerweise hatte ich bisher nicht mal daran gedacht.

Oh schön wenn sich die beiden jetzt besser vertragen @NinK ! :) war das das erste Mal dass du Homöopathie bei den beiden angewendet hast?
 
goya

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Wir lieben Räucherkerzen und ich denke in einem gewissen Rahmen ist das auch in Ordnung. Nur ständiges Beduften sollte meiner Meinung nach nicht stattfinden, zum Beispiel über automatische Sprühvorrichtungen.
 
NinK

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Wow okay, gut zu wissen! Und stimmt, natürlich sind Katzennasen da noch mal deutlich sensibler. Muss man sich aber auch immer wieder bewusst machen, ich zünde zum Beispiel manchmal gerne Räucherstäbchen an. Mir wäre nicht aufgefallen dass meiner Katze das zuwieder wäre, aber zugegebenerweise hatte ich bisher nicht mal daran gedacht.

Oh schön wenn sich die beiden jetzt besser vertragen @NinK ! :) war das das erste Mal dass du Homöopathie bei den beiden angewendet hast?
Nein, Edgar hatte zuvor schon Akupunktur (mit durchschlagendem Erfolg) und Globuli
 
furocious

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@goya Ja da bin ich voll bei dir, das halte ich eh selbst nicht aus diese ständige Dauerbeduftung...

@NinK super, das freut mich zu hören :) Was war denn bei Edgar das Thema wo die Globuli bzw. die Akupunktur dann geholfen hat? Und magst du vielleicht erzählen wie er das Akupunktur-Prozedere an sich weggesteckt hat? Meine wird da ganz schnell biestig wenn ich ihr mit was Spitzen zu nahe komme, daher meine Frage ;)

Übrigens scheint Lilli mir seit ein paar Wochen extrem unruhig, vermute dass es an der Baustelle liegt, weil die Nachbarn gegenüber die Terrasse erweitern. :rolleyes: Werde nochmal genau beim Tierarzt nachfragen aber ich denke ich werde das jetzt auch mal versuchen mit der Homöopathie, nachdem ich jetzt so viel positives darüber gehört habe :)
 
NinK

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@goya Ja da bin ich voll bei dir, das halte ich eh selbst nicht aus diese ständige Dauerbeduftung...

@NinK super, das freut mich zu hören :) Was war denn bei Edgar das Thema wo die Globuli bzw. die Akupunktur dann geholfen hat? Und magst du vielleicht erzählen wie er das Akupunktur-Prozedere an sich weggesteckt hat? Meine wird da ganz schnell biestig wenn ich ihr mit was Spitzen zu nahe komme, daher meine Frage ;)

Übrigens scheint Lilli mir seit ein paar Wochen extrem unruhig, vermute dass es an der Baustelle liegt, weil die Nachbarn gegenüber die Terrasse erweitern. :rolleyes: Werde nochmal genau beim Tierarzt nachfragen aber ich denke ich werde das jetzt auch mal versuchen mit der Homöopathie, nachdem ich jetzt so viel positives darüber gehört habe :)
Edgar hat einen schief verwachsenen Bruch im Beckenbereich. Da man nichts davon wusste, als man ihn fand, wurden leider auch Nerven seines Darms und seiner Blase zerstört. Er hatte dauernd Verstopfungen und war inkontinent. Er hat ein bestimmtes Mittel als Globuli bekommen, das die Nerven zur Regeneration anregen kann. Die Akkupunktur hat er klassisch mit Nadeln bekommen, das hat er brav über sich ergehen lassen. Nach der ersten Sitzung (ich war dem Thema gegenüber eigentlich skeptisch) konnte er seine Schwanzspitze plötzlich bewegen. Sein Schwanz war zuvor nach dem ersten Glied komplett steif. Da waren wir bei dem Anblick ganz aus dem Häuschen! Nach ein paar weiteren Sitzungen wurde die Verstopfung besser, so dass wir ihm normales Futter geben konnten und die Inkontinenz ging bis auf ein paar Tropfen hier und da und eine kleine Pfütze im Schlaf alle paar Wochen auch weg.

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