Freigänger im Winter

  • Autor des Themas Pr1ston3r
  • Erstellungsdatum
P

Pr1ston3r

Beiträge
33
Reaktionen
2
Hallo.
Ich bräuchte bitte vllt ein paar Tipps. Oder Ideen.
Zur Vorgeschichte: Meine Eltern wohnen auf einem Dorf. Ein Haushalt in dem Dorf hatte einen Kater. Dieser war Freigänger, durfte aber mal rein. Im letzten Februar ungefähr, wurde er aus einem Revier vertrieben und lebt seit dem im Garten und auf
der Terrasse meiner Eltern. Er bekommt hier auch fressen, hin und wieder mal ne Kuschelattacke und genießt es, bei uns zu sein, wenn wir im Garten sind. Soweit so gut. Er kommt jedoch unter keine Umständen rein, da im Haus zwei reine Stubenkatzen leben. Jetzt zum "Problem". Es kommt nun der Winter. Ich weiß, dass Katzen recht robust sind, was Kälte angeht. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass über Wochen Minusgrade (also eher nachts) so Gesund sind. Zumal er keine Möglichkeit hat, sich aufzuwärmen, weil er nirgends rein kann. Vllt denke ich da auch zu menschlich und es macht ihm nichts aus, aber fragen wollte ich trotzdem mal. Meine Eltern überlegen, ihm eine Hundehütte mit Decken oder so auf die Terrasse zu stellen. Ist das so sinnvoll? Gibt es noch andere Ideen? Irgendetwas, auf das man achten sollte? Oder sollten wir ihn einfach machen lassen?

Viele Grüße,
Pr1ston3r.
 
29.09.2021
#1
A

Anzeige

Gast

Schau mal hier: Freigänger im Winter . Dort wird jeder fündig!
K

Knips

Beiträge
318
Reaktionen
27
Die Winter sind für draußen lebende Katzen kein Zuckerschlecken.
Eine Hütte ist eine gute Idee!
Bitte schön mit Styropor isolieren und dann Stroh rein. Decken ziehen Feuchtigkeit und sind daher nicht so gut geeignet.
Wenn der Kater die Hütte annimmt, wird er sich im Stroh eine Mulde wühlen und so warm liegen können.
Die Hütte so ausrichten, dass der Eingang nicht zur Wetterseite zeigt. So regnet es nicht hinein und ist windgeschützer.
 
S

Stefkat

Beiträge
2.682
Reaktionen
1.047
Was sagen denn die eigentlichen Besitzer zu der Situation? Wenn die einverstanden sind, würde ich dem Kater ein schönes Zuhause suchen. Keine zahme Katze sollte so leben müssen.
 
P

Pr1ston3r

Beiträge
33
Reaktionen
2
Ja, dass mit Stroh etc. werde ich weiterleiten... besser als nichts.

Mir tut der kleine auch leid. Ich sehe immer wie er sich freut, wenn mal jemand da ist (vllt auch nur wegen des Fressens, wer weiß :D). Ich hatte schon überlegt meine Eltern zu überreden, ihn von Zecken zu befreien und auch ansonsten durchchecken zu lassen und ihn über den Winter mit rein zu nehmen, erstmal zumindest. Zumal er sich mit den beiden Hauskatzen bei Terrassenausflügen und so weiter gut versteht. Mit dem Kleinen hat er auch schon gespielt, dass heißt, sie kennen sich auf jeden Fall.
Ich weiß nicht, was die eigentlichen Besitzer sagen, ich wohne hier nicht mehr und kenne sie nicht und seit seiner Kastration hatten meine Elterm soweit ich weiß auch keinen Kontakt mehr.
 
WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

Beiträge
12.284
Reaktionen
1.670
Moin und Hallo,
Im letzten Februar ungefähr, wurde er aus einem Revier vertrieben und lebt seit dem im Garten und auf der Terrasse meiner Eltern.
Deine Eltern könnten doch einfach bei den Besitzern nachfragen Oder reden sie nicht miteinander. Du schreibst da vertrieben= Das könnte bedeuten , die Besitzer vernachlässigen ihre Fürsorgepflichtsie kümmern sich nicht drum und das ist eine Ordnungswidrigkeit…..wenn sie ihn zum Beispiel nicht mehr versorgen sogar ein Straftatbestand.

Ich würde einfach mal nachfragen. Wenn sie ihn loswerden wollen….haben sie das abwandern ja unterstützt. Dann einen Überlassungsvertrag anstreben, dass der Wechsel schriftlich festhalten ist.
Katzen sind da sehr smart, da wo es besser ist bleibe ich halt, vielleicht ist auch das versorgen der Grund warum er bleibt.

lg
Verena
 
P

Pr1ston3r

Beiträge
33
Reaktionen
2
Ich weiß nicht exakt was war, aber so wie ichs mitbekommen habe wohnt die eigentliche Familie des Katers in einer Kleinstadt in der Nähe. Dort hat sich der Kater aber nicht mit dem anderen Kater verstanden und als Freigänger in der Stadt geht auch nicht. Also kam er zu Verwandten in das Dorf meiner Eltern. Dort hat er dann auch ein halbes Jahr gelebt und so wie es klang sich gut mit seinen neuen Besitzern verstanden. Irgendwann war er dann weg und die Familie hat ihn mit Zetteln etc. gesucht. Meine Eltern haben ihn bei sich gefunden und daraufhin wurde er eingefangen und kastriert. Darauf wurde er wieder zu den Verwandten gebracht und fand sich am nächsten Tag wieder bei meinen Eltern ein. Dort ist er jetzt eben seit Februar und ich würde sagen, so richtig gehören tut er niemandem... Daher weiß ich auch nicht, in wie fern irgendetwas abgesprochen wurde oder ähnliches (bis vor zwei Wochen bestand kein Kontakt, so viel weiß ich sicher). Für mich und auch für meine Eltern (zumindestens damals) klang es so, als würden sie ihn seinem Schicksal überlassen... Ich werde auf jeden Fall mal ansprechen, dass sie mit den Besitzern sprechen sollen. Vllt. hilfts ja.
Leider haben meine Eltern eher so den Standpunkt, er hat ja auch letzten Winter draußen gelebt, der schafft das schon. Leider hatte er damals wenigstens die Möglichkeit irgendwo rein zu gehen. Ich habe ihnen bis jetzt auch nur die Idee der Hütte einreden können. Und das obwohl meine Mutter ihn abgöttisch liebt, da er ihr bei der Gartenarbeit gesellschaft leistet.
 
WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

Beiträge
12.284
Reaktionen
1.670
Nun…dennoch reden….wenn deine Eltern das Tier füttern haben die neuen Besitzer keine Chance…..Sie möchten doch einfach mit denen Kontakt aufnehmen und regeln wem das Tier nun gehört.
Mit der Hütte eine gute Idee, habe selber hier eine Draußen-Motte….die versorgt wird und ein Dach über den Kopf hat.

Aber sie kommt nicht rein, da macht sie keine Anstalten es einzufordern.

lg
Verena
 
MacLucky

MacLucky

Beiträge
632
Reaktionen
544
Wir haben auch 3-4Wilde Katzen im Quartier die das ganze Jahr durch draussen leben.
Man sieht sie immer mal wieder ums Haus streunen und die Nachbarn legen immer mal wieder eine Schale mit Futter raus.
Die eine Katze wäre sogar eine Rasse Katze mit Tigermuster,sensationell Hübsch. Toyger wird die glaubs genannt.
Die war Erzählungen nach auch ne Zeit lang ne Hauskatze hat aber in "Gefangenschaft" nur geschrien und so hat man sie raus gelassen und sie ist draussen geblieben obwohl sie jederzeit zurück ins Haus gekonnt hätte.
Die leben im Winter in Garagen Kuh und Schafställen und die Bauer scheinen nicht unglücklich darüber zu sein das ihnen die Mäuse jagd abgenommen wird.
Man würde den Katzen wohl auch keinen Gefallen machen wenn man sie einfängt und irgendwo vermittelt.
Ja,das Leben draussen ist hart,besonders im Winter aber die Katzen machen einen gesunden Eindruck und machen keine anstallten das sie gerne Hauskatzen werden würden.
In den 5Jahren wo wir da wohnen hab ich nicht einmal Junge Wilde Katzen gesehen,vermehren tun sie sich jedenfalls nicht .
 
Sancojalou

Sancojalou

Beiträge
8.368
Reaktionen
2.373
Wenn sich niemand wirklich für den Kater zuständig fühlt, würde ich zumindest nachfragen ob er im Tierheim abgegeben werden darf. Da hat er zumindest die Chance als Freigänger in ein Zuhause vermittelt zu werden, wo er erwünscht ist.

In einer Hütte im Garten ist fast nichts anderes als Streuner mit Futterstelle und Winterhütte.

Und die Zecken von dem Kater zu entfernen ist bestimmt eine gute Tat.

@WinstonvonWensin Den Unterschied zu deiner Motte sehe ich darin, dass du für deine Katze verantwortlich handelst . Sie wird gefüttert und ärztlich versorgt, das sehe ich nach der Schilderung bei diesem Kater nicht.
 
WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

Beiträge
12.284
Reaktionen
1.670
@ Sancojalou sehe es etwas anders
So wie ich es verstanden habe

seit seiner Kastration hatten meine Elterm soweit ich weiß auch keinen Kontakt mehr.
Er wurde kastriert von den Eltern und gefüttert seit Februar. Da sehe ich schon eine Verantwortung und Verpflichtung die übernommen wurde…. Wenn jemand schon eine Hundehütte hinstellt…dann sollten auch die Eigentumsverhältnisse stimmen.

ich bin kein Maßstab….ich zahle auch 1000ende von Euros für Kastrationen und Operationen für Tiere die mir nicht gehören.

Kussi
Verena
 
Emil

Emil

Beiträge
37.842
Reaktionen
3.284
Es gibt doch sogar beheizbare Hütten. Wäre das vielleicht eine Option.? Wir haben hier in der Siedlung auch einen Freigänger , der nach dem Tod eines Nachbarn niemanden mehr gehört. ( eigentlich war es der Kater des Sohnes ) Er ist kastriert, gut genährt und wird jetzt von zwei anderen Nachbarn gefüttert. Beide haben eine Hütte auf der Terrasse stehen, die er auch annimmt. Ursprünglich war mal geplant ihn ins Tierheim zu bringen, da er aber versorgt wird und offensichtlich sein Draußen leben genießt wurde die Idee wieder verworfen. Auch Tierarztbesuche im Notfall wären gewährleistet, da er sich ohne Probleme anfassen lässt.

Katzenhaus mit Heizung Katzenhütte Outdoor weiß Outdoor | Etsy

Katzenhäuser mit Heizung
 

Neueste Beiträge

Ähnliche Themen