E-Mobilität, Nachhaltigkeit, Umweltschutz?

  • Autor des Themas Lavendelchen
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Wer von Euch besitzt ein E-Auto?

  • ja

    Stimmen: 2 11,1%
  • nein

    Stimmen: 16 88,9%

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    18
Eclipse2003

Eclipse2003

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Ach so, selbstverständlich kann es für unsere Erde so nicht weitergehen, das steht außer
Frage.
Der Umstieg von Verbrennern auf E-Autos allerdings wird da nicht helfen. E-Mobilität ist nicht der Weisheit letzter Schluss, ganz im Gegenteil.
So lange wir Menschen gleichzeitig auch gegen den Bau von Bahn- und Stromtrassen sind, wird das alles sehr schwierig...
 
abvz

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Wir fahren einen alten Diesel, immerhin schon Euro5, ein neues Auto wird wohl in den kommenden 2-3Jahren fällig. Keine Ahnung was dann Standard ist, wir lassen uns überraschen.

Es ist wie so oft, viel Politik. Das E-Auto hört sich im Marketing toll an, ist es aber nicht. Und die Politik muss ja irgendwas machen also erstmal das was einfach ist.

Ich denke, dass die ganze Diskussion um Fortbewegungsmittel nicht viel zum Umweltschutz beiträgt. Solange wir nicht auf unseren eigenen zwei Beinen unterwegs sind wird's schwierig. In allererster Linie müsste die Mobilität an sich eingeschränkt werden. Homeoffice, keine Urlaubsflüge oder Kreuzfahrten, Fahrgemeinschaften + gut ausgelastete Öffis, usw.

Mich z.B. belastet der Arbeitsweg immens und zwar nicht wegen einem schlechten Gewissen (Männe und ich fahren immerhin zusammen mit einem kleinen Coupe) sondern der tägliche Stau inkl. Straßenkrieg. Es nervt oneway 1h+ zu brauchen für eine Strecke die ohne Berufsverkehr in 25Min. zu schaffen ist. Alles steigt ins Auto weil ist ja bequem. Wenn wir zu zweit mit der Bahn fahren würden, wären das 340€ für Tickets und bei mir wäre die reine Fahrzeit 1h20Min. Für uns gibt es also keine Option als Auto oder Kündigen. Ist doch bescheuert... Aber Arbeitgeber zu Homeoffice-Angebot zu verpflichten ist ja nicht drin bei den Politikern (die sich ihren Hintern übrigens äußerst selten zu ihrem Arbeitsplatz -dem Bundestag- bugsieren lassen).
 
Nefertari1963

Nefertari1963

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Als ich das gesehen habe war ich entsetzt 😨!!!Und das soll umweltfreundlich sein….🤬🤬🤬
 
Emil

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Ich denke, dass die ganze Diskussion um Fortbewegungsmittel nicht viel zum Umweltschutz beiträgt. Solange wir nicht auf unseren eigenen zwei Beinen unterwegs sind wird's schwierig. In allererster Linie müsste die Mobilität an sich eingeschränkt werden. Homeoffice, keine Urlaubsflüge oder Kreuzfahrten, Fahrgemeinschaften + gut ausgelastete Öffis, usw.
Männe würde ohne Auto gar nicht zur Firma kommen. Fahrtzeit mit Öffis ca. 4 Stunden inklusive mehrmals umsteigen und die letzten ca. 6 km zu Fuß. Das mit ü.60 + 70 Prozent Schwerbehinderung.
Wenn er jetzt nicht seit Corona fast nur im homeoffice wäre und dies auch weiterhin beibehalten kann ( ärztliches Attest sowie einen sehr netten und verständnisvollen Vorgesetzten ) hätte er genau in diesem Monat Rente eingereicht. Er muss nur noch ab und zu in die Firma. Wenn etwas Besonderes anliegt oder die Kollegen sich einfach mal sehen möchten. Die Arbeitszeit wurde für fast Alle jetzt so geregelt, dass 3 Tage von Zuhause gearbeitet wird und 2 Tage im Büro.
Mehr homeoffice in allen Firmen, bei denen es arbeitstechnisch möglich ist wäre super. Spart Zeit , Geld und trägt zum Klimaschutz bei. Wir bewegen unser Auto fast nur noch zum Einkaufen und für kleinere Fahrten.
 
Nefertari1963

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Warum schreist du denn so? 🤔☹ Da vergeht einem ja die Lust sich auszutauschen...

Ich habe aber mal zwei Links zum Thema.

Recycling des Akkus:
Elektroauto-Akkus: So funktioniert das Recycling

Produktion im Vergleich zum Verbrenner:
Wie stark belastet die Batterieherstellung die Ökobilanz von Elektroautos? - Energie-Experten
Ich schreie nicht,ich schreibe…!!!
Sieh Dir mal den Beitrag an,den ich #23 gepostet habe…!!!
 
Sili1214

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Diese Art zu schreiben, zB mit den vielen Ausrufezeichen, nennt man "schreien".

Ich habe das Video gesehen. Er geht ja nur auf eine Problematik der Lithiumgewinnung ein, da gibt es durchaus mehrere. Allerdings werden nach und nach nachhaltigere Methoden eingesetzt. Die gibt es nämlich, es muss aber bei denen Unternehmen, die Lithium abbauen, noch stärker ein Umdenken stattfinden. Dazu gibt es beispielsweise Zusammenschlüsse von großen Automobilkonzernen, bei denen es um die Nachhaltigkeit beim Abbau geht. Und es gibt auch Unternehmen, die nicht mit der Verdunstungstechnik, sondern mit Rückführung des Wassers arbeiten. Zudem ist das Video schon älter, in der Zwischenzeit hat sich da vermutlich etwas getan.

Wie oben schon gesagt, es ist alles noch in der Entwicklung und im Prozess. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man nicht warten kann, bis alles perfekt und ausgereift ist. Das wird nämlich nicht geschehen, wenn die Nachfrage nicht da ist.
 
Nefertari1963

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Diese Art zu schreiben, zB mit den vielen Ausrufezeichen, nennt man "schreien".

Ich habe das Video gesehen. Er geht ja nur auf eine Problematik der Lithiumgewinnung ein, da gibt es durchaus mehrere. Allerdings werden nach und nach nachhaltigere Methoden eingesetzt. Die gibt es nämlich, es muss aber bei denen Unternehmen, die Lithium abbauen, noch stärker ein Umdenken stattfinden. Dazu gibt es beispielsweise Zusammenschlüsse von großen Automobilkonzernen, bei denen es um die Nachhaltigkeit beim Abbau geht. Und es gibt auch Unternehmen, die nicht mit der Verdunstungstechnik, sondern mit Rückführung des Wassers arbeiten. Zudem ist das Video schon älter, in der Zwischenzeit hat sich da vermutlich etwas getan.

Wie oben schon gesagt, es ist alles noch in der Entwicklung und im Prozess. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man nicht warten kann, bis alles perfekt und ausgereift ist. Das wird nämlich nicht geschehen, wenn die Nachfrage nicht da ist.
1. Nur die eine Problematik ….😃 der Rest wird dann jetzt mal ausgeblendet.
2.Es muss ein Umdenken stattfinden…schön und gut…bin ich ganz bei Dir…aber wie?
3.Ja,das Video ist älter.Ändert aber nichts an der Tatsache daran,dass soviele Liter Wasser weiter tagtäglich verbraucht werden .
4.… abwarten bis alles perfekt ist und umdenken auf Kosten der Umwelt….och,Nö,echt jetzt…
5.Warum ist die Nachfrage so gering…???
 
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Nefertari1963

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Und noch etwas…wer kann sich denn so ein Auto leisten…?
….und wo kann ich es laden?
…Menschen in dicht besiedelten Stadtteilen finden dann wo ihre Ladestationen ?…die stehen dann in der Schlange,oder wie habe ich mir das vorzustellen? …und können am nächsten Tag nicht zur Arbeit….weil die Schlange ja so lang war?
…nicht jeder hat ein eigenes Haus…wo man sein mein Auto laden…
…es muss noch viel passieren,bis E Autos salonfähig sind!!!
 
Angelofmoon

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Und noch etwas…wer kann sich denn so ein Auto leisten…?
Ich habe einen Nissan Leaf e+ mit 62 kw Akku geleast , mit Förderung und Nachlass durch den Verkäufer konnte ich 12.000 € einsparen. Es gibt aber auch günstigere e Autos.
Das habe ich mich natürlich auch gefragt und erst einmal geschaut wo man das Auto aufladen kann.
Ich lade aber das Auto meistens zu Hause über die Steckdose (Nachts), einmal die Woche.
Wohne zur Miete im Mehrfamilienhaus.
Man kann aber auch mit seinen Arbeitgeber sprechen, viele Arbeitgeber bauen für ihre Belegschaft Ladestationen.
Das wird vom Staat gefördert und bringt einige Vorteile für die Firma.
…Menschen in dicht besiedelten Stadtteilen finden dann wo ihre Ladestationen ?…die stehen dann in der Schlange,oder wie habe ich mir das vorzustellen? …und können am nächsten Tag nicht zur Arbeit….weil die Schlange ja so lang war?
Wenn mehr e Autos kommen, könnte dieses ein Problem werden, sollte die Infrastruktur der Ladestationen nicht schneller ausgebaut werden. Zur Zeit ist dieses aber noch nicht der Fall.
…es muss noch viel passieren,bis E Autos salonfähig sind!!!
Jep, es muss noch einiges passieren.
Dieses kann aber nur der Gesetzgeber tun, wie zum Beispiel eine Deckelung der Kosten für Schnellladestationen.
Es gibt hier noch einige Baustellen.
Nichts des do trotz, sollte man darüber nachdenken ob ein e Auto als nächstes Fahrzeug in frage kommen könnte.
Kurz ein Beispiel an Hand meines e Autos der Kosteneinsparung gegenüber eines Verbrenners.
Für 1 Kw bezahle ich zu Hause 0,29€ und verbrauche auf 100 km 13 Kw sind 3,77€, Schnellladestation 0,55 € pro kw also auf 100 km 7,15 €.
Mit meinen Opel Astra verbrauche ich im Durchschnitt 8,9 Lieter Super, 1 Lieter kosten 1,65 bis 1,72€ sind dann 14,68 bis 15,30€ auf 100 km.
Oelwechsel e Auto nein bei einen Benziner schon bzw. Oel nachfüllen wenn das Auto älter wird.
....
 
gwend0line

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…Menschen in dicht besiedelten Stadtteilen finden dann wo ihre Ladestationen ?
Da wir uns ja nun schon intensiver damit beschäftigt haben (und zudem noch in einem dicht besiedelten Münchner Stadtteil wohnen):
Beim Supermarkt beispielsweise oder aber eben zuhause. Unsere Tiefgarage wird gerade für Elektroautos nachgerüstet. Und wir haben sogar ein paar Meter zu Fuß Ladesäulen.

Ich denke eher, dass das laden für Menschen auf dem Land schwieriger ist.
 
Sili1214

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Und noch etwas…wer kann sich denn so ein Auto leisten…?
….und wo kann ich es laden?
…Menschen in dicht besiedelten Stadtteilen finden dann wo ihre Ladestationen ?…die stehen dann in der Schlange,oder wie habe ich mir das vorzustellen? …und können am nächsten Tag nicht zur Arbeit….weil die Schlange ja so lang war?
…nicht jeder hat ein eigenes Haus…wo man sein mein Auto laden…
…es muss noch viel passieren,bis E Autos salonfähig sind!!!
Hast du mal ernsthaft geschaut? Also zum Beispiel Apps genutzt, die verfügbare Ladestationen anzeigen? Ausgerechnet, wie lange du über deine Haushaltssteckdose laden müsstest? Dein Fahrprofil in "a better routeplaner" simuliert? Das ist überhaupt nicht schwierig.

Übrigens stand ich unterwegs noch nie in einer Warteschlange zum Laden.

Zum Preis. Auch unser Elektroauto ist geleast. Wenn wir die Ersparnisse gegenrechnen, lohnt sich das bei uns sehr schnell.

Die Frage ist vielleicht eher, ob man sich überhaupt einen Neuwagen leisten kann oder möchte. Gebrauchte E-Autos gibt es noch nicht viele.
 
Kirchenmaus

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Ich finde das auch ein sehr schwieriges Thema. Bei mir in der Nachbarschaft wurde jetzt so eine Ladestelle eingerichtet und im Nachbarort fahre ich auch immer an einer vorbei. Ich hab da aber noch nie gesehen, dass dort oder hier bei mir ein Auto geladen wurde. Auch irgendwie komisch.
Ich denke bei dem Thema Mobilität wird eine Sache halt nie gesagt, wir werden uns einschränken müssen. Aber das ist sehr unpopulär.
 
Sili1214

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Man steht ja auch einfach nicht lange an so einer Station, zumindest wenn es Schnellladestationen sind.

Und natürlich muss man sich mit der Mobilität einschränken, aber dass wir uns einschränken müssen, um die Auswirkungen des Klimawandels halbwegs erträglich zu machen, sollte doch mittlerweile allen klar sein. Ist trotzdem unbeliebt, ich weiß. Wobei ich die Einschränkungen für kurze Strecken gar nicht und für mittellange Strecken nur geringfügig ansehe. Zumindest mit einer Ladestation zu Hause ist es zudem ungeheuer praktisch, dass man nicht zur Tankstelle fahren muss. Stecker rein und fertig. Und unterwegs plant man eben hier und da mal 10 Minuten Pause, sollte man ohnehin tun 🤷
 
Lavendelchen

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@Angelofmoon lieben Dank für Deine ausführliche Erklärung!

@Kirchenmaus genau das ist das eigentliche Problem. Einschränkung. Aber das will so gut wie niemand. Wie viele Familien haben mehr als ein oder sogar mehr als zwei Autos. Ein Unding!
Ich denke wir sollten parallel zur e-Mobilität das Pferd auch mal von hinten aufsatteln...sprich: mehr Fahrradwege, Ausbau von Bus-und Bahn, mehr carsharing, homeoffice wo immer es geht....

und @Sili1214 ich möchte auch aufschreien! Auch wenn das vielleicht nicht die Absicht von @Nefertari1963 war.

Mich, die abseits vom Schuß lebt ärgert es extremst das nichts, aber auch gar nichts bezüglich Fahrradfreundlichkeit getan wird. Im Gegenteil...seit 2 Monaten ist eine einbruchgefährdete Fußgänger-und Fahrradbrücke aus Holz gesperrt. Diese gehört dem Land. *gäääähn*....sie wird höchstwahrscheinlich erst im Frühjahr 2022 saniert. Davor keine Zeit, dann Winter, und,und,und. Das ist aber der einzige Weg in Richtung Stadt. Jetzt wird der Fahrradfahrer eben auf die gefährliche Bundesstraße umgeleitet. *loooool*....
 
Lavendelchen

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@Sili1214 das ist ja schon nett gedacht...einfach laden. Aber mit was? Wenigstens hat man ja jetzt die Möglichkeit auf Ökostrom zu wechseln. Doch macht das jeder? Zudem, wo kommt er denn her? Da muß richtig dran gearbeitet werden. Eine Mammutaufgabe.
Aber wir könnens ja so machen wie Frankreich?! Einfach mehr Atom...hahahahaha....es geht so einfach. Sauber, billig....und was und wen interessiert denn der Atommüll? Die Erde ist am A.... (ironieoff)
 
Sili1214

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Man hat nicht nur die Möglichkeit, auf Ökostrom zu wechseln. Wenn man eine Ladestation gefördert haben möchte (900€ pro Ladepunkt, etliche Wallboxen kosten weniger), dann MUSS man nachweisen, dass man 100% Ökostrom bezieht. Unser Strom kommt entweder direkt vom Dach oder als reiner Ökostrom vom Erzeuger. Die Ladestationen unterwegs, die wir bislang genutzt haben, lieferten bisher auch alle 100% Ökostrom.

Bei gleicher Bauweise rechnet sich der ökologische Fußabdruck zwischen Verbrenner und E-Auto beim Laden mit Ökostrom und Bauweise aus Kohlestrom übrigens schon ab ca. 35.000km. Zumindest am Beispiel des VW Caddy, den es als Verbrenner und quasi baugleich elektrisch gibt.

Ich verstehe auch die Argumentation hier teilweise einfach nicht. Man kann doch nicht bei allen Entwicklung abwarten, bis es jeder macht oder jeder kann oder die Sachen für alle verfügbar sind. Das ist doch nicht realistisch.

Noch eben zu den bösen Familien mit zwei Autos: Wir z.B. wohnen auf dem platten Land. Die miserablen Anbindungen hast du selbst gerade geschildert. Wir arbeiten beide auswärts, mein Mann sogar 40min einfache Strecke entfernt (wegen Corona immerhin nicht mehr täglich). Keine Bahnverbindung oder gar Busse vorhanden. Er müsste ein Dreieck über die nächste Großstadt fahren, das wären dann statt 40min mind. 2 Stunden. Zweimal am Tag natürlich. Ich wuppe hier draußen den Alltag einfach nicht ohne Auto mit zwei Kindern. Selbst wenn ich ohne Auto zur Arbeit käme, haben die Kinder regelmäßige Termine in Nachbardörfern, vor Ort gibt es nur einen Edeka und eine Apotheke, sämtliche Ärzte und sonstigen Geschäfte sind in der nächsten Stadt, die schlechte Anbindung erwähnte ich bereits? 😭

Und damit wir wenigstens das meiste emissionsfrei zurücklegen, haben wir ein E-Auto geleast. ICH finde das gut und fühle mich wohl damit. Ich erwarte aber nicht, dass das jeder tut.
 
Kirchenmaus

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Bei mir ist es ähnlich, ich bin zwar alleinstehend, aber auch auf dem Land. Ohne Auto geht hier nichts, kein Arzt, keine Termine, ich muss oft auch kurze Strecken mit dem Auto fahren, um schnell z.b. vom Unterricht zu einer Besprechung zu kommen. Dann ist das Wetter hier im Fichtelgebirge nicht so der Hit, der Winter gerne lang. Gut, wenn man sehr sportlich ist, kann man bestimmt mehr mit dem Rad machen, wie ein Kollege von mir, aber das bin ich leider nicht.
 
Angelofmoon

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Bei mir in der Nachbarschaft wurde jetzt so eine Ladestelle eingerichtet und im Nachbarort fahre ich auch immer an einer vorbei. Ich hab da aber noch nie gesehen, dass dort oder hier bei mir ein Auto geladen wurde. Auch irgendwie komisch.
Bei mir im Ort gibt es zur Zeit keine Ladestation, es wird jetzt aber eine aufgebaut, wann sie genutzt werden kann steht noch in den Sternen.
Wenn ich aber mal Samstag arbeite, dann schließe ich das Auto schon an die Ladestation an, welche in der Nähe bei meiner Arbeitsstelle ist. Wenn meine Frau und ich mal in die Stadt fahren, parken wir im Parkhaus und laden dort dann mal etwas Strom, kostet nur die Parkgebühr der Strom ist kostenfrei.
Die Ladestationen bei uns in der Stadt werden oft benutzt und sind auch immer belegt.
Wenigstens hat man ja jetzt die Möglichkeit auf Ökostrom zu wechseln. Doch macht das jeder?
Ich habe den Ökostromtarif, bezahle darum auch 0,03€ mehr als beim normalen Tarif.
So darf man dieses nicht sehen, der Stom kommt nun mal vom Netz und da kann man nicht sagen der Stom ist Öko und der Kohle.
Wer Ökostromtarif bezahlt, unterstützt damit den Ausbau von Erneuerbare Energie, sprich Wind oder Solarkraft.....
Interessant wird es erst, sollte es gelingen einen Fusionsreaktor nutzbar zu machen.

Ich könnte ebenfalls ohne Auto nicht zur Arbeit kommen oder auch zurück.
In der Regel fange ich um 06:00 Uhr an, der Bus fährt aber erst um 05:50 Uhr, somit wäre ich erst um 06:30 Uhr frühstens auf der Arbeit (es kommt auch mal vor das ich noch früher anfange).
Wenn ich mal einen langen Arbeitstag habe, sieht es nicht besser aus.
Die Infrastruktur ist hier nicht für Arbeitnehmer wie mich ausgelegt.
 
Kirchenmaus

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Ich denke, man kann aber schon einiges im Lebensstil verändern, z.B. dass man saisonal kocht und isst. Oder auch nicht ständig neue Kleidung kauft, das scheint ja auch ein ganz großer Klima-Killer zu sein mit der Kleidungsindustrie.
Man muss sich damit halt auch beschäftigen, ich habe mir jetzt ein Klima-Kochbuch gekauft. Das ist schon sehr interessant.
 

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