Senior Freigänger Katze umziehen?

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SandraSandra

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Hallo Zusammen,

ich hoffe die Schwarmintelligenz der Katzenfreunde hier kann mir in meiner Entscheidung etwas weiterhelfen. Folgende Situation:
Unsere Familienkatze ist uns als Baby im Garten zugelaufen. Seitdem lebt sie in meinem Elternhaus mit Garten und ist 16 Jahre alt. Sie ist also Freigänger. Es gibt allerdings keine Katzenklappe o.ä. sie kann also nur raus & rein, wenn jemand zuhause ist. Im Sommer ist sie eigentlich den ganzen Tag draußen unterwegs oder liegt faul in der Sonne, im Winter schläft sie die größte Zeit drinnen im warmen kuscheligen Bett und holt sich abends für ein paar Minuten Streicheleinheiten ab, ist aber grundsätzlich sehr gerne für sich (vor allem jetzt
im Omi-Alter). Ich und mein Bruder sind vor Jahren schon ausgezogen und die Katze ist bei den Eltern im Haus geblieben. Unsere Eltern sind nun in Rente und überwintern von November bis April im Süden. Während dieser Zeit kümmert sich eine Freundin der Familie um die Katze. Sie kommt 2x am Tag, füttert sie, lässt sie raus & rein, kuschelt mit ihr - aber natürlich nicht für Stunden. Mein Bruder und ich wechseln uns ab, sodass in dieser Zeit immer jemand das Wochenende im Haus verbringt. Dennoch ist sie so viel alleine. So handhaben wir das jetzt den 3 Winter in Folge. Man merkt, dass sie sehr kuschelbedürftig ist, wenn man dann mal das ganze Wochenende da ist. Aber im Großen und Ganzen hat sie das bisher ganz gut vertragen und es hatte keine negativen Folgen. Trotzdem bricht es mir teilweise das Herz, dass sie so viel alleine ist.

Da ich nun in eine viel größere Wohnung gezogen bin, denke ich darüber nach, die Katze über die Wintermonate zu mir in die Wohnung zu holen (im Sommer dann wieder zurück ins Haus mit Garten - sie liebt den Sommer und die Sonne). Meine Wohnung wäre 100qm Dachgeschosswohnung mit 15qm Dachterrasse. Bin zwar auch 4 Tage die Arbeiten, aber zumindest Abends immer bei ihr. Ich weiß, dass ein Umzug vor allem für ältere Katzen nicht ganz easy ist. Auch das Thema Katzenklo könnte ein Problem werden, denn sie hatte nie eins und hat sich ihr Leben lang im Garten entledigt. Müsste also dann daran gewöhnt werden.

Die Frage ist nun, was die bessere Alternative ist: Zuhause in der gewohnten Umgebung, aber die meiste Zeit alleine? Oder bei mir in der Wohnung ohne Freigang, dafür Abends immer einen Kuschelpartner?

Ich bin mir sehr unsicher und weiß nicht, was das Bessere für sie wäre. Tierarzt sagt, dass sie gesundheitlich noch topfit ist und wir sicher noch ein paar Jahre mit ihr haben werden :)

Dankeschön im Voraus für Eure Meinungen!
Liebe Grüße
Sandra
 
13.11.2021
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goya

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Ich könnte mir vorstellen das sie mit einer schön ausgebauten Dachterrasse auch zufrieden ist. Mit Klo auf der Terrasse. Wenn die Bindung zwischen euch gut ist, würde ich es probieren.
Dann aber, wenn es die Omi mitmacht, bei dir lassen. Ständiges Umziehen wäre doch großer Stress
 
Tinaho

Tinaho

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Man müsste es ausprobieren.
Ehrlich gesagt würde ich so lassen wie es ist, es sei denn Omi wäre auf Medikamente angewiesen.
Sie kam ja bisher, offensichtlich, ganz gut mit der bisherigen Regelung zurecht.
 
MacLucky

MacLucky

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Freigänger brauchen nicht so viel Aufmerksamkeiten.
Ein paar Streicheleinheiten bekommt sie ja von der Freundin der Familie und der Napf wird zwei mal am Tag gefüllt.
Eine 16Jahre alte Katze würde ich jetzt auch nicht über Monate in eine Wohnung einsperren nur damit sie Abends ein wenig kuscheln kann.
Wie wäre es denn wenn ihr in der Wohnung der Eltern eine Katzenklappe einbaut,dann kann sie sich ihren Tag selber einteilen wie sie gerne möchte mit draussen sein oder eben in der Wärme drinnen?
 
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Stefkat

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Wie wäre es denn wenn ihr in der Wohnung der Eltern eine Katzenklappe einbaut,dann kann sie sich ihren Tag selber einteilen wie sie gerne möchte mit draussen sein oder eben in der Wärme drinnen?
Ich fände das auch die allerbeste Lösung. Einsam und jederzeit Möglichkeit zum Freigang finde ich persönlich wesentlich katzengerechter, als einsam in der Wohnung. Selbst wenn sie im Winter immer nur kurz rausgeht, vertreibt es doch die Langeweile. Wenn dann am WE mal jemand länger zum Kuscheln kommt, ist das insgesamt eine gute Lösung.
 
Patentante

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Dass Freigänger weniger Streicheleinheiten brauchen kann ich zwar so gar nicht bestätigen (ich wünsche mir oft viel mehr Hände!).

Ansonsten seh ichs aber genauso: der Stress eines Umzugs kann eine Seniorin ganz schnell auch gesundheitlich wegkippen lassen. Katzenklappe wäre natürlich toll. Einsperren würde ich sie definitiv nicht.