Abgeben?

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Was mich ja auch stört ist dass die auch schon immer vor mir weglaufen .. habe das Gefühl die sind schon richtig verstört vom ganzen po abwischen oder aus dem Zimmer nehmen
Bei Katzen darf Dich niemals etwas "stören". Du musst einfach lernen, auf ihre Verhaltensweisen einzugehen.;)
Manchmal ist viel Geduld gefragt.
Abgesehen
von der tierärztlichen Untersuchung und baldiger Kastra der kleinen, würde ich noch ein weiteres Klo aufstellen. Das Hop-in wird ja nicht genutzt schriebst Du. Das kann dann wohl weg. Stattdessen würde ich mal ein Haubenklo ausprobieren. Ein offenes habt Ihr ja schon, aber vielleicht möchte eine Miez lieber eins mit Haube. Da muss man öfter ein wenig experimentieren.
 
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Gast52809

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Das läßt sich nicht pauschalisieren.
Zum einen werden Langhaarkatzen ohnehin recht spät geschlechtsreif
Hmh ich hatte früher normale Katzen und Kater. Kater wurden mit 6 Monaten kastriert und das weibliche Tier auch. Keines wurde trächtig.
Wenn die Tierklinik die ja nicht nur Langhaar Katzen operiert sagt man solle mit 6-7 Monaten kastrieren vorher nicht dann glaube ich das.
Die Narkose wird besser vertragen wenn die Katze nicht zu klein ist- so die Aussage meiner TA‘s.
Ich mache das so, wie die TA‘s das sagen.

Denke da gehen die Meinungen auseinander bei dem Thema. Muss jeder für sich entscheiden was er macht.
Meine jetzige Ragdoll wird mit genau 6 Monaten in der Tierklinik mit Gasnarkose kastriert.
 
iFreyFrey

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Die Narkose wird besser vertragen wenn die Katze nicht zu klein ist- so die Aussage meiner TA‘s.
Ich mache das so, wie die TA‘s das sagen.
Eigentlich ist es genau andersrum. Je jünger sie sind, desto besser stecken sie das weg.
Unsere Tierklinik kastriert auch schon mit 10 Wochen zB.
Hier ein paar Links zum nachlesen:
Frühkastration der Katze

Kastration - Frühkastration - Vorteile, Risiken und Nachteile
 
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Gast52809

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Eigentlich ist es genau andersrum. Je jünger sie sind, desto besser stecken sie das weg.
Unsere Tierklinik kastriert auch schon mit 10 Wochen zB.
Hier ein paar Links zum nachlesen:
Frühkastration der Katze

Kastration - Frühkastration - Vorteile, Risiken und Nachteile
Kann ja Jeder machen wie er es für richtig hält.
Ich möchte meiner Kleinen jetzt sicher noch keine OP zumuten.
Vertraue auf meine bisherige Erfahrungen und vor allem dem TA bzw. der Tierklinik die meine Katze kastrieren und folge deren Ratschläge.
 
iFreyFrey

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Weißt du, es gibt Tierärzte, die empfehlen sogar die Katze mal werfen zu lassen.
Oder sie rollig werden zu lassen, was sie mit 6 Monaten schon durchaus hinter sich haben könnte.
Vor allem bei ersterem: Würdest du da auch auf den TA hören?
 
Angelofmoon

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Ich habe mein Leben lang immer nur mit Hunden zusammen gelebt, weswegen mir manche Verhaltensweisen echt nicht gefallen .. ich versuche damit klar zukommen, aber irgendwie wird da nichts oder ich muss mich noch mehr an sie gewöhnen .. mein Freund liebt die zwei ja sehr
Katzen sind nun mal keine Hunde, mit einem Hund kann man Agility oder anderen Hundesport machen, bei einer Katze kann man Clickern oder Inteligensspiele anwenden.
Wichtig dabei ist, es muss den Tieren spaß machen und man darf sie zu nichts zwingen aber ich denke das wirst du von deinen zusammenleben mit Hunden wissen.
Wir haben uns vor einem halben Jahr zwei Katzen geholt, weil ich schon seit zwei Jahren am überlegen war und ich Katzen (eigentlich) richtig toll finde.
Hast du dir das nur überlegt oder dich auch mit dem Thema Katzen auseinander gesetzt?
Als meine Frau mich damals wegen einer Katze fragte, habe ich ihr entsprechend gesagt dass sie dafür auch die Verantwortung trägt. Entsprechend habe ich ihr Links gegeben welche sie lesen sollte, was sie natürlich nicht gemacht hat.
Meine Frau hat nie in ihrem Leben ein Haustier besessen, dafür bin ich mit Haustieren aufgewachsen.
Ich habe ihr gesagt für ein Tier trägt man Verantwortung, es ist kein Gegenstand den man einfach wegwerfen kann wenn man es nicht mehr haben will.
Seid wir Simba haben, ist die Verantwortung am Ende bei mir hängen geblieben und entsprechend ist Simba auch auf mich fixiert.
Macht jetzt aber erst einmal die Ärtzlichen Untersuchungen, welche die anderen User geschrieben haben und danach könnt ihr den nächsten Schritt machen.
Hier wird dir der ein oder andere User, welcher schon lange Katzen hat, mit Rat und Tips helfen können.
 
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Mein Motto ist ja immer: immer wenn eine Katze ein Pfötchen über meine Türschwelle gesetzt habe, darf (oder muss?) sie bleiben, egal, welche Probleme auftauchen. Zum Problemlösen sind ja dann wir Dosies da.;) Auch wenn manchmal Poabwischen oder Pipi-Putzen sein muss...
 
Sini

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Bei Katzen darf Dich niemals etwas "stören". Du musst einfach lernen, auf ihre Verhaltensweisen einzugehen.;)
Das sehe ich nicht so und das man sich ekelt oder etwas nicht gut findet kann man auch nicht auf Knopfdruck ausstellen. Ich würde mich auch nicht wohl fühlen, wenn meine Katzen alles verpinkeln oder sich mit kotverschmiertem Po überall hinsetzen.

Ich glaube auch kaum, dass es für diese Katze eine Chance auf Interessenten gibt die sie haben wollen, wenn sie von der Problematik erfahren. Alleine deswegen würde ich alles dran setzen, die Ursache zu finden und zu beseitigen.

Dann kann man immer noch darüber nachdenken, ob die Katzen überhaupt die richtigen Haustiere sind.
 
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Das sehe ich nicht so und das man sich ekelt oder etwas nicht gut findet kann man auch nicht auf Knopfdruck ausstellen. Ich würde mich auch nicht wohl fühlen, wenn meine Katzen alles verpinkeln oder sich mit kotverschmiertem Po überall hinsetzen.
Und was würdest Du machen, wenn Du nun solche Katzen hättest? Man kann das ja nicht vorhersehen...
Meine Maja hat am Anfang auch überall hingepinkelt (ich glaube, sie kannte gar keine Katzenklos)

Man muss sich halt auf sowas einlassen und an der Problemlösung arbeiten oder die Katze wieder abgeben, wenn man damit absolut nicht leben kann.

Allerdings habe ich hier schon oft erlebt, dass ältere Katzen manchmal Probleme mit der Sauberkeit haben und das Klo nicht mehr finden - aber ansonsten kerngesund sind. Das liegt einfach am Alter und auch damit muss man dann zurechtkommen und unter Umständen öfter mal wischen und putzen. ;)
 
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Sini

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Man muss sich halt auf sowas einlassen und an der Problemlösung arbeiten oder die Katze wieder abgeben, wenn man damit nicht leben kann
Deine vorige Botschaft war, dass es einen "guten Katzenhalter" gar nicht stören darf wenn so etwas passiert. Dem habe ich widersprochen.

Natürlich sollte man an der Problemlösung arbeiten, eben weil es sehr störend ist. Jeder langjährige Katzenhalter unter uns kennt ekelige Begebenheiten.
 
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Deine vorige Botschaft war, dass es einen "guten Katzenhalter" gar nicht stören darf wenn so etwas passiert. Dem habe ich widersprochen.
Ich habe niemals was von einem "guten Katzenhalter" geschrieben, das hast Du anscheinend missverstanden.
Ich weiß auch gar nicht, was ein guter Katzenhalter ist.;)
Ich wollte eigentlich nur sagen, dass in einem Katzenhaushalt niemals etwas "stören" darf. Es sei denn, 2 Katzen zerfleischen und bekämpfen sich bis aufs Blut, das wäre natürlich ein Abgabegrund. An allem anderen kann man arbeiten und auch eine Lösung finden.
 
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Gast52809

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Weißt du, es gibt Tierärzte, die empfehlen sogar die Katze mal werfen zu lassen.
Oder sie rollig werden zu lassen, was sie mit 6 Monaten schon durchaus hinter sich haben könnte.
Vor allem bei ersterem: Würdest du da auch auf den TA hören?
Das mag sein, meine Tierärzte gehören nicht dazu. Die anderen beiden die bereits erwachsen sind, sind von der selben TK mit 6 Monaten kastriert worden.
 
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Katzenseelchen

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Oh man...das ist ja schon fast fahrlässig.
Die Kleine wird hoffentlich demnächst kastriert? Das Alter dazu hat sie schon.
Und du schreibst, sie sind vom "Züchter". Um welche Rasse handelt es sich denn?
Da ist garnichts fahrlässig. Sie hat genug Zeit die Katze kastrieren zu lassen, beispielswewse mit bzw. nach der ersten Rolligkeit die meistens mit 1-1,5 Jahren eintritt. Zumal es sich noch nicht einmal um Freigänger handelt, um das Argument einer unkontrollierten Vermehrung geltend zu machen. Bedenklich ist es eher ein Minikätzchen zwanghaft und grundlos kastrieren lassen zu wollen, weil es theoretisch machbar ist.

Ich vertrete hier die Ansicht, dass auch Katzen ein Grundrecht haben sich normal und geschlechtsspezifisch zu entwickeln. Ein Nachteil sehe ich darin nicht.
 
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Blackmoon

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Tierärztlich wurde ja schon alles gesagt bzw. nix was ich dir jetzt nicht auch geraten hätte.
Grundsätzlich würd ich persönlich immer einen generellen Check durchführen lassen bei Neuzugängen. Egal jetzt ob Katze oder Hund und egal wie seriös/unseriös die Herkunft. Wenn nichts akutes ist,etwas ankommen lassen und dann mit einer Kotprobe von 2-3 Tagen zum Doc,dort einmal Blut nehmen lassen,großes Blutbild machen lassen mit allem Zipp und Zapp und Kot untersuchen lassen inkl. Giardien. Bzw. das händeln wir inzwischen so.

Ich komme selber aus einem Hundehaushalt,hatte von Katzen keine Ahnung. Nun haben wir seit 20 Jahren Katzen und mit der Zeit gewöhnt man sich auch an kränkelnde Tiere. Das kann einem bei Hunden genauso passieren das der Poppo mal dreckig ist/bleibt,sie kötzeln,unsauber werden oder was auch immer.
Wo ich mich auch nach 20 Jahren Katzen nicht gewöhnen kann ist das Kotzgeräusch von Katzen *schmunzel* Aber es schreckt mich nicht ab. Da überwiegt echt das Gefühl "das arme Drops" man hat das Tier lieb, wird etwas getröstet danach,weggewischt und gut ist.
Unser Momo (der leider vor ein paar Tagen eingeschläfert werden musste) hatte sich krankheitsbedingt viel übergeben müssen die letzte Zeit. An ein ganz paar wilden Tagen bis zu 20 Mal -.- Da willste im Grunde nur noch weglaufen. Aber geht nicht. Du hast die Verantwortung für die Nasen und sie können letztendlich nix für. Tierarzt,helfen lassen und zu Hause weiter päppeln und pflegen.
Wenn Katz unsauber ist,sich nicht richtig das Fell pflegt oder auch pflegen kann,hat das immer einen gesundheitlichen Hintergrund und muss geklärt werden. Sie würden nichts mit Absicht machen in der Richtung oder um einen zu ärgern. Das kennen Katzen nicht.

Im Grunde ist das genauso wie bei Hunden. Ok,Hunde machen ihr Geschäft für gewöhnlich draußen und nicht in ein Katzenklo. Hat ein Hund aber Probleme mit dem Darm bzw. Parasiten z.b wird er dir auch die Bude voll scheißen (sorry für den Ausdruck) Freunde von uns haben einen wundervollen Hund. Der hatte sich vor ein paar Monaten Giardien eingefangen. Was meinst du wie die am wischen war. Der Mist ist an den Wänden gelandet,weil der arme Kerl nix mehr halten konnte.
Ansonsten klar,Katzen sind anders als Hunde. Vom Verhalten her sind die beiden Arten absolut nicht zu vergleichen. Aber ich wüsste nicht was daran nicht zu mögen ist. Mir sind in den Jahren Katzenhaltung keine Verhaltensweisen aufgefallen die jetzt abschreckend oder so schlimm wären,das man sagt "nö ich geb sie wieder ab"

Zum Thema Kastration ... ja ich weiß da scheiden sich die Geister.
Wir haben drei unserer Kater als Frühkastraten bekommen ... sprich sie wurden mit 3-4 Monaten vom Tierschutz schon kastriert. Unsere Mädels haben wir mit jeweils 5 Monaten ca. kastrieren lassen und die Jungs auch so mit 5 Monaten. Egal ob Freigänger oder nicht,gerad in Mehrkatzenhaushalten bedeutet ein unkastriertes Tier Stress. Bzw. mehrere auch. Für einen selber,für die Artgenossen und für das betroffene Tier selber natürlich auch.
Und nein die erste Rolligkeit tritt nicht selten bereits mit 4-6 Monaten ein. Das sollte man wissen.
Genauso wenig stimmt es das Kater erst mit 1 oder 1 1/2 Jahren geschlechtsreif werden. Das ist absoluter quatsch. Manch einer mag ein Spätzünder sein,ja. Aber in der Regel und im Durchschnitt tritt die Geschlechtsreife auch bei Katern deutlich früher ein.
 
Katzenseelchen

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Egal ob Freigänger oder nicht,gerad in Mehrkatzenhaushalten bedeutet ein unkastriertes Tier Stress. Bzw. mehrere auch. Für einen selber,für die Artgenossen und für das betroffene Tier selber natürlich auch.
Das gilt nur wenn man mehrere Kater zusammen halten will. Da fängt nach 1-2 Jahren tatsächlich, das Geschrei an.

Katzen leben naturgemäß in einem Matriarchat, bilden entsprechende weibliche Gruppenverbände, welche sich dann gemeinsam um die Aufzucht und Aufsicht der Jungen kümmern. Wenn der männliche Nachwuchs ein gewisses Alter erreicht hat, verlässt er die Gruppe. Da ist absolut kein Stress sondern genau das Gegenteil.

Und nein die erste Rolligkeit tritt nicht selten bereits mit 4-6 Monaten ein. Das sollte man wissen.
Sorry. habe gut 10 Jahre Katzen gezüchtet und lebe gut seit 20 Jahren mit Katzen zusammen. In all den Jahrzehnten ist nicht eine einzelne Katze mit 4-6 Monatem rollig geworden. Das klingt eher nach einer vorzeitigen Pubertät die sicher in seltenen Einzellfällen eintretten mag aber alles andere als die Regel ist.

Sollte das bei Dir der Fall sein, dann würde ich mir eher sorgen machen ob Dein Trinkwasser oder Haushaltsgegnstände nicht irgendwie chemisch belastet sind. Es gibt Verbindungen wie Weichmacher in Kunststoffen die östrogenartig wirken und auch beim Menschen bzw. Frauen eine vorzeitige Pubertät bspw. mit 8 Jahren zur Folge haben können. Normal ist das nicht.

Genauso wenig stimmt es das Kater erst mit 1 oder 1 1/2 Jahren geschlechtsreif werden. Das ist absoluter quatsch.
So ab einem Jahr +/- 1-2 Monate, geht es bei Katern sicher los. Dazu musst Du aber auch die Zeit rechnen die sie brauchen um zu lernen was die mit ihrem Schniedel überhaupt machen können/sollen. Habe auch hier noch keinen Kater erlebt bei dem der Geschlechtsakt fest einprogrammiert ist.
 
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Allesamt

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Also @Katzenseelchen, hier sind wir dann vermutlich chemieverseucht. Und es war kein Spaß, weil Mausi schwuppdiwupp wieder und wieder rollig war. Deine Tipps sind fahrlässig und unterstellen uns anderen mindestens anderen Usern schaden zu wollen. (n)
 
Katzenseelchen

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Also @Katzenseelchen, hier sind wir dann vermutlich chemieverseucht. Und es war kein Spaß, weil Mausi schwuppdiwupp wieder und wieder rollig war. Deine Tipps sind fahrlässig und unterstellen uns anderen mindestens anderen Usern schaden zu wollen. (n)
Ist doch ok. Und es ist doch klar, dass man zumindest die Katze beschädigt, wenn man ihr die Geschlechtsorgane aus dem Leib schneidet. Was sonst?

Meine Linie ist hier ganz klar. Man sollte solche Aktionen, dann durchführen wenn es notwendig wird und nicht weil es möglich ist. Diese Notwenidgkeit ist von Katze zu Katze sowie von Besitzer zu Besitzer verschieden.
 
Kirchenmaus

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Also so kann man Kastration ja wirklich nicht verstehen. Natürlich ist das ein grundsätzlicher Eingriff, v.a. bei weiblichen Katzen. Aber ohne Kastration sollte man Katzen nicht als Haustiere halten, das ist auch eine tiermedizinisch abgeklärte Erkenntnis.
 
Katzenseelchen

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Hallo, ja wie man bereits am Titel erkennen kann, überlege ich derzeit wirklich, ob ich meine beiden Katzen abgeben sollte, denn ich bin psychisch immer mehr am Ende.
Wir haben uns vor einem halben Jahr zwei Katzen geholt, weil ich schon seit zwei Jahren am überlegen war und ich Katzen (eigentlich) richtig toll finde.
Nun ist es so, dass eine Katze ein totales "Problem Kind" ist.
Sie ist einfach nur unsauber... sie pullert sich ständig an oder auch mal das andere und setzt sich überall damit hin ... Putzt sich da auch nicht ..es ist einfach nur eklig und ich fühle mich einfach nicht mehr wohl
Ich musste sie auch schon aus dem Schlafzimmer nehmen weil ich keine Lust habe ständig das Bett zu wechseln.
Mein Freunds geht morgen nochmal zum Arzt mit ihr, aber das Ding ist wir waren schon mal beim Arzt und er wusste auch nicht weiter! Ich bin ein sehr sensibler Mensch und werde echt von Tag zu Tag immer unglücklicher und ich habe auch das Gefühl, dass ich den Katzen einfach auch nicht gerecht werde. Das belastet mich alles. Ich habe auch kaum Zeit für die beiden.
Was meint ihr, sind die beiden woanders besser aufgehoben? Ich schaffe das irgendwie nicht mehr und werde langsam irre.
Hmm... wenn man Dir nur eine einfache Antwort darauf geben könnte.

Ich bin meinem ersten Katzentier einem Kater vor knapp 20 Jahren in Südkorea begegnet. Es war da in einem Käfig mit einem nervigen Hündchen im Schaufenster ausgestellt. Bin dann noch ein zweites und drittes Mal dran vorbei und habe mich dann entschlossen ihn mitzunehmen mit dem stillen Versprechen bis an seinem Lebensende für ihn da zusein.

Schon nach den ersten paar Tagen habe ich mir verzweifelt gedacht was ich da nur getan hab. Er hat sich nämlich als eine Mischung aus Satan und Kampfhund entpuppt. Ständig einen angesprungen, sich festgebissen, kratzend, beißend und rücksichtslos trettelnd, Purzelbäume geschlagen, ununterbrochen Tag und Nacht, 24h Stunden. Du glaubst garnicht wie die Nerven blankgelegen haben. Wenn man ihn dann Nachts ausgesperrt hat um überhaupt etwas schlafen zu können hing er ständig an der Glastür des Schlafzimmers und man sah ihn die ganze Nacht die Glassscheibe hoch und runtergleiten, erbärmlich mautzend, wie in einem Zeichentrickfilm.

Ich habe mich dann entschlossen ihm die volle Action zu bieten, wir sind zusammen unter die Dusche, im Park rumgerannt, gespielt, fast rund um die Uhr alles zusammen gemacht, und daheim apportiert, verstecken gespielt und natürlich immer mit einer Sprühflasche bewaffnet.

Mit der Zeit haben wir vieles gelernt und erlebt und er wurde mit den Jahren ein wunderbarer, aufgeweckter, äußerst intelligenter und liebevoller Kater, welcher von jedem bewundert wird. Ich weiß heute, dass in seinem Alter jeder Monat der letzte sein kann aber wenn ich zurückdenke, dann kann ich garnicht anders als schmuntzeln. Was haben wir alles schon durchgemacht Länder und Orte gewechselt. Manches war auch dramatisch bspw. die Reaktorkatastrophe von Fukushima und unsere Flucht bei Nacht und Nebel mit ihm und anderen Katzen links und rechts und um den Hals geschnallt.

Was ich sagen will ist, dass die einfachen Wege im Leben nicht unbedingt immer die besten sind. Aber erzwingen kann man natürlch nichts. Sieh es mal so... wenn Du irgendwann ein Kind hast wird es auch nicht einfacher. Es wird auch nicht stubenrein geboren werden, viel Arbeit verursachen, Umstellungen erfordern und viele Nerven kosten, die Kacka überall kleben.

Du musst nur den festen Entschluss fassen mit Deinen Katzen durch die Jahre zu gehen wollen oder nicht. Es bleibt nicht alles so wie es ist und Deine Katzen werden in einem Jahr oder drei Jahren ganz andere sein. reifer, verständiger, entwickelter.
 
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