• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Diskussion über die Behandlung von FIP

  • Autor des Themas yodetta
  • Erstellungsdatum
yodetta

yodetta

Moderator
Beiträge
44.869
Reaktionen
5.210
Hallo Zusammen!
Hier kann sich zum Thema ausgetauscht werden. :)

Ausgelagerte Beiträge, aus dem Offtopic-Thread folgen.

Liebe Grüße
Melanie
 
18.12.2021
#1
A

Anzeige

Gast

Schau mal hier: Diskussion über die Behandlung von FIP . Dort wird jeder fündig!
Ewured

Ewured

Beiträge
1.109
Reaktionen
1.340
@Julia01 und die "Legalitätsfrage"...schauen wir mal genauer hin...
Zunächst - wenn Coco und/oder Tiffi an FIP erkranken würden - ich würde nach folgendem Grundsatz handeln: Legal - Illegal - Scheißegal...
Wie komme ich an in Deutschland nicht zugelassene
Medikamente? - Ich kaufe mir im Ausland eine für den persönlichen Gebrauch zugelassene Menge eines im dortigen Land zugelassenem Medikament und reise damit nach Deutschland ein...ist möglich, aber ziemlich unwahrscheinlich...
Dann eben der "Einzelimport nach § 73 Absatz 3 AMG"? - Da wird zunächst einmal die rechtliche Zulässigkeit überprüft - Punkt 1: Bestellung für eine einzelne Person in geringer Menge...hmmm...und nu?
Wie komme ich also an ein Medikament das ich so gesehen nicht legal erwerben kann, es aber, wenn ich es habe, legal verabreichen darf? Keine Ahnung!
Das ganze erinnert mich irgendwie an Cannabis - ich darf Cannabis nicht kaufen, ich darf es nicht besitzen - ich darf es aber konsumieren...
 
Tinaho

Tinaho

Beiträge
31.705
Reaktionen
5.944
Du magst Recht haben, aber was machst du wenn deine Angehörigen (egal ob 2 oder Vierbeiner) eine tödliche Krankheit haben und das rettende Medikament, das dir der Arzt empfiehlt, in Deutschland nicht zugelassen ist. Eine Gruppe bietet dir an das Medikament zu verkaufen und du sollst es verabreichen.
Machst du dich damit strafbar, oder ist es eine juristische "Grauzone "?
Den moralischen und persönlichen Konflikt, sowie die Kosten lasse ich jetzt mal unter den Tresen fallen.
 
G

Gast52732

Gast
@Julia01 und die "Legalitätsfrage"...schauen wir mal genauer hin...
Zunächst - wenn Coco und/oder Tiffi an FIP erkranken würden - ich würde nach folgendem Grundsatz handeln: Legal - Illegal - Scheißegal...
Wie komme ich an in Deutschland nicht zugelassene Medikamente? - Ich kaufe mir im Ausland eine für den persönlichen Gebrauch zugelassene Menge eines im dortigen Land zugelassenem Medikament und reise damit nach Deutschland ein...ist möglich, aber ziemlich unwahrscheinlich...
Dann eben der "Einzelimport nach § 73 Absatz 3 AMG"? - Da wird zunächst einmal die rechtliche Zulässigkeit überprüft - Punkt 1: Bestellung für eine einzelne Person in geringer Menge...hmmm...und nu?
Wie komme ich also an ein Medikament das ich so gesehen nicht legal erwerben kann, es aber, wenn ich es habe, legal verabreichen darf? Keine Ahnung!
Das ganze erinnert mich irgendwie an Cannabis - ich darf Cannabis nicht kaufen, ich darf es nicht besitzen - ich darf es aber konsumieren...
Auch wenn ich nicht von Dir angesprochen wurde - das rechtfertigt meiner Ansicht nach in keiner Weise den Ton, den die TE Menschen gegenüber, die den Katzen nur helfen wollten, angeschlagen hat.

Das hat mit Legalität, Illegalität etc. nichts zu tun.
 
Tinaho

Tinaho

Beiträge
31.705
Reaktionen
5.944
Ich bin zwar nicht Uwe, aber ich glaube darum ging es ihm gerade nicht.
Das ist eine andere "Baustelle ".
 
Tinaho

Tinaho

Beiträge
31.705
Reaktionen
5.944
Doch nur darum ging es, also ob das Medikament per Gesetz legal oder illegal ist.
Aber nicht um den Ton einer Userin.
Für mich sind das zwei verschiedene Paar Schuhe.
 
Ewured

Ewured

Beiträge
1.109
Reaktionen
1.340
Dann meldet sich doch nochmal der Angesprochene...
@Gast52732 - mit keinem Wort gehe ich auf die Worte der TE ein - einzig die Behauptung, dass ein Medikament gegen FIP ganz einfach legal in Deutschland zu erwerben ist war mein Thema.
Dies sollte eigentlich auch dadurch ersichtlich sein, dass mein Beitrag mit ät Julia01 beginnt...
...und @Tinaho - ich schreibe es gerne noch einmal - sollte es meine Angehörigen oder meine Katzen betreffen wäre die Besorgung eines Medikamentes vollkommen egal - egal ob legal, illegal...
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gast52732

Gast
Na, dann hab ich es falsch verstanden; bin wahrscheinlich schon etwas senil.

Gute Nacht 😴
 
J

Julia01

Beiträge
6.138
Reaktionen
1.443
@Julia01 und die "Legalitätsfrage"...schauen wir mal genauer hin...
Zunächst - wenn Coco und/oder Tiffi an FIP erkranken würden - ich würde nach folgendem Grundsatz handeln: Legal - Illegal - Scheißegal...
Wie komme ich an in Deutschland nicht zugelassene Medikamente? - Ich kaufe mir im Ausland eine für den persönlichen Gebrauch zugelassene Menge eines im dortigen Land zugelassenem Medikament und reise damit nach Deutschland ein...ist möglich, aber ziemlich unwahrscheinlich...
Dann eben der "Einzelimport nach § 73 Absatz 3 AMG"? - Da wird zunächst einmal die rechtliche Zulässigkeit überprüft - Punkt 1: Bestellung für eine einzelne Person in geringer Menge...hmmm...und nu?
Wie komme ich also an ein Medikament das ich so gesehen nicht legal erwerben kann, es aber, wenn ich es habe, legal verabreichen darf? Keine Ahnung!
Das ganze erinnert mich irgendwie an Cannabis - ich darf Cannabis nicht kaufen, ich darf es nicht besitzen - ich darf es aber konsumieren...
Dann schau mal in den entsprechenden Thread, dort habe ich das Bundesgesundheitsministerium zu genau der Frage zitiert, wie man in anderen Ländern zugelassene Medikamente nach Deutschland einführen darf, selbst wenn sie hier keine Zulassung haben. Inklusive Gesetzesangabe.
Und ich wage mal zu behaupten, wenn das Bundesgesundheitsministerium schreibt, dass etwas erlaubt ist und nicht illegal, dann kann man dem ruhig glauben.
Und wenn man wirklich 100%ig legal an das Mittel kommen will und einem dafür jeder Weg recht ist, dann traue ich einem Haustierbesitzer durchaus zu, dass er entweder gemeinsam mit seinem Tier in das Land fährt, sich dort LEGAL das Mittel verschreiben lässt und dies dann auf dem legalen Weg wie er im Gesetz und vom Bundesgesundheitsministerium beschrieben wurde wieder einführt.

Beispiel wie man es auch legal machen kann (ich weiß ist mal wieder nur hören sagen, wer will kann es glauben, wer nicht lässt es). Den Fall kenne ich nur aus zweiter Hand von einer Bekannten aus dem Tierschutz, die sich aufgrund ihrer guten Kontakte nach China - ihr bester Freund hat dort Familie - sehr für die Behandlung von Fip-Katzen engagiert. Als sie von einer Katze erfahren hat, bei der FIP diagnostiziert wurde, zum Glück sehr früh mit noch wenig Symptomen, wollte sie helfen. Problem: Die Besitzer der Katze mussten aufgrund ihres Berufes sehr vorsichtig sein und konnten keinesfalls illegal handeln. Also haben sie die Katze an den Bekannten "verkauft" der hat sich in China mithilfe der Testergebnisse legal!!!! das Medikament von einer Tierklinik für "seine" Katze verschreiben und herausgeben lassen und ist mit dem Medikament als "Eigenbedarf" (s. §73 Abs. 2 Nr. 6 oder 7 AMG) nach Deutschland wieder eingereist und die Katze nach ein paar Wochen wieder "zurückverkauft". War zwar ein Riesenaufwand, gab aber weder beim Zoll noch sonstwo irgendwelche Probleme. Und ich denke spätestens bei der Anmeldung beim Zoll (ja er hat die Medikamente offiziell angemeldet, nicht versteckt oder sonstwas, obwohl er das Medikament nicht mal anmelden hätte müssen hat er bei der Rückreise sich extra beim Zoll gemeldet) wäre es denen ja wohl aufgefallen, wenn es ausnahmslos verboten sei, die Medikamente einzuführen.
Weitere legale Alternative: Wenn die Katze noch fit genug ist (je nach Symptomatik) die Katze in ein Land bringen, wo das Medikament zugelassen ist oder wo es legal eingeführt werden kann und die Behandlung dort machen lassen.

Anderes Beispiel: Wenn man das Medikament von jemandem unentgeltlich erhält, der nicht zu bestimmten Berufsgruppen (Ärzte, Apotheker, etc. gehört, die berufsbedingt Medikamente herausgeben, ist dies auch keine Straftat, da Medikamente zu verschenken nicht illegal ist. Auch der Besitz von nicht zugelassenen Medikamenten ist nicht strafbar, sofern diese nicht als Betäubungs- oder Dopingmittel eingestuft werden. Ob dies bei dem betreffenden Medikament der Fall ist, weiß ich nicht, das hab ich jedoch bisher nirgends gelesen.

Nochmal ein anderes Beispiel: Wenn das Medikament gar nicht vom Besitzer der Katze verabreicht wird, sondern von einer Privatperson die das Medikament aufgrund der Sonderregelung des persönlichen Bedarfs/Eigenbedarfs (s. unten die Seite vom Bundesgesundheitsministerium) legal einführen durfte, macht sich der Besitzer überhaupt nicht strafbar, da er das Medikament weder erworben, noch eingeführt, noch verabreicht hat. Bliebe höchstens die Kenntnis dessen. Und das es illegal sein soll, zu wissen, dass einem Tier ein nicht zugelassenes aber legal eigeführtes und besessenes Medikament verabreicht wurde, das Gesetz würde mich wirklich sehr interessieren (ich kenne eher das Gegenteil: Nichtanzeige von Straftaten | Kanzlei Buchert Jacob Partner.)


Bei Arzneimitteln gelten nun mal andere Regeln als bei Betäubungsmitteln, dass kann man nicht 1 zu 1 übertragen.

Hier mal ein paar Links den Besitz, die Einfuhr und die Weitergabe nicht zugelassener Medikamente betreffend:
openJur
Unerlaubte Abgabe von Arzneimitteln | Rechtslupe
Einfuhr von Arzneimittel nach Deutschland.

Und nochmal speziell zum FIP Medikament, dass die Verabreichung nicht illegal ist:
Ist FIP heilbar? Katzenbesitzer helfen sich selbst
Tierarztpraxis Dr. Rottmayer - Infektiöse Peritonitis der Katze (hier ist sogar von einem Tierarzt eine Seite verlinkt über die man das Medikament bekommt)

Und selbst wenn man dann immer noch nicht überzeugt ist, gibt es auch Studien mit dem Medikament über die man versuchen kann das Medikament legal zu erhalten, ich glaube kaum, dass offizielle tiermedizinische Studien "illegal" handeln:
Therapie der felinen infektiösen Peritonitis (FIP) - Medizinische Kleintierklinik - LMU München
 
J

Julia01

Beiträge
6.138
Reaktionen
1.443
Dann meldet sich doch nochmal der Angesprochene...
@Gast52732 - mit keinem Wort gehe ich auf die Worte der TE ein - einzig die Behauptung, dass ein Medikament gegen FIP ganz einfach legal in Deutschland zu erwerben ist war mein Thema.
Dies sollte eigentlich auch dadurch ersichtlich sein, dass mein Beitrag mit ät Julia01 beginnt...
...und @Tinaho - ich schreibe es gerne noch einmal - sollte es meine Angehörigen oder meine Katzen betreffen wäre die Besorgung eines Medikamentes vollkommen egal - egal ob legal, illegal...
Wo habe ich denn behauptet, dass man das Medikament "ganz einfach legal in Deutschland erwerben" kann? Ich habe nur gesagt es gibt einen legalen Weg es in Deutschland einzuführen bzw. aus dem Ausland mitzubringen. Etwas aus dem Ausland mitbringen und dann anzuwenden oder zu verschenken ist etwas völlig anderes als "in Deutschland erwerben".
 
J

Julia01

Beiträge
6.138
Reaktionen
1.443
Du magst Recht haben, aber was machst du wenn deine Angehörigen (egal ob 2 oder Vierbeiner) eine tödliche Krankheit haben und das rettende Medikament, das dir der Arzt empfiehlt, in Deutschland nicht zugelassen ist. Eine Gruppe bietet dir an das Medikament zu verkaufen und du sollst es verabreichen.
Machst du dich damit strafbar, oder ist es eine juristische "Grauzone "?
Den moralischen und persönlichen Konflikt, sowie die Kosten lasse ich jetzt mal unter den Tresen fallen.
Bei Menschen gibt es für diese Situation den sogenannten individuellen Handlungsversuch, bei dem auch nicht zugelassene Medikamente vom Arzt verschrieben werden können, natürlich unter besonderen Auflagen. Für Tiere gibt es das (offenbar) leider nicht.

Die rechtlich interessanten Fragen sind hierbei eigentlich:
Ist es illegal einem Tier als Privatperson ein nicht zugelassenes Medikament zu verabreichen -> laut meinen Quellen (s.o.) nicht.
Ist es illegal das Medikament zu verschenken -> laut meinen Quellen (s.o.) nur wenn man bestimmten Berufsgruppen angehört wie z.B. Ärzte, Apotheker, Tierärzte, etc. oder das Medikament ein Betäubungs- oder Dopingmittel isr (das Geld fürs Medikament kann dann z.B. als Spende "getarnt" an die vermittelnde Person einer entsprechenden Fip-Gruppe gezahlt werden, -> auch nicht illegal)
Ist es illegal das im Ausland legal verschriebene Medikament nach Deutschland mitzubringen -> laut Bundesgesundheitsministerium nicht, wenn die Menge nicht den Eigenbedarf für mindestens 3 Monate übersteigt
Fällt das Medikament für das eigene Haustier unter Medikamente zum Eigenbedarf -> dazu hab ich nichts gefunden, würde aber sagen es fällt drunter, weil man das Haustier ja besitzt
Ist es illegal für mich als Besitzer, wenn eine Privatperson (also jemand anderes) meinem Haustier ein nicht zugelassenes Medikament, dass die Person selbst besorgt hat, verabreicht? -> Dazu habe ich auch nichts gefunden, ich wüsste allerdings nicht gegen welches Gesetz ich als Besitzer verstoße, wenn ich weder an der Beschaffung, an dem Besitz oder an der Verabreichung beteiligt bin.

Also für mich bleibt als Schlussfolgerung: Wenn man es wirklich unbedingt FÜR SICH SELBST 100%ig legal verabreichen (lassen) will, gibt es im Zweifel auch dafür besondere Wege. Und damit meine ich jetzt legal in dem Sinne, dass sich der Besitzer der Katze nicht strafbar macht.

Nachtrag: Je nach Zustand der Katze (wir hatten im Tierheim eine, die war wirklich noch sehr fit dafür, dass bei ihr FIP diagnostiziert wurde) kann man die Katze ggf. auch in ein Land bringen, in dem das Medikament zugelassen ist und sie dort behandelt werden kann (ggf. mit Besitzerwechsel, siehe mein Beispiel oben). Ich würde mein Tier zwar nicht dafür 3-4 Monate mit jemand "Fremden" ins Ausland schicken, aber wenn die Alternative ne tote Katze wäre und man partout nicht illegal handeln wollen würde... solche Menschen gibt es bestimmt auch 🥴
Solche Fälle kenne ich aber tatsächlich nur aus Hörensagen aus Quellen, deren Vertrauenswürdigkeit ich nicht beurteilen kann. Ob das tatsächlich gemacht wird, vermag ich nicht zu beurteilen, aber in der Theorie wäre auch das eine Möglichkeit^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Ewured

Ewured

Beiträge
1.109
Reaktionen
1.340
Ich habe gerade angefangen, eine Antwort auf deine 1. Antwort zu schreiben - dann kam im "Sekundentakt" Antwort 2 und Antwort 3 - auf all diese Antworten schreibe ich: viel Text - kaum einen interessiert es...weil...
dass er entweder gemeinsam mit seinem Tier in das Land fährt, sich dort LEGAL das Mittel verschreiben lässt und dies dann auf dem legalen Weg wie er im Gesetz und vom Bundesgesundheitsministerium beschrieben wurde wieder einführt.
na klar...
Beispiel wie man es auch legal machen kann (ich weiß ist mal wieder nur hören sagen, wer will kann es glauben, wer nicht lässt es). Den Fall kenne ich nur aus zweiter Hand von einer Bekannten aus dem Tierschutz, die sich aufgrund ihrer guten Kontakte nach China - ihr bester Freund hat dort Familie - sehr für die Behandlung von Fip-Katzen engagiert. Als sie von einer Katze erfahren hat, bei der FIP diagnostiziert wurde, zum Glück sehr früh mit noch wenig Symptomen, wollte sie helfen. Problem: Die Besitzer der Katze mussten aufgrund ihres Berufes sehr vorsichtig sein und konnten keinesfalls illegal handeln. Also haben sie die Katze an den Bekannten "verkauft" der hat sich in China mithilfe der Testergebnisse legal!!!! das Medikament von einer Tierklinik für "seine" Katze verschreiben und herausgeben lassen und ist mit dem Medikament als "Eigenbedarf" (s. §73 Abs. 2 Nr. 6 oder 7 AMG) nach Deutschland wieder eingereist und die Katze nach ein paar Wochen wieder "zurückverkauft". War zwar ein Riesenaufwand, gab aber weder beim Zoll noch sonstwo irgendwelche Probleme. Und ich denke spätestens bei der Anmeldung beim Zoll (ja er hat die Medikamente offiziell angemeldet, nicht versteckt oder sonstwas, obwohl er das Medikament nicht mal anmelden hätte müssen hat er bei der Rückreise sich extra beim Zoll gemeldet) wäre es denen ja wohl aufgefallen, wenn es ausnahmslos verboten sei, die Medikamente einzuführen.
Mal eben schauen, wie viele Bekannte ich in China habe die so was mitmachen...
Anderes Beispiel: Wenn man das Medikament von jemandem unentgeltlich erhält, der nicht zu bestimmten Berufsgruppen (Ärzte, Apotheker, etc. gehört, die berufsbedingt Medikamente herausgeben, ist dies auch keine Straftat, da Medikamente zu verschenken nicht illegal ist. Auch der Besitz von nicht zugelassenen Medikamenten ist nicht strafbar, sofern diese nicht als Betäubungs- oder Dopingmittel eingestuft werden. Ob dies bei dem betreffenden Medikament der Fall ist, weiß ich nicht, das hab ich jedoch bisher nirgends gelesen.
Unentgeltlich - ja ne is klar - ist ja bald Weihnachnachten...
Nochmal ein anderes Beispiel: Wenn das Medikament gar nicht vom Besitzer der Katze verabreicht wird, sondern von einer Privatperson die das Medikament aufgrund der Sonderregelung des persönlichen Bedarfs/Eigenbedarfs (s. unten die Seite vom Bundesgesundheitsministerium) legal einführen durfte, macht sich der Besitzer überhaupt nicht strafbar, da er das Medikament weder erworben, noch eingeführt, noch verabreicht hat. Bliebe höchstens die Kenntnis dessen. Und das es illegal sein soll, zu wissen, dass einem Tier ein nicht zugelassenes aber legal eigeführtes und besessenes Medikament verabreicht wurde, das Gesetz würde mich wirklich sehr interessieren (ich kenne eher das Gegenteil: Nichtanzeige von Straftaten | Kanzlei Buchert Jacob Partner.)
Ich starte dann mal ein Internetaufruf: suche Privatperson...
...und Beitrag 2 und Beitrag 3: habe ich nicht bestritten und nochmal - die Verabreichung ist nie strafbar - du wiederholst mein Geschriebenes!
 
J

Julia01

Beiträge
6.138
Reaktionen
1.443
Unentgeltlich - ja ne is klar - ist ja bald Weihnachnachten...
Also ich kenne genügend Fälle in denen das Medikament kostenfrei an bedürftige Katzen (z.B. Tierheime) verschenkt wurde. Da wurde für das Medikament nichts gezahlt, das wurde über Spenden finanziert. Ob man Wochen/Monate vor oder nach der Behandlung einem Fip-Free-Verein Geld spendet oder einer Privatperson Geld schenkt für was auch immer, ist das auch nicht illegal. Und selbst wenn habe ich ja verschiedene Wege gezeigt, wie man das Medikament legal aus eigener Tasche bezahlt bekommen kann (=> im Ausland verschreiben lassen und kaufen).

Mal eben schauen, wie viele Bekannte ich in China habe die so was mitmachen...
Also ich kenne zwei Leute aus dem Tierschutz die entsprechende Kontakte haben und (einmal besagten besten Freund, einmal eine aus China stammende Ehefrau, übrigens Anwältin, zwar für Familienrecht, aber ich wage mal zu behaupten wenn es so illegal und risikoreich wäre würde sie das Risiko nicht eingehen, denn sie würde dann wirklich alles verlieren), die das machen. Bzw. ich kenne die jeweilige beste Freundin und den Ehemann. Die Person in meinem Beispiel wohnt ja auch nicht in China, hat dort nur Verwandte die er besucht hat. "Mitmachen" mussten nur er selbst und die Tierklinik dort.

Wenn es dich nicht interessiert brauchst du ja nicht drauf antworten, aber so lange du auf das was ich schreibe reagierst werte/interpretiere ich das als Interesse und werde weiterhin so viele und so lange Texte schreiben wie ich es will und für sinnvoll erachte.
 
G

Gast52809

Gast
Einfuhr von Arzneimittel nach Deutschland
Verbringungsverbot
In Deutschland nicht zugelassene oder nicht registrierte Arzneimittel unterliegen nach Paragraph 73 des Arzneimittelgesetzes (AMG) einem Verbringungsverbot. Das heißt, dass diese Arzneimittel von Privatpersonen grundsätzlich nicht nach Deutschland verbracht werden dürfen. Unerheblich hierbei ist, ob es in Deutschland ein entsprechendes oder sogar gleichnamiges Arzneimittel zu kaufen gibt. Die für Deutschland gültige Zulassung, Registrierung oder Genehmigung umfasst stets auch die deutschsprachige Kennzeichnung und die Angaben in deutscher Sprache in der Packungsbeilage.
"Ziat Ende"


Der persönliche Bedarf gilt nur wenn die Medikamente selbst eingenommen werden müssen aufgrund einer akuten Krankheit.
Da muss ein Attest vorliegen dass man mitzuführen hat.
Nicht um Medikamente einzuführen mitzuschleppen für Oma, Opa oder Katze.

Wer den Text nicht genau versteht ruft einfach beim deutschen Zoll an und fragt genau nach. Oder schreibt eine Email und schildert seinen Fall.

So wie @Julia01 es schildert ist es nicht richtig. Hier wird die Ausnahme eines persönlichen Bedarfs nicht richtig geschildert.
Ganz so einfach ist es nicht Medikamente einzuführen die in Deutschland nicht zugelassen sind.

Jede Privat Person macht sich strafbar wenn diese Medikamente verteibt/verkauft die nicht zugelassen sind.
Hierfür gibt es keine Ausnahme.

Ich schlage vor, dass die Person die beispielsweise irgendeine Art von Medikamenten die nicht zugelassen sind einführen möchte
ihren Fall genau schildert und sich informiert.

Auskünfte
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
J

Julia01

Beiträge
6.138
Reaktionen
1.443
Einfuhr von Arzneimittel nach Deutschland
Verbringungsverbot
In Deutschland nicht zugelassene oder nicht registrierte Arzneimittel unterliegen nach Paragraph 73 des Arzneimittelgesetzes (AMG) einem Verbringungsverbot. Das heißt, dass diese Arzneimittel von Privatpersonen grundsätzlich nicht nach Deutschland verbracht werden dürfen. Unerheblich hierbei ist, ob es in Deutschland ein entsprechendes oder sogar gleichnamiges Arzneimittel zu kaufen gibt. Die für Deutschland gültige Zulassung, Registrierung oder Genehmigung umfasst stets auch die deutschsprachige Kennzeichnung und die Angaben in deutscher Sprache in der Packungsbeilage.
"Ziat Ende"


Der persönliche Bedarf gilt nur wenn die Medikamente selbst eingenommen werden müssen aufgrund einer akuten Krankheit.
Da muss ein Attest vorliegen dass man mitzuführen hat.
Nicht um Medikamente einzuführen mitzuschleppen für Oma, Opa oder Katze.

Wer den Text nicht genau versteht ruft einfach beim deutschen Zoll an und fragt genau nach. Oder schreibt eine Email und schildert seinen Fall.

So wie @Julia01 es schildert ist es nicht richtig. Hier wird die Ausnahme eines persönlichen Bedarfs nicht richtig geschildert.
Ganz so einfach ist es nicht Medikamente einzuführen die in Deutschland nicht zugelassen sind.

Jede Privat Person macht sich strafbar wenn diese Medikamente verteibt/verkauft die nicht zugelassen sind.
Hierfür gibt es keine Ausnahme.

Ich schlage vor, dass die Person die beispielsweise irgendeine Art von Medikamenten die nicht zugelassen sind einführen möchte
ihren Fall genau schildert und sich informiert.

Auskünfte
Zum Thema Handel: Was anderes habe ich nie behauptet, ich habe von kostenlos weitergeben gesprochen und die Links dazu habe ich ebenfalls genannt, das dies nicht strafbar ist. Wenn du das Gegenteil behaupten möchtest, bitte. Wer es nachlesen will wird sehen, dass es in den Links etwas anders steht...

Und wie gesagt, ich kenne Fälle in denen das Tier mit entsprechendem Attest auch als Eigenbedarf galt (siehe oben, da wurde die entsprechenden Einkünfte eingeholt). Das Beispiel mit Oma/Opa ist deshalb nicht möglich, weil es eigenständige Personen im Sinne des Gesetzes sind.

Mal ganz abgesehen davon: Wie haben dann die Leute in München für ihre Studie das Medikament denn wohl nach Deutschland bekommen? Bestimmt nicht per Zauberstab und Hokuspokus, oder willst du denen auch unterstellen, dass sie sich das Medikament für ihre Studie auch illegal beschafft haben?

Ich bleibe dabei: Kollektiv alle, die dieses Medikament für ihre Tiere verwenden als Straftäter zu beschreibe, ohne zu wissen unter welchen Umständen dies geschieht, ist in meinen Augen mehr als unangemessen und zudem falsch.
 
Nelly12

Nelly12

Beiträge
6.713
Reaktionen
2.709
Ich schaue gerade auf meine kleine geheilte, rundum gesunde Nelly und bin glücklich, mich „strafbar“ gemacht zu haben, so wie viele Tausende von Katzenbesitzern, die ihren Katzen das Leben gerettet haben.
Ist doch merkwürdig, dass bisher kein einziger Fall von Tausenden hier in Deutschland zur Anzeige gebracht wurde. 🙄
 
J

Julia01

Beiträge
6.138
Reaktionen
1.443
Ich schaue gerade auf meine kleine geheilte, rundum gesunde Nelly und bin glücklich, mich „strafbar“ gemacht zu haben, so wie viele Tausende von Katzenbesitzern, die ihren Katzen das Leben gerettet haben.
Ist doch merkwürdig, dass bisher kein einziger Fall
Das sowieso, man könnte auch sagen wo kein Kläger da kein Richter... und ohne rechtsgültiges Urteil ist man eh erstmal im Sinne des Gesetzes unschuldig 🤷‍♀️

Und wenn mir wirklich die moralische Seite so viel wichtiger wäre, als das Leben meiner Tiere, dass ich eine Behandlung in Deutschland ablehne, würde ich eben Himmel und Hölle in Bewegung setzen eine Behandlung im Ausland zu ermöglichen, es gibt ja meines Wissens nach durchaus europäische Länder in denen das Medikament legal eingeführt werden darf (zumindest laut Cure-Fip-Website).
 
Patentante

Patentante

Beiträge
39.567
Reaktionen
2.823
Julia, Du weißt schon was Fip ist? Die Option das Tier noch sonstwohin zu karren gibt es schlichtweg nicht.
Ich verstehe nicht, was hieran irgendeinen Diskussionsspielraum lassen soll. Es ist eine Straftat. Würde für mich lebenslanges Berufsverbot bedeuten und wäre damit keinerlei Option. Obwohl ich, wenn nötig auch eine Niere für meine Tiere spenden würde. Die Grundlage aller Tiere würde ich nicht riskieren (davon abgesehen dass eine solche Behandlung für Freigänger ohnhin nicht in Frage kommt).
GS-441824 zur FIP-Behandlung aktuell nicht legal! / Bundestierärztekammer e.V.
 
J

Julia01

Beiträge
6.138
Reaktionen
1.443
Julia, Du weißt schon was Fip ist? Die Option das Tier noch sonstwohin zu karren gibt es schlichtweg nicht.
Ich verstehe nicht, was hieran irgendeinen Diskussionsspielraum lassen soll. Es ist eine Straftat. Würde für mich lebenslanges Berufsverbot bedeuten und wäre damit keinerlei Option. Obwohl ich, wenn nötig auch eine Niere für meine Tiere spenden würde. Die Grundlage aller Tiere würde ich nicht riskieren (davon abgesehen dass eine solche Behandlung für Freigänger ohnhin nicht in Frage kommt).
GS-441824 zur FIP-Behandlung aktuell nicht legal! / Bundestierärztekammer e.V.
Guck dir mal die Überschrift an: "für die Praxis". Das gilt für Tierärzte, nicht für Privatpersonen. Und ich kenne durchaus aus dem Tierheim sogar mehrere Fip-Katzen, wenn es früh genug entdeckt wird und die Symptome nur leicht sind ist ein Transport durchaus möglich. Eine der Katzen hat mit diagnostizierter FIP die ich kannte hat sogar noch über ein Jahr damit gelebt und wurde sogar noch vermittelt an eine Endpflegestelle 6 Autostunden entfernt.

Und wenn jemand anderes deiner Katze das Mittel verabreicht machst du dich auch nicht strafbar. Z.B. im Rahmen der Münchener Studie. Oder willst du sagen, dass die Tierärzte in München, die die Studie mit dem Medikament durchführen, illegal handeln?
"Da es bisher aber nur diese Studie gibt, ist GS noch nicht als offizielles Medikament gegen FIP zugelassen. Deshalb müssen Tierärzte abwarten. Sie könnten ihre Approbation verlieren, wenn sie ein nicht zugelassenes Medikament einsetzen. Bei den Besitzern ist das anders, wie Prof. Hartmann von der LMU erklärt. Denn wenn ein Besitzer ein Medikament privat anwendet, dann ist das nicht illegal." Ist FIP heilbar? Katzenbesitzer helfen sich selbst
 

Neueste Beiträge

Ähnliche Themen