Hallo ihr Lieben,
unsere Tine musste wegen dem Vestibular Syndrom Ende November 4 Tage in der Tierklinik verbringen. Als alles soweit stabil war, konnten wir sie Zuhause weiter betreuen und sie hat sich Gott sei Dank gut erholt.
Wir machen wegen der Nachwehen (Schiefer Kopf, Koordinationsstörungen) Physiotherapie und auch das funktioniert und tut Tine wirklich gut.
Allerdings ist mir aufgefallen, dass seitdem sie wieder halbwegs fit ist, sehr viel und laut miaut. Das geht so lange, bis wir sie streicheln, hochnehmen oder ihr was zu fressen geben. Dann ist meistens wieder Ruhe. Sie wirkt richtig "fordernd" und das Miauen fast schon wütend.
Vor dem Klinikaufenthalt war das überhaupt nicht so, da hat sie höchstens mal "geredet" wenn es Zeit zum fressen war. Aber auch das Miauen war dann anders.
Abgesehen davon ist ihr Verhalten normal, sie klettert zwar nicht mehr so viel, aber sie spielt mit uns und ihrer Freundin Mila, Output auf der Toilette ist so, wie er sein sollte und sie ist bis auf das starke Miauen einfach eine normale Katze.
Gesundheitlich ist soweit auch wieder alles in Ordnung, wir hatten seit dem Anfall und Klinikaufenthalt 3 Kontrolltermine, beim letzten wurde Blut abgenommen, keine Auffälligkeiten. Ultraschall und Röntgen waren ebenfalls ohne Befund.
Der Physiotherapeutin ist bei der Behandlung auch nix außergewöhnliches aufgefallen...
Der Gedanke ist vielleicht zu menschlich, aber hat der Klinikaufenthalt vielleicht was mit Tine gemacht? Also psychisch?
Liebe Grüße aus dem Pott!
EDIT: Aggressiv gegenüber uns und Mila ist sie auch überhaupt nicht, auch bei Fremden ist sie freundlich. Nur das starke Miauen irritiert mich