Verhalten nach Kastration - dominante VS devote Katze

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catrick

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Hallo,

nachdem unsere Katze letzes Jahr von uns gegangen ist, haben wir nun im August zwei Kitten aufgenommen, die inzwischen sieben Monate alt sind. Der Kater wurde letzten Monat kastriert und die Katze gestern. Sie hat die Kastration soweit gut überstanden, benötigt jedoch viel Ruhe, vor allem vor dem Kater, der sie nun ziemlich penetriert. Da er sowieso dominanter und wilder ist, haben wir die beiden nach ihrer Kastration räumlich getrennt, was für beide sehr ungewöhnlich ist. Vor allem Nachts, da beide gemeinsam in einer dafür hergerichteten großen Katzenstube nächtigen.
Wenn wir die beiden mal zusammen lassen, geht der Kater sofort auf die Katze los, die nun nach der Kastration sehr ängstlich reagiert und versucht, sich zurückzuziehen und ihn meidet. Noch sind beide im Haus, sollen aber in Zukunft den Garten erobern.
Wir fragen uns, ob es nun einfach nur ein paar Tage Zeit benötigt, bis das Gleichgewicht wieder zwischen beiden hergestellt ist. Normalerweise verbringen die beiden viel Zeit miteinander, wobei sie seine "Attacken", die mehr nach Spiel aussehen, über sich immer ergehen lässt, ohne sich wirklich zu wehren. Sie ist leider viel schmächtiger und auch anfälliger was Krankheiten betrifft, da sie als Streuner mit Katzenschnupfen aufgefunden wurde. Beide sind gemeinsam von einem Tierschutzverein aufgezogen und dann an uns vermittelt worden.
Weiterhin fragen wir uns, ob das gemeinsame Einsperren nachts doch nicht so gut ist. Die beiden schlafen in der Zeit zwischen 23:00 Uhr und 06:00 Uhr eigentlich mit kleinen Unterbrechungen durch. Das Zimmer selber ist knapp 30 qm groß und Katzen-freundlich eingerichtet.
 
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  • Verhalten nach Kastration - dominante VS devote Katze Beitrag #2
Weiterhin fragen wir uns, ob das gemeinsame Einsperren nachts doch nicht so gut ist.

Da die Lage im Moment etwas angespannt zu sein scheint,würde ich die Tiere in der Nacht nicht zusammen einsperren.
Die Katze hat ja so gar keine Möglichkeit sich vom Kater zurück zu ziehen.
Übrigens,weshalb sperrt ihr die Tiere über Nacht in ein Zimmer,über Tage laufen die beiden ja auch durch die Wohnung.?
 
  • Verhalten nach Kastration - dominante VS devote Katze Beitrag #3
Huhu und Herzlich Willkommen im Forum.

Hmmmm, ich sehe hier zwei Faktoren.
Einmal kann es sein dass deine Katze noch "fremd" nach Tierklinik/Tierarztpraxis riecht und der Kater deshalb auf sie los geht. Solche Irritationen gibt es häufiger und normalerweise legt sich das nach ein paar Tagen wieder. Es könnte helfen die Katze mit einem getragenen T-Shirt abzurubbeln, damit der fremde Geruch schneller verschwindet.

Normalerweise verbringen die beiden viel Zeit miteinander, wobei sie seine "Attacken", die mehr nach Spiel aussehen, über sich immer ergehen lässt, ohne sich wirklich zu wehren.
Was du beschreibst ist leider oft das Problem bei einer Katze-Kater Kombi. Kater raufen gerne und diese "Attacken" sind wirklich nur Spiel. Die Katzendamen mögen es leider oft nicht so wild und so entstehen dann oft Probleme, vor allem wenn die Jungspunde so richtig ab gehen. Wie alt sind denn die Zwei?
Ich habe hier zwei Wuchtbrummen und wenn meine Jungs raufen kann man denken dass sie sich umbringen wollen. Es ist aber alles halb so wild. Katzen-Wrestling eben.

MacLucky hat mir gerade dazwischen gefunkt, ich wollte nämlich auch noch vorschlagen die Zwei diese und auch vielleicht die nächste Nacht noch zu trennen, damit sich deine Katze von der Kastra gut erholen kann.

LG
Tina
 
  • Verhalten nach Kastration - dominante VS devote Katze Beitrag #4
Ich würde sie nicht zusammen sperren. Ggf. ein oder zwei Nächte trennen damit sich das Mädel noch etwas berappeln kann und dann ist gut. Dann würd ich sie weder trennen noch zusammen sperren. Das bringt letztendlich nur Stress für beide das zusammen/auseinander Hickhack.
Mach ich persönlich nur im absoluten Notfall das ich unsere Bande räumlich "aufteile" für länger oder auch für in der Nacht.

Die Katze hat nun Fremdgeruch an sich,riecht nach Tierarzt und war zudem etwas angegriffen durch den Eingriff. Das nutzt der Kater jetzt wohl etwas aus. Gegen den Fremdgeruch hilft für gewöhnlich eine "eingesiffelte" Kuscheldecke mit in die Box legen oder ein getragenes Shirt oder sowas :) Damit abstreicheln,dann riecht der "Ärztling" nicht ganz so merkwürdig. Manche Katze stört sich an dem Geruch,manches ist es völlig egal.
Ich hab z.B beides hier. Unser Mädel ist da etwas empfindlich geworden und knurrt/faucht dann ein-zwei Tage etwas. Und das trotz besagter Maßnahmen. Das legt sich dann aber.
Den zwei Jungs ist das völlig wumpe ob einer nach Arzt riecht oder nicht. Wird einmal abgeschnüffelt,Nase gestubst und dann ist gut.
Wir haben immer eine frisch eingesiffelte Kuscheldecke von ihnen mit in der Box beim Doc und zu Hause streichel ich den Ärztling dann noch mal ab mit irgendwas,was gerad greifbar ist.

Zum anderen Kater,Katze kann oft etwas problematisch werden. Sie spielen völlig unterschiedlich. Kater sind oft eher "wumsig" und spielen heftiger. Das nervt Mädels nicht selten bzw. diese haben ein Problem mit.
Deine beiden sind inzwischen etwas halbstark und der Kater ist offenbar ein kleiner Haudrauf.
Wenn sich das auf Dauer nicht bessert das der Kater die Katz nervt,würde ich persönlich über einen zweiten Kater -gleich alt- nachdenken. Dann hat er ein Kumpel an dem er sich auslassen kann und das Mädel ihre Ruhe vor den Überfällen.
Ich/wir haben seit 2007 die Kombination 1 Mädel plus 2 Jungs ... zwischendrin drei Jungs. Hat immer super geklappt bisher. Zuvor hatte ich auch ein Kater und eine Katze das war ziemlich angespannt. Wo der Kater Freigänger war. Als der Platz da war,holten wir uns einen zweiten Kater dabei.

Wenn unsere zwei Jungs hier durch die Wohnung sich wämsen,dann hilft nur Füße einziehen ;) Unser Mädel hält sich dann vornehmen zurück und hält sich raus. Sie ist etwas mehr Kater als Mädel teilweise. Daher klappt das mit den zwei Jungs gut.
 
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