Mach`s gut Dicker

  • Autor des Themas Trooper
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Trooper

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Hallo zusammen,

nach fast 19 Jahren ist mein 2. und letzter Kater von uns gegangen. Buffy.
Du hast viel erleben müssen.
Angeblicher Hirntumor, Nierentumor, einen Krampfanfall. All das hat Dich nur noch stärker gemacht. Die Ärzte haben uns schon auf deinen baldigen Tod vorbereitet, aber mit unserer Liebe
hast Du noch tolle 2 1/2 Jahre gehabt. 19 Jahre warst Du bei uns, konntest der sein der Du bist.
Du hast den Balkon im Sommer geliebt und mich mit der Pfote vom Stuhl gestubst, wenn Du Dich dazu setzen wolltest.
Zuletzt konnten wie aber nichts mehr für deine Nieren tuen, obwohl wir alles versucht haben. Du konntest nicht mehr laufen, Wasser blieb nicht mehr drin. Du hast sehr stark abgenommen. Selbst bist zur Toilette hast Du es nicht mehr geschafft, obwohl Du in deinem Zustand noch unbedingt sauber bleiben wolltest.
Heute war es soweit. Der Tag vor dem wir uns Jahre gefürchtet haben. Wir mussten entscheiden, Leider oder Erlösung. Natürlich war ich mir bis zur letzten Sekunde unsicher, ob Du das so willst. Aber ich hoffe, ich habe in deinem Sinne gehandelt.

Du wirst uns fehlen und es tut sehr weh....
 

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17.02.2022
#1
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Schnurrsula

Schnurrsula

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Ich bin mir sicher, dass Du in Buffys Sinne gehandelt hast.
Er hat schöne Jahre bei Euch verbringen dürfen und wurde geliebt.

Eine schöne Zeit im Regenbogenland wünsche ich ihm. 🌈

:d038: (<<--- der ist für Dich)
 
36 Pfoten

36 Pfoten

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@Trooper
Es tut mir so leid, dass Du Dich von Deinem Kater Buffy verabschieden musstest, mein allerherzlichstes Mitgefühl und viel Kraft!:d038:

Es tut immer so unglaublich weh, wenn man ein geliebtes Tier verliert.
Dein Buffy hatte bestimmt 19 wunderschöne Jahre in einem liebevollen und behüteten Zuhause und Du hast gesehen, dass das Ende seines Weges gekommen ist und hast ihn in Liebe gehen lassen.

Komm gut an im Regenbogenland kleiner Buffy, Deine Menschen behalten Dich für immer im Herzen.

🌈
 
Tinaho

Tinaho

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Mein herzliches Beileid und ich weine mit dir um Buffy.😭

Als verantwortungsbewusster Katzenhalter hat man die Pflicht seine Samtpfoten vor Leid, Schmerz und Qual zu bewahren. Genau das hast du getan.
Buffy hat bestimmt deine Liebe gespürt als er gegangen ist. Er ist jetzt ein Sternenkater der seinen Platz immer in deinem Herzen haben wird.

Buffy run free!🌈✨
 
O

Ostseekatze

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Auch mir tut es sehr leid und kann den Schmerz des Verlustes nachempfinden auch ich musste meine Geliebte katze gehen lassen müssen aber der Gedanke nun geht es auch deinem Kater Buffy wieder gut beruhigt er muss nicht mehr leiden viel Kraft alles gute wünscht die ostseekatze
 
mennemaus

mennemaus

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Es tut mir sehr leid, dass du deinen geliebten Kater Buffy verloren hast. Du hast ihm ein langes, schönes Leben ermöglicht, hast alles für ihn getan, als er so krank wurde und hast am Ende deinem Buffy unnötiges Leiden erspart. Er durfte liebevoll von dir begleitet einschlafen.

Dieser letzte Schritt ist so schwer, am liebsten würde man die geliebten Tiere nicht gehen lassen. Aber du hattest ihm versprochen, dass er nicht leiden soll. Dein Buffy hat es jetzt geschafft. Komm gut an, kleiner Buffy und gib deinen Lieben ein Zeichen, dass es dir dort wo du jetzt bist wieder gut geht. 🌈
 
Ilvy

Ilvy

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Hallo @Trooper ,
der Tod deines geliebten Katers Buffy tut mir von Herzen leid.
Du schreibst sehr liebevoll, und die lange Zeit, die er dich als Freund begleitet hat ist ein ganz besonderes Geschenk für euch beide gewesen- und bleibt es für immer.
Bis zuletzt hast du ihn beschützt und dann - das war ganz sicher für ihn richtig- diesen schmerzhaften Entschluss gefasst.
Viel Kraft wünsche ich dir nun; diejenigen, die bleiben, haben es schwer- diejenigen, die gehen konnten, wieder unbeschwert und leicht.
Komm gut an, hübscher Buffy, du hast deinen Menschen viel Freude geschenkt.🌟
 
T

Trooper

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Danke an alle für eure Worte.
Ich konnte mich ja innerlich schon darauf vorbereiten, das es irgendwann mal wegen seiner schweren Erkrankung so sein wird.
Aber wenn es soweit ist, ist es nochmal was ganz anderes. Ich versuche mir es natürlich schön zu reden, das er wirklich so alt geworden ist und ein tolles Leben hatte.
Er konnte wirklich nicht mehr mit seinen Hinterbeinen laufen und ist selbst im Klo umgekippt.
Aber vom Gesicht sah er so munter aus. Gestern hatte ich Hoffnung. Auf einmal wurde er nochmal aktiver (laufen konnte er aber wirklich nicht mehr). 18 Uhr sollte der Tierarzt zu uns kommen. 4 Stunden hatten wir Zeit uns von ihm zu verabschieden. Er hat mit uns auf der Couch gelegen. Er hat Schinkenwurst gegessen. Konnte ihn die ganze Zeit streicheln.
Dann hatte ich Zweifel, ob das genau jetzt die richtige Entscheidung ist....
Aber so konnte ich ihn doch nicht weiterleben lassen, oder?
Ich kenne es so, das sich ein Kater zurückzieht und nicht mehr essen mag, wenn er nicht mehr leben möchte. Aber das hat er ja nicht getan. Deswegen bin ich einfach verunsichert. Aber andererseits denke ich mir, das er mit 19 sehr alt geworden ist trotz seiner schweren Erkrankungen. Aber er fehlt mir so unendlich...
Vor 3 Jahren erst meinen Spikey verloren. Er war 15, kerngesund. Dann bei der Zahnop hat man Krebs in seniem Mund entdeckt. Als mein Doc meint, er wird nicht lange zu leben haben, dachte ich mir das der keine Ahnung hat. Er ist topfit.
Keine 2 Wochen später mussten wir ihn erlösen :( Ich habe keine Familie mehr, und die beiden waren meine letzten Familienmitglieder :(
 
Tinaho

Tinaho

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Katzen sind Meister darin Schmerzen und Unwohlsein zu verbergen.

Er konnte wirklich nicht mehr mit seinen Hinterbeinen laufen und ist selbst im Klo umgekippt.
Ich bin zwar keine Katze, aber ich frage dich ob es dann noch ein lebenswertes Leben für ihn war.

Du hast die richtige Entscheidung getroffen. Zweifel hat man im Nachhinein immer.
Ich habe bereits 4 Kater auf die letzte Reise geschickt und hatte anschließend immer Zweifel und Schuldgefühle.
Habe ich zu früh aufgegeben? Hätte es noch besser werden können? Hätte ich früher zum Tierarzt gehen müssen?

Mit den Wörtern hätte, wäre, könnte usw. macht man sich selber nur unnötig das Leben schwer.

Es tut mir unendlich leid dass du jetzt allein bist und ich drücke dich mal.

Vielleicht findest du ja in diesen Worten Trost.


Testament einer Katze


Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben
denen zu hinterlassen, die sie lieben.


Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.


Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.


Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!"


Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
und gib' ihr meinen Platz.
Das ist mein Erbe.


Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann.
(Margaret Trowton)​
 
Ilvy

Ilvy

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Das ist sehr traurig, was du schreibst.
Und genau das macht es ja so schwer- wenn Zweifel sind, ob es der richtige Zeitpunkt ist..
Aber ich bin sicher, das war er.
Denn Buffy ist glücklich eingeschlafen.
Und diese Bilder sind tröstend für dich.
(Wir haben damals- als ich noch Kind war- bei unserem ersten Kater viel zu lange gewartet- das weiß ich jetzt- und ich empfinde mich noch jetzt als egoistisch im Nachhinein, weil wir nicht loslassen konnten, und es ihm aber wirklich schlecht ging..
Das verfolgt mich bis heute und ich habe ihn oft um Verzeihung gebeten.)

Vielleicht schicken dir ja Spikey und Buffy irgendwann 2 Katzenwesen, die bei dir auch wieder so eine Chance auf ein geliebtes Zuhause bekommen können.
Das wird dauern, aber du wirst merken, wann es soweit sein kann.
 
T

Trooper

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Der Schock ist verdaut. Aber leider ist er noch nicht zu uns zurück gekommen. Hoffe spätestens kommende Woche.
Mal eine andere Frage:
Wir haben jetzt noch 2 Kater. Der eine hat sich mit unserem Dicken nicht wirklich vertragen. Es gab eigentlich fast immer Terror zwischen den Beiden und als er merkte, das mein Dicker immer schwächer wird, hat er ihn häufiger angegriffen.
Frage: Auch wenn er sich nie mit ihm vertanden hat, kann es sein das er trotzdem trauert? Die konnten sie ja nie leider. Aber er frisst wenig, ist sehr ruhig. Kann es sein das Katzen auch trauern, auch wenn sie sich nicht mochten?
 

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