Ganz ehrlich, es hört nicht auf

. Heute stand die große Röntgenkontrolle an und ich bin fest davon ausgegangen, dass die einwandfrei sein wird. Joker ist inzwischen fast wieder "ganz der Alte", frisst seine Süppchen und etwas Trockenfutter, trinkt, schnurrt, dreht sich auf den Rücken um gestreichelt zu werden, ist neugierig.. Klar, er ist noch nicht das blühende Leben, aber nach der riesen OP am Montag auch besser so.
Tatsächlich war dann im Röntgen ein kleiner Erguss in der Brusthöhle zu sehen..

. Der macht ihm überhaupt keine Beschwerden und ist auch noch nicht bedrohlich für andere Organe. Es ist auch Flüssigkeit aus der Drainagewunde in dem Verband gewesen.
Wenn der Erguss Montag noch da ist bzw. größer ist, dann möchte sie uns zurück in die Fachtierklinik überweisen, damit eine eine neue Thoraxdrainage gelegt wird

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Diese Klinik hat uns, meiner bescheidenen Meinung nach, teilweise echt abgezockt und selbst in den Räumen verbrauchter Sauerstoff wurde uns teuer in Rechnung gestellt.
Eigentlich möchte ich den Erguss eher punktieren lassen und hoffen, dass es damit gut ist. Also bei uns in der Humanmedizin wird auch erst punktiert, sobald Beschwerden auftreten und wenn konsequent nachläuft, dann! wird eine Drainage gelegt.. Wir haben ihn vermutlich einfach schon zuviel herumlaufen lassen. Er sitzt jetzt in einem Autokäfig für Hunde.
Kennt ihr euch damit aus? Wie lief das ab? Oft bilden sich kleine Ergüsse selbst zurück und die Drainage finde ich echt übertrieben und langsam ist auch echt Ebbe bei uns. Die Nachbehandlungen sind noch gut drin, aber eine Drainage, stat. Aufenthalt.. Wir haben inzwischen 3600€ gelassen seit Januar. Versicherung ist natürlich längst platt für dieses Jahr

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