Lucy - scheue Maus ist angekommen

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ShinaOthello

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Der Schein trügt.
Es wurde auch noch eine Katzenpsychologin eingeschaltet. Die hat mir geraten, Lucy komplett zu ignorieren, d.h. nicht mehr mit ihr zu reden. Das hat bei mir bewirkt, dass ich keine innere Verbindung mehr zu ihr habe.

Fazit: sobald es bei der Pflegemama privat möglich ist (das wird in ca. 2 Wochen sein), geht Lucy wieder zurück zur Pflegestelle, dann dauerhaft.

Zurück bleibt ein kolossales Gefühl des Versagens. Auch, weil ich mir von überall anhören musste, ich bin schuld, es liegt an mir, weil ich so unentspannt bin. :(
 
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Skinny-Minnie

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Der Schein trügt.
Es wurde auch noch eine Katzenpsychologin eingeschaltet. Die hat mir geraten, Lucy komplett zu ignorieren, d.h. nicht mehr mit ihr zu reden. Das hat bei mir bewirkt, dass ich keine innere Verbindung mehr zu ihr habe.

Fazit: sobald es bei der Pflegemama privat möglich ist (das wird in ca. 2 Wochen sein), geht Lucy wieder zurück zur Pflegestelle, dann dauerhaft.

Zurück bleibt ein kolossales Gefühl des Versagens. Auch, weil ich mir von überall anhören musste, ich bin schuld, es liegt an mir, weil ich so unentspannt bin. :(
Vielleicht könnte man sagen, dass es einfach nicht gepasst hat zwischen euch.
 
WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

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Zurück bleibt ein kolossales Gefühl des Versagens.
Dir liegt das Wohl von Lucy doch am Herzen, deine Entscheidung hast du für das Tier getroffen nicht gegen Lucy. Du gibst dir die Schuld, dass macht hier keiner. Hier geht es nicht um Versagen ….hier geht es um den Mut sich einzugestehen: „Ich bin nicht ist das Zuhause was Lucy für sich braucht“

Wenn Geduld zu haben nicht ausreicht miteinander glücklich zu werden ist es wichtig eine Entscheidung zu treffen! Das hast du getan und das ist weit weg von einem Versagen.

Kopf hoch und freue dich, dass Lucy dahin kommen kann wo sie sich am sichersten fühlt.

lg
Verena
 
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ShinaOthello

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So, jetzt muss ich wieder Zeit totschlagen. *lach* Lucy hat gerade gefressen, ich sitze am Esstisch und darf mich nicht bewegen, sonst wird sie wieder panisch. Also schreibe ich hier mal ein paar Worte.

Die Katzenpsychologin hat mir ja geraten, Lucy zu ignorieren, so zu tun als würde sie nicht existieren, mich so frei in meiner Wohnung zu bewegen, als gäbe es Lucy nicht. Tja, das mag wohl in der Theorie ganz gut klingen. Leider war die Psychologin nicht vor Ort bei mir, wir hatten nur Kontakt per Mail.

Das "so-tun-als-existierte-Lucy-nicht" ist in meiner Wohnung nicht umsetzbar. Selbst wenn ich sie nicht anschaue - wenn sie auf der Treppe sitzt und ich ins Bad will muss ich an ihr vorbei. Dann faucht sie und haut nach oben ab. Oder wie jetzt - sie liegt hier unten vor dem Tisch auf dem Fußboden, wenn ich nicht die nächsten 2 Stunden am Küchentisch sitzen will, muss ich irgendwann aufstehen. Dann kriegt sie wieder Angst, faucht mich an und verschwindet.

So, 5 Minuten rum. Lucy, irgendwann muss ich auf's Klo...
Und sie schläft...
Oje... ;)

Update:
Juhu, sie ist wach und frisst wieder. Vielleicht geht sie dann ja wieder auf die Treppe. Manchmal funktioniert "mit-dem-rücken-zur-treppe-gewandt-an-ihr-vorbeigehen" , und sie bleibt sitzen.
 
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bertiundsine

bertiundsine

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So tun als würde sie nicht existieren bedeutet ja nicht, die ganze Zeit vor ihr zu kuschen.
Im Gegenteil: mach alles, was Du machen willst, wie sonst auch und achte nicht darauf, wenn sie grummelt, faucht oder abdampft. Soll sie halt. Du machst Deins und sie macht ihrs..
Irgendwann merkt sie, dass sie nicht so rumspinnen muss, weil ihr garnix schlimmes widerfährt. Wenn Du Dich aus Rücksicht auf sie, in Deiner eigenen Bude nicht bewegen kannst wie Du willst, hat das nichts mit
zu tun. Also benimm Dich wie immer und ignoriere ihr Getue. Renn ihr nicht hinterher wenn sie abhaut und beachte sie nicht, wenn sie in Deiner Nähe ist.
 
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Skinny-Minnie

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So, jetzt muss ich wieder Zeit totschlagen. *lach* Lucy hat gerade gefressen, ich sitze am Esstisch und darf mich nicht bewegen, sonst wird sie wieder panisch. Also schreibe ich hier mal ein paar Worte.

Die Katzenpsychologin hat mir ja geraten, Lucy zu ignorieren, so zu tun als würde sie nicht existieren, mich so frei in meiner Wohnung zu bewegen, als gäbe es Lucy nicht. Tja, das mag wohl in der Theorie ganz gut klingen. Leider war die Psychologin nicht vor Ort bei mir, wir hatten nur Kontakt per Mail.

Das "so-tun-als-existierte-Lucy-nicht" ist in meiner Wohnung nicht umsetzbar. Selbst wenn ich sie nicht anschaue - wenn sie auf der Treppe sitzt und ich ins Bad will muss ich an ihr vorbei. Dann faucht sie und haut nach oben ab. Oder wie jetzt - sie liegt hier unten vor dem Tisch auf dem Fußboden, wenn ich nicht die nächsten 2 Stunden am Küchentisch sitzen will, muss ich irgendwann aufstehen. Dann kriegt sie wieder Angst, faucht mich an und verschwindet.

So, 5 Minuten rum. Lucy, irgendwann muss ich auf's Klo...
Und sie schläft...
Oje... ;)

Update:
Juhu, sie ist wach und frisst wieder. Vielleicht geht sie dann ja wieder auf die Treppe. Manchmal funktioniert "mit-dem-rücken-zur-treppe-gewandt-an-ihr-vorbeigehen" , und sie bleibt sitzen.
Sie zu ignorieren heißt doch nicht, dass du dich unsichtbar machen musst. Bewege dich ganz normal, zieh dein Ding durch, nur eben so, als wäre da gar keine Katze
 
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ShinaOthello

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In den nächsten Tagen zieht Lucy bei mir aus.
Ich habe eine Vorstellung, die Frage ist, ob das klappen könnte?
Mein Plan:
ich passe die Pflegemama vor der Haustür ab, und bleibe selber erst mal draußen, vor der Tür, ganz draußen.
Die Pflegemama geht alleine in die Wohnung, Lucy erkennt ihre Stimme, kommt, lässt sich streicheln, und ohne Stress von ihr einfangen.
Ist das utopisch?
 
WinstonvonWensin

WinstonvonWensin

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Ja, denn Katzen können schnell Gesichter vergessen, Stimmen nicht mehr zuordnen….dass ist auch gut so….sonst würden sie leiden wie ein Hund. Bei meinen Pflegies ist es nicht anders, die besuche ich erst nach drei Monaten ….mein Kackakai für den ich meine Hand ins Feuer gelegt hätte fand mich nicht spannend und das ist eigentlich gut…dennoch war ich ein bisschen traurig…weil wir so viel zusammen bewältigt haben.

lg
Verena
 
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ShinaOthello

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Abschließender Bericht: die Katze ist wieder auf der ehemaligen Pflegestelle, jetzt Endplatz. Das war die einzig richtige Entscheidung, sie lässt sich von der Pflegemama streicheln, jetzt schon, nach so kurzer Zeit. Also scheint sie sie doch wieder erkannt zu haben, oder gleich wieder Vertrauen gefasst zu haben. Wie schön. Ich freu mich sehr für die Maus.
 
Kirchenmaus

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Oh wie schön, dass Lucy wieder angekommen ist. Mehr als versuchen kann man es nicht, wir sind alles lebendige Wesen und keiner kann mit Sicherheit sagen, wie eine Sache am Ende ausgeht. Leider gehört das zum Leben, dass sich nicht alles so ausgeht, wie wir es gerne hätten.
 

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