Ältere Katze verhält sich nachts komisch

  • Autor des Themas Jenn22
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Jenn22

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Hallo. Ich bin neu im Forum.
Meine Katze ist ca 12 Jahre alt. Steht nicht ganz fest da sie verwildert war. Sie lebt jetzt 5 Jahre bei mir. Letztes Jahr CNI diagnostiziert bekommen und eine Arthrose im Lendenbereich. Seit ca einem Jahr miaut sie nachts ab halb vier. Erst war es um mich zu wecken weil sie raus wollte. Seit 4 Wochen fängt sie zur gleichen
Zeit an allerdings starrt sie dabei in die Ecke neben dem Bett oder in die Ecke neben dem Kleiderschrank und miaut als würde sie sich unterhalten. Ihre Pupillen sind dabei ziemlich groß. Daß macht sie manchmal bis halb fünf und legt sich dann zum schlafen hin. Im Moment wird sie mit Schmerzmittel und Entzündungshemmer behandelt weil sie Gelenkschmerzen im hinteren Rücken und rechtem Hinterbein hat. Ich dachte erst es ist schmerzbedingt aber der Tierarzt verneinte das. Es ist immer die gleiche Uhrzeit aber sie will dann nichts. Weder Futter noch nach draußen. Stellenweise fängt sie an es auch tagsüber zu machen. Dann aber im Esszimmer und nur für einen Moment . Der Tierarzt meinte sie wäre senil geworden. Würde ihr gerne helfen aber ich weiß nicht wie. Auch mit ihrer Arthrose würde ich mich über Tipps freuen. Sie kann nicht mehr springen. Das rechte Hinterbein ist stark betroffen.
Durch das Medikament ist es deutlich besser geworden. Kippt beim laufen nicht mehr weg und der Rücken ist nicht mehr nach unten gedrückt. Gut ist es noch lange nicht aber besser. Sie bekommt die Tablette jetzt jeden 2. Tag. Hat jemand Erfahrung mit diesem Verhalten und Tipps wegen Arthrose?

Grüsse Jenn
 
23.06.2022
#1
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mennemaus

mennemaus

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Hallo Jenn, herzlich Willkommen hier im Forum.

Was das nächtliche Schreien und in die Ecke starren betrifft, kann es wie dein Tierarzt sagt, gut sein, dass sie altersbedingt etwas senil wird, so wie manche ältere Menschen auch. Das hatte einer meiner Hunde im Alter von 14/15 Jahren auch, er bekam dann Karsivan (das gibt es auch für Katzen), das regt die Durchblutung im Gehirn an. Es hat sich ein bisschen gebessert dadurch, aber so richtig „normal“ ist er nicht mehr geworden. Vermutlich wird eher das schnelle Fortschreiten einer Demenz etwas ausgebremst durch so ein Medikament.

Das Schreien an sich kann aber auch davon kommen, wenn Tiere altersbedingt nicht mehr so gut hören, auch dann werden sie unsicher und rufen laut, sie merken es ja selber nicht, wie laut sie dann sind.

Wegen der Arthrose solltest du dir mal diesen Thread anschauen, da findest du einige Berichte über das neue Medikament Solensia: Neues Medikament Solensia bei arthrosebedingten Schmerzen
 
Tinaho

Tinaho

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Ich hatte auch so einen "Demens Opa".

Er war nachts oft orientierungslos und sein Nacht-Sehvermögen hatte nachgelassen.
Was ihm wirklich geholfen hat waren so Baby Nachtlichter, die ich dann in den Steckdosen verteilt habe.

Vielleicht kannst du es ja mal ausprobieren.
 

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