Hallo!
Das hängt natürlich ganz von der Art seiner Herzerkrankung ab.
Hat er vielleicht HCM?
Das ist die häufigste, vererbbare Herkrankheit, die leider meist binnen Monaten bis wenigen Jahren zum Tod führt.
Das muss einem einfach klar sein- auch mit Medikamenten.
Die Medikamente können dem Tier seine Lebensqualität zurückgeben und erhalten und das ganze evt. etwas verlangsamen.
Dennoch hat das tier nur noch eine sehr begrenzte Zeit, da kann man tun was man will.
Unser Ares war auch 2 Monate lang auf schwere HCM diagnostiziert, zum Glück falsch, er hat schweres Asthma.
Ich für mich habe damals für mich entschieden, ihn sein Leben leben zu lassen, so wie er es will. Ihn nicht einzuschränken beim Toben, rennen und spielen, einfach so machen zu lassen wie er es für richtig hält.
Denn aufhalten kann man es nunmal nicht. Lieber ein schönes und erfülltes Leben, das vielleicht 2 Monate früher vorbei ist als ein längeres, in dem alles reglementiert ist und das Tier keinen Spass mehr am Leben haben kann.
Solange die regelmässigen Medikamentengaben sichergestellt sind (er also nicht einer ist, der mal 2-3 Tage weg ist, das kann besonders in Sachen Etnwässerung verheerend sein), spricht sicher nichts gegen seinen gewohnten Freigang.
Es könnte nur eben sein, das er eines Tages einfach nicht mehr zurückkommt....
Wie gesagt, das WENN es HCM ist, es gibt ja auch noch andere Herzerkrankungen, die z.T. weniger dramatisch, aber seltener sind.
Ob du ihn mitnehmen solltest- du kennst ihn am besten.
Die allermeisten Freigänger kommen mit reiner Wohnungshaltung nie wieder klar, stumpfen ab, protestieren oder sind einfach kreuzunglücklich.
Könntest du in deiner neuen Wohnung vielleicht einen Balkon, eine Terasse oder den Garten für ihn sichern? Das wäre sicher ein guter Kompromiss für euch beide.