Hallo zusammen,
ich bin neu in diesem Forum und möchte deshalb zunächst mal einen Gruß an alle Leser da lassen
Um mein Problem zu beschreiben, muss ich leider ein wenig ausholen. Ich bedanke mich schon mal für die Zeit und Hilfe.
Es geht um meinen Kater. Er ist 8 Monate alt und seit einigen Wochen in Behandlung.
Er ist kastriert, geimpft und entwurmt.
Wir haben mittlerweile schon zahlreiche
Tierarzt und TK Besuche hinter uns. Leider konnte noch keine eindeutige Diagnose gestellt werden.
Ich bin parallel auch in anderen Foren und Fachgruppen unterwegs. Dort habe ich auch schon viele hilfreiche Informationen und Tipps bekommen. Meine Hoffnung ist, dass es unter euch auch noch Menschen gibt, die mir ggf weiterhelfen können.
Alles begann vor etwa 2 Monaten. Horus, mein Kater, zeigte Hustenanfälle die sich auf ca 1mal/Woche intensivierten. Zusätzlich hat er temporär lautete Atemgeräusche und schnarcht (selten)
Ansonsten war der Kater fit. Spielte mit uns und seiner Schwester, fraß gut, setze gesunden Kot und Urin ab und war sehr verschmust.
Nach erster Vorstellung beim
Tierarzt zu diesem Thema wurde zunächst ein Infekt der Bronchien vermutet. (Röntgenaufnahmen zeigten "leichten Schatten" auf der Lunge.
Er bekam 10 Tage AB (Kesium)
Danach Kontrolle: Lunge unverändert. Atem und Husten unverändert.
Daraufhin führte der
Tierarzt Corona,
FelV und
FIV Test durch und entnahm ihm Blut.
Coronaschnelltest= positiv, Rest negativ.
Blut zeigte erhöhte Entzündungsmarker.
Parallel Ultraschall des Thorax = angeblich minimal freie Flüssigkeit.
Der
Tierarzt stellte V.a feuchte
FIP, sollte dann durch Elektrophorese bestätigt werden.
Darauf hin handelte ich sofort, Lies in einer Klinik ein Herzschall durchführen und besorgte mir in der Nacht das "GS" gegen
FIP und begann zu therapieren (betreut wurde ich dabei durch eine der deutsche "
FIP-Gruppen"
Herzschall zeigte leichte Auffälligkeiten aber nichts was Flüssigkeit erklären könnte. In der Klinik haben sie die "freie Flüssigkeit" die mein
Tierarzt gesehen haben will, nicht bestätigen können.
Nach 2* GS spritzen kam die Elektrophorese= Entwarnung. Kein
FIP
Ich beendete die Therapie und wechselte den Haus-
Tierarzt.
Der neue
Tierarzt versuchte Ordnung in das Chaos zu bringen.
Er untersuchte gründlich, erstellte neue Röntgenbilder vom Thorax und machte ein großes Blutbild.
Die Röntgenbilder zeigten diesen leichten Schatten maximal als leichte "bronchiale Zeichnung".
Der Zustand von Horus war, bis auf die gelegentlichen Hustenanfälle und Atemgeräusche weiterhin gut.
Lediglich "ständiges Maullecken" mit kurzen Phasen in denen er nicht so gut fraß kamen dazu. Der Haus
Tierarzt vermutete Übelkeit und gab ein Spritze dagegen. Fressen wurde besser, Maullecken blieb.
Das Blutbild zeigte als Auffälligkeiten einen marginal erhöhten "Nieren-früherkennungs-Wert" und ansonsten kleine Auffälligkeiten beim CK-Wert und den Lymphozyten. Allerdings könnte das alles wohl vom Stress und den zahlreichen Blutentnahmen kommen. Bauchspeicheldrüse war top.
Danach wurden wir in die TK Hofheim überwiesen. Dort wurde ein erneutes "Profi-Herzsono" gemacht mit allen Begleitunguntersuchungen. Ergebnis: Herz ist Gesund.
Für die Probleme der Atemwege sollen wir zunächst mit Kochsalz inhalieren und Fremdstoffe von ihm fernhalten (Neues Katzenstreu, täglich Staubwischen, keine Deos und Parfüms usw)
Wenn das alles nichts hilft, soll eine BAL durchgeführt werden.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Wir sind nach dem ganzen Stress wieder zu Hause und freuen uns, dass Horus nichts am Herz hat und es ihm grundsätzlich gut geht.
Er tobt wie ein wahnsinniger, frisst gut, schmust (lediglich Kotabsatz ist gefühlt weniger als früher)
Atemgeräusche sind noch da, aber weniger.
Lediglich das ewige Maullecken macht er noch und ich werde das Gefühl nicht los, dass wir irgendwas gravierendes übersehen. Und aus diesem Maullecken werde ich überhaupt nicht schlau. Das macht er erst seit ca 2 Wochen.
Ansonsten noch ein paar Infos.
Er lebt mit seiner Wurfschwester bei uns, die gesundheitlich keine Auffälligkeiten zeigt.
Er ist seit 3 Wochen "temporärer Freigängern" im gesicherten Garten.
Er wird sehr viel betreut. Also menschliche "Ansprechpartner" hat er fast 24/7.
Im Haus darf er alle Räumlichkeiten inkl Schlafzimmer nutzen.
Ich weiß ich habe viel und teilweise durcheinander geschrieben. Aber genauso sieht es momentan in meinen Gedanken aus.
Ich bin um alle Tipps, Erfahrungsberichte usw. Dankbar!
Lieben Gruß