Zu den Milchzähnen...
Die Meinung der TÄ könnte damit zusammenhängen, das zahnende Kitten genau wie Menschenkinder beim Zahnwechsel schonmal Probleme, also leichtes Fiber und die eine oder andere Entzündung haben können.
Dann eine offene Wunde bis unter die Bauchdecke, das ist nicht ideal, schliesslich ist das Immunsystem geschwächt und kann sich eventuell in die Wunde eindringender Bakterien nicht optimal erwehren.
Aber es hat ja nicht jede Katze solche Probleme mit dem Zahnwechsel, bei Akasha haben wir ihn z.B. gar icht bemerkt und keinen einzigen Zahn gefunden, ihr Gebiss sah beim
Tierarzt- Besuch direkt vor der Kastration nur plötzlich so anders aus

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Der Körperbau ist nachweislich nicht vom Kastrationszeitpunkt abhängig, mehrere Studien haben dies schon untersucht.
Hier wurden Frühkastraten mit Spätkastraten vergleichen, ein Kater, der 4 Jahre lang potent ar und immer munter gedeckt hat, wird natürlich schon in bestimmten Grenzen "kateriger" wirken.
Die Entwicklung des Katerkopfes ist rein genetisch bedingt, entweder er kommt, oder er kommt nicht, egal ob früh oder spät kastriert.
Echte Frühkastraten werden sogar ein wenig grösser, da sich ihre Röhrenknochen etwas später schliessen.
Schaut euch unseren Odin an- 4 Jahre lang potent gewesen in einer ebenfalls potenten Gruppe aus Katern und Katzen, und trotzdem keine dicken Katerbacken. Er ist einfach ein schlanker, hochbeiniger Typ und das setzt sich auch im Gesicht fort, unabhängig von seinen (nicht mehr vorhandenen) Hormonen.
Und dann schaut euch Ares an, mit 10 Monaten kastriert und gerade jetzt, seit 1-2 Monaten spriessen ihm für einen Orientalen gar gigantische Katerbäckchen. Mit 10 Monaten waren die noch nicht da

und ich bin gespannt, wie er in einem Jahr aussehen wird.
Kastraten werden nicht faul und fett.
Richtig ist, das sie etwas ruhiger werden, wobei das zum grösseren Teil aber auch der normale Prozess des Erwachsenwerdens ist- schliesslich werden sie meist am Ende ihrer Jugend kastriert, und sowohl Kastraten als auch potente Tiere werden im echten Erwachsenenalter ruhiger.
Wenn man die Futtermenge ein wenig daraufhin anpasst, wird auch niemand dick. Bei manchen Tieren sollte man das tun, weil sie einfach weiter fressen wie bisher, und das eben zuviel ist, weil sie langsam etwas ruhiger werden. Gäbe man wieter die normale Menge, DANN würden sie dick.
Mit den Monaten, wenn die Hormonspiegel stabil unten sind, passt sich das hungergefühl oft auch den körperlichen Gegebenheiten an, so das die Tiere an sich wieder soviel fressen können, wie sie mögen ohne immer dicker zu werden.
Manche verlieren das richtige Sättigungsgefühl nie und passen sich automatisch den neuen Gegebenheiten an.
Unser Frajo z.B., ein mageres Hemd das schon von jeher immer nur genau soviel gefressen hat, wie er wirklich brauchte, vor wie nach der Kastration.