Guten Morgen zusammen,
ich hätte da eine Frage...
Ich habe für meine beiden Katzen seit rund 1 1/2 Jahren eine Katzenkrankenversicherung über Hepster.
Nun habe ich mich am Montag einmal umgeschaut, ob ich nicht noch eine bessere Krankenversicherung finde und siehe da, mir ist die relativ neue Katzenkrankenversicherung der HanseMerkur ins Auge geschossen.
Minimal teurer ab dem 5. bzw. 7. Lebensjahr, aber dafür bessere Leistungen insbesondere was die Gesundheitspauschale (Vorsorge) angeht, aber auch rund um das Thema Zähne (Hepster 400€ maximal pro Jahr für Zähne vs HanseMerkur unbegrenztes Budget für die Zähne).
Daher habe ich am 09.08. am frühen Morgen bei der HanseMerkur für beide Katzen die Versicherung online abgeschlossen mit Vertragsbeginn ab dem 01.10.2023. Die Versicherung über Hepster habe ich bis dato noch nicht gekündigt, sondern wollte ich erst zum 30.09.2023 kündigen.
Jetzt bereitet mir allerdings eine Sache leicht Kopfschmerzen.
Die HanseMerkur Versicherung habe ich wie gesagt am 09.11. um ca. 9 Uhr abgeschlossen. Um 17 Uhr am selben Tag hatte ich einen Tierarzttermin mit beiden Katzen (Impfungen + Vorsorge inkl. Blutbild). Dort hatte sich herausgestellt, dass eine unserer Katzen (3 1/2 Jahre alt) eine akute Zahnfleischentzündung (wieder einmal) hat. Symptome hatte sie keinerlei im Vorfeld, so dass es mir gar nicht aufgefallen bzw. bewusst war. Sie hatte vor knapp einem Jahr (2022) schon einmal eine leichte Zahnfleischentzündung, die aber gottseidank ausgeheilt war.
Jetzt habe ich die Sorge, dass wenn die Zahnfleischentzündung nicht verheilt und in der Zukunft aufgrund dieser Entzündung Behandlungen oder gar im schlimmsten Fall Zahnextraktionen anstehen, die HanseMerkur sagt: Zahlen wir nicht, da die Katze vor dem Abschluss der Versicherung schon einmal eine Zahnfleischentzündung hatte und dies dem Halter bekannt war (obwohl diese damals ausgeheilt war).
Eine ähnliche Situation haben wir mit unserem 2 1/2 Jahre alten Kater. Bei dem besagten Tierarzt Termin am 09.08. hatte ich der Ärztin mitgeteilt, dass er gerne mal unser Sofa als Toilette benutzt und wir schon alles möglich ausprobiert haben. Daraufhin hat sie mir gesagt, ich soll eine Urinprobe vorbeibringen und dann sehen wir weiter. Auch hier: Wenn im Arztbericht drinne steht, dass er schon seit einiger Zeit das Sofa als Toilette nutzt, dem Halter also bekannt war, und sich dann z.B. durch den Urintest herausstellt, dass eine Nierenerkrankung vorliegt...könnte es sein dass die HanseMerkur in der Zukunft sagt: Behandlungen zahlen wir nicht. Halter kannte die Symptome vor Abschluss der Versicherung (Seit geraumer Zeit urinieren auf dem Sofa).
Mache ich mir hier zurecht Sorge, oder denkt ihr, dass es diesbezüglich mit der HanseMerkur in der Zukunft keine Probleme geben wird? Zur Not könnte ich die HanseMerkur Versicherung natürlich auch noch widerrufen...
Vielen Dank!