Hallo,
im August haben sich meine Mitbewohnerin und ich einen neunjährigen Kater und eine neunjährige Katze, die beide aus gleichen Haushalt stammten, zu uns geholt.
Im Laufe der Zeit haben wir festgestellt, dass sich die beiden zwar tolerieren, aber nicht besonders mögen (sie haben beispielsweise nie gekuschelt und sich öfter mal geärgert) - eine Art Zweckgemeinschaft also.
Meine Mitbewohnerin zieht kommenden Samstag aus und besteht darauf, ihre Katze mitzunehmen. Besagte Katze ist ein Perser-Mix und am liebsten drinnen und für sich, lässt sich allgemein nicht gerne streicheln und mag keinen übermäßigen Körperkontakt, weshalb ich mir vorstellen könnte, dass sie die Trennung verkraften wird.
Andererseits haben sich die beiden auch hin und wieder mal zusammen in meinem Bett getummelt und dort vor sich hin gechillt, zwar jeweils am anderen Ende, aber immerhin.
Da ich berufstätig bin, das Haus um sieben verlasse und erst zwischen halb fünf und halb sechs heimkomme, fände ich es ein Unding, meinen Kater so lange allein zu lassen, zumal er nur dann rauskann, wenn ich ihn rauslasse (er war neun Jahre lang eine reine Wohnungskatze und Draußen ist immer noch sehr neu für ihn, er ist noch nie länger als 15 Minuten weggeblieben). Allerdings weiß ich nicht, wie er auf eine neue Katze reagieren würde - das Ärgern ging manchmal von ihm aus, manchmal aber auch nicht. Im Gegensatz zu ihr hat er aber nie gefaucht.
Ich will auf keinen Fall, dass Henne (ja, Henne ist ein Kater

) unglücklich ist. Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, gleich am Sonntag ins Tierheim zu schauen, zumal ich die Ankunft einer neuen Katze ja nicht beaufsichtigen kann, während ich in der Arbeit bin.
Als Erstkatzenbesitzerin würden mich eure Meinungen sehr interessieren. Danke!