Tja, so eine starke Katzenallergie ist natülich schon ein Hinderungsgrund, denn was macht ihr, wenn statt roten Pusteln eines Tages plötzlich allergisches
Asthma vor der Tür steht.
Aber- Katzenallergiker reagieren nicht auf jede Katze gleich.
In den Seren sind einige wenige "Standardkatzen", ich glaube es sind 5, 3 Hauskatzen, eine
Siam und eine Perser, enthalten.
Nur weil man auf diese Standardkatzenreagiert, heisst es nicht, das man auf alle gleich oder gleich stark reagiert.
Man sagt,
kastrierte Tiere sind weniger allergen als potente.
Weibchen weniger allergen als Männchen.
Helle Tiere weniger allergen als dunkle.
Langhaare weniger allergen als Kurzhaare.
Die optimale Lösung für einen Allergiker wäre also wohl eine weisse kastrierte Langhaar- oder Halblanghaarkatze

.
Aber natürlich ist das individuell verschieden.
Zu guter letzt gibt es ja auch Gegenmaßnahmen wie die Desensibilisierung, die beim Allergologen durchgeführt wird.
Dadbei gibt es in regelmässigen Abständen über glaube ich 2 Jahre Spritzen mit erst sehr geringen, dann steigenden Konzentrationen des Allergens.
Der Körper soll sich so ganz langsam an dessen Anwesenheit gewöhnen.
Mein Freund war früher schwerer Katzenallergiker und hat vor Jahren so eine Desensibilisierung gemacht, völlig "geheilt" hat sie ihn zwar nicht, aber wir leben problemlos mit unseren Katzen zusammen.
Hier gilt auch tatsächlich, das er auf Odin (weiss) und Ares (Creme-
tabby-
Point) gar nicht reagiert, auf den blauen/dunkelgrauen Frajo aber schon.
Merken tat er das im ersten Jahr, wenn Frajo im Fellwechsel war, da hat er dann Antihistaminika in Tablettenform genommen, es waren nur rote Augen.
Letztes Jahr im Frühling war es noch leicht da, im letzten Herbst hat er gar keine Antihistaminika gebraucht.
Frajo ist jetzt wieder seit 2 Wochen im Fellwechsel, und Martin merkt gar nichts.
Es gibt auch noch andere, "exotischere" Methoden, um eine Allergie loszuwerden, von Eigenbluttherapie bis keine Ahnung... es gibt einiges, ich habe keine persönlichen Erfahrungen damit.
Am wichtigsten ist es, falls ihr euch DOCH für eine oder besser zwei Katzen entscheidet, das dein Freund sie möglichst mehrmals besucht und dann ja sieht, wie er reagiert...
Und das er einige Haare von seinen zukünftigen Hausgenossen mitnimmt und mit diesen beim Allergologen dann nochmals gezeilt einen Test machen lässt.
Den muss er dann möglicherweise selbst bezahlen.
Leicht reagieren wird er sicherlich,ob oihr euch und ihm das zumuten wollt und könnt, müsst ihr entscheiden.
Denkt nur gut darüber nach, denn mit Katzen übernimmt man Verantwortung für die nächsten möglicherweise 20 Jahre.
LG
Sandra