....Sicher gibt es noch etliche andere, unerforschte Gene, aber von diesem einen weiß man es sicher. Wenn ich also etwas gegen HCM in der ( in meinem Fall ) Maine Coon Zucht tun will, ist es doch unerläßlich, einen Gentest machen zu lassen? Und mit positiven Tieren nicht mehr in die Zucht zu gehen...
...Leider bin ich beim Kittenkauf Opfer meiner Unwissenheit geworden. Der eine Züchter wurde selbst vom Besitzer seines Deckkaters betrogen. Dieser hat die Testergebnisse für besagten Deckkater gefälscht. Die andere Züchterin sagte mir ganz unverfroren, nachdem ich feststellen mußt, dass das Kitten das ich von ihr gekauft habe, HCM N/n ist, ja, das wüßte sie, dass die Möglichkeit besteht. aber von ihren 15 Zuchtkatzen wären 14, nachdem der Test zur Verfügung stand, postiv gewesen und sie könnte doch nicht 14 wertvolle Zuchtkatzen kastrieren lassen. Aber mir ein Kitten für die Zucht verkaufen, ohne darauf hin zu weisen, das konnte sie. Nun habe ich halt für mich die Entscheidung getroffen, trotz allem mit meinen Katzen zu züchten, die entstehenden Kitten HCM zu testen und positive Kitten frühkastrieren zu lassen und nur als Liebhabertiere zu verkaufen. Sicher mag das ein fauler Kompromiß sein, aber die einzige Alternative wäre, garnicht zu züchten und damit nichts zur Verbesserung der Maine Coon tun zu können. So kann ich aber wenigstens gewährleisten, dass aus meiner Zucht nur HCM negative Kitten in die Zucht gehen. Und ob ich zusätzlich trotzdem noch schallen lasse, mache ich, glaube ich, von der Verfassung der jeweiligen Katze abhängig, weil das, wie gesagt, meiner Meinung nach, für die Zucht nur sekundär wichtig ist. Oder ich wähle einen 2-jahres Turnus, ich bin mir noch nicht wirklich sicher.
Was denkt ihr"