Katzen haben von ihren wilden Vorfahren noch ein wenig des ursprünglichen Revierverhaltens ererbt. Zwar werden sie nicht mehr, wie es die Falbkatzen tun, alle anderen Katzen aus ihrem Revier vertreiben, aber sie sind auch eindeutig keine Rudeltiere, sondern eher Einzelgänger. Ursprünglich bot das Revier Nahrungsgrundlage sowie Lebensraum, und den konnte die Katze schlecht teilen. So wurden außerhalb der Paarungszeit und der Jungenaufzucht andere Katzen grundsätzlich vertrieben.
Unsere heutigen Hauskatzen sind anderen Katzen gegenüber immer noch eher feindselig eingestellt. Das kann es ziemlich schwierig machen, zwei erwachsene Katzen aneinander zu gewöhnen, leichter geht es übrigens bei Katern.
Kater haben allerdings die unangenehme Angewohnheit, ihr Revier auch zu markieren.
Zum Revierverhalten gehört auch, daß Katzen "ihr Gelände" mehrmals täglich "kontrollieren", sie wandern gern herum. In der Wohnung solltest Du ihnen diese Rundgang abwechslungsreich ermöglichen und möglichst wenige Türen geschlossen halten. Dabei wählen Katzen auch mehrere Ruheplätze innerhalb ihres Reviers aus.
Bezeichnend für dieses Revierverhalten ist auch, daß Katzen mit Auslauf sich tatsächlich häufig eher an ein Haus als an die darin wohnenden Menschen binden. So kann es passieren, daß bei einem Umzug der Menschen die Katze es vorzieht, im Haus zu bleiben.
(ich danke Thomas T.
www.cats-info.de )