Wovon träumen Tiere?
Das Träumen gehört zum Wesen der Säugetiere und auch der meisten Vögel. Sogar Kühe träumen während dem Wiederkäuen. Zumindest ähnelt zu dieser Zeit das EEG dem eines Menschen im REM-Schlaf. Also im Gehirn der Säugetiere lassen sich während des Schlafs ähnliche physiologische Vorgänge beschreiben wie im REM-Schlaf des Menschen. So sind z.B. bei einer Katze die Skelettmuskeln vollkommen erschlafft. Untersuchungen, bei welchen die Erschlaffung der Muskeln operativ aufgehoben ist, lassen erkennen, dass die Katze während des REM-Schlafs ähnliche Verhaltensmuster zeigt wie im Wachen. Sie jagt, verteidigt sich, erkundet. Beim Beobachter bleibt der Eindruck eines träumenden Wesens. Die Katze träumt somit von Dingen, die Sie auch tagsüber beschäftigt. Es ist anzunehmen, dass es bei den anderen Säugetieren ähnlich ist. Hunde zeigen im REM-Schlaf deutlichere motorische Regungen wie Katzen. Die Muskeltonusunterdrückung ist demnach nicht so stark ausgeprägt. Jeder, der seinen Hund beim Schlafen beobachtet wird feststellen können, dass er gewissse Regungen zeigt. Hunde bewegen Beine, Ohre, Barthaare, wedeln mit dem Schwanz, scheinen sogar zu bellen oder zu winseln. Es entsteht der Eindruck, dass das Tier etwas durchlebt und seine ganz speziellen Erfahrungen macht.