Peripetie,
da wirst Du schon etwas aktiver mithelfen müßen, als nur die Gittertür einzusetzen, und Feliway oder Bachblüten werden wenig nutzen.
Wie gut ist Dein Vetrauensverhältsnis zu der Siam, hat sie das Gefühl sich bei Dir sicher fühlen zu können?
Dann würde ich eine sehr behutsame Annäherung versuchen, bring sie zur Gittertür, gib ihr dort ein Leckerli, lob sie und lasse sie wieder gehen.
Gib ihr Leckerli nur noch, wenn sie sich der Gittertür, also dem Hund nähert.
Wenn das klappt würde ich den Hund in den Raum lassen, noch auf Entfernung, aber die Katze auf Schoß und beruhigend zureden, und wieder Leckerli verteilen.
Es sind primär Sprachschwierigkeiten oder besser Körpersprache, die Hund und Katze trennen, und die es zu lernen gilt.
Hunde bewegen sich schnell, und alles was schnell ist erscheint einer Katze suspekt. Hunde wedeln mit dem Schwanz, das ist bei Katzen eher ein Zeichen von Erregung u.ä. Unterschiede die beide erst verstehen lernen müßen.
Geduld braucht ihr aber vor allem dafür, es wird nicht in wenigen Tagen klappen und ihr müßt auf jeden Fall körperliche Attacken verhindern, auch der liebste Hund wird sauer, wenn eine Katze ihm die Krallen über die Nase haut.
Meine Mikesch war 6 Jahre alt, als der Hund zu uns kam, und anfangs alles andere als begeistert. Es hat 4 Monate gedauert, bis sie merkte, dass der Hund harmlos ist, und dann haben sie beide herumgetollt.
Zur Not rate ich Dir auch einen Tierpsychologen um Hilfe zu bitten, schaffbar ist es sicher, wenn ihr nicht gleich aufgebt.