bedeutet das der Kater hat noch nie gedeckt?, sorry aber dann sollte er nicht potent bleiben.
Einen Kater auslagern ok, aber auch dann hat er Anspruch auf Deckungen, sonst wir man den Bedürfnissen des Tieres nicht gerecht
Ich denke, die Züchterin kennt ihre Tiere am besten. Wir beobachten Antonio genau. Sie sagt selbst, so einen ruhigen und gelassenen Kater hatte sie in ihrer ganzen Zuchtkarriere noch nicht. Er schläft rund 20 Stunden am Tag (von Kittenbeinen an) und erweckt nicht den Eindruck, unausgelastet oder unzufrieden zu sein (sollte das der Fall sein, habe ich die Anweisung, die Züchterin sofort zu informieren, damit sie die Kastration Antonios veranlassen kann). Darüber hinaus gibt es genügend Kater, die erst mit 2 Jahren erstmals Papa (oder Mama) werden. Da Antonio zudem aus Linien stammt, die sich sehr langsam entwickeln, ist es sogar ratsam, ihn nicht zu früh decken zu lassen.
Eine Deckung muss auch immer in die Zuchtplanung der Cattery passen. Und wenn man als Züchter nur einen Wurf im Jahr hat, kann man wohl auch nicht davon sprechen, dass der (hauseigene) Deckkater ausgelastet ist.
zu hohe Ansprüche meine ich, denn Trockenfutter allein ist keine gute Ernährung, aber in Kombination mit Nassfutter durchaus akzeptabel.
Ein Züchter sollte nie vergessen, dass er auch für seine Interessenten züchtet, und für sie muss z.B. auch die Ernährung der Tiere möglich sein
Meiner Ansicht nach (und auch der Ansicht der Züchterin nach) ist
Trockenfutter für Katzen grundsätzlich NICHT akzeptabel, auch nicht in Kombination mit
Nassfutter, weil künstlich hergestellte staubtrockene kleine Getreidekügelchen schlicht und ergreifend keine artgerechte Ernährung für Carnivoren darstellen. Ich persönlich würde auch nicht bei einem Züchter kaufen, der seine Tiere mit
Trockenfutter ernährt, sondern nur bei einem, der
Nassfutter und/oder Rohfleisch füttert. Dass es bei Antonios Züchterin auch schon Käufer gab, die den Katzen nach dem Umzug ins neue Zuhause trotzdem nur noch
Trockenfutter gegeben haben, steht auf einem anderen Blatt. Es gibt übrigens auch Züchter, die voll barfen und auch von den Käufern verlangen, zumindest zu 20% Rohfleisch zu füttern. Wenn man etwas nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann (wie z.B. unartgerechte Ernährung) dann sollte man es auch "den Interessenten zuliebe" nicht tun. Sonst müsste sie den Interessenten zuliebe auch unkastriert, in Einzelhaltung und/oder Freigang verkaufen (denn das sind in der Regel die "Forderungen" der Kaufinteressenten, die sich bei ihr melden).