Hallo!
ich habe ein ganz dringendes Problem:
Vor knapp drei Monaten habe ich von einer Freundin einen kleinen Kater übernommen.
Er war zu dem Zeitpunkt 6 Wochen alt, die Katzenmutter hat die Jungen mit 4 Wochen verstoßen und meine Freundin war völlig überfordert und hat die Kitten verschenkt.
Leo hatte Flöhe, Würmer ohne Ende (tennisball-Bauch) und Durchfall. Starkes Untergewicht.
Konnte sich nicht selber putzen, war nicht stubenrein und nicht sozialisiert. Es stellte sich heraus, dass er Campylobacter jejuni hatte.
Ich habe ihn gepäppelt und gesundgepflegt. Er wuchs hier mit meiner anderen Katze, Kaninchen und Kleinkindern auf, war schmusig und intelligent.
Nachdem er gesund war, sich selber putzen konnte und stubenrein war, habe ich ihn nach einer abschließenden Untersuchung beim Tierarzt zu meiner Schwester gebracht, da mein Mann und meine Katze Lilly (Freigänger, sehr schlechte Vorerfahrungen mit anderen Katzen) sich einig waren, dass eine zweite Katze nicht in Frage kommt.
Soweit, so gut.
Der Kleine war ja nicht sozialisiert, aber eigentlich hatte ich seine Erzihung ganz gut im Griff.
Nun ist er vier Monate alt und ich habe gerade einen Hilferuf von meiner Schwester bekommen:
Leo hat regelmäßig totale Anfälle, in denen er die Kinder (knapp 2 und Baby) angreift und massiv kratzt und beißt. Auch meine Schwester wird attackiert.
Wenn sie mit ihm schimpft, legt er die Ohren an und greift aüßert aggressiv an!
Er greift auch gerne das Gesicht und die Augen an.
Meine Schwester benutzt zur Erziehung eine Wasserspritze, packt ihn aber auch am Nackenfell und schüttelt ihn

-().
Dem Baby beißt er so stark in die Füße, dass es blutet.
(Ps: Meinen Kindern ,4 und 2, hat er nie etwas getan).
Nun meine Frage: Was kann sie / können wir tun, um ihn vernünftig zu sozialisieren?
Wie erzieht man so ein kitten, dass nicht sozialisiert ist?
(Ich hatte keine Probleme mit ihm, ausser, dass er wild gespielt hat und die Hände mit den Hinterpfoten tracktiert hat, wonach ich das Spiel immer unterbrochen habe und mit einem Spielzeug weiter gespielt habe).
Ich will nicht, dass er von Hand zu Hand wandert und schließlich, völlig verkorkst, im Tierheim landet. Dafür habe ich nicht knapp 400 Euro in den Kleinen investiert an Tierarztkosten und jede Menge Mutterliebe

-))
Wenn meine Schwester nicht mit ihm klarkommt, nehme ich ihn erstmal wieder zu mir, aber hier kann er dann nicht ewig bleiben.
Bitte gebt mir tipps.
Morgen bespreche ich dass auch noch mal mit meinem Tierarzt.
Meine Schwester wohnt in Flensburg. Wohnt jemand in der Nähe, der bereit wäre, mit Rat und Tat zu helfen?
Mir liegt der Kleine wirklich sehr am Herzen!
Danke!
Lg Tara