Hallo,
ich würde Dir schon Mut machen wollen. Das einzige, was ich kritisch finde, ist, dass der Hund nicht bei Dir lebt, das würde vieles einfacher machen.
Ich würde ihn frühzeitiger aus der Situation nehmen, ein bisschen Stress ist ok - das Leben ist kein Ponyhof - wenn er aber vor lauter Stress nicht mehr aufnahmefähig ist, bring das ganze ja sowieso nichts.
Vergrößere den Abstand zu der Katze, bis der Hund sich einigermaßen wohl fühlt.
Wenn er ins Meideverhalten geht, ist das ein guter Ansatz, aber es wäre gut, ihm ein erwünschtes Ersatzverhalten zu zeigen. Vielleicht ein Spiel (wenn Katze das erträgt) oder ein gefüllter Kong, oder, wenn der Hund gebarft wird, vielleicht ein großes frisches Rinderunterbein. Das Ersatzverhalten muss für den Hund so eine Qualität haben, dass die Katze ihm (fast) egal ist. Außerdem sollte es nur stattfinden, wenn er bei der Katze ist.
Ich denke, ihr braucht viel Geduld, gerade weil nicht täglich trainiert werden kann.
Wie gesagt, dies ist Nemo, der Katzenjäger:
Und: ich war am Samstag mit Nemo unterwegs und habe ihn vor einem Laden angebunden. Als ich wieder rauskam saß keine drei Meter weg eine kleine weiße Katze. Nemo hat sie nur ruhig angeguckt. :shock:
Aber: Die beiden ersten Katzen sind seit drei Monaten da - und so lange üben wir das auch. Die Katzen müssen ja auch lernen, wie sie sich gegenüber den Hunden zu verhalten haben.
Grüße ~ Ursel