Bei mir zog zu den zwei erwachsenen Katzen ein erwachsener Hund, alle etwa im gleichen Alter, so zwei bis drei Jahre alt.
Bei der Auswahl des Hundes achtete ich darauf, dass er ruhig war. Katzenverträglich war Hundi allemal, da sie ein ehemaliges Labortier ist, das keine anderen Tiere kannte und - wie die meisten dieser "Berufsgruppe" - mit allen Vierbeinern verträglich war.
Den Katzen bot ich Rückzugsmöglichkeiten (Kratzbaum, Schränke, Regale - also wie gewohnt). Ein Gitter (Treppensicherung für Kinder) stand bereit, um den Hund räumlich zu begrenzen und den Katzen freien Zugang zu allen Räumen zu gewähren, wie sie es gewohnt waren.
Gefüttert und gestreichelt wurden in den ersten Tagen zuerst die Katzen. Gerne wurden auch die Tiere gleichzeitig gestreichelt. Wozu hat man sonst zwei Hände?
Die Zusammenführung: Hund sah sich um, Katzen folgten und beobachteten Hund. Hund war ruhig, näherte sich ohne Blickkontakt und respektvoll. Fertig. Dauer der ZV: ein paar Minuten.
Besuche bei Freunden mit reinen Wohnungskatzen verliefen ähnlich entspannt. Der Hund war ruhig, beachtete die Katzen kaum. Die Menschen waren auch ruhig und erwarteten nichts als ruhige Tiere, die sich beobachteten.
Bei mir leben übrigens ein Hund, drei Katzen (eine behinderte zog vor 7 Monaten dazu), zwei Kaninchen (kein Käfig, nur die Wanne des Käfigs). Die Tiere sind jetzt 5 - 7 Jahre alt.