Hallo,
ich habe bisher drei erfolgreiche Zusammenführungen gemacht und bin gerade bei der vierten, die momentan vielversprechend verläuft.
Ich bevorzuge die langsame Methode, d.h. erst ist der Neuzugang bei geschlossener Tür in einem Raum, um in Ruhe anzukommen. In jedem Raum befindet sich ein Feliway-Stecker.
Wenn ich das Gefühl habe, der erste Umzugsschock ist überwunden und der Neuling hat sich an die Geräusche des Hauses und seiner Bewohner gewöhnt, wird die Tür durch eine Gittertür ersetzt. Das war jetzt z.B. nach drei Tagen der Fall.
Wenn alle am Gitter verhältnismäßig friedlich sind bei gemeinsamen Aktivitäten wie Leckerlies fressen etc. und der Neuzugang signalisiert, dass ihm das Zimmer zu klein ist, mache ich die Gittertür auf. Das war jetzt nach sieben Tagen der Fall. Heute ist Tag acht.
Vielelicht ist der Aufwand unnötig und die HauRuck-Methode hätte auch funktioniert.
Aber wenn die schnelle Methode versagt und die Katzen sich böse in der Wolle hatten, dann ist eine erfolgreiche Vergesellschaftung möglicherweise nicht mehr hinzukriegen.
Lies z.B. mal
diesen Thread.
Da ich ja möchte, dass alle meine Katzen heile bleiben und natürlich auch den Neuzugang nicht wieder abgeben möchte, investiere ich gerne ein bisschen mehr Zeit und Mühe am Anfang, um eine gute Basis für ein friedliches Zusammenleben zu schaffen.
Und so eine Gittertür für ein Zimmer zu haben, ist immer praktisch, falls mal einer aus irgendwelchen Gründen separiert werden muss etc.