Ich wollte mal ins Runde frage ob hier jemand mit Haaranalyse bezüglich Futtermittelallergie Erfahrungen hat und wie sinnig das ist. Hab mich jetzt schon versuch durch die Gegend zu lesen,aber so richtig hilfreich ist das nicht.
Unsere TÄ hat dies bei Merle vorgeschlagen vor ein paar Wochen. Da war ich noch skeptisch ob sie eine Allergie hat und ihre Atemgeräusche daher kommen könnten. Inzwischen glaub ich,ich sollte da mal etwas "graben"
Ich hab versucht eine Ausschlussdiät bei ihr anzufangen,nachdem mir letztens auffiel,das sie nach einem Futter anfing zu husten für zwei Tage. Sie ist ja eine kleine Keksmaus,ernährt sich hauptsächlich von Trockenfutter und Nassfutter nebenbei. Allein Nassfutter funktioniert nicht (wie ich jetzt wieder eindrucksvoll gemerkt/gesehen hab) So,ich hab ihr dann einen Tag letzte Woche ihre "alten" Kekse gegeben (nachdem sie die ein paar Wochen nicht bekommen hatte wegen der FORL OP und dem BSD Wert ... es gab Diätkekse wenn) Atemgeräusche waren da schon wieder extrem laut gewesen,aber dann fing sie ein paar Stunden später an zu husten (was sie jetzt 3-4 Monate nicht getan hatte)
Ok ich dachte,sie hat ja jetzt gelernt mehr Nassfutter zu nehmen (Trockenfutter hatte ich nur noch am Abend für die Nacht stehen,das sie da sich bedienen konnte) dann klappt das ja vllt Trockenfutter generell erst einmal 2 Wochen weg zu lassen und zu gucken was passiert. Hätte es auch noch verlängert. Aber erst einmal 2 Wochen hab ich mir gesetzt.
Leider ging das richtig in die Hose,ich musste gestern abbrechen,da sie komplett sich futterverweigert hat und seit Mittwochabend nur max. 10-20 gr Futter intus hatte. Sonst wär sie morgen spätestens beim Notdienst gelandet. Da sie durch das mehr Nassfutter eh schon eine chronische Unterernährung hat -.- Sie frisst einfach nicht viel/ausreichend davon und geht dann hin bis zu Tage nichts fressen (glaubt mir ich hab ALLES versucht ... das bringt nix. Eher hungert sie bis das sie Infusionen bräuchte) An guten Tagen hat sie in den letzten Wochen 150-200g gefressen (und das waren auch schon Kämpfe) an schlechten 10-20g und im Schnitt eher so maximal 100g. Also viiiiel zu wenig und alles Kampf und Diskussionen. Aber das hat sie schon immer so gemacht und Nassfutter offenbar eher als Zusatz betrachtet. Wie´s meinen Nerven geht brauch ich nicht sagen *schmunzel*
In der Zeit sind aber ihre Atemgeräusche DEUTLICH besser geworden. Es waren nur 8 Tage,das ist nicht aussagekräftig o.ä ich weiß. Aber es fällt auf.
Jetzt ist sie wieder laut am röcheln,grunzeln,laut sein ... hab ihr gestern Trockenfutter wieder hingestellt. Aber zumindest ist die Katze satt und zufrieden.
Mir war das jetzt ernsthaft egal,hauptsache sie frisst.
Jetzt bin ich ernsthaft am überlegen diese Analyse bei Merle machen zu lassen. Gerad weil Ausschlussdiät ohne konkreten Hinweis worauf sie eventuell reagieren könnte,bei ihr nicht geht wie man sieht. Ich kann nicht konsequent Kekse weglassen. Wenn ich wüsste sie reagiert auf bestimmte Fleischarten oder Zusatzstoffe,könnte ich ein Trockenfutter probieren was diese nicht hat und schauen wie sie reagiert.
Nur ich weiß nicht wie "seriös" diese Analyse ist. Hab eher Sachen gelesen die eher sehr in die zweifelhafte Richtung gingen,wo ich mir an den Kopf gepackt und gedacht hab "wtf"
Es würde wie gesagt über unsere Tierarzt-Praxis laufen,kein THP den/die ich nicht kenne und wo ich nicht wüsste wie seriös dieser Mensch ist.