Vor 1,5 Jahren starb unser geliebter Kater und unsere Katze war seitdem allein. Wir waren emotional lange nicht bereit für eine neue Katze, aber als unsere Katze immer anhänglicher wurde, dachten wir, sie braucht doch tierische Gesellschaft.
Im Tierheim war eine passende Katze lange nicht zu finden, aber vor zwei Wochen bot man uns einen dreijährigen Kater an. Unsere Katze ist zwölf, sie meinten, das ginge. Er wäre ja nicht mehr ganz klein und sehr aufgeschlossen. Da unser Tierheim den Ruf hat, Tiere nur nach sehr gründlicher Prüfung abzugeben, waren wir optimistisch.
Der Kleine ist wirklich aufgeschlossen. Ein kleines Energiebündel und sehr kontaktfreudig. Läuft immer auf unsere Katze zu, sie grollt und faucht, er lässt sich nicht beirren, irgendwann gibt es was auf die Mütze.
Wir hatten sie natürlich zunächst getrennt, dann sollten sie sich durch eine vergitterte Tür beschnuppern, aber unsere Katze ist schon am zweiten Tag durch das Netz gestiegen, seither sind sie zusammen.
Jetzt habe ich das Gefühl, dass der Kleine nicht ausgelastet ist und ihm der Kontakt fehlt und die Große ist genervt und fühlt sich bedrängt.
Super. Beide Katzen nicht glücklich.
Was kann ich tun?
Vielleicht sehe ich gerade auch alles zu düster, weil sich (schon wieder) ein Todesfall in unserer Familie anbahnt. Daher habe ich jetzt auch nicht wirklich die Energie, die ich für die Vergesellschaftung eigentlich bräuchte (das war vor zwei Wochen noch nicht absehbar).
Ich bin für Tipps dankbar!