Wöchentliche TA-Besuche seit Übernahme vom Tierheim :(

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Tini77

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Guten Morgen,

ich drehe langsam durch. Ich habe am 30.01.06 mein Geschwisterpärchen Luke und Alexa aus dem Tierheim geholt. Die zwei waren seit Geburt in der Krankenstation (wegen Katzenschnupfen) wurden mir aber als "völlig gesund und munter" übergeben.

Nun bin ich seit der Übernahme fast wöchentlich beim Tierarzt. Die Krankengeschichte in Stichworten:

- einige Tage nach der Übernahme: Luke niest wieder, beiden tränen die Augen: Tierarzt gibt Antibiotikum und Augensalbe (Polyspectran) für eine Woche.
- Nachuntersuchung ergibt: Luke soll Antibiotikum weitere fünf Tage nehmen, beide weiterhin Augensalbe
- Nächster Termin: Schnupfen okay, Augen tränen immernoch, weiter Augensalbe
- für die darauffolgende Nachuntersuchung musste ich die Tierarzt Termine mehrfach verschieben, weil Alexa sich geweigert hat, in den Korb zu gehen (bzw. ist schon geflüchtet, wenn ich nur 3 m an sie ran bin, ist wohl ne intelligente Katze, die weiß, wenn ich was mit ihr vorhab).
- Nächster Termin: ich gehe nur mit Luke zum Tierarzt. Der sagt "Schnupfen okay, wegen den Augen bitte nochmal nächste woche zu Dr. XY gehen, der kennt sich mit Augen besser aus, Sie können jedoch zur Stärkung des Immunsystems Echinacin geben, 4x täglich ne viertel Tablette".
- Gestern war ich bei dem "Augenspezialist" der sagt mir "vermutlich Herpes Viren, wird eh chronisch, geben Sie zweimal täglich einen Messlöffel L-Lysin HCL und zweimal täglich Augentropfen Triflumann und kommen Sie nächste Woche wieder".
Mit dem hab ich dann ne Weile diskutiert, dass mich diese ständige Fahrerei (muss halbe bis dreiviertel Std. fahren - eine Strecke) wahnsinnig macht und mir die Tiere unheimlich leid tun, weil jedes mal Stress und es kommt doch nix bei rum. Darauf hin meinte er, ich soll erst mal nächste Woche anrufen und ihm sagen, wie es aussieht. Hab ihn gefragt, was diesen Schnupfen und die Viren auslöst... meint er "Können Stresssituationen sein"... Ja kein Wunder... die beiden Monster sind seit Wochen dem Stress ausgesetzt, jede Woche zum Tierarzt zu müssen...

Wie würdet ihr das bewerten... gehen die tränenden Augen auch von alleine weg, schadet es den Katzen langfristig? (Wobei es nicht NACHGEWIESEN ist, dass es Herpesviren sind... könnte auch an der Heizungsluft liegen. Als ich sie aus dem Tierheim geholt hab, war von Herpesviren keine Rede!!!!!!!!!)

Bin im Moment ein bisschen in Versuchung, die wöchentlichen Tierarztbesuche zu unterlassen, mal dieses L-Lysin zu geben, die Tropfen und dann zu warten, was der Frühling bringt, wenn die Heizungsluft nicht mehr gegeben ist, sie auf den Balkon dürfen etc. Ich meine: klar, wenn es ihnen wirklich SCHLECHT geht, geh ich NATÜRLICH zum Tierarzt, aber sie sind putzmunter, quietschfidel, fressen, spielen, rennen.... nur Luke niest AB UND ZU (1, 2 mal am Tag) und ie Äuglein tränen.

Was meint ihr?
 
  • Wöchentliche TA-Besuche seit Übernahme vom Tierheim :( Beitrag #2
Zu allererst mal würde ich einen Abstrich von den Augen machen lassen.
Sind die denn sichtbar entzündet, gerötet, eitern sie?

Es kann auch einfach sein, das sich die Tränenkanäle durch den Katzenschnupfen verschlossen haben, überschüssige Tränenflüssigkeit läuft dann nicht mehr über die Nase ab, sondern eben die Augenwinkel herunter.

Das ist völlig harmlos und überhaupt nicht krankhaft, es ist nicht behandlungsbedürftig. Wenn sie mögen, kannst du den Dreck einmal am Tag mit einem feuchten Tuch aus den Augen entfernen- Wenn nicht... Dann tun sie das auch selbst.

Deshalb würde ich, bevor weiter mit allem Möglichen draufgehauen wird, einen Abstrich machen und sehen, ob da überhaupt wirklich noch etwas ist.

Wenn nicht- Dann lass es einfach und warte, vielleicht öffnen sie sich sogar irgendwann wieder.

Odin hat im Tierheim vor 2 1/2 Jahren auch einen Katzenschnupfen durchgemacht, ein Tränenkanal blieb verschlossen...
Jetzt, nach über 2 Jahren, wir hätten gar nicht mehr damit gerechnet, hat er sich einfach so wieder geöffnet...
Er hatte nie Probleme mit seinem verschlossenen Tränenkanal, es war ein rein kosmetisches Problemchen :).
 
  • Wöchentliche TA-Besuche seit Übernahme vom Tierheim :( Beitrag #3
Hmmm.... ich merke grade, dass der Thread im falschen Forum gelandet ist :( Sorry dafür...

Wie wird denn dieser Abstrich gemacht? Die erste Tierärztin bei der ich war, meinte, das sei ziemlich unangenehm für die Mietzen. Ist das so?

Mittlerweile niest Luke schon wieder öfters, d. h. ich müßte eigentlich wieder zum Tierarzt :( Will aber nicht, dass er schon wieder mit Antibiotikum vollgepumpt wird... gebe daher im Moment erst mal Echinacin, lüfte NOCH öfter als vorher, damit die Luft nicht so trocken ist... und warte ab. Es geht ihm sonst gut, von daher hoffe ich, dass ihm und mir mit dem Schnupfen erst mal ne Gnadenfrist bleibt... sollte es schlimmer werden, kann ich immernoch zum Tierarzt gehen. Die Augen sind eigentlich nicht entzündet oder gerötet und Eiter habe ich auch noch keinen gesehen. Sie tränen nur ständig und sind durch die viele Flüssigkeit eben auch ab und zu mal etwas glasig.

Alexas eines Auge tränt sehr heftig, aber das schon, seit ich sie im Tierheim gesehen habe. Da wurde mir schon gesagt, ihre Tränenkanäle in dem Auge seien zu, aber das würde sie nicht stören.

Mir tun die zwei total leid, besonders, da ich sie nun wieder täglich mit Augentropfen nerven muss :( Naja, dafür gibts das Echinacin und das L-Lysin öfters mit Thunfisch ;)

Edit: Was mich mal interessieren würde: Es gibt sicher einen Unterschied zwischen einer "normalen" Erkältung oder Katzenschnupfen - oder seh ich das falsch? Falls ich richtig liege, gibt es Anhaltspunkte, wann Luke nur eine normale "Erkältung" hat und wann es Katzenschnupfen ist?

Was mich wundert: Alexa niest GAR nicht... vielleicht einmal pro Woche oder so...
 
  • Wöchentliche TA-Besuche seit Übernahme vom Tierheim :( Beitrag #4
Ein Abstrich ist vielleicht ein bisschen unanagehm, mit einem sterilen Wattestäbchen werden die Ränder des Auges abgewischt und auch unter der Lidfalte. Aber das, was vielleicht 30 Sekunden dauert, ist doch wohl wesentlich besser als ein wochenlang falsch behandelter Katzenschnupfen, unter dem die Tiere wirklich leiden, oder?

Es gibt einen Unterschied zwischen Erkältung und Katzenschnupfen, KaSchnu wird durch bestimmte Viren ausgelöst und ist wesentlich hartnäckiger und langwieriger als einenormale Erkältung.
Im schlimmstenb, unbehandelten Fall kann behält die Katze bleibende Schäden davon, erblindet z.B. oder hat "kein" Immunsystem mehr, Kitten sterben unbehandelt leider oft daran.

Eine einfache Erkältung kann eine gesunde Katze meist innerhalb von 1-2 Wochen allein bewältigen, es kann aber auch da nötig sein, es behandeln zu lassen wenn es ganz schlimm wird. Das bei euch hört sich schon mehr nach KaSchnu an, gerade um das genau herauszufiunden sollte ein Abstrich gmeacht werden.
 
  • Wöchentliche TA-Besuche seit Übernahme vom Tierheim :( Beitrag #5
OHOOO... ich seh die beiden schon beim Tierarzt... ^^ Alexa wird DURCHDREHN, die ist bei der ersten Antibiotikumsspritze schon völlig ausgetickt, hat sich mit allem, was sie hatte gewehrt und ist, nachdem sie sich von einer Tierärztin, zwei völlig entnervten Helferinnen und mir erfolgreich befreit hatte, wie der wilde Watz durch das Behandlungszimmer gepest..... Aber gut.

Mal ne ganz andere Frage: hast Du ne Idee, wie ich die Süße in den Transportkorb bekomme? Sie ist immernoch super ängstlich und scheu und wenn ich abends nach hause komme, braucht sie mindestens ne Stunde oder zwei, bis sie mich wieder näher als 3 meter an sich ranlässt :( Keine Bestechung durch Leckerlis etc. hilft. Wenn ich um 17:15 heimkomme und um 18:30 nen Termin hab, is da meistens nix zu machen :(

Achja, noch was: der Tierarzt meinte letzte Woche zu mir, dass Katzschnupfen fast immer chronisch wäre... was ist da dran? Und was kommt in dem Fall auf mich zu? Gibts da Erfahrungswerte?
 
  • Wöchentliche TA-Besuche seit Übernahme vom Tierheim :( Beitrag #6
Manchmal ist es besser, eine Tierarzt- panischen Katze vor der untersuchung/Behandlung eine leichte Narkose zu geben.
Wenn man schon die Spritze nicht reinbekommt, kommt die Katze in einen Käfig, bei dem man eine Seite nach innen bewegen und Katze so fixieren kann. So spritzt man auch die wehrhafteste Katze.

Unser Odin wird vor Untersuchungen, die mehr als anschauen beinhalten, immer leicht narkotisiert- es geht nicht anders.

Du könntest dir auch eine Tablette Vetranquil vom Tierarzt geben lassen und diese eine Stunde vor Untersuchungsbeginn geben. Das muss freiwillig passieren, da das mittel kaum wirkt, wenn die Katze sehr gestresst ist.
Vetranquil ist ein Beruhigungsmittel, das bis zu 12 Stunden wirkt.

Kannst du sie vielleicht mit Leckerlis in den Korb locken?
gut ist auchm, wenn der korb immer draussen steht, mit einer bequemen Decke drin und vielleicht als Schlafplatz genutzt wird. So ist er ganz selbstverständlich.

Ansonsten bleibt wohl nur die Varianbte, mit der wir auch Odin einfangen...
einer treibt ihn in eine Ecke, der andere kommt von der anderen Seite, packt ihn im Nacken und hält unterm Hintern fest...

Unser Transportkorb lässt sich oben öffnen, ist ein riesiges Fenster drin, würdeich vielleicht auch dir empfehlen. wir stecken ihn dann einfach von oben da rein, das geht ganz einfach. Von vorne wäre es sicher viel problematischer.

Katzenschnupfen ist nicht "fast immer" chronisch. Er kann chronisch werden, das ja, aber das ist nicht die Regel.

In dem fall kommen lebenslange Rückfälle auf dich zu, das kann alle paar Wochen passieren oder nur alle paar monate. Es kann nur leicht sein, tränende augen und etwas niesen, oder auch ein richtiger, behandlungsbedürftiger Rückfall. asber so weit seit ihr sicher noich nicht.
 
  • Wöchentliche TA-Besuche seit Übernahme vom Tierheim :( Beitrag #7
Danke, das mit der leichten Narkose werde ich mal vorschlagen. Vetranquil stressfrei zu geben, sollte bei Alexa funktionieren, mit Thunfisch frisst sie alles, da bleibt kein Stäubchen über. Ob ich sie dann allerdings tatsächlich einfangen kann... wage ich zu bezweifeln.

Was das "in die Ecke treiben" angeht...... ich wohne leider alleine, müßte mir jedesmal jemand "bestellen" hab es mal versucht, in dem ich gewartet hab, bis sie in der Küche war, wo sie nur schwer wieder rauskommt. Bei ihrem Versuch, zu flüchten, hab ich sie auch zu fassen bekommen, im Nacken gepackt, was zur Folge hatte, dass sie wie ein Flummi rumgesprungen ist, mir beide Handgelenke zerkratzt und zerbissen hat und letztendlich doch geflüchtet ist, weil ich Panik hatte, sie zu verletzen.

Letztendlich wäre es, glaube ich, weniger das Problem, Sie in den Korb zu kriegen, wenn ich sie mal halbwegs ruhig in den Händen hätte... problem ist eher, sie zu fassen zu kriegen.

Ich glaube auch, ich muss mal den Tierarzt wechseln. Wenn der mir schon sagt, dass Schnupfen "in der Regel" chronisch wird... :( Bin eigentlich eh nur noch bei dem, weil im Moment noch das Tierheim die Kosten trägt... aber da ich über kurz oder lang eh nen anderen Suchen werde, muss ich vielleicht jetzt einfach dadurch, dass ich die Kosten lieber selber trage, als weiterhin in diese komische Klinik zu gehen...
 
  • Wöchentliche TA-Besuche seit Übernahme vom Tierheim :( Beitrag #8
... Mal ne ganz andere Frage: hast Du ne Idee, wie ich die Süße in den Transportkorb bekomme ....

Hallo Tini,

ich habe meinem Kater früher die "Sedalin"-Pillen gegeben. Er wurde davon leicht "dösig" und ließ sich leichter einfangen. Wenn deine Mietze aber solche Probs macht, würde ich den Tierarzt fragen, ob er nicht zu dir kommen kann. Er kann die Katze ja dann mit einem Käscher (oder Köcher :?: ) fangen. Macht mein Tierarzt mittlerweile auch immer.

Ansonsten musst du die Katze in einen kleinen Raum locken, z.B. Küche oder Bad, und sie mit Hilfe eines großen Badetuches einfangen.

Viel Erfolg und liebe Grüße

Satiah
 
  • Wöchentliche TA-Besuche seit Übernahme vom Tierheim :( Beitrag #9
Es hilft auch sehr, sich einen Tierarzt zu suchen der ohne Termine arbeitet, man also jederzeit vorbei kommen kann.

Lach nicht, das stimmt wirklich ;).

Katzen merken, wenn Dosi was im Schilde führt- IMMER.
Vielleicht durch seine inner eAnspannung, während er ans einfangen denkt, vielleicht weil er sich etwas anders verhält...

Das war bei uns auch immer so, und Odin DANN zu kriegen, war fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Jetzt ist es so, das ich mir überlege, die nächsten Tage zum Tierarzt zu gehen (wenn es nicht gerade ein Notfall ist)... Bei der Arbeit fasse ich dann ganz spontan den Entschluss- heute isset soweit.
Ebenso spontan komme ich ganz normal von der Arbeit, packe mir das völlig unwissende Tier und los gehts.

Wirklich- So merken sie es überhaupt nicht bzw. erst dann, wenns zu spät ist ;)
 
  • Wöchentliche TA-Besuche seit Übernahme vom Tierheim :( Beitrag #10
zum thema tierheim!!!

Hallo Leute,
hab mir gerade den beitrag von tini77 durchgelesen und krieg voll die Wut.
Ich hab mir vor 2 Jahren auch eine Katze aus'm Tierheim geholt und die hatten mir verschwiegen, wie ich im nachhinein herausbekam, das sie eine kaputte niere und einen tumor in den eierstöcken hatte. Dieser Tumor kam aufgrund dessen, wie mir der tierarzt gesagt hatte, durch die sterilisation die im Tierheim vorgenommen wurde.
Ich habe es keine Sekunde bereut dieses Süße geschöpf aus dem Tierheim geholt zu haben.
Allerdings kamen unglaubliche Kosten auf mich zu und ich kann nur dankbar sein, das meine mutter mich unterstützt hatte, da ich zu dem Zeitpunkt noch Schülerin war.
Vor 1 1/2 Jahren hatten wir sie dann operiern lassen um den tumor zu entfernen und hatten ihr nur spezielles teures trockenfutter für die nieren gegeben. Doch nach der Op wurde es nur noch schlimmer. Sie aß nichts mehr und als ich dann zum Tierarzt gefahren bin, mußte Sie gleich dableiben weil ihre Nieren nicht mehr funktionierten.
Am Tag danach als ich sie abholen wollte war Sie tot. Hatte den Abend nicht mehr überlebt.
Der Tierarzt meinte, das sie entweder an dem Tmor gestorben wäre oder an den Nieren. Es war eine Auswegslose Situation.
Und aufgrund dieser ERfahrungen finde ich es eine unverschämtheit, das Tierheime einen die Krankheitsgeschichten vorenthalten!!
Aber trotzdem bin ich froh meiner damaligen Katze noch ein schönes zu Hause geben zu können.
Kann man da nichts gegen tun, das sie einem die Krankheiten verschweigen?
Oder wußten die selber nichts davon?
So, mußte das mal losswerden, es wühlt mich jedesmal tierisch auf.
Lieben Gruß,
Liluh :wink:
 
  • Wöchentliche TA-Besuche seit Übernahme vom Tierheim :( Beitrag #11
Hallo. Eure Geschichten sind ja alle ganz schön traurig. :cry: Hoffe ihr schafft es irgendwann "normal" zu leben. Unsere Katze haben wir gestern kastrieren lassen (übrigens auch aus dem Tierheim) und da wurde festgestellt, das ihre Gebärmutter verändert war. Sie war mit irgendeiner Flüssigkeit gefüllt. Somit mussten sie alles rausholen und sie hat belutet wie ein schw... Jetzt hat sie so eine komische Halskrause um und ihr geht es noch nicht wirklich wieder besser.

Wünsch euch noch ganz viel Glück und Gesundheit! :)

Liebe Grüße Steffi
 
  • Wöchentliche TA-Besuche seit Übernahme vom Tierheim :( Beitrag #12
@Liluh: Das ist wirklich ne sehr traurige Geschichte ;( Ich hoffe, dass mir jegliche solcher Erfahrungen erspart bleiben.

Im Moment habe ich für mich selber beschlossen, mal den Gesamtzustand der beiden im Auge zu behalten, man merkt ja nach ner Weile, obs den süßen gut geht oder nicht. Solange Luke nur ein bisschen die Augen tränen und er ab und zu niest, werde ich nicht mehr zum Tierarzt fahren. Ich gehe davon aus, dass seine Nasenkanäle dicht sind... es hat sich ja auch nicht mehr verschlimmert... von daher...

Die Krankheit wurde mir nicht verschwiegen. Es hiess, die beiden sind fast dauerhaft krank gewesen, seit der Geburt, im Moment sind sie jedoch topfit und wir gehen davon aus, dass wenn sie aus der Krankenstation erst mal raus und in nem neuen zu Hause sind, dass es ihnen auch bald besser geht. Und im Moment machts auch den Eindruck, als wäre das richtig. ... Ich hoffe, dass sich einfach wirklich langsam ein Immunsystem aufbaut und Luke auch bald seinen Schnupfen völlig los ist.

Drückt mir die Daumen.

Manche mögen mich für unverantwortlich halten, aber ich gehe selber auch nicht bei jedem Schnupfen zum Arzt... erst wenns mir WIRKLICH schlecht geht!!! Und das tut es nicht.
 
  • Wöchentliche TA-Besuche seit Übernahme vom Tierheim :( Beitrag #13
Wegen der Nase

Mach doch mit dem kleinen ein art dampf bad!

Hat uns unser Tierarzt und hier im forum auch empfohlen!

Nimm ne schüssel mit heisem wasser etwas meer salz ein großes handtuch nimmst dein Tier in den schoß und bedampfst dich und ihn etwas so das die nase von dir und ihm läuft das 2-3mal die woche!

Viel Glück!
 
  • Wöchentliche TA-Besuche seit Übernahme vom Tierheim :( Beitrag #14
Hmmm.... wegen Dampfbad... wie funktioniert das mit Katzen? Ich mein... wir Menschen halten unseren Kopf drüber und dann Handtuch über Kopf und Schüssel. Aber wird das nicht viel zu heiss für empfindliche Katzennäschen und -gesichter?

Mal abgesehen davon, dass ich glaube, dass mein kleiner panisch Reissaus nehmen würde....
 
  • Wöchentliche TA-Besuche seit Übernahme vom Tierheim :( Beitrag #15
Das Thema gabs schonmal... *überleg*
Das war wohl so gedacht, dass die Katze in die Transportkiste kommt, du davor eine Schüssel zum Inhalieren stellst und die Katze so den Dampf abbekommt.
Ich denke, man könnte vielleicht auch noch ein Tuch rüberlegen, damit mehr ans Kätzchen rankommt.

LG, Wibi
 
  • Wöchentliche TA-Besuche seit Übernahme vom Tierheim :( Beitrag #16
Hm. So könnte ich es wohl mal probieren... Wobei ich fast befürchte, dass die Mietzen danach noch mehr Panik vor der Box haben ^^ :(

Aber bevor ich sie aufm Schoss festhalte und sie mir in die Schüssel mit heissem Wasser reinflüchten... :shock:

Danke Wibi
 
  • Wöchentliche TA-Besuche seit Übernahme vom Tierheim :( Beitrag #17
Hallo.

Es gibt in einigen Tierschutzvereinen wirkliches Elend, da wird viel verschwiegen, aber das ist nicht die Regel!! Maches wird einfach nicht festgestellt, da Geld für teure Untersuchungen fehlt. Kann man das den Tierheimen anlasten? Ich denke nicht. Wenn ich eine Mieze aus dem Tierheim adoptiere lass ich auch erstmal ein großes Blutbild, FIP Screening, FIV und Leukose Test machen. Kostet mich zwar, lohnt aber, würde ich diese Tests standardmäßig beim Tierschutzverein verlangen? Nein - dann würden die Miezen deutlich mehr in der Vermittlung kosten, wer wäre dann schon noch bereit eine zu nehmen? Ist aber ein leidiges und langes Thema.


Nun zum Problem. Ich hatte vor knapp zwei Jahren mutterlose Babys mit Herpes. Die Infektion ist bei den Kleinen ins Gehirn gegangen und nur mein Micky hat es überlebt. Der Vertragstierarzt hat mit einem Antibiotikum behandelt, welches unwirksam war, da es die Blut-Hirnschranke nicht passieren konnte. Mein eigener benötigte nur eine Injektion Baytril um die Infektion in den Griff zu bekommen. Wichtig ist also drauf zu achten wieviel Ahnung der jeweilige Arzt hat und nicht immer nur ein und das selbe Antibiotikum zu verwenden. Auch wichtig - andere Grunderkrankungen ausschließen - Blutbild, FIV/Leukose Test, FIP-Screening. Das kannst du ja vielleicht noch über den Tierheimarzt machen lassen?

Auch mein anschließender Wurf hatte mit Herpes zu kämpfen, da die Mama ungeimpft war und leider Kontakt zu Herpes hatte. Sie hat Baypamun bekommen und die Babys diverse Augensalben. Ich müßte mich mal nach dem Namen des letztendlich wirksamen Präparates erkundigen. War eine Blau-weiße Tube und das Zeugs war gelförmig, leicht anzuwenden.

Permanent zum Tierarzt schleppen dürfte wirklich verschlimmernd wirken, andererseits - abzuwarten könnte auslösen, daß das ganze chronisch wird. Frag mal ob Baytril schon gegeben wurde und frag auch nach Baypamun. Sind die Kleinen denn schon geimpft? Wenn nicht unbedingt in einer schnupfenfreien Phase nachholen (Herpes ist in der Standardschnupfenimpfung mit dabei). Bei meinem Micky hat es damals geholfen... Ist aber keine Garantie, da sie eigentlich schon Antikörper haben sollten. Eventuell hilft auch ein Darmflora aufbauendes Präperat, da die durch die vielen Antibiotika ziemlich hinüber sein dürfte. Sie ist auch wichtig für die Immunabwehr. Achte insbesondere momentan auf sehr hochwertiges und leicht verdauliches Futter (Eagle Pack, Evolve, Almo Nature, etc.).

Für dich wichtig zu wissen: Es wird immer wieder Rückfälle geben! Keine Panik, meist werden die deutlich weniger heftig und heilen von selbst aus.


Box: Bei mir stehen mindestens zwei Transportboxen permanent als Kuschelhöhlen zur Verfügung, das ist auch wichtig für die Akzeptanz. Wenn ich ein Pflegezickchen dabei habe wird es in der Box gefüttert und bekommt dort Leckerli. Innerhalb von ein paar Tagen ist das Problem dann meist behoben :)

Dampfbad: Versuche es mit einem großen Pappkarton über den du ein Handtuch legst. Kriech mit dem Kopf mit rein auf der Seite auf der der Topf steht, dann geht eine Flucht immer in die andere ;-) Streicheln dabei und vielleicht spielen, die meisten finden es eher angenehm. Auch eine Möglichkeit. Die Inhalatoren aus Plastik, welche es in jeder Apotheke gibt, die müssen nur ein bisschen länger in der Kiste stehen um den gleichen Effekt zu haben, sind dafür aber isoliert.


Viel Glück und schnelle Heilung :)
ironies
 
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