Mein kleiner süßer Spatz ist seit gestern vormittag nun bei mir und ist bezaubernd!!! Und obwohl ich ja nun wirklich schon mit Katzen zusammen gelebt habe, hab ich nun doch noch viele Fragen.
Also er ist bezaubernd, super süß und so ein Schmusekerl. Er war kaum scheu, damit hab ich gar nicht gerechnet. Er hat gleich sein Lieblingszimmer auserkoren, streift dort munter umher, spielt ausgiebig und voller Freude, futtert und geht sofort auf sein Katzenklo. Selbt vor meinen Hunden hat er keinen großen Respekt, er schläft schon direkt neben ihnen und trinkt mit ihnen zusammen, zeitgleich! aus einem Wassernapf. Ich bin total beeindruckt von so einem kleinen Überlebenskünstler, das hätte ich echt nie erwartet. Ich dachte eher, ich sehe ihn die ersten Tage kaum!
Einige Verhaltensweisen kann ich allerdings nicht ganz interpretieren.
1. Er schreit sehr viel. Sofort bei Langeweile, wenn er beachtet werden will, wenn er gestreichelt werden will und wenn ich den Raum verlasse. (Er verlässt den Raum noch nicht so gerne.) Ich weiß nicht, ob er dadurch Angst zeigt oder wie ich reagieren soll? Bei Hunden sollte man das Verhalten nicht bekräftigen, damit sie im späteren Alter nicht auch immer Jaulen oder Bellen, aber bei Katzen??? :?: Hab keine Ahnung!!
2. Wenn ich das Zimmer verlasse, dann verkriecht er sich meist hinter dem Sofa und kommt dann immer laut maunzend hervor, wenn ich wiederkomme. Soll ich ihn dann gleich beachten und beknuddeln? Ich merke wirklich, ich bin durch die Hundeerziehung etwas aus der Bahn geraten und nun unsicher bei der Katzenhandhabung!! Der Kleine ist auf jeden Fall total menschenbezogen, das sagte mir auch die Züchterin schon. Ist ein Mensch im Raum, dann weicht er diesem kaum von der Seite.
3. Nachtruhe. Also er schläft immer so nah wie möglich bei mir, auch letzte Nacht. Das finde ich auch voll ok und das darf er so beibehalten. Aber er schläft natürlich keine Nacht durch. Gibt es irgendwelche Tricks, wie man sich den eigenen Schlaf sichern kann? Gewöhnen sich die Kleinen daran, nachts auch mehr zu schlafen und ruhiger zu sein, weil sie merken, dass der Mensch schläft?
4. Noch ein Nachtrag: Der Kleine trinkt relativ viel. Also sicher so 5-6x am Tag. Bei den Freigängern bei meinen Eltern bekommt man das Trinken fast nie mit, deswegen kenn ich mich da auch nicht aus...
Ich freue mich auf ein paar Anregungen, die mich wieder von der Hunde-Denkweise losbringen!! :wink:
Und nochwas. Wenn ich mit den Hunden runter gehe, dann schreit er ganz laut, wenn er allein ist. Er rennt bis zur Tür hinterher und schreit. Das höre ich durch die Tür durch durchs halbe Treppenhaus und er hört damit eine Weile nicht auf. Das macht mich ganz unglücklich!!! Ich will ja nicht, dass er so sehr leidet und wenn das dauerhaft wird, dann hagelt es sicher Beschwerden durch die Nachbarn. Ich denke, dass das ein normales Babyverhalten ist, weil er gerade umgezogen ist und erst 12 Wochen alt ist, oder? Oder zeichnet sich das dann auch in dem frühen Alter schon ab, dass das ein dauerhaftes Problem sein könnte? Sollte ich ihn nicht bis zur Tür folgen lassen sondern ihn in seinem Lieblingszimmer einsperren?
Hilfe bitte.
