Keinesfalls einschläfern, bevor es keine zweite Meinung gibt! Falls ihr euch keinen anderen Arzt leisten könnt versucht schnellstmöglich bei den umliegenden Tierschutzorganisationen Hilfe zu bekommen. Einige leisten Vorschuss oder helfen unbürokratisch, ich weiß aber nicht, wie es bei Euch in der Gegend gehandhabt wird. Zur Not, wenn keine andere Möglichkeit greift, gib die Mieze lieber ab, dann hat sie wenigstens eine Überlebenschance...
Hat deine Mieze denn Amynin oder ähnliches gespritzt (subcutan - unter die Haut, wie Seuche/Schnupfen/Tollwutimpfung) bekommen als Flüssigkeits und Nährstoffdepot?? Am besten wäre es heute Nacht noch einen Tierarzt zu suchen, bei sowas kann es auf Stunden ankommen. Ich kann mir beispielsweise vorstellen, daß er irgendetwas nicht richtig genäht hat und sie nun in den Bauch blutet/eitert, auch schon vorgekommen daß ein Tupfer oder ähnliches im Bauch vergessen wurde. Nur Spritzen sind definitiv zu wenig. Erbrechen direkt nach einer Narkose ist nichts ungewöhnliches, allerdings sollte spätestens 12h nach Narkose die Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme wieder funktionieren.
Sag dem neuen Arzt, daß du vermutest, daß der Alte gepfuscht hat. Und bitte ihn Beweise zu sichern. Dann hast du wenigstens was in der Hand um später bei der Tierärztekammer eine Beschwerde einzureichen und deine Kosten erstattet zu bekommen.
Nochmal zur Sicherheit. Wie alt ist deine Katze, wie schwer in etwa und sehe ich es richtig, daß es eine Katzendame ist? Ist ihr Bauch druckempfindlich, sprich zuckt sie weg oder schreit auf, wenn du dran kommst und leicht (!!!) drückst?
Ich drücke euch ganz fest die Daumen. Liebe Grüße.
ironies