Hallo,
ich fang mal von vorne an:
Mitte August haben wird Mutter (Mausi, ca. 2,5 Jahre alt) mit Kind (Lucky, am 23.05.2005 geboren) aus dem Tierheim geholt.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten bezgl. des Toilettengangens von Lucky (hat immer auf das Bett gepieselt) hat er sich doch recht schnell gefangen.
Eines Tages (wir Wissen leider nicht mehr genau wann) haben wir ein sehr komisches Verhalten von Lucky feststellen müssen.
Er schnurrte die ganze Zeit, Sabberte, stand manchmal Regungslos mit halben Katzenbuckel mitten im Weg, hatte große Pupillen.
Da dies auch schon am nächsten Tag wieder weg war, haben wir uns da keine größeren Gedanken drüber gemacht. Bis es wieder kam, öfter und öfter. Manchmal sogar wöchentlich.
Daraufhin sind wir nun zum Tierarzt, der absolut nichts feststellen konnte.
Naja, was sollten wir machen, sind wieder abgetrapt vom Tierarzt.
Letzte Woche Mittwoch haben wird ihn dann zur Kastration gegeben. Dort fiel dem Tierarzt auf, das er sehr sehr lange den Rausch der Narkose ausgeschlaffen hat. Daraufhin haben wir ein großes Blutbild erstellen lassen. Befund liegt noch nicht vor. Am Freitag früh dann der Schock. Wir hörten dann unseren Lucky im Bad laut mautzen (wirklich sehr laut). Er lag regungslos auf dem Boden und schaute uns an - immer noch dieses quälende mautzen. Ich schnell an den Computer um Tiernotarzt zu suchen - keine Chance. Auskunft angerufen, Adresse geben lassen, losgefahren. Er bekam dann noch im Bad richtige Krampfanfälle, Sabberte mit Schaum vorm Mund, Krallen ausgefahren (Symptome von Tollwut...). Kamen dann in der Tierklinik an, die TÄ hat dann sofort Beruhigungsmittel gegeben und auch nochmals ein Blutbild erstellen lassen (war innerhalb 1/4 Stunde da...). Extrem erhöhter Ammoniak-Gehalt - so hoch, das das Blut verdünnt werden musste.
Die TÄ meinte nun, das unser Lucky ein Leberschaden hätte (im Alter von nicht einmal einem Jahr??). Wir hoffen nun, das der Leberschaden nicht groß ist und das kein Hirnschaden vorhanden ist. Krämpfe hatte er den tag darauf nur noch frühs und einmal nachmittags und gestern nur noch einmal frühs und einmal abends. Desweiteren ist er sehr schläfrig. Nahrungsaufnahme deswegen wohl nicht möglich. Er wird anscheinend bald über Sonde ernährt.
Heute waren wir in der Tierknlinik in der Hoffnung, unsren Spatz wieder mitzunehmen, jedoch wurde das schnell verneint mit dem Hinweis auf eine mögliche Operation.
Hier stellt sich für uns nun die Frage, ob unser kleiner Kerl das überhaupt überleben kann? Er wiegt derzeit 2,85kg...
Kann die Operation helfen? Die TÄ kann einen angeborenen Leberfehler nicht ausschließen.
Sollten wir uns schon von unserem Lucky verabschieden oder können wir noch Mut fassen?
Falls es einen Gott geben sollte, sollte er bitte an unseren Lucky denken!
Bitte entschuldigt die vielen Worte, jedoch musste das mal von der Seele.
Hat villeicht jemand eine Katze, die das selbe Schicksal ereilt, dennoch noch schöne viele Jahre miteinader verbringen durfte?
Ich danke Euch...