ich sehe das genauso, wenn ich einmal ein Tier habe, dann gebe ich es nicht weg.
Bekannte haben mir von einem Kater erzählt, der sein Leben auf dem Aquarium verbracht hat, weil ein anderer Kater ihn sofort verprügelt hat, wenn er vom Aquarium runterkam. Nur wenn die Besitzerin nach Hause kam, konnte er unter Aufsicht auf's Klo gehen. Eines Tages kam die Besitzerin später nach Hause, und da war der Kater totgeprügelt worden!
Die Einstellung "was ich einmal habe, gebe ich nie mehr weg" klingt auf den ersten Blick immer rühmlich, es gibt hier aber wirklich zwei Seiten ... Klar sollte man nicht gleich aufgeben und alles versuchen, die Tiere (wieder) zusammenzubringen, wenn es irgend geht.
Aber es gibt auch immer mal wieder Situationen, wo es einfach nicht (mehr) geht. Und dann tut man dem Tier wirklich keinen Gefallen, darauf zu beharren, daß es bei einem bleibt! Es sollte immer eine Entscheidung gefällt werden, die für das
Tier die Beste ist, nicht für den Menschen. Daher ist es nicht immer gleich zu verurteilen, wenn jemand sein Tier abgibt. Man sollte sich erstmal informieren, warum dies geschieht!
Zum speziellen Fall: Wenn Hägar und Garfield schon wieder nebeneinander schlafen, auch wenn eine Gittertür dazwischen ist, weiß ich nicht, ob eine weitere Trennung wirklich not tut. Wenn sie sich durch das Gitter nicht anfauchen, sondern zueinander wollen, gibt es eigentlich keinen Grund sie noch zu trennen.
Gruß, Inge