Hallo
Es tut mir sehr leid das bei deiner Katze
HCM diaghnostiziert wurde.
ABER, sie ist 5 1/2, und damit hat sie wirklich Chancen, mit medikamentöser Behandlung noch einige Jahre gut leben zu können.
Schwere Fälle erreichen oft nichtmal das zweite Lebensjahr- leider.
Ares hat die Untersuchung- Farbdopplerultraschall, auch mitgemacht und er fand sie super.
Der
Tierarzt war sehr nett zu ihm, Ares hat die ganze 3/4 Stunde super stillgehalten, weil er auch gleich von 2 Seiten bestreichelt wurde.
Ist eure Katze denn so ein "Killertier"?
Tabletten kann man auch zermahlen und unter Malzpaste, Leberwurst, Nassfutter u.ä. mischen, oft bemerken die Tiger es gar nicht, wenn es ihr Lieblingsleckerli ist.
Nur weil ihr schonmal mit versteckten Tablettengaben schlechte Erfahrungen gemacht habt, heisst das nicht, das es jetzt auch so kommen muss- Jedes Medi schmeckt anders, und z.B. ACE- Hemmer und Entwässerungsmittel scheinen nicht bitter zu schmecken- sagt zumindest unser Ares.
Ich weiss nicht was die Ärztin euch nun verschrieben hat- Wenn die Krankheit noch nicht soooooo arg fortgeschritten ist, müsste eigentlich auch eine 1 x tägliche Gabe reichen.
Du kennst deine Katze am besten und du allein kannst für sie entscheiden-
Lieber ein vielleicht sehr kurzes angstfreies Restleben mit langsamem, siechenden Ende oder ein noch langes, beschwerdearmes Leben in der ständigen Panik vor den Tablettengaben.
Versucht erstmal alles, sie nicht zu den Tabletten zu zwingen, es gibt viele Möglichkeiten.
Google mal nach "
HCM Katze", du wirst eine Menge sehr informative Links zu dem Thema finden, ausserdem magst du dich vielleicht mal in der Yahoogroup
HCM Katze anmelden, in der sich viele Mitbetroffene finden:
http://de.groups.yahoo.com/group/HCMK/
Die Diagnose ist erstmal ein Schock, ich weiss, denn unser Ares hat sie vor über einem Jahr auch gestellt bekommen. Man lernt damit zu leben.
Bei Ares stellte sich eine Weile später dann heraus, das es keine
HCM, sondern schweres
Asthma ist, das aber nur am Rande.
Mit unserem Odin stehen wir an einem ähnlich zweischneidigen Schwert- Er ist ein Berserker beim
Tierarzt und mag sich auch Zuhause nicht festhalten lassen, er wird rasend panisch. Früher haben wir ihm über längere Zeit Medis hereinzwingen müssen und es war alles andere als schönb- er wusste aber auch, das es ok war, wenn es vorbei war.
Heute bekommt er Epi- Medikamente und nimmt die mit Malzpaste ganz freiwillig, sie schmecken nicht bitter.
Wenn er sie plötzlich nicht mehr nehmen würde, müssten wir auch arg zwischen Lebensqualität und Wirkung abwägen- ich bin froh diese Entscheidung bisher nicht habe treffen zu müssen.
LG
Sandra