Da hilft nur ganz viel Geduld.
Deine beiden sind scheinbar ohne menschliche Nähe aufgewachsen und deshalb nicht auf den Menschen geprägt, haben kein Vertrauen von Grundauf zu ihm , wie esnur passieren kann, wenn von Anfang an immer Menschen in der Nähe sind und sich mit den Kitten beschäftigen.
Manch eine Katze überwindet ihre Angst da schneller, die andere braucht mehr Zeit, und dein Kater ist eben offensichtlich einer, der mehr Zeit braucht.
Das er nachts rauskommt und die Wohnung erkundet, ist doch schonmal supoer, vermutlich wird er dabei auch fressen, trinken und auf Klo gehen. Wenn du sicher sein willst, könntest du die zwei mal eine Nacht trennen, dann siehst du ja, ob Futter und Wasser fehlt.
Gib ihm viel Zeit und habe unendliche Geduld, bedränge ihn niemals. Das beste was du tun kannst ist, ihn einfach völlig zu ignorieren.
Fühlt er sich bedrängt, wird er sich ewig lange weit zurückziehen, beobachtet er dich aber ein paar Tage oder Wochen bei deinen ganz normalen Verrichtungen und beachtest du ihn gar nicht, wird er langsam immer neugieriger werden. Irgendwann wird er sich überwinden und das erste Mal zaghaft tagsüber das haus erkunden.
du kannst ihm immer mal wieder Leckerlis oder Spiel anbieten, bedränge ihn aber halt.
Spricht viel, lange und ruhig mit ihm, egal über was, ich kenne jemanden, der hat seiner extrem scheuen Katze tagelang das telefonbuch vorgelesen

... Hauptsache, er gewöhnt sich an deine Stimme in einer angenehmen Tonlage.
Das wird schon- Hab Geduld, es wird sich lohnen.
LG
Sandra