Armer schwarz- Weiss Kater

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  • Armer schwarz- Weiss Kater Beitrag #1
Aiur

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Ich kannte dich nicht persönlich,doch ich habe so viele Geschichten über dich gehört.
Ich selbst konnte dir leider nicht helfen, und die, die es vermocht hätten, haben es nicht getan.

Am Samstag bist du gestorben, nach jahrelangem Leid, nach tagelangem sinnlosen grossen Leid. Du bist verhungert.
Vier Jahre alt bist du geworden, und ich habe mal ein foto gesehen, hätte man sich um dich gekümmert, hättest du ein wunderschönes stolzes Tier sein können.

Bei der auswahl deiner Familie im alter von 8 Wochen hattest du leider kein glück, vom Bauernhof kamst du und eine liebe Schmusekatze soltest du werden. Schon zu diesem Zeitpunkt hattest du Katzenschnupfen, wie den gesamten Rest des Lebens.
Du warst nicht so, wie deine Familie sich eine Schmusekatze gewünscht hatte, du warst dreckig, warst rotzig, hustestest ständig. Anstatt mit dir zum Arzt zu gehen, schloss man dich aus der Wohnung aus, dein Leben fristetest du seitdem draussen, unregelmässig mit etwas Futter ernährt.

Im letzten Jahr ging es dir langsam immer schlechter, die Nachbarin fütterte dich öfter, brachte dich zum Arzt, der die Diagnose schwerer chronischer Katzenschnupfen- seit Jahren- Stellte. Sie lies sogar ein Blutbild für dich anfertigen- alles soweit OK.
Doch irgendwann wurde es ihr doch zu teuer, denn du warst ja nicht ihrer. Dafür ernährte sie dich, deine eigentliche Familie tat das da schon nur noch sporadisch.
Bald verboten sie ihr, dich zu füttern, sie tat es wann immer es ging, heimlich.

Während dessen überlegten sie, sich eine "neue" Katze anszuschaffen und dich vom Hof zu jagen oder vom Jäger erschiessen zu lassen- sie kannten da wen. Vom neuen Kätzchen erhofften sie sicheinen sauberen Schmusetiger- doch was, wenn es krank würde?
Mit sehr viel Mühe und Argumenten gelang es der Nachbarin, deiner Familie das auszureden.

Du wurdest immer dünner und schwächer, dein Maul so entzündet, das du kaum noch fressen konntest. Deine Familie wollte dich jetzt nichtmal mehr in die Scheune lassen, zum Tierarzt? Nein, wozu?

Ich habe in letzter Zeit viel an dich gedacht, armer schwarz weisser Kater, was habe ich auf die Nachbarin, die ich über die Arbeit kenne, eingeredet. aber es hat nicht gereicht.
Vorgestern bist du gestorben, nach dem du fast 2 Wochen nicht mehr fressen konntest, nicht mehr in die Scheune durftest und so deine letzten zwei Tage in eisigem Regen draussen verbracht hast.
Deine Familie wollte kein geld für die Einschläferung ausgeben, und wie sagen sie jetzt- "Es ging doch auch so".

Du hattest kein schönes Leben, es war von Anfang an schmerzvoll, lieblos und schwierig.
Ich weiss ganz genau, das du es dort, wo du jetzt bist, besser hast, viel besser als du es jemals in deinem Leben gehabt hast.

Dennoch verspüre ich einen grossen Hass- auf deine Familie- und einen kleinen, vielleicht ist es auch nur unglaublich grosse Enttäuschung- auf die Nachbarin.
_____________________________________________________________

Das sehr tragische an der Sache ist, das dieser Kater heute noch leben könnte, gesund sein könnte, wenn die Nachbarin auf meine Angebote, bei der (heimlichen) Vermittlung eingegangen wäre.
Den Tierschutz infomieren wollte sie nicht- es waren ihre Vermieter.

Ich bin mir ganz sicher, wir hätten jemanden für ihn gefunden, und wenn ich ihn erstmal bei uns in Quarantäne genommen hätte, vor fast einem Jahr.
Aber sie wollte dann doch nicht, dann einmal doch wieder, das ist 4 Wochen her... und nun ist er tot.

Ich fühle mich mitschuldig am Tod dieses Tieres, an dessen Leid ich über eine so lange Zeit teilgehabt habe, ohne selbst eingreifen zu können.
Hätte ich mehr tun müssen? Aber ich konnte nichts tun, sie lies mich nicht.

Mir steigen die Tränen in die Augen, wenn ich an die letzten Wochen dieses Katers denke, und ganz besonders an sein Ende.
 
  • Armer schwarz- Weiss Kater Beitrag #2
das ist so traurig :-(

wie grausam manche Menschen doch sind! :-(

Du kannst nichts dafür, du hast alles getan, was du tun konntest, was du tun durftest.
 
  • Armer schwarz- Weiss Kater Beitrag #3
eine traurige Geschichte.

Ich finde aber schon, dass jemand, der so viel über ein Tier weiß und auch auf gewisse Weise mit dem Aufenthaltsort des Tieres vertraut ist, sich an den Tierschutz oder eine andere Behörde hätte wenden können.

Was würde ein Mensch tun, wenn er wüsste, dass anstelle dieses Tieres ein Kind gequält wird? Steckt er dann auch hilflos den Kopf in den Sand oder leitet er andere Wege ein?

Ajur, dass ist nicht persönlich gemeint und vielleicht steht einiges zwischen den Zeilen, was meinen Augen entgangen ist, nur du kennst die Tatsache der Geschichte.
 
  • Armer schwarz- Weiss Kater Beitrag #4
Ich bin nicht mit dem Aufenthaltsort des Katers vertraut.
Ich weiss weder wo meine Kollegin genau wohnt (ausser, das es etwa 150 km von mir entfernt sein muss) noch war sie gewillt mir das mitzuteilen (weil ich eine Hol-raus-Veranstaltung mit ihr ja bereits geplant hatte, sie sich dann aber zurückgezogen hat).

Das ist es eben, ich konnte nichts tun, weil das einzige, was ich weiss ist, das diese zwei Häuser irgendwo in einem Dorf zwischen Hamburg und Bremen stehen, das ist ein bisschen sehr vage.

Trotzdem mache ich mir Vorwürfe. Auch hätte ich niemals gedacht, das es schon so weit ist, sie hatte ungefähr 4 Wochen nichts mehr über den Kater erzählt, nachdem sie mir nochmal gesagt hatte, sie würde vielleicht Fotos für die Vermittlung über mich machen, und das er schlechter aussehe.

Meine Gedanken gerade Sonntag waren exakt: "Montag sprichst du die Kollegin wegen dem Kater nochmal an, ob sie endlich die Fotos gemacht hat". Die Woche vorher war ich krank, die 2 Wochen davor hatte sie Urlaub.

Ansprechen brauchte ich sie dann nicht mehr, sie kam an und hat mir von seinem Tode berichtet.

Ich weiss es eben nicht, hätte ich mehr tun sollen? Hätte ich in der Firma ihre Adresse ausspionieren sollen? Dazu hätte ich wohl ihre Personalakte klauen müssen, und das in einer 80 Personen- Firma... Da wird alles gut verwahrt und intim gehalten.

Tja, hätte ich es gemacht... Vielleicht wäre ihm Leid erspart geblieben. Vielleicht wäre mir dann jetzt aber auch mein Job erspart.

Das war immer so ein hin und her bei ihr das ganze letzte Jahr. Sie fütterte den Kater, brachte ihn mal zum Tierarzt, redete auf die Besitzer ein, meinte Erfolge zu sehen, dann der nächste Tiefschlag, die Verschlechterung... Und jetzt der letzte Hammer, das Ende.
In 3 Wochen kann leider viel passieren, und ohne gegenseitige Handnummern o.ä. kein Kontakt.
Ich war schon froh das sie mir soweit vertraute, das sie mir das alles erzählt hat. Ich wollte und konnte da nicht krass rangehen, dann hätte sie nie wieder darüber geredet geschweige denn einen Vermittlungsversuch über mich versucht.

Tja, oder doch? ich werde es nie erfahren.

Was ich überhaupt nicht verstehen konnte... Sie hat das Tier mindestens eine Woche stark leiden sehen, konnte nicht fressen, torkelte nur noch im Schleichgang...
Bis gestern hätte ich sie mit kleinen Einschränkungen als bedachte Tierfreundin ausgezeichnet, aber nach dem, was sie heute erzählt hat...
Nein
Wäre ich an ihrer Stelle gewesen wäre mir schon weit früher völlig egal gewesen, was die denken... Aber in dieser Situation am Ende da hätte ich mir das Tier geschnappt und einschläfern lassen, völlig egal was die gesagt hätten.

Nobody's perfect und ich denke für eine Geschichte wie diese braucht es keinen Katzenverstand. Aber auf Dörfern ticken die Uhren wohl doch immer noch anders.

Ihr könnte mir gerne eine Mitschuld geben :), das tue ich selbst ja auch. Ich bin weder ein Übermensch noch perfekt, das Gegenteil ist der Fall (naja, da ich ein Untermensch bin will ich damit jetzt nicht sagen ;) ).
 
  • Armer schwarz- Weiss Kater Beitrag #5
Hallo Aiur,

welche Schuld sollst Du haben? Ich hab grad geweint, als ich die Geschichte las, sie ist traurig, sehr sehr traurig, aber dennoch, Du hast alles getan, was Du konntest, was Du verantworten konntest. Das Leiden des Katers ist schlimm gewesen, aber denk mal daran, wieviel armen Katzen es noch viel schlimmer ergangen ist,/ergeht. Er hat immerhin ab und an ein wenig Zuneigung und fressen bekommen, auf dem Land ist das schon sehr sehr viel...

Du hast alles getan, was Du konntest, Du tust so viel für Katzen und für den Tierschutz, alleine kannst Du die Welt nicht retten. Du weißt, wie ich zu Lucky gekommen bin. Er hatte zwei Geschwisterchen. Wenn ich damals entschlossener gehandelt hätte, mich mehr Engagiert hätte, dann würden die vielleicht auch noch Leben...damit muss ich leben...

Mach Dir keine Vorwürfe, Du hast alles getan, was Du konntest und der kleine ist jetzt an der Regenbogenbrücke, oder der Liebe Gott hat ihn zu einem neuen Dosi geschickt, der ihn richtig verwöhnt...

Liebe Grüße,

Claus
 
  • Armer schwarz- Weiss Kater Beitrag #6
Hallo Aiur,

ich habe gerade die Geschichte gelesen und vor Wut und Trauer geheult!!!!
Was sind das nur für Menschen, auf der einen Seite nehmen sie sich Tiere zum Vergnügen/ Kuscheln/ Angeben und auf der anderen Seite schmeißen sie sie weg wie ein Stück Dreck, wenn etwas nicht so funktioniert, wie sie es sich in ihrem primitiven Hirn wünschen :evil:

Deine Selbstvorwürfe kann ich gut nachvollziehen, da ich auch oft versuche zu helfen, aber mir auch oft die Hände gebunden sind. Allein sind wir fast machtlos und haben auch nicht die Mittel evtl. Streitereien durchzuziehen, die gar nicht um das Tier gehen sondern um Selbstherlichkeit und Besitzanspruch....pfui pfui pfui

Wir Alle tragen eine Art von Mitschuld in uns, weil wir oft wegschauen müssen und nicht eingreifen können, weil man uns nicht läßt oder wir auch nicht wollen! Unsere Verantwortung gegenüber Tieren können wir nur so festigen und vertreten in dem wir sie würdig und ihrer Art entsprechend behandeln!

Schließen möchte ich mit dem Zitat von Mahama Gandhi:

Die Größe einer Nation und ihr moralischer Fortschritt kann danach beurteilt werden, wie sie ihre Tiere behandelt!

Ich teile deine Trauer und wünsche uns Tierfreunden weiterhin viel Mut und Kraft..............................
 
  • Armer schwarz- Weiss Kater Beitrag #7
oh man....mir sind auch voll die tränen in die augen gestiegen, als ich die geschichte las :cry: .

du solltest dir wirklich keine vorwürfe machen. was willst du tun, wenn du nicht weisst wo sich das tier befindet?! ich finde du hast eine ganze menge getan, indem du versucht hast deine kollegin zum handeln zu bewegen und ihr deine unterstützung angeboten hast. der rest lag einfach nicht in deiner hand, sondern in der deiner kollegin.

hoffentlich schaffen sich diese leute keine neue katze an und falls doch, hoffe ich noch mehr, d. deine kollegin dann wenigstens den mut aufbringt den tierschutz zu informieren. man kann das doch auch ohne namensnennung machen.

ich habe kürzlich ein buch von sergio bambaren gelesen.....eigentlich hat es mir nicht wirklich gefallen. in einem teil des buches ging es um ein schwein was vom bauern schlecht behandelt wurde und trotzdem angst zu sterben hatte. in dem buch hat gott mit dem schwein gesprochen und meinte, d. es keine angst haben soll, da dann endlich seine qualen ein ende haben und es ihm nach seinem tod viel besser gehen würde.......ich hoffe dem kleene schwarz-weissen kater wurden in seinen letzten tagen auch solchen mut zugesprochen.
:cry: :cry: :cry:
 
  • Armer schwarz- Weiss Kater Beitrag #8
So ein Mist. Klau-und-weg-Aktionen mit Katzen sind doch nun wirklich schnell und einfach zu bewerkstelligen. Warum gehen die Leute auf sowas nicht ein, wenn es sich um erwiesene Notfälle handelt? Da geht es ja schließlich nicht um einen Gegenstand, den man aus dem Supermarkt klaut sondern um ein Lebewesen in Not, das sich nicht selber helfen kann. Wahrscheinlich denke ich zu unkompliziert und bin außerdem noch latent kriminell veranlagt.

In dem Fall hätte wohl noch nichtmal ein Hahn nach dem Tierchen gekräht. Ach nee, sowas macht mich wütend.
 
  • Armer schwarz- Weiss Kater Beitrag #9
Hallo Aiur,

eigentlich ist alles schon so gesagt worden, wie ich dir antworten wollte.
Du kannst nicht die Welt retten und zudem waren dir wie du beschreibst ja
regelrecht die Hände gebunden - wieweit soll man gehen um evtl an eine adresse zu kommen, wo sich ein totkranker kater aufhält...
Ich hätte wohl nichts anderes gemacht als du und es hätte genug (und zwar wirklich genug) leute geben müssen, die Deinen "Part" hätten mit leichtigkeit übernehmen können - und da gehört wirklich nicht viel katzenverstand dazu das Tier einzusammeln und zum Tierarzt zu fahren...

Auf dem Land ist alles anders - wieviele verwahrloste Katzen gibt es auf dem Land - Unmengen, an jeder Ecke sitzt ein halb verhungerter Kater (wobei man sich nicht sicher sein darf, ob es wirklich ein Bauerhofskater ist oder einer wie in deiner Geschichte)
Ehrlich gesagt wundert es mich garnicht, dass im Dorf nichts unternommen wurde...

Man kann klar sein Privatleben und seinen Job wegwerfen und den Hl. Katzensamariter spielen - nur irgendwann geht das gewaltig in die Hose, denn um den Samariter zu spielen braucht man auch Geld und eine "zufriedene Persönlichkeit"
Tut man dies, wird man mit 65 jahren alleine in einem kleines verrotten häuschen wohnen, 100 katzen um sich haben und denen geht es ungefähr ähnlich wie diesem hier weil man nichts weiter tun kann.
Glaub mir - ich kenne genug solcher leute ...


Immer wieder wenn ich im Tierheim arbeite kommt man in ähnliche Situationen...
kleine geschichte am Rande - eine Frau lebte vor einigen Jahren mit etwa 20 Mischlingskatzen an einer Autobahnausfahrt im Wald in einem Wohnwagen - sie hat kleine Mischlingskitten (etwas langhaariges war wohl dabei) immer wieder an urlauber oder Vollidioten an der Autobahn als Rassekatzen verkauft und somit sauber geld gemacht.
Die katzen sahen alle furchtbar aus, voller würmer und Flöhe, abgemagert und ausgetrocknet - alle unkastriert, sie litten furchtbar.
Der Polizei war die Frau nicht unbekannt, als sie einige Tage nicht an diesm Ort erschienen war, wurde der Wohnwagen vom Tierschutzverein (also uns) und der Polizei "gestürmt"
Es muss dort furchtbar ausgesehen haben, kein tropfen wasser mehr dort, einige tiere schon tot, einige Ziertauben (die sich auf den den paar QUadratmetern hielt) schon von den Katzen angefressen...
Bestialischer Geruch (es gab keine KaKlos) - die Frau wohnte ab und an übrigens auch da drin.
Ich bin echt froh das nicht gesehen zu haben - der anblick der katzen hat gereicht.
Wir haben sie aufgenommen, aufgepäppelt, entwurmt, entfloht und wollten sie alle kastrieren... durfen wir aber laut veterinäramt nicht, die katzen sind eigentum von der Frau.
Alles in allem um das abzukürzen: nach 2 wochen ging es den katzen sehr gut, wir trennten sie geschlechtlich (nungut die rolligkeit konnten wir nicht unterbinden)

Die gute Frau kam wieder und ging vor gericht - und bekam die katzen nach 2 wochen tierheimaufenthalt wieder!
Grund: Sie war bis jetzt noch keien Wiederholungstäterin - erst bei wiederholtem Male würde ein Tierhaltungsverbot ausgeprochen...
Es ist ihr Besitz, Ihr eigentum - wir waren machtlos
Und hilflos.... wir hatten kurzzeitig überlegt die Katzen aus dem Tierheim zu klauen ;-)

Es gibt so viel katzenelend auf der Welt und du kannst nur das tun, was in deiner macht steht ihnen zu helfen.
in unserem Fall die 2 wochen hochfüttern und floh und wurmlose zeit...
mehr ging rein rechtlich einfach nicht...
und es gibt noch unzählige anderer solcher fälle die ich miterlebt habe.

Sei nicht traurig - ihm gehts jetzt besser wo er ist-und mach dir bitte keine vorwürfe
Sonst müsste ich mir Tausende machen - jede kleine Miez aus Tierheim oder Praxis müsste ich mit nach hause nehmen und aufpäppeln, jeden Streuner oder Bauernkater ins Tierheim nehmen oder eine Anzeige machen.
Das ist nicht umsetzbar.

liebe grüße
nadine
 
  • Armer schwarz- Weiss Kater Beitrag #10
Nein Ajur, du hast mit Sicherheit keine Schuld. Dein weiterer Bericht zeigt das SEHR deutlich. Aber DIESE Frau oder Kollegen hat dreifache Schuld. Zweimal der Katze gegenüber und zum Anderen dir gegenüber. Du solltest dir nicht so viele Gedanken darum machen. Deine Gefühle und deine Menschlichkeit wurden ausgenutzt. Es gibt so viel Tiere, so viele Menschen, die Leiden müssen, die menschlichen Engel können nicht überall sein. Man kann nur auf die Engel in unmittelbarer Nähe hoffen und wenn die versagen, weshalb auch immer, kann sich nicht ein außenstehender, auch wenn er ein Mittwisser in deiner Weise ist, dafür verantwortlich machen.

Mal abgesehen von den bösen Menschen, denen die Katze "gehört", hat diese FRAU die größte Schuld. Sie hätte ihr das Leid ersparen können, aber nein, sie hatte nichts anderes zu tun, als sich bei dir auszuheulen und dich hilflos mit hinein zu ziehen.

Ich kann für diese Leute nur Wut empfinden und diese Wut ist stärker, als die trauer um ein unbekanntes Tier.

Und, Ajur, wer sagt dir, dass sich alles wirklich so zugetragen hat? Du kannst nur an die Worte dieser Frau glauben, die Tatsachen kennst du nicht und vielleicht sprach diese Frau von ihrer eigenen Katze, vielleicht von der Katze im familiären Umfeld ..........

Mache dir nicht so viele Gedanken um ein Wesen, was es jetzt gut hat ... denke an die, die Hilfe brauchen.

Tut mir leid!!!
 
  • Armer schwarz- Weiss Kater Beitrag #11
Hallo,

schließe mich allem was gesagt wurde voll und ganz an. Die Schuld liegt bei den Besitzern und bei der Nachbarin. Aiur, leider kann man nicht alle armen Geschöpfe retten auch wenn man es gerne möchte.

Gute Reise über die Regenbogenbrücke armer, kleiner Kater. Da wo Du jetzt bist, hast Du es tausendmal besser.

LG Simone
 
  • Armer schwarz- Weiss Kater Beitrag #12
Danke für eure lieben Worte :).

Natürlich mag es sein, das sie einfach nur "Kram" erzählt hat, davon gehe ich, soweit wie ich sie kenne, aber überhaupt nicht aus.

Eine eigene Katze hat sie übrigens auch, die sieht auf Fotos aber wohlgenährt aus, ist weiblich und reines Wohnungstier.

Heute fühle ich mich besser dabei, aber um das tier tut es mir dennoch leid, wenn ich auch weiss, das so etwas schrecklicherweise jeden Tag passiert.
 
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Armer schwarz- Weiss Kater

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